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Wien

Podcastepisode

  • LUT084 Affabre Textildesign

    LUT084 Affabre Textildesign

    Zu Besuch bei Wolfgang Kosak, Petra Kosak und Stephan Thierry in Wien. Sie entwerfen Designs für Webereien, für Textilien, Tapeten, Geschenkpapier und Keramik. Zu finden in der ganzen Welt.

    Link:

    Foto: Stephan Thierry, Bearbeitung: Petra Kosak

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch werden in einer Radiosendung zu hören sein, die am 14. Juli 2019 von 18:15 – 19:00 Uhr im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wird. Link: Moment – Leben heute

  • TRA016 E – lange, geschlossen

    Beachte: Februar, wer, werden, Wert, Pferd, nebst, schwer, Schwert, Krebs, quer, her, Herd, Herde, zehn, zuerst, der Erste, Genus, das Erz; er, der, den, dem.

    Ganymed, Prolet, Mecklenburg, Teplitz, Gerhard, Estland, parallel. 

    Hinweis: Das Erz kommt aus der Erde, das Erz kommt aus der Sumerischen Sprache.

    1. Der Esel geht ins Beet.
    2. Dem gebe ich’s mit Pferd, Degen und Schwert.
    3. Krebse gehen in Estland quer zum Meer.
    4. Der schwere Kegel.
    5. Im Februar genesen.
    6. Wer werde den Herd zudrehn?
    7. Gerhard ist der Erste, der im See steht.
    8. Das Erz ist schwerer als Erde.
    9. Zuerst die zehn Pferde Ganymeds sehn.
    10. Geben ist von hohem Wert.
    11. Tee und Kaffee hergeben.
    12. Er werde quer gehen.
    13. Wer geht nebenher?
    14. Eduard und Eva krebsen einher.
    15. Reben sind dem Proleten edler als Efeu.
    16. Er werde eine Herde Pferde aus Teplitz sehen.
    17. Ehre wem Ehre gebührt.
    18. Er wertet sehr hoch.
    19. Mehl vom Steg stehlen.
    20. Den sehe ich.
    21. Ich kann in deinem Wesen lesen.
    22. Du mußt den Segen nehmen.
    23. Die Schere auf den Herd legen.
    24. Sie werden auf leeren Wegen gehen.
    25. Die Zehen parallel herlegen.
    26. Die leeren Reden werden uns nicht lehren.
    27. Das Heer kommt bei Regen übers Meer.
    28. Lebkuchen herlegen.
    29. Im Elend betet er edle Gebete.
    30. In Mecklenburg den Esel stehlen.
    31. Ein redseliger Redner redet stets schwerlich daneben.
    32. Ein Lehrer predigt für einige wenige edle Seelen.
    33. Er habe ehedem eher weniger als zehn Erdbeeren hergegeben.
    34. Wir werden eher weniger als zehn Schneeverwehungen sehn.
    35. Leere Seelen werden schwerlich wertvoll werden.
    36. Zuerst werdet ihr für Eduard die Pferde Gerhards stehlen.
    37. Ehre demjenigen, der die sehr schweren Abwertungen übersteht.
    38. Wer das schwere Schwert aus Erz herlegt, der ist der Erste.
  • LUT083 Textildesign: Maarit Salolainen

    LUT083 Textildesign: Maarit Salolainen

    Maarit Salolainen ist Expertin für textiles Design. Sie schreibt gerade an einem Lehrbuch über Textildesign, arbeitet für international tätige Firmen und weiß ganz genau, wie Muster in Textilien kommen. Maarit ist Professorin für Textile Design auf der Aalto University School of Arts, Design and Architecture. Der Weberei gilt ihre Liebe. Den Mustern. Wir sprechen über Textilien, Weberei, Muster, Design und die weltweite Industrie: den Hunger nach immer neuen Ideen.

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch werden in einer Radiosendung zu hören sein, die am 14. Juli 2019 von 18:15 – 19:00 Uhr im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wird. Link: Moment – Leben heute

    Links: https://salolainen.fi
    https://www.aalto.fi/en/school-of-arts-design-and-architecture
    http://fact.aalto.fi/
    http://patternlab.aalto.fi/

    Vorschau zur nächsten Episode:

  • H023 DUO RECORDRONIK

    H023 DUO RECORDRONIK

    Einstieg mit Horch! <The Running Duo>  1993 von Maurizio Pisati. Wir gehen in dieser Episode der Frage nach, wie man zu zweit professionell zeitgenössische Musik erarbeitet. Das Leben als Duo, mit Blockflöten und Elektronik.

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  • LUT082 Muster – Anna Niestroj

    Anna Niestroy erstellt Muster. Ingrid Rachbauer spricht mit ihr darüber.

    Links: und

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch werden in einer Radiosendung zu hören sein, die am 14. Juli 2019 von 18:15 – 19:00 Uhr im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wird. Link: Moment – Leben heute

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  • TRA015 NG

    Beachte: Die Buchstabenverbindung „ng“ ist ein Laut. Dieser Laut wird durch das Anpressen des Mittelteils der Zunge an den harten Gaumen erzeugt; danach muß sich die Zunge geräuschlos lösen können, sonst wird dieser Laut zu hart und es entsteht ein „k“. Darüberhinaus ist „ng“ ein langer Laut.

    Rang, bang, eng, lang, sang, Klang, Hang, Sprung, Ding, Fang.

    Menge, Länge, Ränge, Dinge, Ringe, Klänge, Gesänge, Sprünge.

    Gelungen, geschwungen, gesprungen, gelingen, dringen, fingen.

    Jungfrau, Jüngling, Singsang, Langfinger, langsam, langatmig. 

    1. Es langt lange.
    2. Der Sänger singt langweilig.
    3. Die Klingel klingt, die Klinke klinkt.
    4. Erst hingt, nun hinkt ihr.
    5. Lenkst längst links.
    6. Er dringt ein, er trinkt einen.
    7. Inge verschenkt Schlingen, verschlingt Schinken.
    8. Der Engpass in der Enklave ging verloren.
    9. Jungfrauen singen an der Innquelle.
    10. Zangen hangen lange.
    11. Bange, lange Wangen.
    12. Singt der Sänger beim Sinnen oder sinnt der Sänger beim Sinken oder sinkt der Sänger beim Singen?
    13. Henkt der Henker oder hängt der Henker beim Hängen oder Henken? 

    Beachte: Ist ‘n ‘ der letzte Buchstabe einer Silbe oder eines Wortes und ‘g’am Anfang der nächsten Silbe oder am Anfang des nächsten Wortes müssen die beiden Buchstaben getrennt ausgesprochen werden – „n|g”: An | genehm, mein | Gaul, un | genau. 

    1. Ungelungener Singsang.
    2. Ein guter, langweiliger Jüngling.
    3. Der lange Sprung war ungelungen.
    4. Ein Gang an Ginstern vorbei fand Anklang.
    5. Ein Geber gab Mengen von Ingwer.
    6. Hunger macht unangenehmes, unkritisches Einkaufen.
    7. Der Angriff auf ungangbare Engnisse.
    8. Eng angeschlossen, als Engel eingekleidet.
    9. Der Ganges gehört zu den längsten der langen Flüsse. 

    Beachte: Vor volltönenden dunklen Vokalen verschmilzt man den „ng“- Laut’ mit einem zusätzlichen „g“. 

    Ungarn, Ingo, Mongole, Mangan, Kongo, Flamingo, Mango, Bungalow. 

    1. Mengen von Flamingos fangen.
    2. Der Bengel trinkt Mangoschnaps.
    3. Die Angst der Jungfrau am Eingang zum Bungalow.
    4. Inge und Ingo verschlingen ein ungares ungarisches Mahl.
    5. Der Song ungarischer Jungen klingt erkrankt.
    6. Die Dinge im Kongo ziehen ihre Ringe rings in der Menge.
    7. Der Singsang der Mongolen in der engeren Mongolei.
    8. Das Wiehern des Hengstes klingt dem Jüngling engelsgleich.
    9. Die Rangordnungsangabe der gelungenen Dinge zieht sich in die Länge.
    10. Der Tango war zu schwungvoll gesungen.
    11. Engel mit langen Schlingen hangen in Lungauer Kirchen.
    12. Eng umschlungen am Hang, wagen sie voll Angst den Sprung.
  • LUT081 Abenteurer, Künstler, Philosoph

    LUT081 Abenteurer, Künstler, Philosoph

    Abenteurer, Messermacher, Philosoph. Norbert Leitner macht seit 20 Jahren Messer für das Abenteuer – oder für den Schreibtisch. In seinem neuen Buch “In der Natur zu Hause” schreibt er über das Draußensein, er beschreibt Erlebnisse und gibt Tipps, wie man – ohne Spuren zu hinterlassen – Feuer macht. Vor 15 Jahren habe ich einen Radiobeitrag über seine Art, Messer zu machen, gemacht. Er produziert Unikate. Wir hören diesen Beitrag gemeinsam an und Norbert gibt ein Update.

    Norbert Leitners Homepage: https://www.69nord.at

    Hinweis: “Mein Meisterstück” ist am 6. Juni 2019 im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Moment – Leben heute” zu hören. Der vorgestellte Radiobeitrag wurde im Rahmen dieser Reihe 2004 gesendet, und Norbert Leitners neues Buch “In der Natur zu Hause” ist im Bergwelten Verlag erschienen.

    Episodenfoto: Arthur Rachbauer (Instagram)

  • TRA014 AU

    Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet, dass auf ein kurzes „a“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „o“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    • Aa – Au, Aal – Aula, As – aus, Aare – Aura, ach – auch, Affe – auf.
    • Alge – Auge, als – außer, Atoll – Auto, Haß – Haus, Habe – Haube.
    • Bach – Bauch, Mal – Maul, Braten – Braut, Flame – Flaum, Zahn – Zaun.
    • Damen – Daumen, Drama – Traum, Takt – taugt, Tal – Tau, Sack – Sau.
    • Abhauen, Ackerbau, Altbau, Lachlaut, Affenhaut, Bartflaum, Alptraum.
    • Sacklauf, Bachlaube, Affenmaul, Tagtraum, Nachthaube.
    1. Nach außen.
    2. Warm laufen.
    3. Nach Hause.
    4. Im Warteraum.
    5. Als Auftakt.
    6. Annettes Auto.
    7. Des Zahnarztes Braut.
    8. Im Tal die Au.
    9. Der Flame am Zaun.
    10. Den Rausch ausschlafen.
    11. Adam muß die Mauer ausschalen.
    12. Nach Hause zum Abendmal laufen.
    13. Achteraus sausende Gischt.
    14. Laufend Aussagen machen.
    15. Einen Sack voll Laub verkaufen.
    16. Über das Drama mit den Damen im Traum laut auflachen.
    17. Der lausige Kaufmann wird abhauen.
    18. Der Maurer lutscht am Daumen.
    19. Nach der Pause gehen wir außer Hauses in die Au.
    20. Laura tanzt in Saus und Braus mit Paul auf dem Ball.
    21. Flauer Verkauf von Maulbeeren und Lauch am Zaun.
    22. Zum Haus hinausschauend, beobachten wir den Bauernaufstand.
    23. Die Braut jauchzte laut auf, als Austern aufgetischt wurden.
    24. An graubraunen Hausmauern die Haut aufschaben.
    25. In den Pausen blaue, flauschmeckende Kaugummi kauen.
    26. Graue Tauben hausen im schaukelnden Taubenhaus.
    27. Wer geklaute Trauben verkauft, taugt zum Kaufmann.
    28. Der Bauch des Schlauen schaut aus dem Strauch heraus.
    29. Kaum war die Braut getraut, verstauchte sie sich den Daumen.
    30. Was tauschen die Vertrauten in der lauschigen Laube aus?
    31. Frauen auflauernd kauerte der Gauner auf der Hausmauer.
    32. Im Ausverkauf hauen die Frauen schnaubend auf die Pauke.
    33. Der Bauch des Autors hat auch saure blaue Trauben verdaut.
    34. Bauern auf Brautschau mißtrauen faulen Augenaufschlägen.
    35. Hausfrauentraum: Mausaugen schauen aus dem Pflaumenauflauf.
    36. Den Frauen trauen und auf sie bauen, ob blau die Augen oder braun, läßt dich auf ausgedehnten Auen im Morgentau Aurora schaun.
    37. Draußen haust der graue Klausner,
      Baum und Laub umlaubt die Klause;
      auch das Laub rauscht in der Au.
      Blauer Rauch schmaucht aus dem Hause,
      Tauben lauschen aus dem Laube;
      Kraut und Trauben zu verkaufen,
      laufen aufwärts schlaue Bauern. 
    38. Das traurige Ende des Bauern Paul. Paul war ein baumlanger, kauziger Bauer. Das sauber ausschauende Bauernhaus wurde von manchem Beschauer bestaunt, auch von Ausländern. Außer Hauses war Paul nur auf dem graubraunen Gaul zu sehen. Trotz der lauten Autos traute sich Paul auf dem schnaubenden Graubraunen in den Hauptort, auch auf den Hauptstraßen tauchte er zum Erstaunen der Autofahrer auf. Im August zog er von Haus zu Haus. Laut: “Pflaumen! Blaue Pflaumen!” ausrufend, baute er sich vor den Haustüren auf und lockte die Hausfrauen heraus. Seine Frau Claudia saß in der sauberen blauen Bauerntracht auf den Pflaumen und paßte auf, daß niemand Pflaumen klaute und daß beim Pflaumenverkauf auch etwas herausschaute, da Paul nicht auf’s Geld aus war. Es sah aus und man glaubte, Claudia und Paul seien reiche Bauern. Man staunte, als Paul seinen Bauernhof samt Bauernhaus verkaufte. Es kam heraus, daß er mit Kaufen und Verkaufen alles, auch das Bauerngut seiner Frau, verbraucht hatte. Aus dem Verkaufserlös kaufte er von Ausländern Bauland, welches zum Bauen untauglich war, sodaß er strauchelte und auch den Graubraunen verkaufen mußte. Aus dem Bauern wurde zunächst ein Maurer. Doch auch dazu taugte Paul nicht. Bald traute er sich kaum mehr aus dem Haus. Das traurige Ende von Paul nahte, als man ihn mit zerrauftem Haupt auf seinem verkauften Bauernhof umherlaufen sah. Aber dennoch erschauderte die Frau des neuen Bauern, als Paul eines Morgens an einem Pflaumenbaum baumelte.
  • TRA013 Bisherige Vokale (UOA) vermischt

    1. Die Post kommt am Abend an die Oder.
    2. Lotte und Michael sollen die rote Fahne groß hochtragen.
    3. Der Oberstabsarzt im roten Waffenrock lobt Konrad.
    4. Es war ein Trug, daß er den Trog getragen hat.
    5. Nur Affen loben modisch-sportliche Narrenpossen.
    6. Sogar im Bootshafen badet das Volk vor Sommer.
    7. Vom Nahen Osten wogen Horden von Hunnen.
    8. Die offene Ader brachte in der Tat Otto den Tod.
    9. Nochmals zog er die Kappe zum Gruß.
    10. Ob der Kanzler aber betrog?
    11. In Notlagen holzt man Wald ab.
    12. Im Abendrot Wolken malen.
    13. Der kostbare Falke narrt das Volk.
    14. Marios schwarzer Bart.
    15. Johanna hat wasserabstoßende Wollsachen an.
    16. Eine Rotte roter Falken.
    17. Der trockene Boden wird bald nahtlos in Wasser übergehen.
    18. Am Zollschranken schnorren Beamte auf Vorrat.
    19. Die blonde Hannelore fährt gefahrlos vor.
    20. Not am Mann.
    21. Auf dieser Waage wog man den Apfel und alle vorhandenen Kohlsorten.
    22. Zollbeamte schnorren im Auftrag des Staates.
    23. Spuren und Holz im Wald.
    24. Die Magd schor eine Schar schwarzer Schafe.
    25. Wortkarge Matrosen.
    26. Mit Stofffarbe hat Odo die Haare schwarz und rot gefärbt.
    27. Was soll das – der Schmorbraten ist verbrannt!
    28. Der Fuhre vorfahren.
    29. Der Waffenrock war Ottokar zudem zu lang und zu grob.
    30. Das kahle Loch, voll von Maden, wurde von Armen bewohnt.
    31. Magdalena zieht im Urlaub Barlohn huldvoll vor.
    32. Ludwig trog der hohe Hub.
    33. Die schmale Gasse über die Kuppe führt in die Klamm.
    34. Die gelogene Aussage war nicht taktvoll.
    35. Er soll im Tal moorbaden.
    36. Olga hat nur Lust auf Sport, nicht auf Arbeit.
    37. Zum Hohn schuldig gesprochen.
    38. Am Abend in der Oper über Wagner lachen.
    39. Abendbrot im Waschkorb.
    40. Karls Hosen lugten im Bad aus dem Busch hervor.
    41. Die Woge brachte ihn zu Fall.
    42. Im Hort harren sie der Antwort.
    43. Franziska trug Kurts Krawatten zu eigenen Blusen.
    44. Wassertropfen am Pflaster.
    45. Dieser Pfosten paßt sogar.
    46. Ein Ofen am Nordpol hat Sinn.
    47. Der hohe Ton brachte Barlohn.
    48. Ohne Verstand können Urochsen keine vorteilhaften Urteile abgeben.
    49. Ob Karin mit anderen Worten log?
    50. Die Tonlage war von hoher Art.
    51. Wir suchen im Urwald Knoblauch von großem Wuchs.
    52. Obzwar das Paar Wassersport trieb, hatte es keine starken Arme.
    53. Das Volk hasst Sockenhalter ganz besonders.
    54. Kostbare, offene Antworten.
    55. Obzwar Gunhilda in Pomp und Adel lebte, brachte sie am Abend das Opfer.
  • TRA012 Wechselndes A

    Beachte: Attentat – Attentäter; Satrap. 

    1. Wir fanden das Aas.
    2. Aus Haß auf die Wade klatschen.
    3. Der Knabe sah die nackte Magd im Wasserbad.
    4. Im warmen Wartesaal.
    5. Ratten und Maden nagen an langen Latten.
    6. Das langatmige Drama erraten.
    7. Afrikanisches Afrika.
    8. Papa hat einen schwarzen Bart gehabt.
    9. In die Badeanstalt lange Matten tragen.
    10. Der Nachbar fahndet am Samstag.
    11. Tagsüber war es warm und das Wasser war schal.
    12. Die Dramatik war abartig.
    13. Eine Anzahl Damhirsche verladen.
    14. Nach dem Anfang war Anni spaßhaft.
    15. Achtundzwanzig Fahrkarten.
    16. Den Namen des Knappen erraten.
    17. In Laos Krawatten tragen.
    18. Eine Hand wie Watte.
    19. Es tagt nach der Nacht.
    20. Schalltragende Akustik.
    21. Die naschhafte Anna aß alle Datteln.
    22. Es ist wahr, Hans ist stark.
    23. Nach den Angriffen war der Mann lahm.
    24. Am Damm Stare jagen.
    25. Zaghafte Damen im Stadtsaal.
    26. Die Arme der Base sind lang.
    27. Das lahme Lamm zagt unter Pappeln.
    28. Die straffen Haare dieser Rasse.
    29. Zur Strafe auf Franziska warten.
    30. Die Unart des Arztes war eine Qual.
    31. Hast du vom Euphrat zarte Topase in die Heimat mitgebracht?
    32. Der Attentäter wurde nach dem Anschlag auf Anna gefaßt.
    33. Andreas hat mit Anastasia und Alexandra Spaß im Kahn.
    34. Die Verwandten schlafen unter Pappeln in der Altstadt.
    35. Der Knabe aus dem Nachbarland sang Balladen aus seiner Heimat.
    36. Am Abend sprach Matthias interessante Zitate von Hans Sachs.
    37. Die Heirat Edwards und Franziskas war waghalsig.
    38. Die Salatgabel in der Hand, fiel der Angeklagte die Mannschaft an.
    39. Nach dem Attentat in der Walfischgasse lag ein Leichnam auf der Terasse.
    40. Aber ab diesem Monat fangen wir allesamt dann zu sparen an.
    41. Sage alles, was du der Masse zu sagen hast, in banaler Sprache.
    42. Am Anfang war Adam allein, dann kam die Qual mit der Dame.
    43. In dem Amsterdamer Palast, am Dienstag, wurde ein ehemaliger Satrap verletzt.

    Traget Waffen, Alemannen, schlagt den Harst der schwachen Franken.
    Hart am Hag, da schlanke Tannen, nah am Waldabhange schwanken.
    Kraftarm kamen sie gegangen, wagten zag und matt die Schlacht.
    Manchem stand im Antlitz Bangen, Angst, daß er zu Fall gebracht.
    Schlag auf Schlag und Mann an Mann brach der harte Kampf dann an.

    Waffenklang erschallt im Tal, Franken starben ohne Zahl.
    Als dann kam die schwarze Nacht, waren alle umgebracht.

    Am Walde, nahe am Abhang, da ackert am Abend der Ahn.
    Ein Adler nahet dem Alten auf erhab’ner, begnadeter Bahn.
    Der Rappe, der starke, er rackert sich wacker am Acker ab,
    die machtvoll ragenden Alpen, sie strahlen gralfarben herab.
    Nach des Tages hartem Schaffen, all der Arbeitsplage und Qual,
    steigt flackernd herab die Dämmerung, beschattend den Grat und das Tal.

    Barbara saß nah am Abhang, sprach gar sangbar, zaghaft langsam; mannhaft kam alsdann am Waldrand Abraham a Sancta Clara.

    Mit achtundzwanzig Jahren kam Adam Kraft als Pfarrer in unser Tal. Bald kannte man den schlanken Landpfarrer in der Nachbarschaft, bald im ganzen Tal. Sonntag für Sonntag schallte sein gewaltiger Baß von der Kanzel. Was Pfarrer Adam Kraft sagte, das war klar und sachlich. Als aber dann nach Monaten nur alte Damen zur Andacht kamen, begann Pfarrer Kraft scharf nachzudenken. Bald erkannte er, daß er der Talschaft nicht hart genug die Wahrheit gesagt hatte. Von da an hatte niemand mehr etwas zu lachen, nicht einmal die braven, alten, verschlafenen Damen. Wahrheit um Wahrheit prasselte auf die Andachtschaft herab. So kam es, daß nach wenigen Sonntagen auch die alten Damen nicht mehr da waren. Fortan hallte der tragende Baß des tapferen Landpfarrers in einen leeren Saal.

    Tante Anna und Tante Amalia waren zwei Damen von achtundachtzig Jahren. Aber weder Tante Amalia noch Tante Anna waren jemals krank. Wenn man nach der Ursache fragte, lachte Tante Amalia scnallend. Tante Anna aber – das war die Tante mit dem schwarzen Backenbart und der sagenhaften Brachialgewalt – packte einen am Arm, daß es krachte und sagte, daß die Bananen solche Kraft brachten. Im Laufe der Jahre aßen sie ganze Bananenpflanzungen kahl. Was aber manchen ihrer Verwandten und manchem, der die Tanten etwa als Nachbar kannte, manchmal rasend machte, das war, daß die Tanten, wo sie gerade standen, Bananen aßen und die Bananenschalen kurzerhand auf die Straße warfen. Was das Ganze aber von Jahr zu Jahr eigenartiger machte, war der Umstand, daß sich die Tanten, die Amalia die Anna und die Anna die Amalia, in den Anlagen des Stadtparks, ja sogar manchmal in der Straßenbahn, affenartig in den Haaren zu kratzen begannen.