Joe Biden hat die Aufgabe, das Land wieder zu einen. Das hören wir oft. Ein Präsident hat die Macht, eine Stimmung vorzugeben. Respekt, Anstand und Expertise. Einen müssen das Land aber die Menschen selbst. In jeder einzelnen Begegnung mit jemandem, der anders denkt. Und spricht. Und ist.
Tagebuch
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Krude Fragen
- Wenn im Botanischen Garten eine Wanze lebt, die Menschen frisst, ist es besser sie frisst den Menschen ganz oder nur Hälfte?
- Am Foto ist ein Stern, der explodiert ist. Sehen Sie das als ein Problem? (Foto: Wolfgang Birkfellner)
- Wie müsste eine 5. Jahreszeit sein, die völlig neu wäre?
- Welchen Vorteil hat es, ebenerdig zu wohnen?
- Wie weiß ein Bildhauer, wenn er fertig ist?
- Welchen Vorteil hat eine Stirnreihe?
- Was ist „krude“, woher kommt dieses Wort?
(To be continued)
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Gehsteiggespräche
Podcast küsst Radio: Aus einer Serie von sechs Gehsteiggesprächen hier im Bildungspodcast sind Ausschnitte zu einer Radiosendung verwebt.
Leben, Leiden, Lust und Frust am Gehsteig
Seit Menschen in Städten wohnen, teilen sie sich den Verkehrsraum auf. Fußgängern ist ein mehr oder weniger breiter Streifen vorbehalten. Die Liste der dabei entstehenden Konflikte ist lang. Einerseits sind es planmäßige Begegnungen, andererseits Zufälligkeiten und Unfälle, oft sind es unterschiedliche Interessen, die für Probleme sorgen. Schanigärten, Begegnungszonen, Parkplatz für Autos, Platz für Fahrräder und Roller sorgen für Diskussionen. Eine Bestandsaufnahme der baulichen Anlagen und der Möglichkeiten, sich vom wohldefinierten Bürgersteig wieder hin zu einer gemeinsam genutzten Verkehrsfläche zu bewegen. “Gehsteiggespräche” mit Planern, Historikerinnen und Betroffenen.
Die Sendung gibt es am 29. September 2020 ab 15:30 Uhr auf ORF Österreich 1.
Nach der Sendung sind Meinungen, Erfahrungen oder Ideen der Zuhörerinnen und -hörer gefragt – telefonisch unter 0800 22 69 79 oder per E-Mail an moment@orf.at
Die einzelnen Gespräche hier in voller Länge als Podcastepisoden.
LUT090 Straßenbau in Salzburg: Gehsteiggespräch mit Martina Berthold
Martina Berthold ist als Stadträtin für den Bau von Gehsteigen in Salzburg zuständig. Ein Spaziergang in Salzburg. Wir lernen das Thema “Gehsteig” kennen, erste Aspekte. Worauf kommt es an. Welche Sichtweisen gibt es. Was gelingt, wann wird es eng. Eigentlich ein Biotop, so ein Gehsteig. Gesellschaftlich, historisch. Eine Verkehrsfläche im Wandel der Zeit.
LUT091 Verkehrsplanung in Salzburg: Gehsteiggespräch mit Michael Schwifcz
Michael Schwifcz ist Verkehrsplaner in Salzburg. Worauf kommt es bei der Verkehrsplanung an, was ist das Ziel? Wir bekommen einen Einblick in eine andere, professionelle Sicht auf den Verkehr. “Es geht nur, wenn man alle Verkehrsmittel gemeinsam betrachtet. Eine Verkehrsplanung, die sich auf einen Verkehrsträger konzentriert, kann nur im Disaster enden.” – Ein Spaziergang durch die Stadt.
LUT092 Verkehrsplanung in Salzburg: Gehsteiggespräch mit Barbara Unterkofler
Barbara Unterkofler ist Vizebürgermeister in Salzburg und als Stadträtin verantwortlich für die Planung von Verkehr. Positive Anreize sollen dazu führen, dass sich die Bürger:innen ihren Verkehrsmix stadt- und umweltverträglich selbst zusammenstellen. Ein Spaziergang durch die Stadt.
LUT093 Stadtforschung in Wien: Gehsteiggespräch mit Peter Payer
Peter Payer ist Stadtforscher in Wien. Er benützt alle Sinne, um eine Gegebenheit der Stadt zu erfahren. Und er geht zurück in die Geschichte. Sucht Literatur, vergleicht, spürt nach. Ein Stadtspaziergang im 2. Bezirk in Wien.
LUT094 Stadtentwicklung in Wien: Gehsteiggespräch mit Angelika Winkler
Angelika Winkler ist Stadtentwicklerin in Wien. Sie zeigt, wie eine Begegnungszone funktioniert, und was mehrere Begegnungszonen zu Flaniermeilen macht. Ein Spaziergang durch die Stadt.
LUT095 Blind in Wien: Gehsteiggespräch mit Franz Mayer
Franz Mayer ist Verkehrssprecher für Ostösterreich beim Österreichischen Blindenverband. Ein Spaziergang durch die Stadt.
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Abgefahren
Der Verkäufer verlässt den Würstelstand an der Straßenbahnstation durch die Hintertüre, die er versperrt. Er geht eilig um den Stand herum und schiebt vorne von außen das große Glasfenster zu. Dann läuft er zur Straßenbahn, die in diesem Moment einfährt. Er springt hinein und fährt davon. Im Würstelstand geht das Leben weiter, als wäre er noch da. Es brennt das Licht. Fünf Bratwürste liegen nach wie vor am Grill. Eine spanischsprechende Touristin klopft an die Scheibe.
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Python lernen
Zeit, Programmieren zu lernen. Ein schönes Tutorial kommt von CS Dojo, der alles richtig macht. In seinem ersten Video stellt er sich vor und zeigt, wie man Python installiert, und wie man Variablen tauscht.
PHY 1: Variablen tauschen
Didaktisch kann man das aufbereiten:
Was ist Programmieren? Einen Ablauf gestalten. Eir können das — am Beispiel Geschirrspüler wird das sichtbar. Aufgabe: Wie verwenden wir einen Geschirrspüler im Alltag?
Wie tauscht man den Inhalt zweier Variablen.
Wie tauscht man den Inhalt zweier Fächer im Setzkasten.
Wie tauscht man den Inhalt zweier Variablen — Lösung mit temporärer Variablen.
Wie sortiert man eine Reihe im Setzkasten der Größe nach?Wie sortiert man Zahlen der Größe nach — Mensch, Algorithmus.
Volkstanz, Bubblesort als ein Beispiel.
Aufgabe: Beschreiben des Bubblesort Algorithmus in Worten. -

Fragen zu Beethoven
[quote]Pssst. Draußen läuft ein Pferd vorbei. Der Sturm.
Weitere Ideen und Spaziergang am Nachmittag.
Weitere Musik geschrieben. Kaum hörbar.
Freunde, Ärzte, Publikum.[/quote]Ludwig van Beethoven lebte ab 1792 in Wien. 35 Jahre hier in der Probusgasse 6. Heute ist dort das Beethoven Museum von Wien Museum. Eine Ausstellung zu Beethoven in Wien wurde von Lisa Noggler kuratiert und im November 2017 neu eröffnet. Ich habe die Ausstellungstexte redaktionell begleitet.

Meine Fragen zu Beethoven sind im Vorfeld dazu entstanden:
- Was hat er gegessen?
- Worüber hat er seine Musik geschrieben (was waren seine Geschichten)? Welche Geschichten hat er erzählt?
- Wenn er 42 mal umzieht, was … … hat er immer mitgenommen? … immer da gelassen?
- War er auf der Flucht?
- Kann heute noch wer wie Beethoven Musik schreiben?
- Was hat ein Pantomime mit Beethoven zu tun?
- Ganz ehrlich, wo war B. ein Arschloch? Was hat ihn berührt?
- Warum berührt Lisa sein Taubwerden?
- Was war seine zentrale Lebensfrage (Musik war nur ein Weg dorthin a la “Die Welt ist ungerecht, durch meine Musik kann man das ändern bzw. die Welt ist gottlos, durch meine Musik…)
- Komponieren Luxus oder Knochenarbeit? Getrieben oder treibend?
- Wie hat er das gelernt? Warum durfte er das lernen, in welcher Welt lebt man, dass er das darf?
- Wer war sein wirklicher Gegner? Wer hat gewonnen?
- Warum kennt ihn in Wien niemand? Also so als “Wiener”.
- Wen würde Beethoven heute wählen? Waren seine Schüler gute und freundliche Menschen?
- Wem würde auffallen, wenn Beethoven me (in Wien) gelebt haben würde?
- Wer hätte heute finanzielle Verluste, wenn sein Ruf schlecht wäre?
- Wer redet Beethoven schön und warum?
- Typische Handbewegung (Geste) oder Gesichtausdruck (Mimik)
- Hören Taube heute Beethoven?
- Beethovens Einfluss auf Deutschpop.
- Warum war Beethoven keine Frau.
- Hätte er in Wien “keine Werbung” an die Tür geklebt (wovon hielt er sich in seiner Wiener Zeit fern)?
- Wie würde er heute in Wien leben?
- Was haben wir davon, wenn wir uns heute mit Beethoven in Wien beschäftigen? Wer kann und konnte mit B Geld verdienen.
- Wie ging er mit Konflikten um
- Und hört man das in seiner Musik.
- Bedingungsloses Grundeinkommen. Wie hätte sich das auf seine Zeit in Wien ausgewirkt.
- Was war seine Wiener Musik: Abgrenzung? Protest? Musik für die Massen?
