Vom Linguisten David Crystal gibt es hier eine hübsche Analyse der Obama-Rede.
-
-
British Council's list of unwanted Latinisms
Was ist denn mit den Briten los? Associated Press berichtet über eine Liste unerwünschter Latinismen – angeblich vom British Council. Britischer Sprachprotektionismus? Na hallo. Aber so ganz ist der Zuschreibung “British Council” nicht zu trauen. Irgendwas stinkt da. Da muss man ein wenig nachbohren, da bleibt man dran.
Wie auch immer, wenigstens ist jetzt einmal klar, was e.g. eigentlich heißt.
Here is Bournemouth Council’s list of Latin words and phrases to avoid, and suggested alternatives:
- ad hoc – for this special purpose, improvised
- ad lib, ad libitum – impromptu, shortened, to fill up time
- bona fide – in good faith, genuine
- e.g. (exempli gratia) – for example, such as
- etc. (et cetera) – and so on
- i.e. (id est) – that is
- inter alia – among other things, as well as
- NB (nota bene) – please note, this is important
- per – each, a
- per se – for itself, by itself, as such
- prima facie – at first sight
- pro rata – in proportion
- pro tem – for the time being
- quid pro quo – equivalent, give or take
- status quo – existing condition, state of things
- vice versa – the other way round
- via – by way of, through
- viz (videlicet) – that is to say, namely
- vis-a-vis – in relation to
Quelle: Associated PressHinweis: Die letzte Folge des Naturwissenschaftspodcasts “Physikalische Soiree” beschäftigt sich ebenfalls mit Sprache – der Sprache der Wissenschaft.Update: Das offizielle British Council hat nach eigenen Angaben mit der Sache nichts zu tun. Sie sagen: das betrifft die lokale Stelle in Bournemouth. Mal sehen…Update: Oh, das ist spannend. Associated press hat die Überschrift in einer Nuance falsch geschrieben: British Council vs. British council. This means: British Council ist the organisation, and “a” British council is the local authority, im speziellen Fall, das von Bournemouth. Na, da bleiben wir doch dran. -
Wie sortiert man bloß diese Dinge!?

-
Kein Tucholsky
Derzeit kursiert im Internet ein Gedicht, das Kurt Tucholsky 1930 zugedacht ist. Er soll damals frappierend ähnlich zu heute auf die Situation an der Börse mit Leerverkäufen und Derivaten hingewiesen haben. Der Sache ein wenig auf den Grund gegangen, findet man:
0) Das Gedicht – angeblich von Kurt Tucholsky
1) Tatsächliche Texte von Kurt Tucholsky, bei denen nichts Derartiges zu finden ist
2) Eine Diskussion zu diesem Hoax beim Sudelblog
und 3) den dort genannten Urheber des Gedichtes – aus Wien -
Radiohören neu
- Radio einschalten, hören was kommt – über die Luft. (Österreich)
- Radio einschalten, hören was kommt – aus dem Kabel. (Österreich, Deutschland, etwas Ausland)
- Radio einschalten, hören was kommt – aus dem Internet. (Ausschließlich Ausland)
- Radiosendungen downloaden – von Österreich 1 – hören, wenn’s passt. (Ausschließlich Österreich)
- Podcasts downloaden – aus der ganzen Welt, hören, wenn’s passt. (Ganze Welt)
Hier ist meine Podcast Liste. Pro Tag kommen circa. 5 Stunden Sendungen herein. Ich höre davon meist grundsätzlich die DLR Thema Interviews, oft SWR2 Wissen und manchmal HR2 Der Tag. Den Rest stark nach Inhalt.
-
Weihnachten steht vor der Tür
Heute dachte ich zufällig daran, dass ich vor einigen Jahren am 26. Oktober die erste weihnachtlich geschmückte Auslage des Jahres gesehen habe, beim Herzmansky. Da dachte ich einen Moment daran, ob das heuer auch wieder so sein wird. Nationalfeiertag ist Weihnachtsschmuckbeginn.
Nein, diesmal wars zwei Tage früher, heute am 24. Oktober, flatterte ein e-Mail ins Haus. Es geht also los!

-
Wieder einmal Club 2
Jörgl, schau oba. Die Frau M. ist gar nicht blöd, und der Herr R. macht eine hübsche Unterstellung: “Ihre Formulierung ist doch ein Angriff auf Ihre eigene Intelligenz”. Der Herr B. nicht so sehr sympathisch, und der zugeladene Korrespondent spricht fast unverschämt direkt. Frau Sch. wehrt sich trefflich, und der Herr Diskussionsleiter weiß, wann man sich zurücknimmt, und wann man mitredet: “Wenn beim Bauern die Kuh hin war, war er mit der neuen Kuh da”… “Haider war ein verhunztes Genie” – sagt Herr R.
-
Gut zu lesen immer wieder: Lichtenberg
Es ist ein großer Unterschied zwischen etwas noch glauben und es wieder glauben. Noch glauben, daß der Mond auf die Pflanzen wirke, verrät Dummheit und Aberglaube, aber es wieder glauben zeugt von Philosophie und Nachdenken.
-
PHS136 Schulpioniere nach Norden
Schülerinnen und Schüler des BG Porcia (Spittal am Millstättersee) fahren mit ihrem Physiklehrer Josef Gröchenig mit Zug und Schiff nach Finnland, um dort die Physik des hohen Nordens zu studieren – und natürlich auch um das finnische Leben inmitten ihrer Gastfamilien kennenzulernen. -
Gut sein auf der Straße
Die BBC stellt Autofahrern im Straßenverkehr 10 Punkte zur Verfügung, kühlen Kopf zu bewahren. Hier die deutschen Punkte kurzgefasst, aber die englische Version ist besser, weil man ein paar Vokabel lernt, zum Beispiel: “Tailgating” (dicht auffahren, kommt vom Versuch, hinter jemandem knapp durch eine Personensperre zu gehen, die kurz aufgeht.)
- Wenn einer auf die Hupe drückt, kühlen Kopf bewahren: “sieh es im Kontext”.
- Nicht die Fahrspuren im langsamen Verkehr wechseln.
- Augenkontakt wenn immer möglich.
- Idealerweise nicht mehr als eine viertel Stunde in eine Richtung pendeln.
- Der Parkplatz gehört dir nicht.
- Fahren ist eine geistige Übung.
- Dicht auffahren ist übel.
- Lass die Leute rein, auch wenn sie sich vorgedrängelt haben. (Hauptsache alle kommen voran.)
- Behandle die Radfahrer gleich, egal ob mit oder ohne Helm.
- Schau zum Ziel, und nicht in die Kurve.

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

Instagram: lobodingbauer

- About (5)
- Education (59)
- Episode (1)
- Featured (12)
- Fotos (147)
- Podcastepisode (575)
- Podcasting (53)
- Radioschule (35)
- Tagebuch (519)
- Workshops (15)




