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Wien

Ernährung

  • 153. Schwein und Mensch

    153. Schwein und Mensch

    Der Evolutionsbiologe Franz Wuketits erzählt über eine facettenreiche Beziehung.

    Es war für die Menschen der Steinzeit offenbar einfacher, ein gezähmtes Schwein durchzufüttern, als sich von wilden Schweinen die Ernte rauben zu lassen. Das ist die Theorie für die Domestizierung von Wildschweinen, die an unterschiedlichen Gegenden der Erde unabhängig voneinander durchgeführt wurde.

    Das Hausschwein ist ein äußerst fruchtbares, in unseren Breiten rosarotes Nutztier, das, artgerecht gehalten, so gar nicht den Vorurteilen entspricht, die Menschen ihm gemeinhin nachsagen. Weder schwitzen Schweine stark – sie haben keine Schweißdrüsen – noch sind sie schmutzig. Körperpflege betreiben sie ausgiebig und oft in Gruppen. Sie sind weder dumm, noch sind sie gefräßiger als andere Tiere.

    Schweine sind den Menschen so ähnlich, dass die Borstentiere sogar als Studienobjekte für medizinische Zwecke dienen können. Auch in Ortsnamen, Sprichworten und Redewendungen haben sie Einzug gehalten.

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  • Jause für die Wissenschaft

    Falls Archäologen in einigen Tausend Jahren zufällig meine Festplatte finden, habe ich eben ein Foto meiner heutigen Jause darauf gespeichert.

  • 038. Was Kinder gerne essen

    Moment Kulinarium: Als in Österreich die Vielseitigkeit der Nahrungsmittel fehlte: Vor, während und nach den Weltkriegen, da hatten die Menschen mit Mangelerscheinungen zu kämpfen. Heute leben wir im Überfluß und doch, der Mangel bleibt: Wie die Erwachsenen essen auch Kinder gedankenlos: es fehlt an Vielfalt, was bleibt ist zu viel Süßes, und zu viel Fettes. Was an fertigem Essen speziell für Kinder zu kaufen ist, täuscht nur schlecht über die Einseitigkeit des Angebotes hinweg. Ist alles was gut schmeckt, ungesund? Gesundes, gutes für den Kindermund braucht Zeit und Aufmerksamkeit.

    Filename: radio038_kinderessen