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Wien

Podcastepisode

  • SCHUG025 Zuschreibungen

    Was wäre eine Schule ohne Zuschreibungen: du bist schlau, du bist dumm, du siehst aus dem Fenster, daher wirst du dich fadisieren.

    Eine Schule ohne Zuschreibungen wäre gar nicht möglich, weil Zuschreibungen machen wir immer. Besonders für Lehrer:innen geht es darum, “zuschreibungsreflexiv” zu sein. Was das heißt, erzählt Johanna Franziska Schwarz von der Uni Innsbruck.

    Link: Uni Innsbruck, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung

    Buchtipp: Zuschreibung als wirkmächtiges Phänomen in der Schule

  • KOS04 Begrenzung und wissenschaftliche Behandlung einer physischen Weltbeschreibung

    Wo beginnt man die Welt zu beschreiben? Im Weltall? Auf der Erde? Wo findet man Empirie? Auf der Erde.

    Alexander von Humboldt meint, man sollte mit der großen Skizze, mit dem Universum beginnen, obwohl die Empirie auf der Erde überdimensional groß ist.

    Gruppieren und verschiedene Dinge zusammenfassen. Das Thema erschließt sich wieder durch eine gesamte Stimmung, die wir wahrnehmen.

  • TRA020 Bisherige Vokale vermischt

    1. Leo forderte mit dem Geschoß ein Gemetzel heraus.
    2. Die Sporen dem in die Zehen drücken, der zu Pferden grob ist.
    3. Die Dänen krebsen oben quer durchs Moor einher.
    4. Die Goten loben die großen, schwedischen Märchen.
    5. Die Socke hat nämlich ein entsetzliches Loch in der Ferse.
    6. Der Held liegt leblos im großen, leeren Feld.
    7. Erzengel werden von goldenen Tellern und Bechern essen und trinken.
    8. Die Hochzeitsschar bewegte sich durch den hohen Torbogen.
    9. Eben schoß das Fohlen quer kommend einher.
    10. Dort werden wir den Mond sehen.
    11. Sie rennen schon genug umher.
    12. Am Montag essen wir Kohl in der Herberge.
    13. Der Erztrottel fährt am Motorroller über die Zollgrenze.
    14. Dort gibt es im Märchen große Reben.
    15. Jenseits dehnt sich der Osten.
    16. Der Bischof hängt an der schweren Glocke.
    17. Der Chor der Engel lobt Gott.
    18. Die Erben waren die Erzfeinde des Toten.
    19. Der große leblose Frosch.
    20. Wenig Geld für Lotto ausgeben.
    21. Dem See entlang dehnt sich das hohe Rohr.
    22. Der hohe Wochenlohn Edwins reichte Lotte für Monate.
    23. Frosch und Sperling fressen jenseits vom Feld.
    24. Von oben, aus der Erzmühle, kommt der Erzfeind.
    25. Im Dorf wurde fürs Fernsehen gedreht.
    26. Otto war im Märchen zu grob.
    27. Ob Erna zum Schwert greifen soll?
    28. Wir kommen aus dem Kreml her.
    29. Wir loben die spärlichen Gesten der Orientalen.
    30. Der dänische Bischof sorgte für Most.
    31. Hopfengetränke für die Seele.
    32. Mit Ähren und Lorbeerlaub bekränzt.
    33. Der Professor lobt.
    34. Herzlose Soldaten kämpfen für den Diktator.
    35. Der Doktor horcht mit dem Stethoskop.
    36. Stereophoner Ton.
    37. Krähende Hähne zogen den davonrennenden Rebhühnern nach.
    38. Die Hochzeit im marmornen Schloß brachte Lob von oben.
    39. Vehement schäkert die Herzogstochter mit Odo im Feld.
  • TRA019 Wechselndes E

    1. Beate verehelicht den ersten besten.
    2. Ein Vehikel ohne Pferdestärken.
    3. Der Beduine handelt mit Erdöl.
    4. Debatten zerren am Nerv.
    5. Emil hat um Sekunden den Rekord egalisiert.
    6. Wer kennt wen?
    7. Unseriöse Reklamen und Werbungen.
    8. Die häßlichen Hessen.
    9. In Venedig erst elegisch, später umso lebendiger reagieren.
    10. Renate hat Erzfeinde am Erzberg.
    11. Leo überfällt entsetzliches Elend.
    12. Der eleganten Melodie lauschen.
    13. Der Plebejer vegetiert dahin.
    14. Du mußt im Dezember Schneeketten verwenden.
    15. Denn am Meer genießt man das Leben mehr.
    16. Die Wegzehrung wegzerren.
    17. Der Stern fällt auf das Feld.
    18. Diese Lärchen sind voll Lerchen.
    19. Neben der Spelunke ist die Zementfabrik.
    20. Er versteht es von selbst.
    21. Ein Heer von Herrn mit Schwertern und Degen im Nebel.
    22. Helga und Ewald sind mit ihrer Ehe in ihrem Element.
    23. Die elegische Sequenz war wie von Engeln gesungen.
    24. Hermann muß bis an sein Lebensende im Erzbergwerk arbeiten.
    25. Keine Menschenseele war zu sehen.
    26. Die Stellen in den Ställen sind immer die selben.
    27. Das Reklamewesen beruht auf Denkfehlern.
    28. Weil es regnet, rennt er.
    29. Der ewige Segen war so recht bestellt.
    30. Der Deckel auf der Herdstelle.
    31. Edle Seelen zehren und leben von anderen Menschen.
    32. Die Wegzehrung am Weg wegzerren.
    33. Er regierte nur für Sekunden.
    34. Lemuren sind für Menschen genetisch wertlos.
    35. Jenseits von Eden.
    36. Zu Fuß vom Rennweg in die Belvederegasse gehen.
    37. Neben den Gärten des Kremls werden wir von Wegknechten geneppt.
    38. Die Geste der Gäste wirkte elektrisiert.
    39. Es geht schon weg.
    40. Dieser schlechte Vers fällt keinem Schlächter ein.
    41. Der Held hält das Schwert.
    42. Die Spionage der Engländer und Neuseeländer.
    43. In der ehemaligen Sowjetunion versteht er seine Chance zu wahren.
    44. Der Senator wird dem Beduinen separat vegetarisches Essen geben.
    45. Mehr denn je lernt Edith schwere Sprechtechniksätze auswendig.
    46. Der elektrische Schlag werde dem Pferd und dem Knecht helfen.
    47. Des Schwerverbrechers Leben endet demnächst in der Zelle.
    48. Die Kenntnis der wegwerfenden Bemerkungen werde wertvoll sein.
    49. Wenn in welkenden Blättern der Herbstwind weht, wenn das schwellende Weben zu Ende geht, wenn die Hecken voll Beeren stehn, werden wir den Schnee bald sehn. Wenn der Schnee zergeht, der die Erde deckt, wenn der Lenzwind weht, der die Erde weckt, wenn gegen den Berg die Herden gehn, werden Weg und Steg bald voll Blüten stehn. Schneebedeckte, feste Erde, lenzgeweckte erste Herde!
    50. Ceres! Segenspendende – ew’ge, Verderbenwendende! Sende den West dem Meere entgegen, spende der Erde schwellenden Segen, lechzender Herde den quellenden Regen!
    51. Der gefährliche Einbrecher Emil Bär lebte abwechselnd im Gefängnis und in jenen Wäldern, die sich in nächster Nähe des Städtchens dehnten. Stets, wenn er den letzten Rest eines Vergehens abgesessen hatte, wurde er zu einem letzten Gespräch zum Gefängnisdirektor gebeten. Der Direktor redete sehr ernst. Er erwähnte zuerst regelmäßig das Elend des Verbrecherlebens in der Gefängniszelle. Später erzählte er vom Werden, Wesen und Vergehen des Menschenlebens. Das Gerede ärgerte Emil selbstverständlich entsetzlich. Der Direktor merkte nicht, daß Emil sein Interesse stets dem Geld zuwendete, welches er während seiner Predigt auf die Theke zählte. Zuerst rechnete er Emil vor, wie er das Geld ehrlich und redlich zu verwenden hätte. Endlich war Emil seiner Fesseln ledig. Spätestens im nächsten Städtchen, nach etlichen wärmenden Schnäpsen, hatte jedoch Emil die Predigt des Direktors vergessen. Aus dem Versteck in den Wäldern zerrte er schnellstens Werkzeug, Säge und Brenner, und wie eh und je war der Einbrecher Bär täglich im erlernten Gewerbe tätig. Nächtlich kletterte er frech durch die Fenster älterer Millionäre. Er fesselte und knebelte die Schläfer unter der Bettdecke und ging brennend und sägend ans Werk. Schnell war es um die härtesten Geldschränke geschehen. Erst nach mehreren Verbrechen bemächtigten sich die Schergen des Schwerverbrechers und steckten Emil gefesselt in die Zelle. Nachdem er wieder einmal das letzte Jährchen abgesessen hatte, erklärte Emil dem Direktor, ob er es denn nicht endlich gemerkt hätte, daß er ständig im Gefängnis leben möchte? Er werde nämlich nächstens sechzig, da werde es anstrengend und beschwerlich, in Regen und Schnee Verbrechen zu begehen. Er wäre deshalb längst gern ehrlicher Angestellter des Gefängnisses gewesen, Wärter oder ähnliches. Der Direktor lächelte und stellte Emil als Essensträger des Gefängnisses ein. Emil wechselte lediglich sein Jäckchen und schleppte nun das Essen für die Häftlinge von Zelle zu Zelle. Nach sechs Jahren hängte der Direktor anläßlich des Angestelltenfestes als Anerkennung einen Stern aus Blech an das Wärterjäckchen des ehedem Schwerverbrechers Emil Bär.
  • LUT088 Heimat, Trachten, Dirndlkleider

    LUT088 Heimat, Trachten, Dirndlkleider

    Muster im Stoff, die sich bestimmten Regionen eines Landes zuordnen lassen. Zu Besuch im Heimatwerk Oberösterreich, bei Maria Huber. Sie ist Filialleiterin und erzählt über die Trachtenmode, die in den letzten Jahren auch bei jungen Menschen einen großen Aufschwung erlebt hat. Was haben die Muster damit zu tun?

    Gesprächspartnerin:

    Maria Huber, Oberösterreichisches Heimatwerk, Linz

    Link: https://www.ooe-heimatwerk.at

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch werden in einer Radiosendung zu hören sein, die am 14. Juli 2019 von 18:15 – 19:00 Uhr im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wird. Link: Moment – Leben heute

  • LUT087 Tarnmuster beim Heer

    LUT087 Tarnmuster beim Heer

    Während Muster im Stoff ganz allgemein gesehen werden sollen, ist das bei Militäruniformen genau umgekehrt. Soldat:innen sollen mithilfe der Tarnmuster mit dem Hintergrund verschmelzen.

    (Ergänzung/Korrektur zum Gespräch: die Spezialeinsatzkräfte haben ihre flecktarnfärbigen Einsatzanzüge nicht in den 90er Jahren bekommen, wie erwähnt, sondern erst 2012)


    Gesprächspartner:

    ADir Oberst
    Ing. Thomas Lassenberger
    Leiter HBA (Heeresbekleidungsanstalt)
    Österreichisches Bundesheer

    https://www.bundesheer.at

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch werden in einer Radiosendung zu hören sein, die am 14. Juli 2019 von 18:15 – 19:00 Uhr im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wird. Link: Moment – Leben heute


    Photo by Vladislav Nikonov on Unsplash

  • LUT086 Muster im Museum

    LUT086 Muster im Museum

    Silke Geppert ist Kustodin und Kuratorin am Museum für Angewandte Kunst in Wien. Ihr Spezialgebiet: Sammlung Textilien und Teppiche.

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch werden in einer Radiosendung zu hören sein, die am 14. Juli 2019 von 18:15 – 19:00 Uhr im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wird. Link: Moment – Leben heute

    Links:

  • TRA018 E – kurz, offen

    Beachte: Erzbischof, Erbe, echt, es, Äbte, Blech, Mensch, des, Sperling, Geste, Gerte, Berg, Herberge, Chef, Ferne, Wärter, jenseits, Rebhuhn, Verse, Sowjet, Kreml, Nobelpreis, Rentier, Gabriel, Elisabeth, Nazareth, Phlegma, Erfurt, Gebhart, Mohammed, Jenbach. 

    1. Ärger mit Teils Gesten.
    2. Die Gärtner wecken.
    3. Gebhart brennt die Brennessel.
    4. Die Eltern in Lech treffen.
    5. In Tennen wird gedrescht.
    6. Sechs helle Flecken.
    7. Die Herberge des Chefs am Berg.
    8. Schlechten Äbten gefällt es.
    9. Stelzengänger beim Essen in die Ecke setzen.
    10. Das Fell benetzen.
    11. Des phlegmatischen Helden Blechhelm.
    12. Auf Dächern sitzen Sperlinge.
    13. Rebhühner in Netze pferchen.
    14. Es hängt im Kreml.
    15. Welcher denkt es?
    16. Erzbischof Herbert hält es.
    17. Elisabeths Welt reicht bis an die Decke.
    18. Ein Menschengeschlecht voll Geldverschwender.
    19. Werfen wir es weg?
    20. Ist Erzengel Gabriel aus Blech?
    21. Etliche denken schnell.
    22. Perlen bringen Pech.
    23. Sowjets im Fernen Osten.
    24. Mit Kellen Breschen schlagen.
    25. Schlechter Speck hängt senkrecht.
    26. Herumfetzen mit Gerten.
    27. Verse aus Burgdorf.
    28. Mit hartem Geld nach Erfurt.
    29. An Flecken lecken.
    30. Im Jenseits treffen sich Engländer und Lettländer.
    31. Ein echter Erbe.
    32. Mohammed aus Jenbach erhält einen Nobelpreis.
    33. Hinterm Berg in Nazareth. 

    Feld – fällt, Verse – Ferse, Lärche – Lerche, Schlächter – schlechter, Ställe – Stelle, Gäste – Geste, Held – hält. 

    Spionage, Karriere, Chance, Premiere, Charge, Blamage.

    Belvederegasse, Spionageaffäre. 

    Aber (Endsilbe): Chancengleichheit, Premierenfeier, Karrierensucht. 

    1. Wenn Erzengel wetten, welkt das Geld schnell.
    2. Ist es denn um schnelle Rettung so schlecht bestellt?
    3. Weltverbesserer kennen sich selbst und die Welt schlecht.
    4. Es ist entsetzlich, wenn sich die Erben das Erbe wegzerren.
    5. Denken und Sprechen machen Menschen zu Menschen.
    6. Es ist nicht wegzudenken: das Schnellere ist das Schlechtere.
    7. Werner Knecht stemmt als weitbester Stemmer sechs Zentner.
    8. Wir kennen schreckliche Verse mit Herz und Schmerz als Endung.
  • LUT085 Weberei: Jürgen Mandel

    LUT085 Weberei: Jürgen Mandel

    Jürgen Mandel ist technischer Textildesigner. Er arbeitet bei Backhausen im nördlichen Niederösterreich und erzählt, wie das Muster vom Entwurf weg in den Stoff kommt. Eine Kombination aus Persönlichkeiten, Ausbildung, Wissen, Erfahrung, Tradition, Öffnung und Qualität — so kann Weberei in Österreich funktionieren, auch wenn sich weltweit viele Produktionsstandorte in Ländern mit niedrigeren Löhnen befinden.

    Link: https://www.backhausen.com

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch werden in einer Radiosendung zu hören sein, die am 14. Juli 2019 von 18:15 – 19:00 Uhr im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wird. Link: Moment – Leben heute

  • TRA017 Ä

    Lang, offen: ausschließlich zur Verwendung auf der klassischen Bühne!

    In der österreichischen Hochlautung wird dieser lange, offene ä – Laut’ jedoch lang, geschlossen ausgesprochen.

    Beachte: Ärzte, nächst, Fähre, nämlich, Städte, Gemälde, Späße, gemächlich, Mädchen, Gebärde, Rätsel, grätschen.

    1. In Rumänien spricht man rumänisch.
    2. Dänischer Grund und Boden.
    3. Kläglich den Schädel heben.
    4. Er stählt die Säge.
    5. Den Rätselgemälden.
    6. In den Städten leben Bären.
    7. Diese Ära lehrt uns sehr.
    8. Der wertvolle Bläser kommt näher.
    9. Ehrenvolle Ärzte pflegen in den Häfen.
    10. Leere grämliche Gebärden.
    11. Den Mädchen lehrende Märchen erzählen.
    12. Das sind nicht Hähne, die am Steg äsen.
    13. Die Fähre übers Meer.
    14. Ein Gemälde mit dem Thema Heere.
    15. Die Nägel werden Schäden geben.
    16. Die Mädchen verlieren in den Sälen ihre Seelen.
    17. Die Schäfer werden nämlich gemächlich hergehen.
    18. Am Herd stehen hämisch schäkernde Mädchen.
    19. Die Bärte der Räte ähneln den Mähnen der Mähren.
    20. Nächstens käme eine Herde Pferde in die nähere Nähe der Städte.
    21. Die dämlichen Säer säen nämlich für Hähne und Krähen.
    22. Während die Räte Gemälde zählen, gähnen sie beschämend.
    23. Am Steg schäkern zärtliche Näherinnen mit den Ärztinnen.
    24. Wer werde dem Pärchen den Segen geben?
    25. Er wähnte das Pferd im Regen.
    26. Die Ehre der wertlosen Schläger.

    Hinweis: Nächst-nächstens, höchst-höchstens