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Wien

Vom Leben der Natur

  • 363. Ätherische Öle

    363. Ätherische Öle

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    Der feine Duft der Pflanzen: Der Destillateur Felix Billiani spricht über ätherische Öle.

    Ätherische Öle werden von Pflanzen produziert, um Freunde anzulocken und Feinde zu vertreiben. Der Duft dieser Öle polarisiert auch uns Menschen, wenn wir ihn riechen. Wir lieben einen Duft oder hassen ihn. Die Prägung entsteht in früher Kindheit, wenn Düfte mit Erlebnissen verbunden werden.

    Die Öle bestehen aus verschiedenen Anteilen unterschiedlich großer Moleküle, die leicht flüchtig sind. Aus der jeweiligen Mischung entsteht der Duft, von denen die Destillateure auch jene riechen können, die am leichtflüchtigsten sind und schon beim Destillieren verschwinden.

    Bei der Wasserdampfdestillation werden ätherische Öle in zweierlei Weise gewonnen: als Hydrolat mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen, und als Öl selbst, das oben aufschwimmt und in einer sogenannten “Florentiner Flasche” von der Wasserphase getrennt werden kann.

    Hören: Folge 1 | Folge 2 | Folge 3 | Folge 4 | Folge 5


    GESPRÄCHSPARTNER:
    DI Felix Billiani
    Kesselwerk – Ätherische Öle erleben
    A-3163 Rohrbach a.d. Gölsen

  • 362. Biomaterialien

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    Werkstoffinspirationen aus der Natur: Der Physiker und Materialwissenschafter Peter Fratzl spricht über Biomaterialien.

    Biomaterialien sind Materialien „aus, für und durch die Natur“. Es sind jene Werkstoffe, aus denen Pflanzen und Lebewesen bestehen: Holz, Gras, Wolle, Haare, Panzer – aus Zellulose, Chitin und Proteinen. Es sind aber auch jene Werkstoffe, aus denen zum Beispiel Prothesen – für Lebewesen – bestehen, Keramik, Gold oder Platin. Und es sind Materialien, die von der Natur inspiriert sind: Oberflächen von Schmetterlingen, die schillernde Farben haben, die Oberfläche des Lotusblattes, das Wasser perfekt abperlen lässt, die Zähne von Tieren mit hohen mineralischen Anteilen.

    Die Natur passt sich auf dem Weg der Evolution an die Umweltbedingungen an, ist nie perfekt, sondern immer nur so gut wie nötig, damit bei Änderungen der Umweltbedingungen noch immer genug Eigenschaften vorhanden sind, die anderswo hinpassen. Die Natur kann hervorragend mit limitierten Ressourcen auskommen.

    Es gibt Biomaterialien, die zwar aus dem gleichen Material bestehen, aber durch ihre unterschiedliche Struktur ganz verschiedene Eigenschaften haben. Diese Materialien können aber auch Informationen verarbeiten. Sie leiten etwa Schwingungen gefiltert weiter, damit das Gehirn nicht überlastet wird, das sich sonst mit zu vielen – meist uninteressanten – Schwingungen beschäftigen müsste. Eine selektive Weiterleitung erfolgt durch die Wahl der passenden Materialien. Die falschen Schwingungen kommen gar nicht erst an.

    Es ist lohnend, die Zusammenhänge zwischen der Struktur und den physikalischen Eigenschaften von biologischen und bioinspirierten Verbundwerkstoffen zu erforschen, um selbst effizientere und bessere technologische Werkstücke herstellen zu können.

    GESPRÄCHSPARTNER:
    Prof. DDr. Peter Fratzl
    Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung
    Podsdam


    Hörer:innenreaktion

    [quote]Diese Beiträge fand ich hochinteressant, aktuell sehr wichtig und gut vermittelt! Danke! Würde gerne noch mehr von diesem Wissenschaftler zu diesem Thema hören.[/quote]


    Teil 1: Klassiker Lotusblatt (Filename: radio362_nat_biomaterialien_1 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_1


    Teil 2: Anpassung statt Optimierung (Filename: radio362_nat_biomaterialien_2 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_2


    Teil 3: Holz und Spinnenseide (Filename: radio362_nat_biomaterialien_3 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_3


    Teil 4: Zähne am Fließband (Filename: radio362_nat_biomaterialien_4 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_4


    Teil 5: Vielfältige Lösungen (Filename: radio362_nat_biomaterialien_5 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_5

  • 360. Flusspferd

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    Gewichtige Pflanzenfresser

    Flusspferde wurden von ihren europäischen Entdeckern als “Nilpferde” bezeichnet, weil sie am Nil zuerst gesehen wurden. Ausgewachsen erreichen die Tiere eine Länge von 6 Metern und ein Gewicht um die 3 Tonnen. Sie sind reine Pflanzenfresser und gehen vor allem in der Nacht an Land, um mit ihren Lippen Gras abzureißen – bis 50 kg pro Tag.

    Eigentlich können Flusspferde nicht schwimmen und stoßen sich eher am Gewässergrund ab. Sie “laufen” unter Wasser. Nasen und Ohren sind zum Tauchen verschließbar, sie liegen mit den Augen auf einer Linie. So sind die Tiere kaum sichtbar, wenn sie im Wasser auftauchen. Die Eckzähne können einen halben Meter lang werden und im Kampf mit Konkurrenten die Gegner stark verletzen. Das Maul weit aufzureißen ist dabei nicht für die Nahrungsaufnahme wichtig, sondern eine Geste der Dominanz.

    Flusspferde sind näher mit Walen verwandt als mit anderen Säugetieren. Es gibt zwei Arten: Großflusspferde, sie leben im südlichen Teil von Afrika in ausgeschwemmten Flussbecken, und Zwergflusspferde, die nur 350 kg auf die Waage bringen und eher in den Urwaldgebieten von Afrika zuhause sind. Im Tiergarten Schönbrunn leben derzeit zwei Flusspferde: Mutter und Sohn.

    GESPRÄCHSPARTNERIN:
    Sonja Sladky, Tiergarten Schönbrunn


    Teil 1: Die irreführende Bezeichnung “Nilpferde” (Filename: radio360_nat_flusspferd_1 mp3)

    Filename: radio360_nat_flusspferd_1.mp3


    Teil 2: Schwieriger Transport (Filename: radio360_nat_flusspferd_2 mp3)

    Filename: radio360_nat_flusspferd_2


    Teil 3: Leben zwischen Land und Wasser (Filename: radio360_nat_flusspferd_3 mp3)

    Filename: radio360_nat_flusspferd_3


    Teil 4: Lebensraum am falschen Kontinent (Filename: radio360_nat_flusspferd_4 mp3)

    Filename: radio360_nat_flusspferd_4


    Teil 5: Alltag im Zoo (Filename: radio360_nat_flusspferd_5 mp3)

    Filename: radio360_nat_flusspferd_5


  • 358. Thripse

    Ö1 / Vom Leben der Natur ab 6. Juli 2021

    Mit winzigen Flügeln durch die Luft

    Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht diese Woche über die Thripse.

    Thripse sind sehr kleine Insekten. Sie werden auch Fransenflügler genannt, Blasenfüße oder Gewitterfliegen. Weltweit sind 6000 Arten beschrieben. Viele ernähren sich von Pilzen oder Pflanzen, andere sind Räuber und ernähren sich von anderen Insekten.

    Sie sind etwa 1 bis 3 mm groß, haben Flügeln mit Fransen, 6 Beinchen, einen ovalen Kopf mit Antennen. Ihre Mundwerkzeuge sind Stechborsten, die sie vorstoßen können, um Zellen auszusaugen. Aus den Eiern schlüpfen Larven, es gibt zwei Larvenstadien, danach zwei Ruhestadien, dazwischen häuten sie sich, und zu guter Letzt entsteht ein erwachsener Thrips. Das ganze dauert zwischen ein und vier Wochen. Sie leben zwischen 20 und 70 Tagen.

    Thripse verstecken sich in Spalten und Nischen von Pflanzen, um sich vor Feinden zu schützen. Sie sind daher als Insektenart sehr unbekannt. Gut bekannt – und wenig geliebt – sind sie hingegen in der Landwirtschaft und der Zierpflanzenzucht. In Glashäusern und Monokulturen können sie großen Schaden anrichten.

    Interviewpartnerin:

    Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.nat.techn.
    Elisabeth Helene Koschier
    Institut für Pflanzenschutz
    Universität für Bodenkultur, Wien


    Teil 1: Filename: radio358_thripse_1 Mit winzigen Flügeln durch die Luft


    Teil 2: Filename: radio358_thripse_2 Vorbereitungen zum Fliegen


    Teil 3: Filename: radio358_thripse_3 Herausforderungen im Gartenbau


    Teil 4: Filename: radio358_thripse_4 Lebensraum Zimmerpflanze


    Teil 5: Filename: radio358_thripse_5 Zuchtprogramm im Marmeladenglas


  • 354. Seychellen

    354. Seychellen

    Der Meeresbiologe und Fotograf Robert Hofrichter spricht diese Woche über eine Gruppe von 115 Inseln im Indischen Ozean, von denen große Teile als Naturschutzgebiete gewidmet sind.

    Die Republik Seychellen sind ein Land, das größtenteils aus Ozean besteht – dem westlichen Teil des Indischen Ozeans. Die vielen Inseln liegen auf einem Plateau im Osten Afrikas, die Wassertiefe beträgt auf diesem Plateau nur um die 50m.

    Entstanden ist die Inselgruppe von rund 115 Inseln. Die Granitinseln waren ein Bruchstück von Gondwana, dem „südlichen Urkontinent“. Sie haben sich von Afrika, Madagaskar und Indien losgelöst. Tiere und Pflanzen haben sich auf den Inseln daher weitgehend unabhängig von anderen Weltgegenden entwickelt.

    Weiße Sandstrände, verwitterte Granitblöcke und tropische Vegetation. Die Inseln entsprechen unserer Vorstellung von Paradies. Tatsächlich sind große Teile als Naturschutzgebiete definiert. Riesenschildkröten haben sich hier entwickelt.

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  • 348. Freiwilligenarbeit auf der City Farm

    Wirken im Grünen: Andrea Rieß spricht über ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Naturbereich. Gärtnern im Wiener Augarten.

  • 347. Freiwilligenarbeit im Tiergarten

    Günther Hundseder spricht über seine ehrenamtliche Tätigkeit im Naturbereich: Mithilfe im Tiergarten Schönbrunn.

    Der Eintritt in die Pension bringt vielfältige Bereicherungen – auch im Naturbereich. Man hat endlich Zeit, den Wandel der Jahreszeiten bewusst zu erleben und zu gestalten, oder man kann die Flora und Fauna vor der Haustüre oder bei Ausflügen neu entdecken.

    Es gibt auch etliche Möglichkeiten, sein Wissen und seine Begeisterung für die Natur ehrenamtlich einzubringen. Man kann bei Schutzprojekten mitwirken: Vögel werden bei einem Monitoring erfasst oder Frösche und Kröten im Frühjahr sicher zu ihren Laichgebieten geleitet. Das wertvolle Wissen um die Pflanzenwelt kann an Kinder und Erwachsene weitergegeben werden.

  • 345. Naturschutzhunde

    345. Naturschutzhunde

    Spürnasen für die Umwelt

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    Der Salzburger Biologe Leo Slotta-Bachmayr spricht über die Arbeit mit Naturschutzhunden

    Hunde haben üblicherweise im Wald nichts verloren – außer sie sind ausgebildete Naturschutzhunde. Sie suchen Borkenkäfer und erkennen geschädigte Bäume schneller, als Menschen. Sie suchen den Kot von Wildkatzen und helfen nachzuweisen, dass es in diesem Gebiet welche gibt. Sie finden tote Fledermäuse, die mit Windkraftanlagen kollidiert sind, zuverlässiger als Menschen, die ihre Augen dazu verwenden müssten.

    Es ist der Geruchssinn, der Hunde zu idealen Helfern bei Naturschutzaufgaben macht. Dazu kommt ihre Begeisterungsfähigkeit. Sie werden ausgebildet, dass ihnen die Arbeit Spaß macht, dass sie Freude daran finden, ihre Aufgaben zu erfüllen. Motivation ist der Schlüssel. Im Rahmen der Ausbildung wird darauf geachtet, die richtigen Ergebnisse gezielt zu belohnen. Das kann zum Beispiel das Spiel mit einem Zerrkissen sein, das sie nach erfolgreichem Fund des gewünschten Objektes erhalten.

    Noch ist nicht in allen Einsatzgebieten die Arbeit der Naturschutzhunde als offizielle “Methode” anerkannt. Zunehmend wird aber bekannter, dass der Einsatz von gutausgebildeten Naturschutzhund-Mensch-Teams gute und vor allem rasche Ergebnisse bringt.

    Interviewpartner:

    Dr. Leopold Slotta-Bachmayr
    Naturschutzhunde – Spürhunde im Natur- und Artenschutz
    Kleingmainer Gasse 5c
    5020 Salzburg
    info@naturschutzhunde.at
    https://www.naturschutzhunde.at/


    1: Freude am Suchen (Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_1 mp3)

    Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_1


    2: Schnell, begeisterungsfähig und günstig (Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_2 mp3)

    Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_2


    3: Eine zielgerichtete Ausbildung (Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_3 mp3)

    Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_3


    4: Suche nach dem Wolf (Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_4 mp3)

    Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_4


    5: Brillanz auf vier Pfoten (Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_5 mp3)

    Filename: radio345_nat_naturschutzhunde_5


  • 343. Schwerefeld der Erde

    343. Schwerefeld der Erde

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    Die Erde sieht vom Weltraum perfekt rund aus. Es gibt kein “oben” und kein “unten”, weil die Schwerkraft wirkt und alle Dinge die “oben” sind nach “unten zieht”. Die Anziehungskraft der Massen, erstmals wissenschaftlich beschrieben durch Isaac Newton und wichtig als Teil der Relativitätstheorie von Albert Einstein.

    Rund ist die Erde aber bei präzisen Blick nicht. Je nachdem, wie die Masse im Erdinneren verteilt ist, ändert sich die Schwerkraft im Gebiet darüber, und das hat Auswirkungen auf die Form der Erde. Dazu kommen die regelmäßige Auswirkungen der Anziehungskraft von Sonne und Mond, die Gezeiten. Sie “walken” die Erde durch und verändern das Schwerefeld.

    Wenn jemand Interesse an einer präzisen Höhenangabe hat, braucht diese Person alle Informationen über die Unregelmäßigkeiten. Er möchte das sogenannte “Geoid” kennen, ein perfektes Modell der Erde mit allen Unregelmäßigkeiten. Der Bezugspunkt, die “Meereshöhe 0”, braucht ebenfalls Informationen über das Geoid. Es ist aus vielen Messpunkten und der kontinuierlichen Beobachtung des Schwerefelds durch Satelliten entstanden. Das Geoid sieht aus wie eine Wetterkarte mit Luftdruck- oder Temperaturverteilung und ist ein wichtiges “Produkt” der Geodäsie, der präzisen Vermessung der Erde.

    Interviewpartner

    Em. Univ.-Prof. DI Dr. Hans Sünkel
    Österreichischen Akademie der Wissenschaften – Institut für Weltraumforschung https://www.oeaw.ac.at/iwf/
    TU Graz – Institut für Geodäsie


    1. Eine unförmige Erde (Filename: radio343_nat_schwerefeld_1 mp3)

    Filename: radio343_nat_schwerefeld_1

    2. Eine veränderte Zeit (Filename: radio343_nat_schwerefeld_2 mp3)

    Filename: radio343_nat_schwerefeld_2

    3. Berge unter den Meeren (Filename: radio343_nat_schwerefeld_3 mp3)

    Filename: radio343_nat_schwerefeld_3

    4. Die Meereshöhe “Null” (Filename: radio343_nat_schwerefeld_4 mp3)

    Filename: radio343_nat_schwerefeld_4

    5. Die Auswirkungen der Jahreszeiten (Filename: radio343_nat_schwerefeld_5 mp3)

    Filename: radio343_nat_schwerefeld_5


    Foto: NASA / Virginia CubeSat Constellation Satellites Deployed from Space Station

  • 342. Blick zu den Sternen

    342. Blick zu den Sternen

    Warum ich zu den Sternen blicke

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    Blicke zu den Sternen gehören neben der Wahrnehmung von Sonne und Mond zu den wohl eindrücklichsten Erlebnissen der Kindheit. In der dunklen Nacht den Kopf zu heben, um bei klarem Wetter „die Unendlichkeit“ zu sehen, das haben wir wohl alle irgendwann erlebt. Es kamen viele Fragen, und im Idealfall viele Antworten. Oft Jahre später.

    Für Wissenschaftler:innen, die sich mit dem Universum beschäftigen, entstehen neben den Antworten dann auch immer neue Fragen. Der eine beschäftigt sich mit Galaxien, wie sie entstehen, und wie sie zusammenhalten, der andere mit den technischen Fähigkeiten, sie zu fotografieren. Wenn es jemanden gibt, der darüber nachdenkt, ob es „Leben da draußen“ gibt, wird es ein anderer auch suchen – und muss sich dazu überlegen, wie man es denn finden kann. Und es gibt jene, die sich überlegen, wie man das Wissen über das Universum weitererzählen kann, sodass es alle verstehen – sie halten Kurse und betreiben Planetarien.

    Der Blick zum Himmel ist etwas, was begeistert. Die Faszination darüber teilen sie alle. Sich selbst als Mensch vom Universum zu lösen, würde ihnen dabei schwer fallen, besonders dann, wenn sich die Sterne, bei voller Dunkelheit im Gebirge oder beim Beobachten am Meer, von Horizont zu Horizont ziehen.

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