Radio, Science, Education

Wien

Radioproduktion

  • 285. Ziffernnoten

    Ab 2019 wird es in österreichischen Volksschulen ab der 2. Klasse wieder Ziffernnoten geben. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • 284. Gackern, scharren, Eierlegen

    Eine traditionsreiche Nutztierrasse. Die Biologin Irene Hochrathner über das Altsteirer Huhn.

    Link zum Programm

    Haushühner stammen aus dem chinesischen Raum, sie wurden bereits vor 4000 Jahren domestiziert. Sie kamen durch Phönizier, Griechen und Römer nach Europa. Bei uns haben sich in ländlichen Gebieten je nach Gegend individuelle Rassen weiterentwickelt, die zunehmend wiederentdeckt werden.

    Das Altsteirer Huhn, das Sulmtaler Huhn und das Nackthalshuhn sind drei österreichische Hühnerrassen, die als gefährdet gelten. Besonders das Altsteirer Huhn wird zunehmend in bäuerlichen Kleinbetrieben wiederentdeckt, da es als besonders stabile, wetterfeste und krankheitsresistente Rasse gilt. Es ist die Zweifachnutzung, für die die Tiere gehalten werden, für Eier und Fleisch gleichermaßen.

    Hybridrassen im Gegensatz dazu werden in der modernen Hühnerzucht spezialisiert gezüchtet: entweder als Mast- oder Legehennen. Im Vergleich zu Hybridhühnern legen die Altsteirer Hühner zwar weniger Eier, dafür aber bis ins hohe Alter.

    INTERVIEWPARTNERIN:

    Dr. Irene Hochrathner
    Spartenbetreuerin bei Arche-Austria (Verein zur Erhaltung seltener Nutztierrassen)
    COO Orchis


    Teil 1: Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_1 Asiatische Urahnen (mp3)

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    Teil 2: Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_2 Eierlegen bis ins hohe Alter (mp3)

    Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_2


    Teil 3: Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_3 Ein Huhn wie aus dem Bilderbuch (mp3)

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    Teil 4: Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_4 Schlafplätze und Hackordnung (mp3)

    Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_4


    Teil 5: Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_5 Wiederentdeckte Haltung (mp3)

    Filename: radio284_nat_altsteirerhuhn_5

  • 283a. Reise nach Prien

    283a. Reise nach Prien

    Wohin soll denn die Reise gehen, wird man gefragt, wenn man wo einsteigt, in ein Gefährt, in ein Mobil, bei dem man das Reiseziel bestimmen kann. Wohin soll denn die Reise gehen, als ob man wüsste, was ein gutes Ziel wäre, denn dazu müsste man ja schon einmal dort gewesen sein, um sich sicher zu sein, ja dorthin soll es gehen. Und oft ist man ja nicht alleine unterwegs. Man muss sich verständigen, die Wünsche koordinieren. Es ist unter allen bedenkbaren Umständen und Erfahrungen schwierig, sich innerhalb der Familie ein Reiseziel für die Ferien auszumachen. Besonders, wenn die Kinder 14, 15 Jahre alt sind.

    Heuer haben wir eine Reise nach Prien gemacht. Und davon möchte ich erzählen. Wir gingen in Wien zum Hauptbahnhof. Dort haben wir uns mit dem Rücken zur großen Anzeigewand gestellt. Ausgemacht war: auf 1, 2, 3, würden wir uns umdrehen. Wir würden zu dem Meer fahren, das in der Richtung des Reiseziels des 3. Zugs liegt. Den ersten und den zweiten Zug würden wir ja nicht mehr erwischen. Aber den 3. Zug, den nehmen wir, und dieser fuhr auf 1, 2, 3 nach Zürich. So war die Richtung klar. Wir fahren ans Meer in Richtung Zürich. Also nach Frankreich. Wir fahren an den Atlantik.

    Wohin soll denn die Reise gehen? Bordeaux. Wir machten uns aus, immer um 11 Uhr 30, auszusteigen, egal wo der Zug gerade ist, um dort Mittagessen zu gehen, und nach einer Pause wieder weiterzufahren. Bis 18 Uhr ungefähr, um egal wo, dort auszusteigen, wo der Zug grad hält – um dort zu nächtigen.

    ½ 12 war es in Salzburg. Nach dem Mittagessen dann weiter mit dem nächsten Zug in Richtung Meer. Es war ein langsamer Zug. Er fuhr nach Zell am See. Der See sah so verlockend aus, und wenn es keine Eile gibt, dann steigt man aus, und schwimmt ein Stück. Der nächste Zug, der fuhr nach Innsbruck, Zeit zum Schlafen. Stück für Stück und Zug um Zug, weiter Richtung Ozean. Basel, Mulhausen, Dijon, und so weiter und so weiter – nach 5 Tagen erreichten wir auf diese Art Bordeaux.

    Das Schöne an dieser Art der Reise war, dass wir nie einen Zug versäumt haben, wir haben ja immer nur den nächsten genommen. Und während man bei großen Zielen schnell einmal auf Hauptverkehrsstrecken landet, sich in der Folge zwischen Hauptstädten zu schnell fortbewegt, sind wir auf dieser Reise auf diese Weise in Gegenden gekommen, an Stellen ausgestiegen, die wir vorher mit Sicherheit oft nicht einmal vom Namen kannten. Regionalzüge, Schiffe, Stopps und Strecken, die man selbst nie wählen würde. Wir haben erlebt, dass es wichtig war, sich den Schlafplatz wirklich nur im letzten Zug des Tages auszumachen. Das geht mit den digitalen Buchungsplattformen ja sehr leicht. Würde man schon am Vormittag das Abendziel fixieren, oder Gott behüte auch am Vortag, da wäre das Schicksal viel zu stark eingeschränkt, und die Eile beginnt – man muss ja den vorgesehenen Zug, die vorherbestimmte Stadt erreichen. Da fängt der Stress dann wirklich an. Es ist gar nicht leicht, mit all den Sicherheiten, die man sich erkaufen kann, dem Schicksal eine Chance geben, die Strecke zu gestalten.

    Viele Grüße also aus Bordeaux. Wer weiß, wohin uns die nächste Reise treiben wird, ans nächste Meer, auf diese Art. Ich bin noch schuldig, warum es eine „Reise nach Prien“ war, obwohl wir nach Bordeaux gefahren sind. Prien, das ist kein Ort, sondern ein Name, der schon viele Jahre in meinem Kopf herumgetragen wird. Prien ist ein Mensch, der Herr Prien. Er ist oder war Bibliothekar in Wien. Ich selber habe ihn nie gekannt. Er hat diese Reiseform erfunden. Herr Prien hat vor 30 Jahren in der Bibliothek für Slawistik an der Universität Wien gearbeitet und einem Freund, der dort studiert hat, von dieser wunderbaren Form der Fortbewegung abseits der großen Reisekorridore erzählt. Der Freund hat es wiederum mir erzählt, und nach 30 Jahren war es dann soweit. Unser heuriges Reiseziel hat seinen Namen erhalten, ja eigentlich der Weg, die Reiseform nach Prien …

    ORF Radio Ö1 – Moment/Randnotizen, 6. August 2018. Eine erste Fassung dieser Randnotizen wurde im Deutschlandfunk/Sonntagsspaziergang als “Akustische Ansichtskarte aus Bordeaux” am 1. Juli 2018 ausgestrahlt.


    Hörerreaktion

    [quote]Vielen Dank für die gestrigen Moment-Randnotizen.  Moment ist sehr oft ein Quell von Freude, Nachdenklichkeit, Innehalten, Neugier, und nicht zuletzt Schmunzeln. Ihr gestriger Beitrag ist ein Juwel in allen diesen Aspekten. Dieser Sommer ist leider schon verplant, aber nächstes Jahr werde ich sicher auch nach Prien fahren. – P. W.[/quote]

  • 283. Kulturlandschaft Flussufer

    Flüsse bilden Lebensräume von Lebewesen im Wasser. An ihren Rändern sind die Schnittstellen zum Land nicht scharf und plötzlich, sondern zoniert, was sich auch auf die Vielfalt der Lebewesen in diesem Bereich überträgt. Dies gilt für naturnahe Flüsse, deren Ränder die Einflüsse von Hochwassern widerspiegeln. In hochwassergefährdeten Gebieten sind die Ufer oft von Menschen in einer Weise geformt, die stark in diese Zonierung eingreift. Zusätzlich gibt es Eingriffe, die entlang der Flüsse die Lebensräume ändern: Kraftwerke und Geschiebefänge, die Kies zurückhalten. Auch sie sind in den Hochwasserschutz eingebunden.

    Naturnahe Flüsse mit ursprünglichen, zonierten Ufern sind gleichzeitig wertvolle Naherholungsgebiete für die Menschen angrenzender Siedlungen. So stehen die Wünsche nach Erholung und die Wünsche nach Schutz vor Hochwassern in einem Widerspruch, den es zu lösen gilt.

    Am Zusammenfluss von Enns und Steyr im Großraum der Stadt Steyr sind alle Frage- und Problemstellungen des Naturschutzes samt ihren derzeitigen Lösungen und Visionen modellhaft auf einem kleinen Raum versammelt. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)


    Teil 1: Lebensraum Ennsknie (Filename: radio283_ennsknie_1 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_1


    Teil 2: Der Auwald entlang der Enns (Filename: radio283_ennsknie_2 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_2


    Teil 3: Geschiebe aus den Bergen (Filename: radio283_ennsknie_3 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_3


    Teil 4: Ein Erholungsgebiet auf Überschwemmungsflächen der Steyr (Filename: radio283_ennsknie_4 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_4


    Teil 5: Wertvolle Verbindungen entlang der Steyr (Filename: radio283_ennsknie_5 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_5

  • 282. Japanisches Formen

    282. Japanisches Formen

    Noriko Mafune-Bachinger

    Ein Podcast-küsst-Radio-Projekt

    Ikebana, die Kunst des Blumensteckens; Bonsai, die Kunst des “Bäume-Kleinhaltens”; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Shibari, die Kunst des erotischen Verschnürens: all diese Techniken haben mit der Lust am Formen zu tun. Nicht das Endprodukt steht im Focus der Könner, sondern der Vorgang des Veränderns und Verstehens. Es ist eine Philosophie. Gestaltung: Lothar Bodingbauer und Thomas Gasser. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

    ORF Radio Österreich 1, Moment am Sonntag
    10.06.2018, 18:15–19:00 Uhr

    Ikebana. Bonsai. Origami. Shibari.
    Die subtile Kunst, neue Formen entstehen zu lassen

    Filename: radio282_mom_japan

    Ikebana, die Kunst des Blumensteckens; Bonsai, die Kunst es Bäume-Kleinhaltens; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Shibari, die Kunst des erotischen Verschnürens: all diese Techniken haben mit der Lust am Formen zu tun. Nicht das Endprodukt steht im Focus der Könner, sondern der Vorgang des Veränderns und Verstehens. Es ist eine Philosophie.

    Die folgenden Gespräche sind für diese Sendung entstanden und stehen als Podcastepisoden in voller Länge zur Verfügung:

    LUT064 Auftakt – Lothar Bodingbauer und Thomas Gasser
    Wie wird die Sendung angelegt

    LUT066 Japan-Blog “Wanderweib” – Tessa Tews
    Erste Eindrücke vom Leben in Japan

    LUT067 Origami – Noriko Mafune-Bachinger
    Die Kunst des Papierfaltens

    LUT068 Bonsai – Günther Klösch
    Bäume in der Schale

    LUT069 Ikebana – Helga Komaz
    Die Kunst des Blumensteckens

    LUT070 Zwischenstand – Lothar Bodingbauer und Thomas Gasser
    Diskussion zur entstehenden Radiosendung

    LUT073 Japanische Kulturvermittlung – Kai Iwabuchi
    Direktor des Japanischen Informations- und Kulturzentrums in Wien

    LUT074 Shibari – Vincience und Kenyade
    Die Kunst des erotischen Fesselns

  • 281a. Hotzenplotz

    281a. Hotzenplotz

    Der Räuber Hotzenplotz ist einmal mehr aus dem Gefängnis ausgebrochen. Und Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, ihn wieder einzufangen. Überraschend ist ein neues Abenteuer des beliebten Schurken aufgetaucht, das hat der Thienemann-Verlag am Montag mitgeteilt. Am 17. Juli wird eine bisher unveröffentlichte Geschichte vom 2013 verstorbenen Kinderbuchautor Otfried Preußler erscheinen, rund 45 Jahre nach dem letzten, dritten Band. Hotzenplotz.

    SIGNATION „Das Wort der Woche“.

    Pfefferpistole, Kaffeemühle, Bratwürste. Das wären die wichtigsten Worte im Buch „Der Räuber Hotzenplotz“, sagen die Kollegen der angrenzenden Redaktion, als die Rede auf das Wort der Woche kommt. Und Sauerkraut – oder Bratkartoffel – da sind sie sich aber nicht ganz sicher. – Jeder, der das Buch selbst nicht gelesen hat, wird sich schwer dazu einen Reim machen können. Was haben die Begriffe wohl gemeinsam? Aber es gibt ja noch die handelnden Personen, und wenn man die gleich noch mit psychoanalytischer Kinderbuchbetrachtung kombiniert, dann würde sich das Kind – das „Ich“ – mit dem Kasperl oder dem Seppel identifizieren, je nach Entwicklungsstufe; der Wachtmeister Dimpfelmoser und die Oma wären das „Über-Ich“, das Gewissen, und der Räuber Hotzenplotz steht für das „Es“, das Triebhafte, durchaus auch Genussvolle. Eigentlich sollte die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz nach dem ersten Teil schon zu Ende sein, aber es waren zu viele Handlungsstränge offen, und Otfried Preußler wurde von seinen Fans bestürmt, doch weiter zu machen, um der Entwicklung der Charaktere in einer zweiten und dritten Folge eine Chance zu geben. Was auch geschah.

    ZUSPIELUNG Hörspiel 1
    (Klingel, klingel). Oh, mein Fahrrad!

    Ausschnitt aus dem Hörspiel im Kinderfunk von Radio Wien, vom 26.1.1984.

    ZUSPIELUNG Hörspiel 2
    Hotzenplotz hat mir mein Fahrrad gestohlen, und das schon zum zweiten Mal. Nur keine unnötige Aufregung, Herr Hauptwachmeister. Sie haben vergessen, es abzuschließen, da habe ich mir gedacht, dass ich es ihnen hereinstelle. So und jetzt gehe ich, endgültig, habe die Ehre, empfehle mich, leben Sie wohl meine Herrschaften.

    Generationen von Kindern haben vom Räuber Hotzenplotz gelesen, haben vorgelesen bekommen. Oder sie haben die Hörspiele gehört, und haben sich über Pfefferpistole, Kaffeemühle, Bratwürste und Sauerkraut ihre Gedanken gemacht. So sehr, dass Hotzenplotz auch in die Tagespolitik Einzug gehalten hat. „Wem wird wieviel weggenommen?“ Aus einem Beitrag eines Mittagsjournals aus dem Jahr 2014 – Steuerreform der großen Koalition, und nein, man war sich gar nicht einig.

    ZUSPIELUNG Hotzenplotz 3

    Es gehe darum, den Räuber Hotzenplotz Effekt zu vermeiden: wem wird wie viel weg genommen, dürfe nicht die zentrale Frage sein. „Ich glaube, wenn man den Räuber Hotzenplotz zur Seite räumt, dann kommt man bei all den Vorschlägen auf eine sehr gute Lösung.

    Andreas Zakostelsky, damaliger Chefverhandler in der Expertengruppe der ÖVP zum Gestalter des Nachrichtenbeitrags.

    Hotzenplotz. Dieses lautmalerische Wort für einen Kindernbuchräuber ist keine freie Erfindung. Es gibt tatsächlich einen Ort in Tschechien mit eben diesem Namen, nahe der polnischen Grenze. Osoblaha heißt diese 1000-Seelengemeinde im Stadt in Mährisch-Schlesien heute, Hotzenplotz ist eine deutsche Verballhornung dieses Namens. Verballhornung – eine deutsche Umschreibung eines für die damaligen großteils deutschsprachigen Bewohner unverständlich slawisch klingenden Wortes. Osoblaha heißt der Fluß, an der das Städtchen liegt, das den selben Namen wie der Fluss trägt. In einer Gegend voller historischer Unruhe. Schlesien war neben Böhmen und Mähren eines der drei Länder der Böhmischen Krone. Der größte Teil davon musste von Maria Theresia als Königin Böhmens an Preußen abgetreten werden. Nur ein kleiner Teil verblieb 1742 bei der Habsburger Monarchie, zu der auch die Enklave Hotzenplotz gehört. 4000 Einwohner hatte Hotzenplotz 1880 in seiner Blüte, danach nahm die Bevölkerungszahl ab. Nach dem ersten Weltkrieg rissen die Beziehungen zu Wien ab. 1938 nahmen die Deutschen die Stadt in Besitz, 1945 wurde sie hart umkämpft und von der Roten Armee besetzt, die Deutschen wurden vertrieben. – Otfried Preußler wurde 1923 in Böhmen geboren, seine Vorfahren waren Glasmacher, er selbst wurde Lehrer. Er geriet in russische Kriegsgefangenschaft und gelangte 1949 nach Rosenheim in Deutschland. Viele seiner Erzählungen brachte er aus Böhmen mit, viele Erzählungen hörte er auch von seiner Großmutter, und so machte er als Schriftsteller „Hotzenplotz“ zum Namen der Hauptperson seines Kinderbuchs „Der Räuber Hotzenplotz“.

    ZUSPIELUNG Hotzenplotz 4
    Kasperl! Ich und du Seppel, wir haben den Halunken auf eigene Faust geschnappt, und du wirst sehen, wir schaffen es noch ein drittes Mal.

    (MUSIK, darüber Text)

    Und bald vielleicht ein Viertes Mal, 5 Jahre nach dem Tod des Autors. Das Manuskript zur Fortsetzung wurde im Nachlass entdeckt, von seiner Tochter, die für Otmar Preußler als Lektorin tätig war. Und so viel sei verraten, es geht zum Mond in der neu erscheinenden Geschichte.

  • 281. Ausreißen mit Kenntnis

    Neophyten-Fachkräfte schützen die heimische Botanik: Staudenknöterich, Kanadische Goldrute, Robinie, Drüsen-Springkraut, Götterbaum, Ragweed und Riesen-Bärenklau. Noch vor wenigen Jahren waren diese Pflanzen in Österreich weitgehend unbekannt. Sie sind eingeschleppt worden und stehen nun auf einer Liste „neuer Arten“, deren Ausbreitung zurückgedrängt werden sollen. Damit Anrainer von Ufern und Böschungen nicht gegen jene Menschen arbeiten, die diese Lebensräume pflegen müssen, werden in Österreich „Neophyten-Fachkräfte“ ausgebildet, die sich auskennen und die Bekämpfung koordinieren. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • 280. Wiedereintritt

    Wort der Woche: Die Chinesische Raumstation ist abgestürzt. Informationen zur Schwerkraft. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • 279. Der Handelsvertreter

    Immer unterwegs: Nur noch selten läuten Verkäufer/innen an der Haustüre, um ihre Waren feilzubieten. Das Berufsbild hat sich geändert, nur noch wenige Firmen vertrauten auf diese Art des Direktvertriebs. Mehr als 8000 Menschen sind in Österreich hingegen sind als Handelsagent/innen unterwegs. Sie arbeiten im Business-to-Business und verbinden Produktionsbetriebe mit kommerziellen Verkäufer/innen. Sie kennen den Markt, ihre Erfahrungen schützen sie davor, von digitalen Handelsplattformen ersetzt zu werden.

  • 278. Überlebenskünstler Moose

    Interview mit Harald Zechmeister vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien.
    Moose erkennt man an ihrer leuchtend grünen Farbe. Zumindest, wenn es feucht ist. Sie brauchen keine Wurzeln, um Nährstoffe aufzunehmen, sondern um sich am Boden, am Stein oder an Bäumen festzuhalten. Bryologen sind Moosforscher. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)