Zeitsouverän hören. Hochqualitative und authentische Inhalte nicht nur aus dem Bereich der etablierten Rundfunkanstalten. Die technische Qualität der Sendungen steigt rundherum. Ich habe wieder mal meine Podcast Empfehlungen aktualisiert. In dieser Liste sind nur solche, die ich regelmäßig höre.
Die unabhängige Podcaster im deutschsprachigen Raum entwickeln sich derzeit stürmisch und spannend. Maßgeblich durch die Initiativen um Tim Pritlove. Es geht neben dem Inhalt um die technische Verbesserung des Hörbaren (Auphonic) und die einfachere Verteilung über WordPress (Podlove Publisher). Samt Verbesserung der Kapitelmarken, Metadaten und Shownotes. Die technische Umsetzung wird immer wieder auf den Websites der Podcaster genau beschrieben.
Von hier aus mache ich die Physikalische Soiree und Atmos der Welt. Starten wird bald Lob und Tadel. Der neue Mischer ist bereits in Österreich, schon fast bei mir.
Aufnahme mit einem AKG 214 Studiomikrofon, verbunden mit Focusrite Scarlett Solo, das über USB mit einem Macbook Air verbunden ist. Ein Beyerdynamic DT-770 Kopfhörer am Interface. Zusätzlich kann ein/e Gesprächspartner/in über Internet zugeschaltet werden. Siehe unten.
Kosten: Mikrofon 274€: Interface 98€.
Produktion: Zwei Gesprächspartner/innen
Aufnahme mit zwei DT-297 Headsets von Beyerdynamic, verbunden mit Focusrite Scarlett 8i6 Interface, das über USB mit einem Macbook Air verbunden ist. Zwei Kopfhörerausgänge sind am Interface. Alternativ kann ein/e Gesprächspartner/in über Internet zugeschaltet werden. Siehe unten. Mobile Alternative ohne Netzspannung: die zwei Headsets können auch an einem mobilen Zoom (meines: Zoom F8) betrieben werden, man braucht aber dann einen Splitter für die Kopfhörer, da das F8 nur einen Ausgang hat.
Kosten: Headsets je 290€ mit Kabel; Interface: 227€; Zoom F8: 1200€.
Produktion: Mehr zwei bis acht Gesprächspartner/innen
Aufnahme mit bis zu acht Headsets von Beyerdynamic, verbunden mit Zoom F8, das acht Spuren getrennt auf Speicherkarte aufzeichnet. Kopfhörer werden durch Kopfhörerverstärker versorgt, die dazu kommen: bis vier Stück geht mit dem kleinen Behringer MicroAMPG HA400, mehr noch über ein größeres beide brauchen eine Stromversorgung vom Netz.
Kleiner Kopfhörerverstärker für individuelle Lautstärken.
Arbeitszeit: 2 Stunden Aufnahme; Postproduction 2 Stunden (Texte schreiben, vorne/hinten schneiden, bereitstellen); Intensivschnitt bei vielen Ähs und Nebenlinien, die gekürzt werden: 2 Stunden pro 30 Minuten Sendezeit. Normalerweise werden die Gespräche nicht geschnitten.
Podcast aufsetzen: Das habe ich hier in einem Blogbeitrag zusammengefasst: In 3 Stunden und 30 Schritten.
Als Radiojournalist reise ich mit offenen Ohren durch die Landschaft.
Nicht jedes Geräusch ist interessant und für eine Sendung zu gebrauchen. Aber immer wieder finde ich sie. Ganz besondere Geräusche, die unverwechselbar sind für diesen oder jenen Ort.
Warum hat diese Website diesen Namen? Kein besonderer Grund, die Domain hatte ich nur mal registriert, weil sie eine der wenigen österreichischen mit vier Buchstaben und leicht auszusprechen ist. Und Atmo ist die in der Radiosprache übliche Abkürzung für Atmosphäre – für Geräusch, im Gegensatz zu OT, dem Originalton, dem Ausschnitt aus einem Interview.
Übrigens: Nehmen Sie sich die Töne mit, wenn Sie möchten. Sie können sie gerne für eigene Projekte verwenden.
Wenn Sie selbst ein besonders schönes Geräusch haben, das Sie in diesem Podcast sehen hören wollen, machen Sie doch mit und schicken Sie’s rüber, wenn Sie wollen.
Auch ein schönes Tonschnipsel, hier ausnahmsweise mit bewegtem Bild. Schule anderswo. Kinder üben das Marschieren in Padangbai, Indonesien. Sie trainieren für die Feierlichkeiten zum Indonesischen Unabhängigkeitstag.
Nach einem langen Sommer – mit einem schönen Besuch im Technorama Winterthur – beginnt nun wieder eine kühlere Zeit in Wien. Radiosendungen werden vorgeschlagen, besprochen und angenommen. Vom Leben der Natur, Moment, Reisesendungen.
Konkret geplant sind Sendungen über Vierkanthöfe, die Bad Ischler Bahn und viele neue Ideen für die Wissenschaft.
In der Podcastschiene ist nun die Physikalische Soiree neu aufgelegt und wird sich um Gespräche mit Wissenschaftlern maßgeblich erweitern. Geplant ist auch ein EDU-Ableger, der sich mit guten Themen aus dem Bildungsbereich beschäftigt.
Spannend sind hier die zu erwartenden technischen Verbesserungen, die maßgeblich durch die deutsche Podcastszene um Tim Pritlove angeregt werden.
Die Physikalische Soiree ist umgestiegen. Die neuen Folgen werden mit Auphonic produziert und über Podlove bereitgestellt. Mit Dank an die Programmierer und den Podcaster Tim Pritlove, seine Interviewpartner im Lautsprecher, insbesonders auch Wikigeeks. Viele Grüße aus Wien.
Über Wiegen und Messen: Will man etwas ganz genau wiegen, bringt man es zum Schwingen. So funktioniert die genaueste Waage der Welt: Die Quarzkristall-Mikrowaage der TU Wien. Will man wissen, wie lang ein Meter ist, braucht man dazu eine Atomuhr, einen Laser und diverse Linsen. Eine solche Ausrüstung findet sich beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Will man wissen, wie viel man selbst wiegt, stehen noch immer öffentliche Personenwaagen zur Verfügung. Vollmechanische Messgeräte mit Münzeinwurf, seit Jahrzehnten unverändert. Und wenn das Gewicht eines beladenen Lastschiffs bestimmt werden soll, gibt es auch dafür die passende Methode. Alles kann gewogen, alles kann vermessen werden. Zumindest solange von der sichtbaren Welt die Rede ist. (Lothar Bodingbauer, Matthias Däuble) (Moment / ORF Radio Österreich 1)