
Link zu weiteren Informationen – das Konzert ist am 14. September 2019

Link zu weiteren Informationen – das Konzert ist am 14. September 2019
Ein “Podcast küsst Radio“-Projekt von Lothar Bodingbauer, Mitarbeit: Ingrid Rachbauer









Am 14. Juli 2019 wird im ORF Österreich 1 Radioprogramm eine 45-minütige Sendung ausgestrahlt.
Blumen, Hahnentritt, Punkte, Bauernkaros: Die komplexe Welt der Stoffmuster
Es ist eine ganze Industrie – die Musterindustrie – die sich mit der grafischen Gestaltung von Stoffmustern beschäftigt. Ob Karo, Fischgrät, Hahnentritt, Glencheck oder Nadelstreif – die Klassiker sind bekannt. Der Hunger des Marktes nach immer neuen Formen und Ideen ist groß. Viele traditionelle Muster haben sich aus der Art der Webtechnik ergeben. Drucke erweitern diese Möglichkeiten und in zunehmendem Maße sind auch individuelle Muster von Kundinnen und Kunden gestaltbar.
Link: https://oe1.orf.at/programm/20190714/559502/Blumen-Hahnentritt-Punkte-Bauernkaro
Die Gespräche dieser Sendung kannst du hier als Podcastepisoden zur Gänze hören:
LUT082: Anna Niestroy (Musterdesignerin, Mønster-Patterns Berlin)
LUT083: Maarit Salolainen (Textildesignerin, Helsinki)
LUT084: Petra und Wolfgang Kosak, Stephan Thierry (Musterdesigner:in, Affabre Wien)
LUT085: Jürgen Mandel (Technischer Textildesigner, Backhausen Hoheneich)
LUT086: Silke Geppert (Kuraotrin, MAK Wien)
LUT087: Thomas Lassenberger (Oberst, Bundesheer Brunn/Gebirge)
LUT088: Maria Huber (Trachten/Dirndl, Heimatwerk Linz)
Es hat viel Spaß gemacht, mit allen Beteiligten zu reden. Vielen Dank für die Beschreibungen, Einblicke und Gedanken. Rückmeldungen? feedback@sprechkontakt.at

Wer das Angebot hat, für zwei Jahre an der Österreichischen Schule in Guatemala zu unterrichten, muss zunächst alle Familienmitglieder befragen. Jede:r könnte mit – in Form eines Auslandsschuljahres, oder in Form eines Karenzjahres für die mitreisende Partnerin. Aber jeder muss zustimmen, denn die Kinder sind zu alt, um sie einfach einzupacken, und zu klein, um sie alleine in Österreich zu lassen. Wir haben uns gemeinsam entschieden – zuhause zu bleiben. Wie wir zu dieser Entscheidung gekommen sind, und warum alle damit zufrieden sind, das beschreibe ich hier.
Aus zeitlichen Gründen hat sich die Bewerbung mit anschließender Bestätigung der Entsendung und die Entscheidung der Familie überlappt. Wir haben also nicht vor der Bewerbung entschieden. Das hatte für den Arbeitgeber Nachteile, es wurde aber im Bewerbungsgespräch von mir ausdrücklich angesprochen.
Wir wussten also: den Job gibt es. Und jetzt müssen wir herausfinden, ob “wir” ihn annehmen. Technisch sind mitreisende Kinder und Partner absolut willkommen, gerade an einer österreichischen Schule ist alles mit der Bildungsschiene in Österreich kombinierbar für die Kinder.
Wir haben den Informations- und Diskussionsprozess von der eigentlichen Entscheidung getrennt. Es war also klar, dass niemand an irgend einem Punkt eine Entscheidung trifft, bevor wir nicht gemeinsam am Entscheidungstisch sitzen.
Was spricht für oder gegen “gehen”, was spricht für oder gegen “bleiben”. Jeder der vier Beteiligten schreibt auf eine bestimmte Post-it Farbe die Argumente und positioniert sie im jeweiligen Quadranten. Besonders wichtige Punkte können mit einem extra Klebesymbol (Pferd, Blume, Stern, etc.) gekennzeichnet werden. Interessant war für die Kinder, dass ein Argument für das Gehen nicht unbedingt ein Argument gegen das Bleiben war. Alle vier Felder brauchen eigene Gedanken. Dieser Schritt hat sehr gut funktioniert, das Plakat wurde an die Zimmertür gehängt.

Wir haben danach immer wieder im Raum miteinander gesprochen und konnten auf die Tür verweisen. Was man sieht ist, dass es bei niemandem nur Nachteile gibt, dass es bei niemandem nur Vorteile gibt, dass sich das Verhältnis der Vor- zu Nachteilen bei allen vier Personen stark unterscheidet. Die Sache würde also komplex werden.
Ein zweitägiges Seminar folgte und es kamen Informationen aus dem Ministerium, was Bezahlung und weitere Modalitäten betrifft. Und es folgten Gespräche mit einer Lehrerin der Schule, die bei diesem Seminar dabei war und beim Abendessen auch für Fragen der Familie zur Verfügung stand. Schwierig war, alle Familienmitglieder an diesen Tisch zu bekommen, weil sonst eigentlich eine Vorentscheidung getroffen worden wäre, wenn man diese besonders wertvollen Informationen nicht abholt oder erfragt.
Es war keine Eindeutigkeit bzw. Einstimmigkeit vorhanden. Zu sehr waren die Beweggründe, Wünsche, Sorgen, Hintergründe unterschiedlich, verwoben, vermischt und verwischt. Gespräche mit dem größeren Familienkreis brachten zusätzliche Informationen für Zwischen- oder Teillösungen. Einer von uns könnte beginnen, nach dem ersten Jahr könnte man nachkommen. Eine Ferienreise würde das Gebiet zeigen, man würde besser wissen, wofür- oder wogegen man entscheidet. Aus alldem entwickelte sich aber kein gemeinsamer eindeutiger Trend.
Chefentscheidung: Geht nicht, da die beiden Erwachsenen keine klare Chefrolle beanspruchen, sondern recht fluid und austauschbar diese Rolle ausüben.
Mehrheitsentscheidung: Geht nicht, da es scheinbar 2:2 stand.
Eindampfen der Möglichkeiten: Kann gemacht werden, wenn viele verschiedene Möglichkeiten vorliegen, die man gruppieren und sortieren kann. War aber nicht, denn es gab nur eine Entscheidung: das Angebot anzunehmen, oder nicht. Die Zusage musste bis Schulende (innerhalb 14 Tagen) erfolgen.
So gesehen war an dieser Stelle eine Patt-Situation, die eigentlich ein “nein” als einzige Möglichkeit zuließ. Das hätte aber zumindest zwei von vier Personen frustriert. Die eine Gruppe hätte der jeweils anderen Gruppe die Schuld geben können, später vielleicht, eine positive Lebensentscheidung verhindert zu haben.
Das wollten wir nicht, daher eine vierte Art der Entscheidung, die aus dem Gebiet der Soziokratie kommt.
Es ist die Suche nach den inakzeptablen Szenarien: Es geht darum, dass jede:r eine Position formuliert, die für sie oder ihn definitiv nicht möglich ist. Dafür brauchten wir eine gute Stunde Zeit. Es war inhaltlich gut machbar, weil wir bereits alle möglichen Punkte kannten. Neu war die Art zu denken: Was möchte ich nicht, dass eintritt, auf keinen Fall. Trotz aller Zwischen- und Mischlösungen, was sollte nicht sein. Diese Position konnte jede:r formulieren (Schritt 1), und jede:r am Tisch hörte diese Formulierungen. Daraufhin (Schritt 2) formulierte jede:r Szenarien, die trotz der vier verschiedenen “no-go´s” möglich wären.
Und da war es dann klar: das einzige Szenario, das alle vier klaren Negativ-Positionen wertschätzt (acknowledged), war, das Angebot des Ministeriums nicht anzunehmen, nach Guatemala zu gehen.
Interessant dabei war, dass die Sache auf einer höheren Ebene Widersprüche gezeigt hat. Wer die “PM-Logikrätsel” kennt, weiß, dass es erst durch die Kombinationen von Elementen Umstände und Informationen gibt, die neuartige Erkenntnisse zu lassen. So war das auch bei uns. Durch die Formulierung eines bestimmten “no-go´s” musste ein anderes “no-go” geändert werden, was eine Verkettung zutage brachte, die zu Beginn nicht einsehbar war. Wenn man dann die Positionen beider Personen berücksichtigt, war das letzte mögliche “wir gehen nach Guatemala” Szenario nicht mehr im Rennen, und als einzige Möglichkeit blieb “nicht annehmen” über.
Wir verblieben an diesem Abend, dass wir mit der Entscheidung noch bis zum nächsten Tag warten würden, falls noch jemandem etwas einfällt.
Am nächsten Tag kamen wir am Küchentisch zusammen, besprachen die Möglichkeiten, eine Entscheidung zu treffen: Chef, Mehrheit, Eindampfen und die “Suche nach dem inakzeptablen Szenario”. Wir stimmten dafür, unsere Entscheidung nach dieser vierten Methode zu treffen. Somit haben wir nicht abgestimmt, ob wir nach Guatemala gehen oder nicht, sondern wir haben abgestimmt, wie wir entscheiden. Das war sehr spannend zu sehen.
Der Vorteil dieser Entscheidungsart war für uns sehr wichtig:
Und wie ist es bei Euch? Habt ihr auch Erfahrungen mit komlexen Entscheidungen gemacht?
Mail an lothar@sprechkontakt.at
Epilog: Der Schuldirektor hat sehr verständnisvoll reagiert und die Einladung ausgesprochen, sich wieder zu bewerben, wenn die Stelle in dieser Fächerkombination neu ausgeschrieben wird und sich die familiäre Situation geändert hat.
Dank an Ingrid/Linda/Alexandra für die Entscheidungsmatrix, Dank an Gottfried für das Erzählen der Methode der Soziokratie, Dank an alle Beteiligten für die Geduld.
Update 2022: Über das Mindset beim Entscheiden spricht die Psychologin Agnes Justen-Horsten in Folge 98 von Nicolaus Kreutters Auswanderer-Podcast.
Photo by Mathijs Beks on Unsplash

Wenn einmal die Widgets der WordPress-Seite verschwinden: einfach auf ein anderes Theme umschalten und dann wieder auf das originale Theme zurückschalten. Dann sind alle Widgets wieder da.

Workshop anlässlich der “Medientage Strobl 2019”, die Fachtagung für “Freie Medien und Bildungsarbeit”, Link zur Website.
Gerade in der Bim gehört: "Ey kennst du diesen Reporter @ArminWolf, er ist übelste Legende, Alter! Echt voll krass."
— Lukas Sinabell (@Curlenius) May 20, 2019
Als “4. Macht im Staat” bezeichnet wird Journalimus bezeichnet, und wenn es jemandem nicht daran gelegen ist, dass diese Macht existiert, wird er angegriffen. Oder seine besten Vertreter:innen. Als Anchorman der ZIB2 steht Armin Wolf und insgesamt der gesamte öffentlich-rechtliche Journalismus immer wieder ganz vorne. Lassen wir nicht ihm und dem öffentliche-rechtlichen Rundfunk die heißen Kartoffeln aus dem Rohr holen, “wir alle sind Armin Wolf”. Als Akteure – als Journalist:innen – aber auch als Medienkonsument:innen.
Wir-alle-sind-Armin-Wolf: Trilogie / Diskussion / Manifest
(Lothar Bodingbauer)
Kritischer Journalismus macht Populisten keine Freude. Eigentlich ist das doppelt gemoppelt. Man könnte auch nur “Journalismus” dazu sagen. Journalismus ist kritisch. Wenn Armin Wolf als ZIB2-Anchorman ganz vorne an den glühenden Kohlen arbeitet und dabei angegriffen wird, dann passiert das stellvertretend ihm, wir schauen zu. Aber Armin Wolf, das sind wir alle.
Als Endprodukt der Trilogie entsteht pro Teilnehmer:in ein Manifest (LINK), wie sie mit Journalismus, Komplexität, Glauben und Wissen umgehen möchten. Das nageln sie dann an eine Tür.

Drüben auf Sendegate wird gerade diskutiert, was „sendungsbewusstsein“ bedeuten kann. Das ist eine interessante Diskussion
[quote]Ich sehe Sendundungsbewusstsein vor allem auf der Seite des Gastes im Podcast. Ich verlange es sogar. Dabei rede ich eher von Wissenspodcasts, bei dem man jemanden besucht, der etwas Bestimmtes weiß. Ich möchte, dass diese Person erzählen möchte, und das Erzählte auch senden oder gesendet haben möchte. Keinesfalls möchte ich jemanden besuchen, der diese Verantwortung mir zuschieben möchte. Ich als Gatekeeper. Um dann auch noch herumzumäkeln, was alles nicht gesendet werden sollte aus dem Gespräch, und daher raus muss. Public Relations mit Message Control fallen daher alle raus bei mir als Gäste, eben weil diese Leute nicht sendungsbewusst sind. — Für mich selbst als Host hat das Wort „sendungsbewusst“ keine Bedeutung.[/quote]

Geschnetzeltes: Aus Holgis kleine Kochschule, WR275
Pfanne heiß, bisschen Öl in Pfanne halber TL
Bleistiftdick. Rosa heiß, Fleisch raus
Runterschalten, wieder Öl.
Zwiebel, Champignons, braten, bis glasig.
Weinbrand drauf. Sahne drauf. Soßenbinder. Abbinden. Pfanne ausschalten. Fleisch rein mit allem. Salzen, umrühren, stehenlassen.
Gemüse in Pfanne, rein in WOK, hohe Hitze anbraten, rühren, schwenken.
Schnell garen: Wasserdampf … 1/2 Sojasauce, 1/2 Sherry
Nudeln dazu.
Mit Huhn
Hühnchenbrust
Bleistiftdick. 30 min Marinieren: 1/2 Salz, 1 Eiweiß, 1/2 Speisestärke pro Person
Scharf anbraten, durchrühren, hohe Hitze
“Es ist ein Problem der Kommunikation.”
Gedanken zur Reifeprüfung Mathematik
Die zentrale Reifeprüfung in Mathematik hat inhaltlich keine Probleme. Die Beispiele sind schön, passend, interessant und im Schwierigkeitsgrad angemessen. Die schlechten Ergebnisse zeigen Eines: wie gut die Kommunikation nicht funktioniert. Bisher konnte jedes Probleme durch passende Angaben gelöst werden. Das ist nun nicht mehr so.
Das Problem der schlechten Leistungen der neuen Reifeprüfung in Mathematik wird überstürzt auf die fehlende sprachliche Kompetenz der Schüler:innen geschoben. Das greift zu kurz.
Die gesamte schlechte Kommunikation fliegt auf.
1) Innerhalb der Fachgruppe. Wie gut reden die Lehrer:innen miteinander.
2) Innerhalb den Schüler:innen. Wie gut reden die Schüler:innen miteinander.
3) Zwischen Lehrer:innen und Schüler:innen.
4) Zwischen Eltern und Schüler:innen.
5) Zwischen Bifie und Lehrer:innen, zwischen Schulaufsicht und Lehrer:innen, zwischen Direktion und Lehrer:innen.
Ich wiederhole: bisher wurden Probleme auf allen fünf Ebenen in Mathematik gelöst, in dem die zur Gesamtsituation passenden Angaben gegeben wurden.
Die Beispiele der zentralen Reifeprüfung können nun nur gelöst werden, wenn deren Inhalte von den Schüler:innen verstanden wurden. Das geht nicht mehr alleine (“ich lerne das zuhause”), das geht durch Kommunikation (“wir reden über Mathematik”). Können Lehrer:innen genügend Gesprächssituationen im Unterricht schaffen? Können Sie diese Situationen plausibel machen? Können Sie Schwächen im kommunikativen Bereich verbessern?
Wollen die Schüler:innen mit Lehrer:innen über die Inhalte sprechen? Wollen sie miteinander reden, um offene Fragen und ihr Lernen zu diskutieren? Wie gelingt es den Eltern, mit ihren Kindern über Mathematik zu reden. Können sie es überhaupt? Wie lange tun sie es schon – die Oberstufe dauert 4 Jahre. Kommunikation kann nicht im letzten Moment gelernt werden.
Lehrer:innen weisen schon in der 5. Klasse die Schuld den Schüler:innen zu, sie müssten besser, mehr lernen. Das greift zu kurz.
Es geht um den problematischen Umgang mit Modalverben in Österreich: Können die Schüler:innen reden? Verstehen sie die Sprache? Worüber wollen sie reden? Verstehen sie den Sinn des Redens? Worüber dürfen sie reden? Sind Fehler diskutierbar, Teil der Kultur, oder führen sie zu Minus, Punktabzug, schlechtem Image und Noten? Wie müssen sie reden? Und ja, wie müssten sie es tun.
Es geht um Autoritätsgläubigkeit, Hörigkeit, Unterdrückung, Gewalt. Das fliegt auf, bei der Mathematikmatura. Weil sie vollständiges Denken, vollständige Menschen braucht. Jene Leute, die diese Art der Matura in Österreich eingeführt haben, haben Großes geleistet. Aber jetzt wird durch die schlechten Ergebnisse sichtbar, was wir alles nicht haben:
Wir verstehen die Gestaltung von Prozessen noch zu wenig, wir denken noch immer in Zuständen. Leistung wird als Zustand gedacht. Leistung ist ein Prozess, Kommunikation ist ein Prozess.
Die folgenden fünf Vorschläge sind im wesentlichen: Verbesserung der Kommunikation.
Vorschlag 1: Achtsamkeit als Thema.
1) Wie sprechen die Ebenen miteinander.
2) Wozu sprechen sie miteinander.
3) Wie können Schüler:innen einen wertschätzenden Umgang in ihrer Kommunikation mit sich selbst beim Mathelernen entwickeln.
Vorschlag 2: Förderung der Kommunikation.
Sie findet zwischen Menschen statt, um sie zu verbinden. Was können Lehrer:innen dazu beitragen? Wie verständlich ist das Bifie, das Ministerium, der Schulrat? Es braucht hier Experten der Wissensvermittlung. Profis. Warmherzige Menschen.
Vorschlag 3: Verbesserung der Bildungssprache.
“Typ 1”-Aufgaben und “Typ 2″-Aufgaben sind schreckliche Wörter. Das Können, das Wissen; können, wissen. Die Frage, fragen. Das sind schöne Wörter. Damit können wir arbeiten. Es braucht hier Experten der Sprachgestaltung. Profis. Warmherzige Menschen.
Vorschlag 4: Konzentration auf Prozesse.
Sprechkontakte schaffen. Sprechgelegenheiten schaffen. Die gesprochene Sprache der geschriebenen Sprache mehr Gewicht geben. Dem Zuhören. Dem Entwickeln. Bei Geschriebenem entwickelt sich nichts. Geschriebenes diente in Österreich zu oft der Verlautbarung. Beim Reden passiert das Gute.
Vorschlag 5: Tafeln abmontieren. Dann können Lehrer:innen nicht mehr vorne stehen und predigen. Individualisierung. Die neuronalen Netze können die Schüler:innen im Bereich der Mathematik nur durch Selbsttätigkeit knüpfen. Sonst: alles was Spaß macht. Podcasten etwa. (Aus dem Abendgymnasium z.B. das „Schulgespräch”: http://schug.sprechkontakt.at)
Zeit gibt es genug. Inhaltlich ist mathematisch alles möglich, die Inhalte sind zeitgemäß. Die Verbesserung steckt im “wie”. Im “miteinander”.
—
Ich müsste meine Gedanken eigentlich im Gespräch erzählt haben, weil ich auch mein Gegenüber hören wollte.
(Lothar Bodingbauer, Abendgymnasium Wien, https://www.sprechkontakt.at)
—
#reifeprüfung #mathematik #schule #kommentar
Ich darf da mal was weitererzählen, was ich in Gesprächen mit Wissenschaftler:innen immer wieder gehört habe.
