Ja leck! WTF! Dafuq! Oida!
Lothar Bodingbauer
-
162. Leben mit Licht
Der Biochemiker Gottfried Schatz spricht über die Herausforderung für Lebewesen, die Energie des Sonnenlichts nutzbar zu machen.
Link: Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1
Programmtext
Ob auf der Erde Leben entstehen konnte, oder ob es entstehen musste, darüber sind sich Wissenschafter ziemlich einig: Es musste entstehen. Die Chance, dass es entstehen konnte, war gering, aber da das “Experiment”, wie Gottfried Schatz es nennt, so oft und so lange durchgeführt wurde – nämlich die passenden Moleküle zu bilden – war es nur eine Frage der Zeit, bis Leben entstand.
Die Moleküle des Lebens sind im Vergleich zu vielen anderen chemischen Verbindungen sehr komplex. Um diese Komplexität zu behalten und um alle notwendigen Lebensaktivitäten aufrechtzuerhalten, brauchen lebende Zellen viel Energie. Mit dieser Energie wird in ihrer Umgebung “Unordnung” erzeugt: Wärme. Die große Frage ist, woher die Energie kommt.
Erste Einzeller verwendeten Energie der Erde, die sie von anderen bereits gebildeten Molekülen im Ozean erhielten. Nachdem diese Energiequelle aufgebraucht war, begannen einige von ihnen, das Licht der Sonne zu nutzen. Die Photosynthese begann, bei der als Abfallprodukt Sauerstoff entsteht, ein für die meisten damals existierenden Einzeller giftiges Gas. Die erste Umweltkatastrophe fand statt. Ihr entkamen einige wenige Einzeller, indem sie die Atmung entwickelten. Mit Hilfe von Sauerstoff werden Überreste von sonnenlichtessenden Einzellern der Umgebung “veratmet”, es entsteht dabei Energie. Sehr viel Energie, die es nun ermöglicht, komplexere Aufgaben des Lebens zu bewältigen.
Der “große Wurf” gelang dem “Konzept Leben”, als Einzeller, die sich nur wenig Energie durch Gärung erarbeiten konnten, Einzeller, die die Atmung beherrschten, in eine symbiotische Lebensgemeinschaft einluden. Sie sind als “Zellkraftwerke” auch heute noch in jeder Zelle enthalten und werden “Mitochondrien” genannt. Durch diese Symbiose entstanden Zellen, die eigentlich aus zwei Lebewesen bestanden. Die Mitochondrien brachten ihr eigenes Erbgut mit.
Das von Gottfried Schatz maßgeblich entdeckte Erbmaterial in den Mitochondrien wird übrigens nur von der Mutter an das Kind weitergegeben und ermöglicht so zum Beispiel die Rückführung der Abstammung des modernen Menschen auf nur wenige Urmütter, die in Afrika gelebt haben.
Pflanzenzellen entstanden durch eine zweifache Symbiose. Einerseits durch die Einladung von “Gästen”, die die Atmung beherrschen (Mitochondrien), andererseits durch die Einladung von “Gästen”, die die Umwandlung von Sonnenlicht durch Photosynthese beherrschen (Chloroplasten).
Interviewpartner
Prof. Dr. Gottfried Schatz
Biozentrum der Universität Basel
Klingelbergstrasse 50/70
CH – 4056 BaselBiozentrum der Universität Basel
Teil 1: Filename: radio162_sonnenenergie_1 Die Entstehung des Lebens
Teil 2: Filename: radio162_sonnenenergie_2 Eine erfolgreiche Symbiose
Teil 3: Filename: radio162_sonnenenergie_3 Komplexe Moleküle
Teil 4: Filename: radio162_sonnenenergie_4 Die Weitergabe von Energie
Teil 5: Filename: radio162_sonnenenergie_5 Unbekannte Organismen
-
161. Brandrede
Wort der Woche: Von der Mitteilung seiner Gedanken bis zu einem flammenden Appell. Neben den Inhalten einer Rede geht es immer auch um die Form. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
(Passwort notwendig) -
Aussaat

Mit den Volksschulkindern Kakteen und Sukkulenten gesetzt. Es hat funktioniert! In ein paar Tagen dürfen sie ihren Topf nach Hause nehmen. Mehr Experimente drüben bei Phyx.
-

Cactus & Kids
This is a really slow and anologue thing to do. Get some cactus seeds, soil, pots, water. Some information how to do it (cactus seeds need light, don’t dig holes) and apply tender, love and care. The kids will have to wait for the results. But after a few months of dedication. Here we are. It’s not just a sofware download. It’s a relation to nature.
- UGG Bailey Bling Bottes
- Ugg Classic Cardy
- Ugg Cardy
- Ugg Classic
- UGG Cardy Knit Bottes
- Adirondack Ugg
- Ugg Adirondack
- Ugg Adirondack Tall
- Adirondack UGG Bottes
- Ugg Pas Cher Marron
- Ugg Marron Pas Cher
- Bottes Ugg Homme
- Classic Short UGG Hommes Bottes
- Ugg Australia Classic
- Ugg Classic
-
160. Wo Menschen sind, ist meine Heimat
Portrait des Südseediplomaten Rex-Marten Gaidies: 36 Flugstunden ist Vanuatu von Österreich entfernt. In Deutschland geboren, vertritt der Künstler und Bildungsattaché Rex-Marten Gaidies die kleine Inselgruppe im Pazifik bei der UNESCO in Paris. Privat lebt er in Indonesien. Als Vermittler zwischen den Kulturen hat er vor kurzem mit zwei indonesischen Schülern Österreich besucht. Er lebt auf seinen vielen Reisen oft im Transit und kennt selbst das Gefühl der Entwurzelung gut. Heimat ist für ihn kein Baum, kein Haus, kein Landstrich, sondern immer dort, wo Menschen sind, mit denen er Projekte macht. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
-
159. Pegel
Wort der Woche: Hochwasser und Verständlichkeit (Moment / ORF Radio Österreich 1)
Filename: radio159_wow_pegel -
158. Rotlicht
Das Rotlichtmilieu sorgt für Schlagzeilen.
Beitrag (Filename: radio158_wow_rotlicht mp3)
Filename: radio158_wow_rotlicht
-
157. Kesselfallenpflanzen
Kesselfallenblumen fangen Insekten zur Bestäubung ein und lassen sie danach wieder frei. Um das zu bewerkstelligen, gibt es einige bemerkenswerte Anpassungen wie rutschige Oberflächen und Sperrhaare, die der Gefangennahme der Aasfliegen, Mistkäfer und Pilzmücken dienen. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
-
156. Freunde der Blasmusik
Leben, Werken und Wirken von Blasmusikkapellen in Österreich. 2.171 Musikkapellen und Musikvereine gibt es in Österreich. Sie spielen mit tiefem und mit hohem Blech, mit Schlagwerk und mit Holzblasinstrumenten. Über 100.000 Musiker gibt es derzeit, etwas mehr Männer als Frauen, nur in Oberösterreich nicht, da ist es umgekehrt. Die Musikkapellen sind ein mit 10 Millionen Euro pro Jahr subventionierter sozialer Treffpunkt für musikalische Menschen. Geübt wird in kulturell homogenen Gruppen und die regelmäßigen Proben stellen eine hörbar sinnvolle Alternative für gemeinsame Freizeitgestaltung dar. Die Terminkalender sind voll, die Vielfalt der Auftritte reicht von sommerlichen Früh- und Dämmerschoppen, der Teilnahme an Blasmusikertreffen zur Förderung der Kameradschaft sowie die Umrahmung kirchlicher und kultureller Feierlichkeiten. Kurse und Wettbewerbe fördern das zu hörende Niveau. Anders als zum Beispiel beim Fußball können die Teams keine „Spieler“ einkaufen: bei Wettbewerben des Blasmusikverbands darf jedes Blasorchester nur mit seinen eigenen Musikern zum Wertungsspiel antreten. Mit Posaunen und Trompeten. Ein akustischer Augenschein bei den Freunden der Blasmusik.
Filename: radio156_mom_blasmusik
(Titelidee: Dieter Bornemann)
Manuskript ohne letzte Änderungen
MOMENT AM SONNTAG
21. April 2013
„Freunde der Blasmusik“.
Über Leben, Werken und Wirken von Blasmusikkapellen in Österreich.
39:50 min.
Gestaltung: Lothar Bodingbauer
Redaktion: Andrea Hauer
SIGNATION
ZUSPIEL 01 (00:09)
„Freunde der Blasmusik“.
ZUSPIEL 02 (00:15)
Über Leben, Werken und Wirken von Blasmusikkapellen in Österreich – Eine Sendung von Lothar Bodingbauer
ZUSPIEL 03 (01:43), nach ca. 25 Sekunden auf Zeichen über die Musik:
30 Musiker haben sich in die Probelisten eingetragen und sie üben für das kommende Konzert. Wir befinden uns in Erzberg, in der Steiermark. Mit dabei das tiefe und das hohe Blech, Schlagwerk und die Holzblasinstrumente.
(Musik hoch, weiterlaufen lassen)ZUSPIEL 04 (01:24), nach dem Moped über die Atmo
Von einst 5000 Menschen am Erzberg arbeitet heute noch jeder zehnte im Bergbau, 500. Der Ort ist zusammengerückt, die Blasmusikkapelle hingegen eher gewachsen. Und doch, man muss sie suchen.
(Atmo / OTs laufen weiter „…im Großen und Ganzen hab ich es halbwegs im Griff.“)
Auch die beiden Kinder des Kapellmeisters sind schon dabei. Manuel:
ZUSPIEL 05 (01:23) „… Paula, Anton Konrad.“
Kalpak. Der feierliche Festtagsbergwerkshut. Wie alles beim Bergbau: schwarz, doch hier, bei der Musik mit weißen Federn.
ZUSPIEL 06 (00:07) „… wenn dann alles mit den weißen Federn daherkommt.“
Und wenn ein Musiker stirbt, wird er üblicherweise in seiner Uniform auch begraben.
ZUSPIEL 07 (02:24) „… in der Musik diese Solidarität repräsentieren.“
Der „Pomp“ in dieser Solidaritätsmusik, sagt Konrad Köstlin, das Strahlende, stammt von der Zeit der französischen Revolution.
ZUSPIEL 08 (02:27) „… Ebene 6, Unfall und Notfallambulanz“, Atmo läuft weiter, darüber:
Besuch im Allgemeinen Krankenhaus in Wien.
„… mein Name ist Klaus Latzika und ich bin Internist“
… der mit seinen medizinischen Kollegen die Solidarität gemessen hat.
ZUSPIEL 09 (02:17) „…so viele Musikanten in unseren Reihen zu binden.“
Der Sozialfaktor Blasmusik, der, ganz nebenbei bemerkt, auch einen nicht unbeträchtlichen Wirtschaftsfaktor in Österreich darstellt.
ZUSPIEL 10 (04:23), nach ca. 2:54 „…damit sie zur Tracht oder Landesfarbe dazupassen. “ über Atmo:
Es gibt tausende Dinge in dieser Werkstatt. Und alle tragen einen Namen. Zum Beispiel, das da, der kleine Schweinehammer, den die Handwerker zum Ausbeulen von Instrumenten verwenden.
(Atmo/OT läuft weiter) „… zu 99% kriegt man das hin.“
ZUSPIEL 11 (01:29), darüber gleich zu Beginn darüber
Und das ist Blasmusik von „außerhalb von Österreich“, das ist die Balkan Brass Band, „Underground Chochek“.
„… nachwuchs zu finden in diesem Orchesterbereich.“
Migrationshintergrund hat die österreichische Blasmusik sicher keinen, das bestätigt auch Sabine Reiter von Mica, Music Austria, dem österreichischen Musikinformationszentrum, einem Interessensverband für professionelle Musiker.
ZUSPIEL 12 (01:41), gegen Schluss auf Zeichen über Atmo:
Im Regionalradio spielen Blasmusiksendungen nach wie vor eine wichtige Rolle – allerdings nicht vermischt, sondern isoliert vom Rest des Programms, sagt Peter Kostner von Radio Tirol, selbst Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Wilten.
ZUSPIEL 13 (00:57) „… gerade weil ich modern denke“.
… sagt Alois Schöpf. Gestalter der Innsbrucker Promenadenkonzerte, Blasmusikaufführungen die eine breite Bevölkerungsschicht erreichen sollen.
ZUSPIEL 14 (00:10) „… die Verfehlte Moderne, ja?“
Ein Gespräch mit Alois Schöpf.
ZUSPIEL 15 (05:11) „… ein Genre, das man fairerweise nur historisch bedienen kann.“
Moderne Blasmusik, von „Franui“
ZUSPIEL 16 (08:12)
(Achtung, es kommt recht bald ein Satz, danach mein kurzer Text)
„Das was ich spüre…“
sagt der Kapellmeister Peter Kostner,
„und darum mache ich das so gerne…“
Landauf, landab proben die Musiker in den Blasmusikkapellen für Wertungsspiele und Konzerte. Letzte Station: Vorarlberg. Tschagguns. Die Farbe der Sprache ist anders, der Klang der Instrumente gleich.
ZUSPIEL 17 (02:00) „…nicht mehr angegriffen“.
Zu wenig Zeit.
ZUSPIEL 18 (03:32) (Endet auf Musik)
ABSAGE:
„Freunde der Blasmusik“.
ZUSPIEL 19 (00:35) nach ein paar Takten, gleich:
Über Leben, Werken und Wirken von Blasmusikkapellen in Österreich …
… eine Sendung von Lothar Bodingbauer. Redaktion: Andrea Hauer.
