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Wien

Tagebuch

  • 334. Traunwanderweg

    334. Traunwanderweg

    Vom Alpenvorlands eine “Industrielinie” entlang ins Salzkammergut hinein. Industrie zu Beginn im Welser Raum, dann Flusstransport – Salz aus den Bergen, Papierverarbeitung zwischendurch. Und Sprengstoff.

    (more…)
  • Abgefahren

    Der Verkäufer verlässt den Würstelstand an der Straßenbahnstation durch die Hintertüre, die er versperrt. Er geht eilig um den Stand herum und schiebt vorne von außen das große Glasfenster zu. Dann läuft er zur Straßenbahn, die in diesem Moment einfährt. Er springt hinein und fährt davon. Im Würstelstand geht das Leben weiter, als wäre er noch da. Es brennt das Licht. Fünf Bratwürste liegen nach wie vor am Grill. Eine spanischsprechende Touristin klopft an die Scheibe.

  • Busy Bees

    Busy Bees

    Da landet eine Biene auf dem Rücken einer anderen, um danach gleich wieder weiter zu fliegen.

    Video: Arthur Rachbauer, Wien

  • Python lernen

    Zeit, Programmieren zu lernen. Ein schönes Tutorial kommt von CS Dojo, der alles richtig macht. In seinem ersten Video stellt er sich vor und zeigt, wie man Python installiert, und wie man Variablen tauscht.

    PHY 1: Variablen tauschen

    Didaktisch kann man das aufbereiten:

    Was ist Programmieren? Einen Ablauf gestalten. Eir können das — am Beispiel Geschirrspüler wird das sichtbar. Aufgabe: Wie verwenden wir einen Geschirrspüler im Alltag?

    Wie tauscht man den Inhalt zweier Variablen.
    Wie tauscht man den Inhalt zweier Fächer im Setzkasten.
    Wie tauscht man den Inhalt zweier Variablen — Lösung mit temporärer Variablen.
    Wie sortiert man eine Reihe im Setzkasten der Größe nach?Wie sortiert man Zahlen der Größe nach — Mensch, Algorithmus.
    Volkstanz, Bubblesort als ein Beispiel.
    Aufgabe: Beschreiben des Bubblesort Algorithmus in Worten.

  • Fragen zu Beethoven

    Fragen zu Beethoven

    [quote]Pssst. Draußen läuft ein Pferd vorbei. Der Sturm.
    Weitere Ideen und Spaziergang am Nachmittag.
    Weitere Musik geschrieben. Kaum hörbar.
    Freunde, Ärzte, Publikum.[/quote]

    Ludwig van Beethoven lebte ab 1792 in Wien. 35 Jahre hier in der Probusgasse 6. Heute ist dort das Beethoven Museum von Wien Museum. Eine Ausstellung zu Beethoven in Wien wurde von Lisa Noggler kuratiert und im November 2017 neu eröffnet. Ich habe die Ausstellungstexte redaktionell begleitet.

    Meine Fragen zu Beethoven sind im Vorfeld dazu entstanden:

    • Was hat er gegessen?
    • Worüber hat er seine Musik geschrieben (was waren seine Geschichten)? Welche Geschichten hat er erzählt?
    • Wenn er 42 mal umzieht, was … … hat er immer mitgenommen? … immer da gelassen?
    • War er auf der Flucht?
    • Kann heute noch wer wie Beethoven Musik schreiben?
    • Was hat ein Pantomime mit Beethoven zu tun?
    • Ganz ehrlich, wo war B. ein Arschloch? Was hat ihn berührt?
    • Warum berührt Lisa sein Taubwerden?
    • Was war seine zentrale Lebensfrage (Musik war nur ein Weg dorthin a la “Die Welt ist ungerecht, durch meine Musik kann man das ändern bzw. die Welt ist gottlos, durch meine Musik…)
    • Komponieren Luxus oder Knochenarbeit? Getrieben oder treibend?
    • Wie hat er das gelernt? Warum durfte er das lernen, in welcher Welt lebt man, dass er das darf?
    • Wer war sein wirklicher Gegner? Wer hat gewonnen?
    • Warum kennt ihn in Wien niemand? Also so als “Wiener”. 
    • Wen würde Beethoven heute wählen? Waren seine Schüler gute und freundliche Menschen?
    • Wem würde auffallen, wenn Beethoven me (in Wien) gelebt haben würde?
    • Wer hätte heute finanzielle Verluste, wenn sein Ruf schlecht wäre? 
    • Wer redet Beethoven schön und warum? 
    • Typische Handbewegung (Geste) oder Gesichtausdruck (Mimik)
    • Hören Taube heute Beethoven?
    • Beethovens Einfluss auf Deutschpop.
    • Warum war Beethoven keine Frau.
    • Hätte er in Wien “keine Werbung” an die Tür geklebt (wovon hielt er sich in seiner Wiener Zeit fern)?
    • Wie würde er heute in Wien leben?
    • Was haben wir davon, wenn wir uns heute mit Beethoven in Wien beschäftigen? Wer kann und konnte mit B Geld verdienen. 
    • Wie ging er mit Konflikten um
    • Und hört man das in seiner Musik.
    • Bedingungsloses Grundeinkommen. Wie hätte sich das auf seine Zeit in Wien ausgewirkt. 
    • Was war seine Wiener Musik: Abgrenzung? Protest? Musik für die Massen? 
  • Indonesisches Spanferkel

    Babi Guling

    Mehr dazu: BBC

  • 10 Jahreszeiten-Hecke

    10 Jahreszeiten-Hecke

    Die Artenzusammensetzung der Hecken umfasst die international als phänologische Indikatoren verwendeten Arten. (Quelle: nicht mehr auffindbar)

    • Hasel (Corylus avellana)
    • Schlehe (Prunus spinosa)
      Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
    • Sal-Weide (Salix caprea)
      Hunds-Rose (Rosa canina)
    • Gewöhnlicher Liguster (Ligustrum vulgare)
      Gewöhnlicher Spindelstrauch (Euonymus europaeus)
    • Berberitze (Berberis vulgaris)
    • Breitblättriges Pfaffenhütchen (Euonymus latifolius)
      Faulbaum (Frangula alnus)
      Roter Hartriegel (Cornus sanguinea)
    • Gewöhnliche Pimpernuss (Staphylea pinnata)
  • TED-Bienen

    TED-Bienen

    https://twitter.com/kiwimanabuzz/status/1229335487325732864?s=20

  • Vorarlberg Museum: Römer in der Zukunft

    Vorarlberg Museum: Römer in der Zukunft

    Wenn die Texte einer historischen Ausstellung in der Zeitform “Zukunft” geschrieben wurden, bedeutet das: als Besucher:in bin ich beim Lesen unmittelbar zurückgeworfen in die Gegenwart von damals und von dort aus blicke nach vorne. Wie sich das alles entwickeln wird.

     

     

    [quote]Für etwa 300 Jahre wird die Region um den Bodensee Teil des riesigen Römischen Reiches sein. Das Imperium Romanum. 15 Jahre vor dem Jahr 0 wird das römische Heer das Rheintal erobern. Es ist bereits spärlich von Menschen besiedelt, von Kelten. Verschiedene Lebensarten werden aufeinandertreffen, unterschiedliche Kulturen und Religionen. Verschiedene Sprachen! Was sich verändern wird? Manches werden wir nicht mehr herausfinden. Es wird nur wenige schriftliche Quellen geben, die von Römern verfasst wurden. Archäolog:innen werden die ausgegrabenen Dinge vergleichen – von hier, von dort, von anderswo. Sie stellen fest: So könnte es gewesen sein.[/quote]

     

     

    Vorarlberg Museum, Weltstatt oder so. Brigantium im 1. Jhd. n. Chr.
    Kuratorin: Lisa Noggler, Textredaktion: Lothar Bodingbauer

  • Die Sinnhaftigkeit

    Kurz vor der Vergabe der Semesterzeugnisse in den nächsten fünf Bundesländern reißt die Debatte über die Sinnhaftigkeit von Ziffernnoten in der Volksschule nicht ab.