• [et_pb_section fb_built=”1″ admin_label=”section” _builder_version=”4.16″ global_colors_info=”{}”][et_pb_row admin_label=”row” _builder_version=”4.16″ background_size=”initial” background_position=”top_left” background_repeat=”repeat” global_colors_info=”{}”][et_pb_column type=”4_4″ _builder_version=”4.16″ custom_padding=”|||” global_colors_info=”{}” custom_padding__hover=”|||”][et_pb_image src=”https://www.sprechkontakt.at/wp-content/uploads/2016/08/Bildschirmfoto-2016-08-14-um-12.24.04.png” _builder_version=”4.17.6″ _module_preset=”default” title_text=”Bildschirmfoto-2016-08-14-um-12.24.04.png” hover_enabled=”0″ sticky_enabled=”0″][/et_pb_image][et_pb_text admin_label=”Text” _builder_version=”4.16″ background_size=”initial” background_position=”top_left” background_repeat=”repeat” hover_enabled=”0″ global_colors_info=”{}” sticky_enabled=”0″]

    Kann man über eine Bahn, die es nicht mehr gibt, eine Radiosendung machen? Kann man. Man muss ihre Spuren in den Erinnerungen der Menschen an ihrer Trasse suchen.

    Link zum Podcast LUT037 | Link zur Sprechkontakt-Produktion 243 

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  • Stadtentwicklungsgebiet “Seestadt Aspern”. Links noch Wildnis – und Container der Vienna Transition Base – rechts die gestaltete Stadt. Derzeit läuft im Technischen Museum Wien eine Sonderausstellung zum Thema “Die Zukunft der Stadt weiter gedacht”. Die Seestadt nimmt eine wichtige Rolle in dieser Ausstellung ein. Geschichten von Städten, die mit Objekten, Bildern, und Texten erzählt werden.

    Link zum Katalog

  • Martina Bradl hat eine Fähigkeit entwickelt, die wir alle kennen, aber nicht so gut können wie sie: Worte zu lesen, und gleichzeitig zu wissen, wie sie rückwärts ausgesprochen werden.

    Eine kleine, nette Unterbrechung der Sommerpause.

    Esuaupremmos red gnuhcerbretnU etten, enielk eniE.

  • Backups eingerichtet, Plugins aktualisiert. Alles fährt. Hier ist die Übersicht aller “sprechkontaktbetreuten” Internetseiten.


    1. Sprechkontakt mit neuer Musik
    2. Ressources for Inspired Teachers
    3. Physikalische Soiree Knowledge Base
    4. Sprechkontakt Main Site
    5. Sprechkontakt mit Bildung
    6. Sprechkontakt mit Wissenschaft
    7. Sprechkontakt mit Bienen und Natur
    8. Sprechkontakt mit Kunst und Können
    9. Römermuseum Ochzethaus
    10. BeeVienna Bienen in Wien
    11. Abendgymnasien Österreichs
    12. Abendgymnasium Wien
    13. Cititzenship Education and Islam
  • Alex, Stefanie, Ingrid, Johanna und Sarah sprechen über ihr Frauenbild.

    Aufgezeichnet als Livemitschnitt eines Gesprächs im Rahmen der Projekttage am Abendgymnasium Wien im Juni 2016.

    Hörtipp: Lila-Podcast, Feminismus auf’s Ohr. http://lila-podcast.de

  • Der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau vom Department für Molekulare Evolution und Entwicklung spricht über die Ergebnisse der Forschung mit Seeanemonen und gibt einen Einblick in Arbeitsweisen und Überlegungen der Entwicklungsbiologie auf molekularer Ebene vor dem Hintergrund der Evolution.

    Link: “Organisation der Körperachsen”, Pressemitteilung der Uni Wien

  • Auf den Spuren der Salzkammergutbahn. Suche nach Tönen. Suche nach Geschichten. Die Bahn gibt es nicht mehr, aber Erinnerungen. Mit dem Mikrofon kann man sie sammeln. In einem der schönsten Gegenden Österreichs: im Salzkammergut.

    1 Woche Sommerschule “auf dem Weg”. Radio & Podcasten: Wanderung im Salzkammergut

    * Aufnehmen, Analyse, Kritik, Interview, Geräusche
    * Geschichten, Dramtaturgie, Spannung, Besonderheiten des Hörens
    * Technik, Stereoaufnahmen, Mikrofonabstand, Windschutz

    SKGLB_Streckenplan_1957

    Preise im Laufe der Woche für …

    • Das schönste Geräusch
    • Das schönstes Gespräch
    • Die schönste Begegnung
    1. Tag: Salzburg – Thalgau 16,3 km
    2. Tag: Thalgau – Mondsee 15,3 km
    3. Tag: Mondsee – St. Gilgen 14 km
    4. Tag: St. Gilgen – St. Wolfgang 7,4 km
    5. Tag: St. Wolfgang – Strobl 4,5 km
    6. Tag: Strobl – Bad Ischl 12,7 km
    7. Tag: Bad Ischl

    Hintergrund: Gespräch mit Werner Schleritzko, Lob und Tadel #37: Eine Bahn lernen. Er hat ein Buch über Geschichte und Hintergründe der Salzkammergutbahn geschrieben. Ich arbeite an einem Radiobeitrag über diese Bahn und werde in dieser Woche Töne dafür sammeln.

    Gäste und Begegnungen werden auch vorbereitet.

    Unterkünfte am Weg. Thalgau, Jugendherbergen in Mondsee, St. Gilgen, Bad Ischl, St. Wolfgang – Gasthof Zinkenbachmühle, Strobl: Gasthof Weberhäusl.

    Ziel sind sechs Episoden, die täglich live gesendet werden. Mit Einspielungen der vorbereiteten Geräusche und Gesprächsausschnitte. Ziel ist auch, eine schöne Zeit zu haben, in der man lernen, diskutieren, wandern und sich am Salzkammergut erfreuen kann. Mit Schwimmen im Wolfgangsee und Mondsee. Mit Creméschnitte beim Zauner, der wohl besten Konditorei in Bad Ischl – wie zu Kaisers Zeiten.

  • Oliver Wunderlich macht einen Podcast. Über Themen, die anderswo noch nicht rauf und runtergejagt wurden. Jeden Werktag gibt es um 0:01 die neue Folge. Schon gehört? Explikator.de

    Wer Oliver und seinen Podcast noch nicht kennt, dem würde ich jetzt einmal seine Episode 250 empfehlen, in dem er zum ersten Geburstag einen Blick hinter die Kulissen macht. Die im Interview angesprochene Wikingerfolge ist vorige Woche erschienen, und alles vorherige und alles weitere findet ihr auf Explikator.de oder einem Podcastverzeichnis eures Vertrauens.

    Wenn ihr Oliver trefft, fragt ihn nach seiner Liste mit 22 Items, auf der er seine Erfahrungen im Scriptschreiben festgehalten hat. Die gibt es nämlich, hat er im Vorgespräch erzählt.

  • coverart_phs_225_1800In der kommenden Physikalischen Soiree geht es um die Ausbildung von Körperachsen (links/rechts, vorne/hinten). Bei der Vorbereitung dazu ist im Kapitel “Gastrula” zu lesen:

    „Es ist nicht die Geburt, die Hochzeit oder der Tod, sondern die Gastrulation, welche in Wirklichkeit der wichtigste Zeitpunkt in deinem Leben ist.“ – Lewis Wolpert

    Bin gespannt, was mein heutiger Gesprächspartner Ulrich Technau von der Uni Wien dazu sagen wird.

    [quote]Damit Zellen in unserem Körper “wissen”, wo sie hingehören und was sie werden sollen, werden früh in der Embryonalentwicklung zwei Körperachsen angelegt. Ein so genannter “Organisator” ist für diese Achsenbildung verantwortlich. In einer aktuellen Publikation im Fachjournal “Nature Communications” haben der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau und Grigory Genikhovich von der Universität Wien und sein Team herausgefunden, dass die molekularen Grundlagen dieses Organisators sehr viel älter sind als angenommen und keineswegs eine “Erfindung” der Wirbeltiere: Diese Signalmoleküle entwickelten sich bereits vor 600 Millionen Jahren in den gemeinsamen Vorfahren von Wirbeltieren und Seeanemonen.[/quote]

    Link zur Pressemitteilung: Die Organisation von Körperachsen

    Link zur Physikalischen Soiree 225

  • Ist das ein ganz schlechtes Zeichen.

    Bei uns ist vor drei Jahren Gregori plötzlich verschwunden. Die Kinder meinten, es wäre, weil seine Mutter nicht gescheit Deutsch gekonnt hat. Furchtbar. Dazu habe ich für das ORF Österreich 1 Radioprogramm “Moment” Folgendes geschrieben:

    MOMENT RANDNOTIZEN / Lothar Bodingbauer / 25. November 2013

    Löcher sind eine interessante Sache. Und es ist dabei nicht einmal klar, ob Löcher überhaupt zu den Sachen zählen. Denn ein Loch ist die Abwesenheit von etwas, und was nicht ist, kann keine Sache sein. Wie kann man aber dann darüber reden? – Die Sprache macht es einfach: Indem man ihm einen Namen gibt, dem Loch. Ab dann ist es da – obwohl eigentlich etwas weg ist.

    Ein kleiner Freund von mir, er heißt Gregori. Ging in die 2. Volksschulklasse gemeinsam mit meinem Sohn. Als Begleitperson gehe ich manchmal mit, wenn die Klasse zum Tennisplatz marschiert. Gregori erzählt gerne. Erzählt mir zum Beispiel den ganzen Weg zum Tennisplatz von so einem Loch. Er kommt aus Russland und hat einen entzückenden Akzent. Erzählt eine halbe Stunde lang mit größtem Vergnügen über das Loch. Das Loch in allen Facetten. Nie habe ich ein Loch so intensiv erlebt, wie durch das Zuhören von den Gedanken des kleinen Gregori. Weißt du, Lothar, sagte er, Drka heißt Loch. Aber Drtschka heißt „Kleines Loch“. Interessant. Drschtka. Das kleine Loch. Vielleicht hat er etwas andere Wörter dafür verwendet, ich kann ja nicht Russisch, aber, das habe ich mir gemerkt.

    Ein paar Monate später erzählt mir eine Frau in Russland, dass Drka das kleine Loch ist. Und Drtschka ein wirklich extrem kleines Loch. Für den kleinen Gregori war das kleine Loch schon ein großes Loch, und von seiner Warte aus, ist das nur zu verständlich. Und für kleine Kinder, die manche Dinge auch lieber „mit ohne Zimt“ zum Beispiel essen, ist das Loch „mit ohne was“ eben auch sehr interessant.

    Ist ein Loch nun die Abwesenheit von Etwas, oder ist es genau umgekehrt? Ist Wärme die Abwesenheit von Kälte? Oder ist Kälte die Abwesenheit von Wärme? Ist Frieden die Abwesenheit von Krieg? Oder Krieg die Abwesenheit von Frieden? Und ist die Dunkelheit die Abwesenheit von Helligkeit – oder Helligkeit die Abwesenheit von Dunkelheit? Ich würde gerne eine Art Lampe erfinden, die – wenn man sie einschaltet – den Raum dunkel macht. Ich würde diese Lampe dann „Dunkle“ nennen, und ich glaube, für dieses Gerät wär sicher Bedarf – weil man damit Dinge zum verschwinden bringen könnte.

    Verschwunden ist aber Gregori. Von einem Tag auf den anderen. War plötzlich nicht mehr in der Schule. Mein kleiner Freund Gregori. Weg. Mit seinen Gedanken, mit seinen Facetten. Die Kinder waren außer sich, wussten auch nicht genau was war, das einzige was mir mein Sohn erzählen konnte, ist, dass Gregori zurück nach Russland musste, weil seine Mutter nicht so gut Deutsch gekonnt hat. Das ist bei den Kindern hängen geblieben. Weil jemand nicht so gut Deutsch kann, verschwindet ein Kind.

    Es ist aber durchaus möglich, dass Gregori zurück nach Russland musste, weil seine Mutter eine gute Stelle an der Universität erhielt, oder für seinen Vater eine zeitlich befristete Stelle in Österreich endete. Wer weiß! Aber wenn bei den Kindern hängenbleibt, er musste zurück, weil seine Mutter nicht gut Deutsch konnte, ist das fatal für die Diskussion um die Sprache, um Integration. Um das Dazugehören. Wer nicht gut Deutsch kann, verschwindet.

    Ein Loch kann man übrigens kaufen. Das Nichts. Wer es nicht glaubt, ruft ein Baggerunternehmen an und erkundigt sich, was es kostet, so ein Loch im Garten. Da kann man sich reinsetzen und den Himmel anschauen, und weiter nachdenken, ob was da ist, oder ob wer fehlt.

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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