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Wien

Leben

  • 058. Geocaching

    Moderne Schnitzeljagd: Mit Satellitenunterstützung und GPS-Navigation finden moderne Schnitzeljäger ihr Ziel. Geocaching heisst die heutige Form der Schatzsuche, die es gibt, seit die Amerikaner die Genauigkeit der Positionsbestimmung via Satellit spürbar erhöhten. In Internetforen werden “Geocaches” – wohlplazierte Schätze – weltweit ausgeschrieben, Zusatzaufgaben vor Ort machen die Schatzsuche spannend. Eine Möglichkeit, Computerkinder wieder in die Natur zu bekommen.

    Filename: radio088_mom_geocaching

  • 057. Wie viel ist ein “bisschen”?

    Ganz früher stand in den Kochbüchern: „Den Teig rühre drei Vaterunser lang“. Das war praktisch, denn Armbanduhren gab es nicht, und Küchenuhren auch nicht, da war wohl nur die Uhr an der Kirche. Das „Vater unser“ als Zeiteinheit liegt heute weitab zwar von den heute üblichen Definitionen für Kilogramm, Meter und Sekunde, war aber auch genau. Man konnte es ratschen, oder leiern, aber die Standardlänge des Kochbuchvaterunsers war bekannt. Überhaupt das Messen. Wieviel ist eigentlich wenig? Was meint man genau mit einem Bisserl, einem Batzerl? Einem Trumm?

  • 055. Kleiner Chronist

    Sebastian Mitterbauer: Portrait eines 15-jährigen mit ungewöhnlichen Interessen: Niemand in der Gegend kann so gut Kurrent wie Sebastian Mitterbauer. Wann immer ein alter Text mit den nicht mehr lesbaren Buchstaben auftaucht, wird Sebastian gerufen. Als 14-jähriger wurde er zum Experten für Haus- und Ortschroniken. In den Ferien räumt er das Gemeindearchiv auf. Vom spanischen Erbfolgekrieg bis hin zur jüngeren Geschichte erstreckt sich seine spezielle Welt.

    URL: https://www.sprechkontakt.at/audio/radio055_mom_kleinerchronist.mp3

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  • 052. Oral History

    Gesprochene Geschichten mit Großeltern: Wenn Ida Maier aus Mettmach (OÖ) aus ihrem Leben erzählt, hören ihr Schülerinnen und Schüler der Hauptschule des Ortes mit offenen Ohren zu. Sie erzählt den von einer Zeit, als sie das selbe Alter hatte, wie die Jugendlichen heute. “Oral History” heißt es, wenn der Geschichtsunterricht nicht in der Schule stattfindet, sondern bei den Betroffen zu Hause.

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  • 051. Dialektstunde

    Am Land wurde immer schon versucht, die Mundart aus der Schule zu drängen. “Red schön”, hatte es geheißen. Trendumkehr nun: In der Musikhauptschule St. Martin im Innkreis lernen die Schüler die charmanten Feinheiten und verbalen Schärfen ihres Dialektes kennen, mit einem Mundartdichter der Region. Ein Lokalaugenschein.

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  • 050. Notizbuch

    Das Notizbuch. Für die einen ist es einfach ein Speicher von Fakten und Begebenheiten ihres Lebens. Für die anderen ist es mehr: ein komplexes Stapel Papier, gebunden zwischen zwei Buchdeckel und verbunden mit einem wohldurchdachten System, die Seiten zu beschreiben.

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  • 048. Unsere liebe Post

    Der aktuelle Geschäftsbericht der Post fordert an markanter erster Stelle, mehr Briefe und Pakete mit weniger Mitarbeitern und Postämtern schneller und billiger zuzustellen. Moment begleitet einen Brief vom Innviertel nach Wien, von Postkasten zu Postkasten, und bittet alle ‘Träger’ auf der Strecke zu Wort. Ergebnis: Wer glaubt, das Postlerleben sei einfach und die Uniform noch blau, der irrt. Eines hilft jedoch noch immer: Die Hunde im Rayon beim Namen zu kennen.

  • 047. Schulbuch

    047. Schulbuch

    Umsonst sollen Schulbücher nicht sein, aber wenn’s halt noch gratis wären, das wär’ schon recht. Eine Aussage des Innviertler Schriftstellers Hans Kumpfmüller. Seit 1972 gibt es in Österreich kostenlos Schulbücher für alle. 10% Selbstbehalt ausgenommen. Jedes Jahr kommen so etwa 8 Millionen Schulbücher an Kinder, Kegel und Familien. Zum 30-jährigen Geburtstag der Schulbuchaktion hätten wir eigentlich nur zwei Fragen an das österreichische Schulbuch: Woher kommst Du, wohin gehst Du?


    Am Foto: Friederike Desch, Oberschulrätin, Altheim, OÖ

  • 046. Österreichs Wetter-Kleinräume

    Auf einem Österreichrundflug erklärt uns ein Mitarbeiter der Austro-Control den Salzburger Schnürlregen von oben — Dem Fuß- und Bergvolk prognostiziert ein Tiroler Bergwetterfachmann das, was er durch Erfahrung von Morgen schon weiß – und: Ein 81-jähriger Textilarbeiter aus Oberösterreich, er kennt das Wetter im Mühlviertel besser als jeder andere und gibt es mit 70-prozentigen Trefferquote den Oberösterreichern im Radio bekannt.

    Gestaltung: Ingrid Rachbauer und Lothar Bodingbauer