Benedikt Gstaltmeyr im Gespräch mit Philip Kozmann über Schule und die kommende Schulsprecher/innenwahl. Mit einem Rückblick auf die letzte Studierendenvertretungsphase.
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Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA)
Ein VWA-Manual wird entwickelt. Mit Adobe Indesign Unterstützung schön teilbar. Ziel ist: viel Lust zu eigener Forschung und wenige beschränkende Elemente.
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PHS234 Landschaftsarchitektur
An der Universität für Bodenkultur in Wien wurde ein Archiv für Landschaftsarchitektur eingerichtet. Was ist eigentlich Landschaftsarchitektur – und was leistet ein Archiv zu diesem Thema? Wir lernen den Begriff “Freiraum” kennen, und die Aussage, dass Gebäude nur über diese Freiräume erschlossen werden können.

Wir sprechen auch über die Bahnwärterhäuschen entlang der Semmeringbahn. Im Bild: der “20-Schilling-Blick” – Landschaft mit Bahntrasse – so wie er auf dem letzten österreichischen 20-Schilling-Schein zu sehen ist. Gesprächspartner/innen:
Lilli Licka, Universität für Bodenkultur Wien, Department für Raum, Landschaft & Infrastruktur, Leiterin des Instituts für Landschaftsarchitektur, Ulrike Krippner und Roland Tusch, wissenschaftliche Mitarbeiter/in am Institut und Gerhard Kainz, Mitarbeiter im Archiv für Landschaftsarchitektur.
Link zum Institut für Landschaftsarchitektur (ILA) und zur Konferenz Park Politics, die vom 7 bis 9. Juni 2018 in Wien stattfindet.
Episodenbild: Schwarzenbergplatz, Umbauarbeiten vor dem Palais Schwarzenberg im Februar 2018.
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Nachmittagsspaziergang in Wien
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Moose
Vom Leben der Natur ab 13.3.2018 – Moose. Mit Harald Zechmeister im Botanischen Garten in Wien.

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SCHUG020 Lea Möseler
Schulsprecher Benedikt Gstaltmeyr spricht mit Lea Möseler. Sie ist Studierende am Abendgymnasium und hat zwei Ideen: ein digitales Schwarzes Brett soll Studierenden erleichtern, miteinander in Kontakt zu treten. Zweite Idee: ein Poetry Slam. Die beiden plaudern in diesem Schulgespräch, wie sie Schule selbst aktiv gestalten.
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BG034 Apitherapie
Apitherapie – wir besuchen den „ganzheitlichen Arzt“ Andreas Dabsch in Klosterneuburg. Link zu Andreas Dabsch.
Es war mir wichtig, im Gespräch mit ihm den Hintergrund, die Denkart kennenzulernen, in der die ganzheitlich orientierte Apitherapie eingebetettet ist.
Lithiumchlorid – wir schauen uns den Fachartikel von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim näher an. Link zum NatureArtikel.
Es war besonders spannend, einen wissenschaftlichen Artikel ganz genau zu lesen, und dabei die Arbeitsweise der Bienenforscher/innen kennenzulernen.
Juhu, ein Schwarm – der Korrespondentenbericht kommt von Jürgen Binder von der Ludwig Armbruster Imkerschule in Schwäbisch Hall. Link zu Jürgen Binder.
Was ein Schwarm bedeuten kann, erzählt Jürgen im Korrespondentengespräch aus Süddeutschland. Er spricht auch über den angepassten Brutraum.
Hinweis auf Stadtgespräch – Austernpilze züchten. Link zur Podcast-Episode.
Wer Lust hat, mehr über Stadt-Landwirtschaft im Keller eines Zinshauses zu erfahren.
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SG012 Vertical Mushrooms
Besuch bei “Hut und Stiel”. Zucht von Austernpilzen im Stadtgebiet von Wien. Hier erleben wir, wie die Vertikale Farm nicht in die Höhe geht, sondern in die Tiefe – ins Souterrain eines Zinshauses im Wiener Stadtgebiet. Dort züchten Manuel Bornbaum und Florian Hofer Austernpilze auf Kaffeesud, den sie im Stadtgebiet einsammeln. Mit Lastenrädern, mit denen die Pilze auch zugestellt werden.
“Kreisläufe schließen und Energieeinsatz minimieren” – das ist der Hintergrund der Produktion in Wien.
In dieser Episode machen wir einen ausführlichen Rundgang ins Souterrain. Wir lernen die Pilzproduktion kennen und sprechen dann im Büro über die Entstehung des Betriebs, die Rahmenbedingungen, und der Architekt Daniel Podmirseg wird erzählen, worauf es beim “Vertical Farming” im Stadtgebiet ankommt.
Es sprechen: Florian Hofer (Hut und Stiel), Daniel Podmirseg (Vertical Farm Institute), Marie-Theres Gartner (Technisches Museum) und Lothar Bodingbauer (Stadtgespräch Podcast).
Links: Hut und Stiel, Vertical Farm Institute, Skyberries Konferenz
Hinweis: Forschergeist Podcast #53 zur Energiewende und Mushroom Learning Network
Fotos: Marie-Theres Gartner
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Gute Nachrichten und wie man sich täuschen kann
Ein wenig durchatmen. Sich erholen. Auftauchen aus der Welt der schlechten Nachricht. Abtauchen in die schöne Welt des Mittagsschlafs. Das Telefon in den Flugmodus. Das selbe mit der schlauen Uhr. Man schläft ein, da rüttelt die Uhr. “Stehen Sie auf, um Ihr Stehziel zu erreichen”. Die Gesundheitseinstellung. Die Uhr merkt, dass man pro Tag meist zu viel sitzt und zu wenig steht. Danke. Falscher Moment. – Einige Tage später. Beginnender Mittagsschlaf. Flugmodus aktiviert. Gesundheitsmodus deaktiviert. Und was passiert? Man schläft ein, rüttelt die Uhr. “Eine Minute tief atmen”. Die Uhr merkt, wenn man pro Tag zu wenig tief atmet. Danke. Falscher Moment. – Die Sache mit dem Pulsalarm ist mir noch nicht passiert. Wenn das Herz aufhört zu schlagen, dann kann die Uhr Freunde rufen. Coole Sache. Fürs erste wird die Uhr dem Hund umgebunden. Der läuft viel herum – Laufziel. Steht mehr, als er sitzt. Stehziel. Hechelt wie wild – Atemziel. Alles erreicht. Und wenn er schläft – dann ist ihm alles wurscht.
Und es gibt die guten Nachrichten. Gleich nebenan, im Chinarestaurant. Zu Mittag ist dort die Hölle los. Hinz sitzt neben Kunz. Hinz spricht Englisch, Kunz arabisch. und das Gespräch am Nebentisch entzieht sich dem Verständnis. Kunz kommt mit einer Frau. Er spricht viel. Sie hört viel. Er ist erregt. Sie ruhig. Zwischen Hauptgang M8 und dem Glückskeks plötzlich aus seinem Mund ein deutscher Satz. “Es ist einfach schön, wenn jemand an einen denkt”. Weiter auf Arabisch. Er ist erregt. Sie ruhig. Und wieder: ein deutscher Satz: “Wir sind alle süchtig nach Freiheit”. – Man müsste Schriftsteller sein, um die Geschichte dazwischen zu erfinden.
Und die Kindheit ist voll von guten Nachrichten. An Lehrer kann man sich noch gut erinnern. Ein Gruß an dieser Stelle an die Frau Kaliauer, die extra Rechnungen aufgeschrieben hat, Additionen mit sechsstelligen Zahlen, weil man die gerne hatte. Und sie hat sich dann auch die extra Mühe gemacht, die Ergebnisse auch zu korrigieren. Ihr Mann war Polizist. Für uns ein bisschen gruselig. Aber doch eine gute Schule. Der Turnlehrer zwei Jahre später im Gymnasium war bei der SS, das war nicht gruselig, weil er freundlich war. Das Habt-Acht bei der Stirnreihe war witzig, das Ruht danach, rechtes Bein nach vor, befreiend. 1982. Er war wirklich ein netter Mensch – auch ihn möchte man grüßen. Und den Geografielehrer, der einem erlaubt hat, den russischen Konsul in die Schule einzuladen, um ihn zu fragen, wie das Leben so ist in der Sowjetunion. Es gibt viele schöne Lernerlebnisse, und fast alle sind vom Inhalt her zweitrangig gewesen, aber vom sozialen, emotionellen, erstranging. Wenn alles gut ging. Glück.
Der Busfahrer gestern im Burgenland zwischen Frauenkirchen und Neusiedl: alles nur dunkel, sagt er. In der Früh dunkel. In der Nacht dunkel. Immer nur dunkel, sagt er. Ein Blick aus dem Fenster – rechts blinken hunderte rote Lichter, die sich drehen, das müssen die Windräder sein – links eine weiße große Scheibe am Himmel, das ist der volle Mond. Dazwischen der Orion mit dem Leitstern, der Beteigeuze, ein Roter Überriese, 100-facher Durchmesser der Sonne, in den nächsten 100.000 Jahren könnte er zu einer Supernova explodieren. Dann wird es richtig hell. Wie ein zweiter Vollmond, ein gewaltiger Ausbruch – Unvermittelt: Die Erinnerung an den letzten Heurigen, im Jahr 2000, Heimaturlaub vom Zivildienst am Jüdischen Museum in Montreal. Mit Freunden zum Heurigen in Nussdorf. Im Garten wird hinter einer Hecke am Nebentisch gesungen: “Und dann gang i ans Peters Brünnele”. Schön, dachte man sich, es wird wieder gesungen. Nach dem Lied ein zackiges “Sieg Heil, Sieg Heil, Sieg Heil”. Im Jahr 2000. Wie beim Rütteln der Uhr wird man aus süßem Traum geweckt. “Es war nicht alles schlecht, was der Hitler gemacht hat”, wird einige Jahre später der jüdische Freund dem Großvater erzählen, der bei der Wehrmacht war, und mein Großvater wird antworten, es war aber auch nicht alles gut. Der eine verteidigt das, was der andere üblicherweise verteidigt, er hat Verständnis. Da ist etwas passiert, zwischen ein, zwei, drei Treffen mit dem Austausch von Erzählungen, Erlebnissen. Die beiden verstehen sich. Da wird es richtig hell.
Die Schnauze ist das Heiligtum vom Hund, sagt der Busfahrer dann, als das Gespräch zu den Bienen kommt, die jetzt bald wieder fliegen werden. Er hat Mitleid mit dem Hund, den die Bienen in die Schnauze gestochen haben. Alles was Fell ist, ist Bär, so glauben die Bienen zu wissen. Und alles was Bär ist, ist erfahrungsgemäß schlecht.
Jaja. Es zahlt sich schon aus, genauer hinzuschauen.
Randnotizen, 5. Februar 2018 / Moment Ö1 / Lothar Bodingbauer
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H014 Mikrotonalität
Von minimalen Tonabständen
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Von Mikrotönen zu sprechen ist nur möglich, wenn sie in Bezug zueinander, zu anderen Tönen oder Tonsystemen stehen.

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.
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Text: Zum Hintergrund (2014)
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