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Wien

Podcastepisode

  • TRA029 I – Kurz, offen

    Beachte: Wirt, wird, Interesse, interessant, bis, Bistum.

    Viertel, vierzehn, vierzig;

    Sanskrit, Distel, ging, hin.

    Fazit, Prosit.

    1. Sie ging bis dorthin und empfing den Wirt.
    2. Bis zur Listenspitze.
    3. Irren ist menschlich.
    4. Hin ist hin, die Pilze im Bistum waren giftig. 
    5. Immerhin ist des Schirmes Spitze mittendrin.
    6. Er fischte nach dem Wisch und wußte, es wird das Singen mißlingen. 
    7. Ich fing das Ding, es war eine vom Blitz getroffene Birne. 
    8. Er ging durch die Gischt.
    9. Mit erhitztem Sinn vierzehn Viertel trinken. 
    10. Es ist richtig, sie hat kein Interesse an Kirchen.
    11. Er schreibt immer mit Tinte. 
    12. Die Windeln der Kinder sind verschissen.
    13. Bitten der Sippen in der Kirche. 
    14. Wirr wittert der Widder das stille Rind.
    15. Listige Lippen wirken nicht minder.
    16. Spitzfindige Witze der minnenden, blinden Minnesänger. 
    17. Blindlings, trotz Lichtes im Zimmer, irren.
    18. Der Wicht ist innerlich nicht verwirrt.
    19. Das Geschirr nicht kippen!
    20. Still innerlich sinnen und sinnlich blicken. 
    21. Verwirrte Sinne ins Himmelslicht bringen.
    22. Unschöne Gebilde erblicken. 
    23. Durch milde himmlische Lichter wirken frische Kinder irdisch. 
    24. Im unwirtlichen Innsbruck wirkt das Winken innig. 
    25. Der Blick ins Innere ist von Interesse.
    26. Vierzig Finnen müssen den Riß flicken.
    27. Der Wind ums Riff läßt Disteln und Misteln verwittern. 
    28. In der schillernde Sippe ist einer mit einem spitzen Kinn.
    29. Alle gingen hin, um unschöne Gebilde zu erblicken. 
    30. Das Fazit war der Ifflandring.
    31. Sanskrit ist interessant. 
    32. Ein richtiger Hirsch wittert seine Hindin auch im Dickicht. 
    33. Das Kichern der Kinder sickert in das Kirchenschiff hinab.
    34. Der finstere Widder hat sicherlich eine irrsinnig dicke Stirn.
    35. In der finsteren Kirche empfing mich immer milchiges Licht. 
    36. Im Himmel klingen und singen die Stimmen der Himmlischen. 
    37. Ich fing in der dicken Tinte vierzig richtige Tintenfische.
  • TRA028 I – Lang, geschlossen

    Beachte: Kopie, Portier, mir, wir, dirigiert, der Vierte, zu viert; sieben, siebzehn, siebzig, der Siebente; Fabrik, Notiz, Titel, gibt, Nische, Liter, ziemlich, Widerstand, erwidern, wider, Viper, Transit, Familie. 

    Stiel – Stil.

    Y=I: Ysop, Tybalt, Schwyz.

    Lied – Lid, Miene – Mine, wieder – wider.

    1. Siebzehn Vipern und vier Tiger.
    2. Wir riefen das liebe Vieh. 
    3. Nach sieben Litern übers Ziel schießen.
    4. Hier die viergeteilte Miete. 
    5. Er erwiderte, daß dies wider die Liebe sei.
    6. Die Kiefern Griechenlands. 
    7. Frieda gibt dir wieder Liebe.
    8. Laßt das siebende Lieschen wieder siegen. 
    9. Vier widerwärtige Fliegen auf antiken Bibeln.
    10. Siebzehn kam zum vierten Mal. 
    11. Wir fliegen lieber über Wien.
    12. Die Ziege Ida am Berg Isel schielt. 
    13. Die Iren bestellen an der tiefen Isar Bier.
    14. Gute Miene zum bösen Spiel. 
    15. Diese widerwärtige Gier.
    16. Durch Tybalt lernen wir von der Pike auf. 
    17. Dieser Riese teilt Hiebe aus.
    18. Siehst du die Tiger, die die Bienen stachen?
    19. Nahe Kiel treffen wir uns wieder.
    20. Siebenhundertsiebzig Lire.
    21. Wiesbaden liegt friedlich vor ihr.
    22. Schließlich vierdienstlich siegen. 
    23. Die Unzier der Nieten.
    24. Wie tief liegt der Unterkiefer?
    25. Friedlich knien und liegen sie vertieft, ersprießliche Gedanken habend. 
    26. Hier gibt’s wieder Frieden?
    27. Sieh’s hier beim Kino.
    28. Die Lieder der Diener. 
    29. Die Minen liegen unter dem Flieder.
    30. Den Riegel vorschieben.
    31. Die Diener senken bei den Liedern die Lider. 
    32. Der Igel lief wieder über den Kies.
    33. Die Nieten des stilvollen Stiels. 
    34. Die Bienen blieben am liebsten vor ihren Nischen. 
    35. Lisa blieb viel zu erwidern, aber sie fiel auf die Knie nieder. 
    36. Wieviel verspielten die sieben besiegten Diebe bei ihrem Spiel?
    37. Hier sieben Tiere: Igel, Biene, Biber, Fliege, Viper, Tiger, Stier. 
    38. Zu viert eine Kopie am Kopierer kopieren.
    39. Zu siebent nach Schwyz.

    Beachte: KURZ, GESCHLOSSEN sind unter anderem die Wörter: Präsident, amerikanisch, Rippe, Lippe, Italien, Kapital, vielleicht, Alibi, Kolibri, alias, Stillleben.

  • TRA027 L – Teil 3

    Beachte: Beim „hinteren“ L stößt die Zungenspitze nach oben, auf den harten Gaumen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Regeln von Episode 25 und 26 (L Teil 1 und 2) nicht zutreffen.

    Blatt, Blässe, Blick, Blut, Block, Blöcke, Blüte, bleiben, Bläue, blau, Blei, blöde, Blick, blank, blasen, bloß, blind, blinken, Bluse.

    Plombe, plötzlich, platzen, plump, Plunder, Plüsch, plätschern, plaudern, plänkeln, Plan, Applaus, planieren.

    Flasche, fletschen, fließen, flott, Flut, Flöhe, Flüche, Fleiß, flau, Flaum.

    Aal, All, Mal, Wahl, Zahl, Kohl, voll, Stuhl, faul, alle, Schale, Ballast, Palast, Sohle, Walnuß, Folter, Mulde, faulst, Splitter, blähen, Flöhe, blühen, pflügen, Tal, Fliege, Plage, Schule, Holz, Sulz, Alter.

    Talsohle, Fliegenplage, Blätterfall, Blattsalat, Walnußschale, Holzschale.

    Wald, Halt, bald, sollt, holt, Pult, Gold, golden, Schuld, Wollust, jault, Balg, Talg, Schalk, Falke, Volk, Ulk, Ulm, gewalkt, Holland, Balken, balgen, Wolke, Molke, Stahl, Stall, Volt, hohl, Zoll, als.

    Beachte: Stoßen 2 L zusammen, darf dazwischen nicht abgesetzt werden; auch dann nicht wenn es zwei Wörter sind.

    Kabel legen, Übel leiden, Prügel liefern, Fehlleistung, Öllager, viel lachen, Kehllaut, Siegellack, Nagellack, Doppelleben, makellos, übellaunig.

    Stallateme, Schullehrer, soll leben, Stapellauf, Hohllinse, Stahlleisten, voll Leben, voll Leiden, wohl leben, toll lachen, voll Libellen.

    1. Vielleicht fiel’s leicht bei viel Licht.
    2. Hol Ilse, sie soll Linsen holen.
    3. Hol leise Nagellack.
    4. Stahl Leo Stallaternen?
    5. Die Stahlleisten sind nach der Kabellegung total losgelöst.
    6. Lilli soll laufen und lieber die Flaschen voll laufen lassen.
    7. Der Lümmel läßt eine tolle Zahl Langschläfer heillos lang schlafen.
    8. Die Lautlehre der Volksschullehrer ist eine einzige Fehlleistung.
    9. Beim Stapellauf Prügel liefern und dadurch übel leiden.
    10. Nagellack und Siegellack halfen ihr durch ihr übellauniges Doppelleben.
    11. Holdselig lächelnd, streichelte sie sich das volle Bäuchlein.
    12. Es ist unlieb, Flieder ans Bettlein zu stellen.
    13. Meine Liebe, du wirst lügen.
    14. Die Falter flattern um die Balken.
    15. Der Adler wird uns zweifellos fehlleiten.
    16. Das Hündlein flitzt hinter den flinken Wieseln einher.
    17. Als Spielball.
    18. Wann wird des Sattlers Stündlein schlagen?
    19. Glühender Himmel.
    20. Das Findelkind hat ländliche Händlein.
    21. Heillos lang blödeln.
    22. Vielstellige Zahlen.
    23. Liebe ist das Salz des Lebens.
    24. Klangvolle Lieder.
    25. Redliche liebe Fältlein.
    26. Die Soldaten liegen nördlich des Flusses.
    27. Nach Lust und Laune im wallenden Nebel Lärm schlagen.
    28. Fleischlos leben.
    29. Die Leiche verfault bald.
    30. Diese Modelösung stammt aus dem Mittelalter.
    31. Die unheimliche Klamm mit dem Hölloch liegt im Mittelland.
    32. Es heilt der Glaube, fortzuleben.
    33. Wer Rilke liebt, läßt Lenau und Kleist.
    34. In Holland schalten und walten nur Radler.
    35. Der Vermittler des Flüchtlings.
    36. Hilflos vielstellige Zahlen lernen.
    37. Freundlich und total losgelöst.
    38. Wer Italien liebt, macht Urlaub im Latio.
    39. Lohende Flammen strahlen hellodernd ins Land, leuchten hinab in glühendem Glanz ins neblige Tal, des Unglücks höllische Qual, schmähliches Leid entschwand, wie von leisen Engelslippen erschallt das Lied vom erlösenden Gral, und Glocken klingen begleitend im luftdurchfluteten All, und heimlich lockt das frohlockende Läuten klangvollen Widerhall. Und lauter und immer lauter wird das helle Läuten und Klingen, und leidbefreite Leute lachen und singen: Gloria, Gloria! Wir leben in Glück und Glanz, endlich erglühte des Lebens heiliger Kranz, im Lenz liegt das Land im blütgenglänzenden Kleid und das Licht der Liebe flammt auf in lustvoller Herrlichkeit!
    40. Leben liegt zwischen Lachen und Leiden, und die Glocken frohlocken und klagen, nach Glück und Glanz kommt das Lassen und Meiden, zwischen Hölle und Himmel gilt’s, sich zu schlagen. Im Kelch des Lebens quellen Lust und Qual: Leidlose Seligkeit glüht nur im Gral.
    41. Lang lauscht Ulli – endlich lieblos lächelnd lallt sie leise: „Lautlos Ludwig, log dein Loblied; lebe, liebe, leide löblich, lisple lieblich, lieber Liebeslaller; lächeln ließ mich längst solch Liebleids Langweil.“
  • TRA026 L – Teil 2

    Weitere Übungen mit dem Zungenspitzen – L (vorne)

    Silberling, gelangweilt, langlebig, Libellen, Glockenklang.

    Stammeln, baumeln, adeln, bummeln, wimmeln, himmeln, tummeln, 
ekeln, radeln, handeln, paddeln, tändeln, rodeln, vereiteln, räkeln, 
schütteln, betteln.

    1. Viel Glück.
    2. Im Fels klettern.
    3. Liebe Leute.
    4. Glänzend Klavier spielen.
    5. Leichtes Geplänkel.
    6. Land des Lächelns.
    7. Der Ablauf des Spiels. 
    8. Im Leerlauf laufen lassen.
    9. Lachen verlängert das Leben. 
    10. Datteln im Mantel kleben leicht.
    11. Der eitle Trottel kämmt seinen Scheitel.
    12. Der Pudel ist zwar von Adel aber nicht edel.
    13. Friedl mit dem Paddel, Dietlinde mit der Nadel. 
    14. Der Titel auf dem Zettel deutet auf fortlaufenden Tadel. 
    15. Mit dem Hantel auf den Schädel schlagen. 
    16. Er schnellt den Pfeil wild.
    17. Der Held leidet. 
    18. Unser Schwein Dietlinde hat Rotlauf.
    19. An der Wand lang. 
    20. Gerlinde liebt Bettlaken aus Rindleder.
    21. Handlanger mit Brustlätzen. 
    22. Durch Vermittlung endlich handeln.
    23. Nordlicht im westlichen Lettland. 
    24. Ludwigs Röteln rütteln die lieben Eltern.
    25. Das Rind lechzt. 
    26. Er wählt unvermittelt links.
    27. Das Band läuft lange. 
    28. Das Betteln vereiteln.
    29. Strandläufer leben fettlos. 
    30. Er kennt tüftelnde Laute.
    31. Lee und Luv.
    32. Lotte’s schadlose Lungen. 
    33. Der Schiffsverband lenkt leise durch die Wellen links lang. 
    34. Der Leichtathlet läuft längst lustlos.
    35. Ist längst mündlich überliefert. 
    36. Der liegende Hund wedelt selbstlos.
    37. Ohne Mittel zum Titel. 
    38. Die westliche Lichtung läßt örtlich Luftlandungen zu. 
    39. Der lose Handlanger hielt sich deutlich für unüberwindlich.
    40. In Sankt Pölten ist es leicht bewölkt bei zwölf Grad.
  • TRA025 L – Teil 1

    Dieser Buchstabe ist in allen Fällen mit der Zungenspitze „vorne“ zu bilden.

    Die zu beobachtende Änderung nach hinten, zum harten Gaumen, ist in erlaubten Ausnahmefällen weiter unten beschrieben.

    Beachte: In folgenden Fällen berührt die Zungenspitze die obere Zahnreihe vorne, und bildet somit das vordere L

    • Am Anfang eines Wortes oder Wortteils, 
    • nach G, K, SCH und
    • nach den Vokalen E und I, den Umlauten Ü, Ö, sowie
    • nach den Diphtongen EU, ÄU und EI. 

    Lahm, lang, leer, Leck, lieb, Lift, Loch, Lot, Luft, Lau, Leim, Last, legen, Lust, leben, lieben, laufen, Leber, lachen, lenken, langsam, leisten.

    Gelangweilt, unlängst, Erlaß, deutlich, rundlich, Handlung, unlieb, wertlos, durchleben, anlehnen, schadlos, zerlöchern, entleiben, verlieben.

    Glanz, Glut, Gletscher, Gloria, glimmen, glommen, Gleichnis, Glas, glänzen, Glied, glosen, Glöckner, glühen, gleiten, gläubig, Glaube.

    Klebstoff, klar, klingen, klein, klüger, Klöster, Klistier, Klaus, Klage, Klinge, Kleid, klettern, Kleister, Kluft, klirren, Klavier, Klang.

    Schlag, schlecken, Schlitten, Schlot, Schlummer, Schlüssel; Schleier, schleudern, schlau, Schleim, Schlösser, Schlaf, schließen, schlagen.

    Elle, Seele, Kelle, Fels, Fälscher, Bälle, Teil, Mehl, zählen, wählen, Kehle, vermählt, Elend, Elisabeth, Elaborat, Elch, Kelch, welche.

    Säle, fällt, Kälte, quälen, älter, Ställe, Täler, zählen, stählen, erzählen.

    Ill, Illias, Bild, Dill, Drill, viel, Diele, Kiel, Stiel, Nil, killen, stillen, stilvoll, Filet, wild, mild, Ulli, Silber, Gilbert, vielleicht, fiel, Familie.

    Hülse, füllen, fühlen, Gefühl, Asyl, Schüler, kühlen, Hülle, Fülle, Idyll.

    Öl, Erlös, Böller, Zöllner, Söldner, gewölbt, bewölkt, völlig, zwölf.

    Eule, Mäuler, Säule, Keule, Fäulnis, Gäule, heulen, Beule, Fräulein.

    Meile, Weile, Keil, Beil, steil, Teil, geil, weilen, Eile, heilen, heilig, Keim.

  • H024 Sport und Musik

    Episode 024 Sportliche Stücke – und musikalische Sportarten 

    Training für Neue Musik

    Zungenmuskel, Atemmuskulatur, Fingermuskulatur, Rückenmuskulatur, Armmuskulatur, Konzentrationstraining , Ausdauertraining, Körperhaltung,…

    LIVE! Blockflöte Solo – ein paar Atemzüge aus Weisser Flugversuch #3 (o&w wright) Georg Nussbaumer 1996

    BGNM Festival Sportstücke

    „…der Aufprall eines Basketballs auf dem Linoleum, das Schleifen der Schlittschuhe auf dem Eis, der dumpfe Aufprall des Boxhandschuhs in der Magengrube des Gegners. Jede Sportart verfügt über ein Repertoire an Klängen, die dem Spiel mehr als nur einen Rhythmus verleihen, sondern die es regelrecht orchestrieren.“

    (Björn Gottstein / „Sport hören“ Feature WDR 2005 )

    “sportstücke – Neue Musik im Dialog”

    https://www.tip-berlin.de/sportstucke-neue-musik-im-dialog


    Skater, Drummer, Streicherinnen: Ein Tag beim Acht Brücken Festival in Köln | nmz – neue musikzeitung https://www.nmz.de/online/skater-drummer-streicherinnen-ein-tag-beim-acht-bruecken-festival-in-koeln Lea Letzel 2 Second Manual III – Ein Konzert mit Skateboards ( 2015) http://www.lealetzel.de/2-second-manual/ https://www.soloskatemag.com/2-second-manual-iii-ein-konzert-mit-skateboard
    Vito Zuraj: Top Spin for percussion trio (2011/2015)  https://vimeo.com/202617541
    Tischtennis ist Musik – Bad Blog Of Musick – nmz Klassik-Blog https://blogs.nmz.de/badblog/2012/01/26/tischtennis-ist-musik/ …Tischtennis ist die musikalischste und feinste Sportart. Es gibt Spieler … die beim Aufschlag kräftig mit dem Fuß auf den Boden treten, damit man die Art der Rotation nicht hört!… Trifft man einen harten Ball wirklich perfekt, dann klingt das auch entsprechend lieblich. Sowohl auf dem eigenen Schläger – als auch auf der Platte. Ein Kantenball ist Glückssache – und klingt nicht besonders schön…. Ein Nebeneffekt des „Frischklebens“ von Tischtennis-Belägen direkt vor dem Match ist ein spezieller, voller, lauter Klang, mit dem der Ball vom Gummibelag abspringt. Ein nicht ungewolltes, sondern ästhetisch ansprechendes Phänomen…Da das „Frischkleben“ seit dem 1. September 2008 verboten ist, behelfen sich einige Hersteller damit, dass sie erlaubte Beläge mit einem speziellen „Sound“ anbieten, der dem Frischklebe-Sound nahe kommen soll. Das, was man am „Frischkleben“ vermisst, ist offenbar auch schlichtweg der satte Klang. Crazy Amateur Topspin Rally – Super Tischtennis Ballwechsel aus der Oberliga 

    Georg Nussbaumer

    Acht Bilder des Heiligen Sebastian, ein Cello, ein Bogen und zahlreiche gefiederte Pfeile. Tristan und Isolde, «Wagners rasendste Erforschung des Flüssigen» (Susan Sontag), als Miniatur-Drama rund um das Ertrinken, Versinken, Untertauchen und die Luft des Atmens und des Singens. Eine Mozartsängerin und eine zart schmelzende Mozartkugel. Der österreichische Komponist Georg Nussbaumer sorgt gemeinsam mit einem Bogenschützen, einem Apnoetaucher und einer Sopranistin während der rainy days 2015 dafür, dass der Begriff «Spannung» auch einige ungewöhnliche Lesarten erfährt.

    georg nussbaumer: Tristan und Apnoe

    Georg Nussbaumer: Bogenübung. Die Pfeile des Heiligen Sebastian 

    https://de-de.facebook.com/philharmonie/videos/georg-nussbaumer-bogenübung-die-pfeile-des-heiligen-sebastian/10153798151828384

    Episodenfoto: Photo by Harley-Davidson on Unsplash

  • TRA024 Zwielaute vermischt

    1. Am Abend Efeu von der Mauer schneiden.
    2. Ein Anschlag mit der Keule auf Leib und Leben.
    3. Das Laub unter den Beinen rauscht wie Heu.
    4. Die Leute kreischten laut, als die Räuber raubten.
    5. Die graue Meise saß auf der hohen Leiter an der Mauer.
    6. Nach den weiten Räumen findet ihr meine Klause.
    7. Raupen auf Trauben zeugen von faulen Weinbauern.
    8. In deiner Klasse laufen weiße Mäuse ein und aus.
    9. Mit rotem Wein leise die blauen Eimer füllen.
    10. Der Dichter feilt unter den Bäumen an seinen Reimen.
    11. Seine Braut klagt mit Eifer über die kleine Aussteuer.
    12. Säue reiben sich an Eiben ihre Haut am Rücken.
    13. Ihr sucht in der Au unter Bäumen eure Eier.
    14. Mit Beulen am Kopf in Eile die Aula verlassen.
    15. Euer freundlicher Hausmeister ist kein Freund von Läusen.
    16. Aus Leichtgläubigkeit die hohen Preise in Preußen begleichen.
    17. Auf Treu und Glauben wurde dem Verkäufer abgekauft.
    18. Feine Leute saufen Schaumwein wie Säue.
    19. Die Bäuerin aus Bayern beulte mit dem Beil die Bleikanne aus.
    20. Im Neubau teilen Frauen Freud und Leid.
    21. Der Autor war auch Weinbauer aus Freude.
    22. Auch die Eichen in den Auen waren voll Eis.
    23. Die Weinschläuche waren fein säuberlich eingeteilt.
    24. Der Dauerläufer war eigentlich der Hausfreund der Frau.
    25. Der Saum des Kleides streifte im Heu.
    26. Der Schlaumeier kaut geräuchertes Fleisch.
    27. Die Ausbeute aus den heurigen Weintrauben freut auch euch.
    28. Auf der Feuermauer klebt taufeucht heimischer Efeu.
    29. Mit feister Faust die Heugabel in die Spreu schleudern.
    30. Ein heutiger Hausmeister schmeißt laute Leute hinaus.
    31. Es scheint kaum glaublich, der Greis ist dreiundneunzig.
    32. In Trauerkleidern schleicht der Gauner ins neue Haus ein.
    33. Mit Steinschleudern schleudert Einar Steine in eure Augen.
    34. Am meisten erstaunt die Treulosigkeit des feinen Fräuleins.
    35. Paul nahm schleunigst Reißaus, weil er das Heiraten scheute.
    36. Der neue Verein heißt schlauerweise Steuereintreiberverein.
    37. Der Meilenläufer läuft in raumgreifender Weise weit voraus.
    38. Auf Treu und Glauben bauen, heißt heute leichtgläubig sein.
  • TRA023 EI / AI

    Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „a“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    Land – Leise / so kann man das üben.

    Aa – Ei, am – Eimer, aber – Eibe, Affe – Eifer, an – ein, Ahle – Eile.

    Acker – Eiger, ach – Eiche, alt – eilt, Halle – Heil, Haß – heiß, Maß – Mais.

    Ball – Beil, fand – Feind, Brand – Brei, Wall – weil, Fall – feil, Tal – Teil.

    Saal – Seil, Stall – steil, Spaß – Speise, Zahl – Zeile.

    Fallbeil, allseits, Altersheim, Nachspeise, Ackerzeile, Ackerteil, Affeneile.

    1. Am Eiger.
    2. Zum Acker eilen.
    3. Er fand sein Heil.
    4. Den Saal teilen.
    5. Das waldreiche Seitental.
    6. Es bleibt alles beim alten.
    7. Der steinalte Greis.
    8. Er hat sein Nasenbein eingeschlagen.
    9. Ganz geheim abgereist.
    10. Den alten Eisschrank ganz weiß anstreichen.
    11. Der eifrige Lakai bringt einen Laib Weißbrot.
    12. Einar, der eifrige, faßt das heiße Eisen gleich an.
    13. Wir trinken in der Türkei feine, schweizer Weißweine.
    14. Der Weise wandelte den steilen Rain empor.
    15. Hier sind einzig und allein drei Scheiben Seife vorhanden.
    16. Der Meister zeigt uns sein weißgestrichenes Bein.
    17. Zu gleichen Teilen, aber zum ungleichen Preis.
    18. Weit und breit keine Haie, nur Haieier.
    19. Der Geist muß einige Zeit in diesem Teil des Seins verweilen.
    20. Ein dreister Freier steigt zum feinen Maidlein ein.
    21. Ein Kleinmeister zeigte Neigung zu Schweinefleisch.
    22. Vereiste Steigungen meistert man einzig und allein mit Steigeisen.
    23. Der Schneidermeister scheiterte an seinen Beinkleidern.
    24. Meistergeiger geigen allein auf Meistergeigen.
    25. Feierlich feierten die steinreichen Schweizer ihre Freiheit.
    26. Ein scheinheiliger Bayer betreibt das Heiraten zum Zeitvertreib.

    Es reitet der Mai in die weißen Weiten und verheißt eine heitere, heilige Zeit. Mit Eisesrecken weiß er zu streiten, sie weichen seiner Herrlichkeit.

    Beweinet den, der leidet; beweint nicht den, der scheidet!
    0 welche Lust, allein zu sein, allein zu stehen, welche Pein.
    Der Mai treibt weiße Zweigelein, kein eis’ger Reif im weiten Hain!

    Einst war Heinrich Geier ein kleiner Schreiber in der Gemeindekanzlei meiner Heimatgemeinde. Die meisten seiner Arbeiten meisterte er mit Eifer und Fleiß. Aber ein kleiner Schreiber zu bleiben genügte dem kleinen Heinrich keineswegs. Einmal, auf dem Heimweg von der Gemeindeversammlung, leistete sich einer der drei Oberschreiber eine Kleinigkeit: Er beteiligte sich an einer Keilerei. Heinrich Geier teilte dieses Ereignis sogleich dem Gemeinderat mit, und nach einiger Zeit war eigenartigerweise Heinrich Geier einer der drei Oberschreiber. Die beiden gleichgestellten Schreiber verleitete er, sich kleine Ungereimtheiten zu leisten. Diese Kleinigkeiten weitete er vor dem Gemeinderat dreist zu Gemeinheiten aus. Nach einiger Zeit war der kleine Heinrich alleiniger Gemeindeschreiber. Er errichtete sogleich sein eigenes Reich, eine Tyrannei im kleinen. Die meisten seiner Mitarbeiter, deren kleine Fehler er geistreicherweise eigens in einer Kartei aufzeichnete, fürchteten ihn, bis auf den eifrigen, fehlerfreien Heinz Peyer, der eines Tages im Mai dem Gemeinderat mitteilte, Heinrich Geier habe sich beim Bau des Gemeindeheims bereichert; nicht nur habe er einen auf Gemeindeboden entdeckten Steinmeißel aus der Steinzeit seiner Steinsammlung einverleibt, sondern auf einem seitlichen Teil des Grundstücks des Gemeindeheims für sich ein Eigenheim gebaut. Nach einiger Zeit war Heinz Peyer alleiniger Gemeindeschreiber.

  • TRA022 Bisherige Vokale vermischt

    1. Felder werden in Aaren gemessen.
    2. Raben leben monogam.
    3. Die Ähren hängen der Gans zum Hals heraus.
    4. Das Tal der Täler.
    5. Die Attentäter haben schwarze Barte.
    6. Die Mägde haben naßkalte Hände.
    7. Der Mann hatte einen schäbigen Zahn.
    8. Im Alter Taler zählen.
    9. Der männliche Baß klang in den Sälen beseelt.
    10. Hans stärkt Schnaps.
    11. Mit schwarzen Rädern am Wagen zum Grab.
    12. Aas ätzt im Magen.
    13. Die Magd muß nächtelang Bast schaben.
    14. Im Regen wird der Wächter naß.
    15. Während der Wacht in der Nacht Gras mähen.
    16. In Sälen essen die Asen.
    17. Im Dampfbad verschwinden Äderchen am Hals.
    18. Die Täter werden in der Mette ermahnt.
    19. Mit Mähren das Bad teilen.
    20. Die Wächter kamen über den Paß in die Täler.
    21. Esel haben starke Adern.
    22. Mit Macht Asseln von den Ästen schlagen.
    23. Unbekannte Mächte sind in der Tat nicht zu bekämpfen.
    24. Essig in den Salat geben.
    25. Mit dem Älterwerden das Fach wechseln.
    26. Die sensible Annette lebt in Bregenz.
    27. Nächtelang reden.
    28. Der Nachtwächter war eigentlich ein Maler.
    29. Das lange Tal merken.
    30. Die Zähne Anastasias glänzen.
    31. Gräber mahnen an das Lebensende.
    32. Die Mähnen verdecken den Pferden halb die Hälse.
    33. Am Ast im Tal saßen die Gänse.
    34. Das Reh äst am Waldrand.
    35. Karin und Ewald müssen Meter für Meter über die nassen Pässe wanken.
    36. Mehrere Eisen in der Esse haben.
    37. Die Mädchen haben lange Hälse.
    38. Mit nassen Händen in den Bädern.
    39. Sie haben Fächer in den Händen.
    40. Die Pferdemähnen werden beim schnellen Rennen Schaden nehmen.
    41. Zwischen Tannen schlängelt sich der Waldbach.
    42. Vladimir, der Mädchenschwärmer, schäkert lässig.
    43. Die Dame trällert lächelnd das lange Ständchen zum Klavier.
    44. Die Rache des Knechtes war verächtlich hart.
    45. Der Pächter arbeitet mit den Sklaven in mondhellen Nächten.
  • TRA021 EU/ÄU

    Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „o“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    Oo – Eule, Olga – Eugen, Otter – Euter, Ost – euer, Ochse – euch, Motte – Meute, Most – Mäuler.

    Frost – freust, focht – feucht, Form – Feuer, Lotte – Leute, Troll – treu, soll – Säule, fromm – Freude.

    Sommer – Säumer, Sonne – Zäune, Koffer – Käufer, Kolben – Keule.

    Rolle – Reue, Rost – Reuse, Rochen – räuchern, Holle – heule, Holz – häuten.

    Sondersteuer, Sonnenstäubchen, Frostbeulen, Postgebäude, Holzscheune, Ostkäufer, Holzzäune, hoffnungsfreudig, Ostdeutsche, Ortsleute, Ochsenhäutchen.

    Kosten scheuen, von neuem, noch heute, sonst häufig, von Sporthäusern.

    Europa: Oeropa.

    1. Olgas Träume sind oft Schäume.
    2. Onkels Freudengeheul.
    3. Morgen feuern wir euch.
    4. In hohen Bäumen und feuchten Sträuchern kreucht und fleucht es.
    5. Ostdeutsche Steuerleute heulen um die neuen Steuern.
    6. Diese Leute haben feurige Gäule in ihren Scheunen.
    7. Feuchte Säuglinge heulen sich die Mäuler wund.
    8. Euch freut es, heute das Heu und die Spreu zu vertrauern.
    9. Die Meute läutet hinter den Holzzäunen an den Scheunentoren.
    10. Das Freudengeheul in dem Gebäude deutet auf glückliche Gläubiger.
    11. Diese Säulen in den Häusern deuten euch den Weg nach Europa.
    12. Eure Eule äugelt Eugen durch das Gitter an.
    13. Ab heute sind unsere Träume keine Schäume mehr.
    14. Wir seufzen und keuchen unter den neuen Steuern.
    15. Nach dem Kreuzfeuer keuchte der Häuptling deutlich.
    16. Heute verschleudert das Bäuerlein geräucherte Häute.
    17. Heute erleuchtet das Leuchtfeuer eure neuen Gebäude.
    18. Eugen verscheucht die Bräute mit der ungeheuren Keule.
    19. Die Reue der scheuen Bäuerin freute heute die Gläubiger.
    20. Das neue Heu wurde in der neuen Scheune feucht und säuerlich.
    21. Das Freudengeheul der Leute war gräulich und scheußlich.
    22. Die Gäule scheuten neuerlich vor dem gräulichen Mäuerchen.
    23. Schleunigst räuchert Eulalia die erbeuteten Keulen über dem Feuer.
    24. Frau Freude weilt in den neuen Räumen des neuen Gebäudes zwischen Sträuchern und Bäumen.

    Eulalia Leuthold war die neunte Tochter eines Bäuerleins. Äußerlich glich sie schon mit neunzehn Jahren so deutlich einer Eule, daß nie ein freundlicher Bräutigam sie erfreute und die Leute sie immer häufiger ‘Eule’ nannten. Das machte Eulalia Leuthold scheu und scheuer, bis sie sich scheute, aus ihrem Häuschen zu gehen. Im Heuet jedoch ging sie keuchend mit einem geräumigen Beutel auf die Heuwiese eines Bäuerleins, dem die neue Scheune gegenüber ihrem Häuschen gehörte. Sie steuerte von Heuhaufen zu Heuhaufen und stopfte Kräuter und Heublumen in den Beutel. Häufig wurde sie aber von der Meute der teuflischen Kinder, die ‘Eule, Eule’ hinter ihr herheulte, wieder in ihr Häuschen gescheucht. Dort schüttelte sie die Samen aus dem Heu und den Kräutern und trug getreulich Beutel um Beutel voll Heu in die Scheune des Bäuerleins zurück. Den Beutel mit Heusamen bewahrte sie für ihre treuen Freunde. Im Winter streute sie den Heusamen auf das Gemäuer und unter Bäume und Sträucher vor ihrem Häuschen. Was da kreucht und fleucht, saß auf Gemäuer und Zäunen. Eulalia Leuthold äugte aus ihrem Häuschen, man sah deutlich, daß es ihre große Freude war. Als Eulalia Leuthold mit neunundneunzig Jahren starb, waren die gefiederten Freunde nicht von den Bäumen und Zäunen wegzuscheuchen. Was aber die Leute erschreckte war, daß auf dem Häuschen der Eulalia Leuthold täuschend ähnlich, eine ungeheure Eule saß.