111+ Stellschrauben für Podcasts

  1. Länge
  2. Tonqualität / Auphonic-Verwendung
  3. Frequenz der Veröffentlichung
  4. Aktuelle Folgenzahl
  5. Anzahl Downloads
  6. Regelmäßigkeit der Veröffentlichung
  7. Format
  8. Community-Angebot
  9. Live-Aufnahme mit Chat
  10. Live-Option vor Publikum
  11. Monetarisierungswille
  12. Förderungspotenzial für Geldgeber
  13. Anzahl an Stimmen, unterscheidbar/ähnlich
  14. Sprechweise und Sprechtechnik
  15. Genderwahrheit (Gäste, Inhalt, Art zu reden)
  16. Gewalt in der Sprache vs. Gesprächskultur
  17. Bedarf für diesen Podcast
  18. Massentauglichkeit
  19. Skalierbarkeitselemente
  20. Aktuelle thematische Relevanz
  21. Definierte existierende Zielgruppe
  22. Außerhalb-der-Zielgruppen-Chancefaktor
  23. Abhängigkeiten irgendwelcher Art
  24. Medienhaus im Nacken vs. Indie
  25. Interessensgruppe im Nacken vs. Indie
  26. Support von angrenzenden Abteilungen
  27. Persönlichkeitszuordnung & Rampensau-Faktor
  28. Kleinteiligkeit, Gestaltungsdichte
  29. Schnitt oder nicht
  30. Vorbereitungsdauer
  31. Definierter Workflow zur Episodenentstehung
  32. Kontributorendeklaration
  33. Bearbeitungsdauer nach der Produktion
  34. Unverwechselbarkeit, Vergleichbarkeitsfaktor
  35. Vorbilder irgendwo vorhanden?
  36. Grafik und Metatexte
  37. Signation, Sounddesign, Soundlogo
  38. Newsletter begleitend
  39. Facebook / Twitter / Instagram / TicToc
  40. Vorankündigung der Folgen
  41. Planungshorizont
  42. Podcast-Community-Anbindung D/Ö
  43. Nähe-Ferne-Potenzial ausgeschöpft
  44. Ausspielkanäle ausgeschöpft
  45. Lizenzfragen geklärt
  46. Jingle / Signation / akustische Trennungselemente
  47. Transkript und Transkript-Player-Einbettung
  48. Übersetzung in andere Sprachen & Länder
  49. Micro Payments und weitere Spendenmöglichkeiten
  50. Hörer-Adressierung
  51. Housekeeping : Content – Ratio
  52. Mikrofondisziplin
  53. Überraschungselemente
  54. Impact-Factor – wird erwähnt, Cross-Empfehlungen
  55. Shownotes gepflegt
  56. Episodenbilder und Episodenunterscheidbarkeit
  57. Ästhetisierungsfaktor im Gesamtbild
  58. Schnöselfaktor
  59. Kritikmöglichkeit
  60. Hörertreffen
  61. Podcast-Radio-Crossoverpotenzial
  62. Podcast-Print/Online Crossoverpotenzial
  63. Abo-Button auf Homepage
  64. Internetauftritt: Episodenliste versus „letzte Folge only“
  65. Aufkleber, Kugelschreiber, Luftballons, Shirts etc.
  66. Kindermit/zuhörtauglichkeit
  67. Intimitätsfaktor, Lagerfeuerfeeling, Radiogefühl, Drama und große Bühne?
  68. Geschwindigkeit / Pace
  69. Doppelgeschwindigkeitsabspielgeeignet
  70. Innovationspotenzial – ganz vorne in der Meute?
  71. Professionalitätsgesamteindruck
  72. Dauer-Archivierung (archive.org) vs „stirbt mit Macher:in“
  73. Kapitelmarken / Bilder zu Kapitelmarken
  74. Würde man eine Episode zufällig hören wollen – Faktor
  75. Hat bei einem Symposion darüber erzählt
  76. Hat einen Preis gewonnen, Preistauglichkeit
  77. Universitäts-Anbindung
  78. Zitierbarkeit angesprochen bzw. geklärt
  79. Volatilität – Folgen ändern sich ständig / bleiben gleich
  80. Ausgereiztheit. Fertig. bzw. Potenzial für wie viele Folgen
  81. Haben-die-Gestalter:innen was davon-Faktor
  82. Podcast-als-Haltung Kompatibilität
  83. Bei fyydd und panoticum geclaimed?
  84. Foto der Gestalter:innen irgendwo dabei
  85. Eigene Domain
  86. Hobbyproduktion, Nebenbei oder Hauptberuf
  87. Wie finden es andere – Stimmen bekannt?
  88. Im Sendegarten je gewesen?
  89. Gäste oder nicht
  90. Prominenzfaktor passiv (Gäste) und aktiv (Hörer:innen)
  91. Themenklarheit
  92. Würde es mein Vater hören – Faktor
  93. Druck auf die Veröffentlichung der nächsten Folge vorhanden
  94. Redigierte Manuskripte bzw. Zweitverwertung der Inhalte
  95. Hinweise auf andere Podcasts im Programm
  96. Gibt es eine oder mehrere Gold-Folgen, sind diese auf der Homepage dargestellt
  97. Sieht auf allen Playern und Devices gut aus
  98. Veränderungswille, -wunsch, oder -druck
  99. Existierendes Einkommen aus Podcast / Folgeaufträgen
  100. Könnte man es als Unternehmen aufblasen-Faktor
  101. Wurde bereits eine Folge zurückgezogen
  102. Könnte jemand eine produzierte Folge zurückziehen – (Droh)potenzial
  103. Troll-Freiheit
  104. Text-Redundanzen/Dubletten in der Folgendarstellung (Titel, Untertitel, Beschreibung)
  105. Wenn kommerziell: Produktionskosten bekannt, Verkaufskosten pro Folge bekannt
  106. Nachhaltigkeitspotenzial für Produzent:innen, „wesensgemäßes Podcasten“ möglich?
  107. Glücksfaktor aktiv (Produktion) und passiv (Zuhören)
  108. Qualitätsmananagement
  109. Feedback vorhanden
  110. Feedbackmanagement vorhanden
  111. Einsam versus gemeinsam – Faktor
  112. Accessibility: Hörbehinderung, Seebehinderung, Leichte Sprache
  113. Fachzeitschriften Anbindung
  114. Sprachmix / Mehrsprachigkeit
  115. Freies Radio Anbindung/Verwandtschaft/Herkunft
  116. Fach-Experten machen Podcast vs. Laie
  117. Risikofaktor 1: was würde passieren, wenn was inhaltlich schiefgeht
  118. Risikofaktor 2: was würde passieren, wenn der Feed bricht und alle Abos weg sind
  119. Kopf und Kragen – Faktor: Ist jemand abhängig vom Podcast
  120. Geplante Obsoleszenz/Ablaufdatum vorhanden
  121. Langzeitarchivierung gesichert
  122. Ist/war zu Gast in anderen Podcasts
  123. Es gibt kleine Aufkleber
  124. Dauer und Stelle von Housekeeping
  125. Beim Reden klickt es

Podcast und Natur

Journalismus ist Handwerk und Podcast ist eine Haltung. Beim Podcast möchte man Inhalte vielleicht weniger veröffentlichen, im Sinne hoher Zuhörer:innenzahlen, sondern eher „zugänglich machen“. Wie beim Lagerfeuer, um das man sitzt, bei dem sich jemand über ein bestimmtes Thema unterhält und man dabei zuhören kann. Besonders die Natur eignet sich als Thema für Podcasts, weil es gerade hier viele Menschen gibt, die über einen Teil daraus sehr gut Bescheid wissen. Man spricht in beliebiger Länge miteinander, bis das Thema entweder fertig geredet, oder argumentativ, diskursiv umkreist wurde. So entstehen Geschichten, im Fall der Natur „Naturgeschichten“.

https://www.facebook.com/annadoppelpunktlog/

FYYD Podcastverzeichnis

Wer eine Podcastepisode zu einem bestimmten Thema sucht, ist bei FYYD gut aufgehoben. Es gibt darüberhinaus kuratierte Listen und die Möglichkeit, Player mit bestimmten Episoden in WordPress-Seiten einzubetten. Wie es geht, steht hier. Ich verwende das Plugin, um die letzten Episoden meiner Episoden hier darzustellen.

So sieht das aus, die letzte Episode aus dem Neue-Musik-Podcast:

 

Oder:

Hörerlebnis: Stille + Podcast

Ich habe mein „lokales Hörmaximum“ gefunden, das bessere Ergebnisse als Noice Cancelling bringt. Und zwar eine Kombination aus angepassten Schallschutz Ohrenstöpsel für 65€ und Knochenschallkopfhörer für 120$.

Die Knochenschallkopfhörer habe ich schon seit zwei Jahren, die legen zur Umgebung einfach eine (Podcast-)Stimme drauf, wie wenn jemand neben einem hergeht und mit einem spricht. Radfahren möglich, man hört sonst alles.

Aber wenn ich das „Alles“ mit den Ohrenstöpseln wegmache, dann spricht jemand ruhig zu mir.

Ein Traum. Stille! Mit diesen unglaublich weichen Ohrenstöpsel im Schlafwagen, beim Busfahren und vor allem auch im Bett neben der Strasse. Und dann, wenn man Lust hat, einen Podcast auf die Stille addieren.

Ahhhhhh!

Links:

1) Ohrenstöpsel SleepLine via Neuroth
2) Knochenschall AfterShocks

304. Stoffmuster

304. Stoffmuster

Punkte, Streifen, Flecken, Blüten
Vielfalt der Stoffmuster

Ein „Podcast-küsst-Radio“-Projekt.

Es ist eine ganze Industrie, die Musterindustrie, die sich mit der grafischen Gestaltung von Stoffmustern beschäftigt. Ob Karo, Fischgrat, Hahnentritt, Glencheck oder Nadelstreif – die Klassiker sind allen gut bekannt. Der Hunger des Marktes nach immer neuen Formen und Ideen ist groß. Viele traditionelle Muster haben sich aus der Art der Webtechnik ergeben. Drucke erweitern diese Möglichkeiten und in zunehmenden Maße sind auch individuelle Muster von Kundinnen und Kunden gestaltbar. (Lothar Bodingbauer)

Link zur Seite mit Sendung und Postcast-Episoden

Aspekte der Stimmbildung

Handout / Klick: Download (PDF)

Die Stimme ist ein Instrument. Bei täglichem Üben (10 min) sind erste Erfolge nach sechs Wochen unüberhörbar. Stimmbildung hat Auswirkungen auf die Kommunikation mit anderen Menschen. Es zahlt sich aus.

Was aus Entfernung einfach als „Stimme“ ankommt, besteht in Wirklichkeit aus dem Zusammenwirken mehrerer Aspekte. Jeder Aspekt ist separat trainierbar. 

1. Zeitraum beanspruchen. Inhalt braucht Zeit. Pausen. Stille. Ausatmen. Einatmen. Pausen zwischen Sätzen, zwischen Aufzählungen: Langsamkeit und Ruhe. Zeitraum hat mit Selbstbewusstsein zu tun. Mit dem Ertragen einer Wirkung.

2. Die Aussprache. Die „gemäßigte Hochlautung“ ist die Aussprache geschulter Sprecher:innen. Es ist weniger das perfekt „r“ oder „s“ sondern die Richtige Länge und Geschlossenheit/Offenheit der Selbstlaute a-e-i-o-u. Das Training sollte hier nur mit Lehrer:in erfolgen. Übungen dazu täglich.

3. Agogische Aufbereitung der Sätze. Das kommt zusätzlich und schafft besser erkennbare Sinnzusammenhänge. “Sprich einmal laut und einmal leise, einmal langsam, einmal schnell, einmal hoch und einmal tief” – das ist ein Aspekt davon, Pausen innerhalb von Sätzen (und der Fluss der Sprache darin) ein anderer. Achtung: Nur wenige Kommas zeigen Sprechpausen an.

4. Die Resonanz. „Die Sonne „tööööönnnnn“. Das hat etwas mit Frequenz und Zeitraum zu tun, mit Energie.

5. Zu Beginn: Erst ausatmen, dann einatmen. Und dann: Pausen – kann man üben.

6. Das Gegenüber. Kann im Theater in der hintersten Ecke sitzen – dort will man seine Stimme hinschicken. Das kann man lernen und zahlt sich aus. Präsenz.

7. Der Stimmsitz. Mit welcher Frequenz spreche ich meine Gegenüber an. Eher tiefer wäre besser, gemeint ist aber: eher mehr Frequenzen. Öffnen. Meist nach unten hin. Das muss man herausfinden.

8. Inhalt und Klang. Wie bei Büchern oder Zeitungen, die (diskursive) gute Inhalte nicht mit unpassenden Schriftsätzen drucken, wird auch die Stimme mit den Inhalten in Verbindung gebracht. Wir werden üben, den Eindruck zu beschreiben.

9. Die Grenze. Profi-Sprecher:innen haben ihre Stimme zum Beruf gemacht. Professionelle Aufträge sollten auch von ihnen gemacht werden. Das zu erkennen, ist auch ein wichtiger Aspekt für Nicht-Profis.

10. Die Authentizität. Man ist, wie man spricht. Und in jedem Moment spricht man so, wie man ist. Die gebildete Stimme kann wie eine Fremdsprache eingesetzt werden. Im normalen Gespräch ist das meist nicht notwendig. Das zu erkennen ist ein Teil der Stimmbildung.


Die 6 Häuser der Stimme

  1. Erzählen
  2. Miteinander sprechen
  3. Text lesen (Buch)
  4. Text lesen (Manuskript, geschrieben für gesprochene Sprache)
  5. Schauspiel, Drama
  6. Komik  / Cartoon

Möglichkeiten zur Reparatur …

Die eigene Einschätzung täuscht oft. Meistens hilft:

  1. Tiefer / nach unten offener
  2. Weniger auf und ab
  3. Härter, sachlicher
  4. Die Sprache in die Weite senden, wo jemand ist
  5. Nicht so intim / freundlich / nah ran
  6. Zeitraum beanspruchen
  7. Pausen

12 Tipps / Übungen

  1. Ausatmen vor dem Einatmen
  2. Unhörbar nachatmen
  3. Wasser dabei haben
  4. Mikrofondisziplin
  5. Nicht jeder Beistrich ist eine Pause
  6. Wörter ohne Information nicht betonen (davon/daher werden nie betont)
  7. R vorne: dedlängen-dedlängen-dedlängen-drängen
  8. CH vorne: durich-durich-durich-durch
  9. Klares kurzes Ei: land-land-land-leise (kurz)
  10. Resonanzübung: die Sonne tönt, singen:
    Major Ascending/Minor Descending –
    https://www.youtube.com/watch?v=n_cTfhvS3fg 
  11. Beim Gehen erzählen, was man sieht. Ohne Äh’s aber gerne mit kleinen Pausen.

  12. Hören. Zuhören.

Hörbeispiele

  1. Podcast: Karim in Auroville – Link
  2. Stimme von Emma Clark (London Underground) – Link

Manuskriptbeispiele

Kriterien der Beschreibung und Bewertung

  • Zielgruppenorientiert
  • Tempo, Tempovariationen
  • Rhythmus / binnen-Rhythmus
  • Emotionalität (Sprecher:in/Zuhörende)
  • Unterhaltend
  • Wortwahl
  • Betonung
  • Modulation / Tonhöhe / Melodie
  • Deutlichkeit der Aussprache
  • Authentizität / „normal klingen“
  • Persönlichkeit erkennbar
  • Gespräch – Manuskriptvortrag
  • Nähe – Distanz
  • Angenehm
  • Atmung / Nachatmen / Klicken
  • Umgebungsgeräusche
  • Pausen
  • Dialekt
  • Stil (Gespräch, Kinderbuch, Reportage) Tradition/Epoche
  • Sendung mit der Maus – Faktor
    (lieb/einfach/persönlich/nette Schulmeisterei/an die Hand/Erinnerung)
  • Rolle, Haltung
  • Nachvollziehbarkeit
  • Verlautbarungsfaktor
  • Wärme-Kälte / Guter Wille / positiv gestimmt
  • Druck in der Stimme / „pressen“
  • Präsenz / Skala 1 2 3
  • Ähm-Faktor
  • Eng – weit / Skala 1 2 3
  • Mag-ich – Koeffizient
  • Aversionsfaktor

20 mal Troubleshooting

20 Highlights | Troubleshooting 

  1. Richtig große Probleme hört man selbst im allgemeinen nicht.
  2. Komisches R bei Arbeit? Weglassen oder üben: Ale Ale Ale – Arbeit.
    So sitzt das r an der richtigen Stelle (vorne)
  3. Komisches R bei drängen? Üben: de-dlängen, de-dlängen, de-dlängen – drängen. So sitzt das r an der richtigen Stelle (vorne).
    Ebenso bei drei (de-dlei).
  4. Komisches Krachen bei durch? Üben: Dur-ich, Dur-ich, Dur-ich, und dann das i weg. Durch. So sitzt das ch an der richtigen Stelle (vorne).
  5. Der – dem – den. Das sollte passen! Alle E’s sind lange und geschlossen.
  6. Vokale: Lang oder kurz, offen oder geschlossen? Das kann man nicht immer vorhersagen und muss (einzeln) gelernt werden. Generelle Regeln sind kaum vorhanden. Das zahlt sich aus, denn sie machen 3/4 der Sprache.
  7. Vierzehn und vierzig mit r und kurzem I.
  8. Je emotioneller der Text, desto neutraler die Sprache.
  9. Beistriche zeigen an erster Stelle üblicherweise keine Pause an.
    Viele Leute, die Pausen machen, haben den Sinn im Satz nicht verstanden.
  10. Mikrofondisziplin heißt: Abstand und Winkel bleiben unverändert.
  11. Zwielaute sind selten so, wie man glaubt.
    EI, AI ist A-E kurz ausgesprochen. Leise? Land-Land-Land-Laese.
    EU ist O-E. Europa? O-E-ropa.
    AU ist A-O. Australien? A-O-stralien.
  12. Ein O wird zum U, wenn man den Unterkiefer sanft vorschiebt.
  13. Resonanzprobleme? Ning neng nang neng nain.
  14. Zuck fährt ab? Lange. Der Zug. Wir wünschen einen langen guten Tag.
  15. Nächst-nächstens, höchst-höchstens
  16. Kurze Wörter sind wichtig.
  17. Die Vorsilbe un- ist immer betont. Unangenehm, unglaublich, unschön
  18. Die Vorsilbe Er-, ver-, zer- sind nie betont. Erleben, erinnern, vernichten, zerstäuben. Zudem, zugute, zugrunde, zufrieden auch nicht
  19. Davon will ich etwas haben. Davon sonst nie betonen: Davon sollen wir mehr haben. Ebenso nicht betont die erste Silbe bei: Dazu, damit, dafür, darunter, darauf, dahinter, daran, darüber, davon, dabei.
  20. Bei den Endungen -en und -el fällt das e gänzlich weg, außer davor steht ein n oder ein m: Flaschen = flaschn; Säbel = Säbl.
  21. Tiefer sagen sie immer, wäre besser. Gemeint ist aber: mehr Resonanz, alle Frequenzen aktivieren, auch die Tiefen dazu.

Auf Punkt lesen

5-Minuten-Beitrag über Insektenökologie, hier das Ende:

… aber es gibt auch eine gute Nachricht. Wenn sich die Bedingungen verbessern, dann erholen sich gerade bei Insekten die Bestände sehr schnell. Und wer Honigbienen schützt, fördert in ihrem Windschatten auch alle anderen Insekten, die von den verbesserten Bedingungen profitieren.

Die Vorsilbe un- (immer betont) und um- (manchmal betont)

Aus Ungunst unachtsam und unlieb mit den Eroberern verhandeln.

Untreue Leute vereinen sich bei Unwettern und verunreinigen ihre Seele. Die Verhandlungen wurden zerredet und endeten unentschieden.

Das unliebenswürdige Ungeheuer zerfranst uns die Kleidung.

Der Erfolgreiche benahm sich unlieb, unanständig und unfreundlich. Ungebildet und zerknirscht verlassen diese verblödeten Schüler die Schule. Unzertrennliche Seelen erleben unendlich schöne Stunden. Untragbarer Unverstand blüht gern im Verborgenen. Unachtsamkeit verdient Erregung und Ergreifung.

Vor dem Umbau des Hauses müssen wir noch das Erdreich umgraben. Ich umbaue das umstrittene Haus mit unüberwindbarem Zaungeflecht. Wir umgehen beim Umgang unsere Sorgen und Verluste. Unter Umständen umstehen wir aus Protest das umkämpfte Lager. Du mußt diesen Beitrag umschreiben, weil du die Sache zu sehr umschrieben hast.

Podcast im Wirtshaus

Podcast im Wirtshaus

Unseren „Horch“-Podcast – haben wir erstmals im Wirtshaus mit 20 Leuten aufgenommen. Was muss ich wissen, um zeitgenössische Musik gerne zu haben? Elisabeth Haselberger aus Ulm hat ihre Flöten mitgebracht, ich den Klang der Sonne – und es war beim Haiderwirt in St. Veit ein wunderschöner Vormittag. Risiko? Keines. Schön wars.

Nachzuhören hier als Episode Horch 22

Gedanken zu Podcasts

Podcast ist „Zuhören am Lagerfeuer“: Wir sitzen dabei und hören einer Diskussion zu. Auch wenn wir nicht mitreden, sind wir am Feuer. Wir können die Distanz frei wählen.

Podcasts sind eine Art, die Wirklichkeit zu beschreiben, sie zu denken durch „Erreden“. Die eigentliche Frage ist: worüber lohnt es sich zu reden? Worüber lohnt es sich zu denken?

Möchten wir das Rauschen erhöhen? Das kann passieren. Es ist gar nicht so leicht, etwas Eigenständiges zu machen, was am Wasserfall bemerkt werden kann. Authentizität ist gut. Eine hohe Schlagzahl bringt auch Anfänger schnell in den Bereich guter Ergebnisse (ab Folge 10).

Bei Podcasts ist die Kommentarkultur höher, Hater hören nicht lange zu, und wenn jemand lange zuhört, hat er eine differenzierte Meinung (bekommen).

Podcasts finden im Kopfhörer statt, Radio im Lautsprecher. (Tim Pritlove)

Die Zielgruppe ist bei Podcasts reichlich egal. Ein Podcast spricht sich herum (man kann gar nicht verhindern, dass er gehört wird). Regelmäßigkeit hilft dabei.

Aus Podcastern werden keine Radioleute. Das ist eine Beobachtung.

Ähs schneiden? Beim Denken hören braucht bestimmte Ähs. Das schneiden wir beim Radio recht undifferenziert alles weg, man kann in den Sendungen den Menschen nicht mehr beim Denken zuhören, ein Wesenentlicher Teil der Sprache geht verloren. Das Vorlesen von Manuskripten ist nicht mehr denken/sprechen, sondern die Wiedergabe von Gedrucktem. Eine Katastrophe der Menschheit, wie ich meine.

Der Vertrauenslevel der Podcasthörer:innen ist höher, sie entschuldigen meine Fehler, weil sie mich kennen, übrigens wird auch Ironie hörbar, einordenbar. Weil mehr Zeit ist.

Gute Podcaster sind die gute Zuhörer. Sie können auch gut zusammenfassen, was wir gehört haben. Zwischendurch schadet das gar nicht.

Metatexte sind unsere Freunde. Kapitelmarken. Untertitel, Inhaltsbeschreibungen.

Hörer:innentreffen: Podcaster:innen, die das machen, bauen ihre Hörerschaft gut aus. Und ich kenne sehr viele, die routinemäßig ankündigen, wenn sie in einer Stadt sind, sie treffen sich in Restaurants, passenden Locations.

Podcast ist das „nächste“ Medium, sagt Tim Pritlove in seiner Keynote (Video hier) bei der #subscribe10 im März 2019 – und er meint damit das dem Ohr nächstengrenzende Medium. Weil Podcast eben mit Kopfhörern gehört werden.

Werbung macht nichts besser, sagen viele Podcaster, sie macht das Publikum zur Zielgruppe – teilt sie in Scheibchen, Glaubwürdigkeit leidet, der „Wert der Marke“ sinkt. Wer nicht für eine Zielgruppe sendet, ist überrascht, aus welchen Ecken Hörer:innen kommen. Das ist auch ein sonderbarer Widerspruch: Man macht das Ding für die Hörer, und mann macht es genau nicht für die Hörer – man lässt sie dabei sein.

Zweiter sonderbarer Widerspruch: Die Person des Podcasters ist egal, er ist stellvertretend der Gesprächspartner im Podcast, und gleichzeitig ist die Person wichtig, mit einer oft erlebten Asymmetrie der Bekanntheit. Man ist den Menschen sehr vertraut, denen man zuhört, aber eben einseitig vertraut, Podcaster berichten aber auch, dass ihnen die Hörer vertraut sind, für die sie ja diese Gespräche machen.

„Seit exzellent zueinander“ war der letzte Punkt bei der Eröffnung der Podcaster:innenkonferenz #subscribe10 (Link zum Programm).

Sprechen als Mittel zur Erkenntnis braucht Zeit.

Worüber lohnt es sich zu reden, finde ich noch einmal, das ist die eigentliche Frage.

Museumspodcasts

#subscribe10 | Workshop Museumuspodcasts |…hier zur Workshopdoku

Gespräche, die zugänglich sind. Bei denen man dabei sein kann. Wie damals am Lagerfeuer, als die Menschen noch in Kohorten umherzogen. Das, worüber sie reden, steht im Mittelpunkt. Die Wärme des Feuers. Und sie reden so lange, bis sie fertig sind.

Es geht bei Podcasts vorderhand nicht um Reichweite, sondern um die Zugänglichkeit des Gesprächs. Um die Möglichkeit, dabei zu sein. Die Länge der Sendung ist egal. Podcaster:innen sind in seltenen Fällen berühmt. Meinung ist Teil des Konzepts, und im Museumsumfeld wird durch einen Podcast kuratorische Arbeit hörbar gemacht.

In Podcasts finden Sie meistens Gespräche. Radiosendungen zeigen hingegen in aufwändig gestalteten Beiträgen die Welt, wie sie den Gestaltenden erscheint. Und das ist nicht der einzige Unterschied: Radio wird über Lautsprecher gehört, Podcasts über Kopfhörer. Radio ist geteilte Öffentlichkeit. Podcasts eher intim. Bei Radioaufnahmen wird ein Mikrofon hin- und her geschwenkt. Beim Podcast-Gespräch tragen alle Teilnehmer:innen Kopfhörer, an denen Mikrofone montiert sind, die der Kopfbewegung folgen. Jede:r kann zu jeder Zeit reden. Jeder kann den anderen gut hören.

Musik ist wegen GEMA-Gebühren selten dabei. „Verlautbarungen“ verschwinden wie das Geheul der Wölfe im Dunkel weit hinter dem Feuer. Sie machen Platz dem Detail, den weiten Augen, dem schweifenden Geist, und dem Wunsch etwas herauszufinden zu wollen. Im Kontakt, im Gespräch.

Sendungen heißen beim Podcast „Episoden“. Im Museum können sie via QR-Code den Ausstellungsobjekten hinzugefügt werden. Wer also ein Objekt sieht und Lust auf den Hintergrund hat, verfolgt bei Verfügbarkeit die Entstehung des Präsentierten als Podcastepisode über den bereitgestellten Link.

Blick in die Geschichte.

Die erste Podcastwelle entstand um das Jahr 2000. Audiofiles wurden via mp3 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es war die Zeit der illegal geteilten Musikfiles. Die neuen mp3-Player lösten den Walkman und Discman ab. Parallel zu Internet-Blogs mit Texten und Bildern entstanden erste Audioblogs. Auch sie konnten über „RSS-Feeds“ abonniert werden, ohne jede Seite einzeln ansurfen zu müssen, um zu schauen, ob es etwas Neues gibt. Wann immer es eine neue Episode gibt, wird das zugehörige mp3-File automatisch heruntergeladen. Es wartet dann auf dem mobilen Endgerät, bis es der Benutzer zeitsouverän hören möchte. Einziges Problem der ersten Podcastwelle: der Klang. Viele der Aufnahmen hörten sich an, als ob sie auf dem Klo gemacht wurden. Die Stimmen waren nicht präsent, es hallte und schepperte. Aber man konnte senden, man konnte gehört werden.

Und dann kam Podcastwelle 2.

Ausgelöst durch Pioniere aus Deutschland, zuzuordnen dem Umkreis des „Chaos Computer Clubs“ – die „guten Hacker“. Sie geben Wissen über Podcastepisoden weiter. Die Episoden dauern gerne um die 1, 2, 3 Stunden. Oder 4. Wenn sich jemand mit dem Thema auskennt. Über das Ohr zum Beispiel – ein Experte für Cochleaimplantate. Oder über Kurdistan, Feminismus, das Bierbrauen, Pornographie oder die Chilli-Schote. Über Kakteen. Gespräche sind nun in Studioqulität zu hören und von Radiosendungen nur insofern zu unterscheiden, dass sie keine gebauten Beiträge oder Features sind. Und dass auch mal gelacht wird.

Auch die Rundfunkanstalten ziehen nach, die in Podcasts einen weiteren Ausspielkanal für ihre Sendungen haben. Öffentlich-rechtliche Radiostationen müssen diese Angebote üblicherweise „depublizieren“, nach einer bestimmten Zeit vom Netz nehmen. Freie Podcaster:innen nicht. Die Erfahrung zeigt: auch ältere Episoden werden noch gehört, wenn sie verfügbar sind.

Dann kam die Podcastwelle 3.

„Podlove“ entstand, ein digitales Plugin für das weitverbreitetes Content-Management-System „WordPress“, das viele Bloger:innen verwenden. Episoden können damit noch einen Tick einfacher veröffentlicht werden. Die Podcasts verlassen die Nerd-Ecke. Die Community trifft sich regelmäßig an unterschiedlichen Orten im deutschsprachigen Raum, um Erfahrungen zu tauschen. Oder digital auf www.sendegate.de. Österreichische Audioexperten entwickelten mit „Auphonic“ ein Onlineservice, das aufgenommenes Material akustisch optimiert. Mehrspuraufnahme sind mit „Ultraschall“ möglich, und über das Plugin „Studiolink“ können Mikrofone an mehreren Orten kostenlos via Internet in Studioqualität verbunden werden. Das Podcast-Equipment passt in ein Köfferchen.

Zunehmend werden auch „Podcastlabels“ gegründet, eigene Agenturen, die ausschließlich Podcasts produzieren.

Manche Podcaster:innen finanzieren mit Werbung ihre Episoden -obwohl, da sind sich viele einig, Werbung noch nie etwas besser gemacht hat. Andere Podcaster:innen arbeiten mit Produktplatzierung. Oft zahlen die Hörer:innen zusammen, und es gibt auch jene Podcasts, bei denen Auftraggeber Episoden kaufen, weil es ein Budget für Öffentlichkeitsarbeit gibt. Einige verkaufen Bücher, Vorträge Expertise und Kurse, aber die meisten podcasten als Hobby. Und das in guter Qualität – Garantie oder Aufsicht gibt es keine. Es braucht ein kritisches Ohr und auch die Erfahrung kuratierter Podcastverzeichnisse wie wissenschaftspodcasts.de, um „gut“ von „belanglos“ zu unterscheiden.

Wir sind jetzt in Podcastwelle 4.

Die Verlage und Zeitschriften und Zeitungen sind eingestiegen. Podcast wurde bekannter, weil auch Musikplattformen wie Spotify die Episoden anbieten. Wir schreiben das Jahr 2019. Jede:r, der etwas auf sich hält, macht einen Podcast. Auch die Museen begannen den Hörraum zu erobern.

Für Menschen beim Pendeln, im Auto, in der Werkstatt. Manche Podcasts sind einzigartig. Viele senden für die Nische, einige für die breite Masse. Ein Spielplatz für Experimente auch für Verlage, die die längste Zeit ihre Inhalte auf Papier gedruckt haben.

Andreas Sator etwa lernt als Standard-Journalist in „Erklär mir die Welt“ Alltägliches und Unbekanntes im Gespräch mit Expert:innen in einem eigenen Podcast kennen und Maria Wegenschimmel erforscht in ihrem „Wiener Sozial-Pod“ Hilfsangebote für Mitmenschen auf eigene Faust, sorgt dadurch für eine Vernetzung der Beteiligten untereinander.

Auch die Museen begannen den Hörraum zu erobern.

Interessant ist dabei, dass sich freie Podcaster:innen oft in ihren eigenen Produktionen einen unabhängigen Ruf erarbeiten. Einen Stil, eine Art, für die sie ihren Hörer:innen bekannt sind, und die dann von einem Auftraggeber gekauft wird. Zum Beispiel Holger Klein aus „WRINT“, der für einen Hornbach-Bauhaus-Podcast seine Art, Gespräche zu führen, mitbringt. Er spricht mit Abenteurern und Do-It-Yourself-Pionieren. Marketingabteilungen und Pressestellen müssen in solchen Projekten ebenso flexibel sein, wie die beteiligten Podcaster:innen, die bisher gewöhnt waren, alleine zu arbeiten. Müssen die Inhalte freigegeben werden? Wer entscheidet? Wer hört ab, wer hört mit? Wer repräsentiert und wer veröffentlicht, wo und wie?

Es gibt Abhängigkeiten, Überschneidungsflächen, Graubereiche, Bekanntheitsströme und die Eroberung neuer Terrains.

Und das Stadtgespräch?

Das „Stadtgespräch“ ist der Podcast des Technischen Museums Wien. Mittlerweile bei Folge 20 erschien die erste Episode Anfang 2017 im Zusammenhang mit der Ausstellung „Zukunft der Stadt“, weil Expert:innen verfügbar waren, die bereit waren, über ihre Inhalte ausführlicher zu reden. Der Lichtmeister von Wien – er kümmert sich um alle Lampen inklusive Ampeln. Die Logistikexpertin über die Zukunft der Lastenräder. Die Leute vom Stromverteiler, die dafür sorgen, dass Energie für alle zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stellt – eine Episode in Verbindung mit der Elektrizitätsausstellung On-Off. Mit der Ausstellung „Zukunft der Arbeit und Produktion“ erschienen Gespräche mit Roboteringenieuren, mit Soziologen, einer Expertin der Gewerkschaft, mit einer Datenwissenschaftlerin der VOEST. Die Gespräche immer ausführlich und immer mit vielen Details.

Und immer lang.

Im allgemeinen werden die Episoden der „Stadtgepräche“ nicht geschnitten. Es sind auch die Pausen zu hören. Das Denken. Das Atmen. Das Leben. Das Dazwischen, was in Kurzbeiträgen in Radio und Fernsehen meist wegfällt.

Eigene Gedanken werde sorgsam in die des Gegenübers geflochten. Beim „Stadtgespräch“ aus dem Technischen Museum sind oft sind die Kurator:innen der kommenden Ausstellung dabei. Ihre Fragestellungen werden hörbar, zugänglich, ihre Ansätze spürbar. So bekommt das Museum eine Stimme. Die Sicherheiten, die Zweifeln, das Nachfragen, das Explorieren. Wer Lust hat, hört zu. Wer nicht – nicht.

Podcast-Tipps und Beispiele aus anderen Museen.

Empfehlenswerte Podcasts sind – natürlich neben dem Stadtgespräch – die Referenzprodukte aus dem deutschsprachigen Raum: „CRE“, „Omega Tau“, „Forschergeist“. Vielleicht auch die „Bienengespräche“ aus Wien, wenn Sie sich für Natur interessieren. Es gibt den „Lila Podcast“ mit feministischen Inhalten. Ja, auch für Männer. Für Läufer:innen die „3-Schweinehunde“. Oder „Zeitsprung“, Geschichten aus der Geschichte. Alle sind einfach zu finden, einfach zu googeln. Das Sigmund-Freud-Museum in Wien hat einen Podcast, das Smithsonian Museum, das Archäologische Museum Hamburg. Über Ausstellungen erzählen der „Museumscast“, „Exponiert“, „Kunst und Horst“ und das „Kulturkapital“. Die Grenzen verschwimmen. Empfehlenswerter Startpunkt für Suchen ist auch das Podcastverzeichnis www.fyyd.de

Wenn Sie Ihren Lieblingspodcasts gefunden haben, drücken sie auf dessen Website auf den „Abonnieren“-Knopf und aktivieren dadurch eine App auf Ihrem Smartphone, den sogenannten „Podcatcher“. Er sammelt die neuen Episoden und speichert sie wie in einem Schatzkästchen bis zu jenem Zeitpunkt, an dem Sie bereit sind, zu hören. Es gibt eine Pausetaste. Und oft auch Kapitelmarken. Damit sie wieder zurückfinden, wo sie aufgehört haben zu hören, als Sie stoppen mussten, weil es ja auch noch die anderen Dinge im Leben gibt.

Lothar Bodingbauer, Radiojournalist und Podcaster der „Stadtgespräche“ aus dem Technischen Museum Wien

 

Beispiele für Podcasts aus Museen

Beispiele für Podcasts über Museen

Podcast-Techniksetup in 3 Schritten – Jede:r kann senden*

* in Radio-Studioqualität

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Zur technischen Seite eines Podcasts in bester Qualität braucht es nicht viel. Jede:r kann senden. Jedes Element in meinem aktuellen mobilen Setup hat natürlich Alternativen. Aber kein Element an sich ist für den perfekten Klang verzichtbar.

Hier ist also „mein Goldstandard Setup“, das sich an Technik und Format an der deutschen Podcasterlandschaft im Umfeld von sendegate.de, metaebene.me, ultraschall.fm und auphonic.com orientiert. Bei Fragen helfen die Podcastpat:innen (via Podcasterei in Österreich) gerne weiter, und ich auch.

Aufnahme:

Jede Person bekommt ein eigenes Mikrofon. Für Gespräche sind Headsets die ideale Lösung, weil man sich gleichzeitig gut hört. Aufgenommen werden die Spuren getrennt digital. Wenn ich draußen unterwegs bin, habe ich manchmal eine Funkstrecke dabei. Üblicherweise sind die Zoom-Aufnahmgeräte passend (meines: Link zu Thomann), es geht aber fast jede beliebige Alternative. Das könnte auch ein Computer mit Audiointerface für zwei oder mehrere Eingänge – zB. von Focusrite (Link zu Thomann) – sein.

Die dargestellten Headsets Beyerdynamic DT297 (Link zu Thomann) sind das Herzstück des Goldstandards, und sie kosten je rund 300 Euro mit Kabel. Günstige Alternativen gibt es auch (HMC660 Diskussion), die aber nicht ganz trivial sind. Daher bleibe ich hier bei der „Alles-Sorglos-Investition“ – für mich hat sich die ausgezahlt.

Nachbearbeitung:

Am Computer kann man die einzelnen Spuren noch schneiden und mit Kapitelmarken versehen. Das geht sinnvollerweise mit Ultraschall – ein Softwarepaket, das die Audiosoftware „Reaper“ ergänzt, die man sich vorher installiert. Die fertigen Spuren werden exportiert und dann transferiert.

Upload:

Wer alles selbst machen möchte, lädt die Spuren hoch zu Auphonic, ein Online-Servidce, die sich um perfekten Klang, die Lautstärke und den fertigen Mix samt Export auf den Zielserver kümmert. Das ist dann üblicherweise eine WordPress Installation mit Podlove Podcast Publisher. Wie man so etwas in 3 Stunden  aufsetzt, habe ich hier beschrieben. Oder man schickt alles zu Podigee, die kümmern sich ums Publizieren. Natürlich können auch alle anderen denkbaren Audio- oder Videoplattormen mit dem fertigen Produkt beschickt werden.

Mein persönlicher Eindruck: Immer wieder tauchen Podcasts mit super Inhalten auf, die ihre Klangqualität nicht voll ausschöpfen. Meist verzichten sie auf Hedasets oder/und Auphonic.


Mit genau diesem Setup habe ich diese Episode 30 von „The Macher Report“ mit Titilaflora aufgenommen:


Zum Publizieren gibt es noch dieses Gespräch mit Stefan. Wir besprechen das Publizieren eines Podcasts, wenn man dabei alles selbst machen möchte, mit Worpdress und eigenem Hoster:


 

Disclaimer: Die Links zu Thomann sind Partnerlinks. Jede andere Bezugsquelle ist auch schön – in Österreich zum Beispiel die Klangfarbe in Wien.

282. Japanisches Formen

282. Japanisches Formen

Noriko Mafune-Bachinger

Ein Podcast-küsst-Radio-Projekt

Ikebana, die Kunst des Blumensteckens; Bonsai, die Kunst des „Bäume-Kleinhaltens“; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Shibari, die Kunst des erotischen Verschnürens: all diese Techniken haben mit der Lust am Formen zu tun. Nicht das Endprodukt steht im Focus der Könner, sondern der Vorgang des Veränderns und Verstehens. Es ist eine Philosophie. Gestaltung: Lothar Bodingbauer und Thomas Gasser. Die Podcast-Episoden dazu auf dieser Seite. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

In 3 Stunden und 30 Schritten einen Podcast aufsetzen

In 3 Stunden und 30 Schritten einen Podcast aufsetzen

Alexander von Humboldt: Kosmos

Da hatte ich diese Idee für einen Podcast. Diesen Wunsch.

Und wie ich diesen Podcast aufsetze, das beschreibe ich hier. Weil immer wieder jemand danach fragt, wie das geht, wie man einen Podcast macht.

So könnt ihr könnt euch dann vorstellen, wie das geht. Die angegebenen Zeiten beziehen sich immer auf „ich bin erfahren und weiß, wohin ich schauen muss, ich weiß, was ich tun muss“. Feinabstimung wird erst nachher folgen, hier ist ein funktionierendes, fertiges Setup. Es geht sich aus zwischen zwei Spaziergängen mit dem Hund.

Und: es geht auch schneller, ohne eigene Website. Zum Beispiel bei podigee.de oder libsyn.com

——— Den folgenden Inhalt haben wir auch in Stefans Podcastepisode dazu besprochen

———

  1. Der Anlass. Die Denkarbeit im Kopf. Ich möchte gerne viel laut lesen, um meine Radiosprache zu trainieren. Ich möchte herausfinden, woher unsere Fächer-Unterteilungen kommen: Geografie, Geschichte, Biologie, Physik, Chemie, etc. Ich möchte herausfinden, ob das heute noch notwendig ist. Früher musste man ja den Inhalt der Forschungsschiffe sortieren, die zurückgekommen sind. Heute hat man sie aber sortiert, und wir könnten uns auf die Prozesse konzentrieren. Wer steht im Mittelpunkt dieser Forschungsgeschichte? Die Humboldts. Wilhelm, der ist es nicht. (3 Bücher von Amazon schicken lassen, eher zäh.) Aber der Alexander ist es. Ich suche auf Gutenberg das Buch, das hier im Zentrum steht: Kosmos. Es besteht aus einigen Kapiteln, die ich laut lesen kann. Bingo. (Zeit: Einige Wochen/Monate, in der die Idee entsteht).
  2. Die Mikrofonarbeit. Der Start. Ich setze mich zum Schreibtisch und lese das erste Kapitel ins Studiomikrofon. Eine Seite. Die Titelseite. Das zweite Kapitel ist eine Einführung, schon einige Seiten. Das ist gut. Nach diesem Kapitel erzähle ich, worum es geht (nach dem Lesen weiß ich es ja). Und jetzt ist die Idee für einen Podcast konkret. Ich lese das Kapitel, erzähle nachher, worum es geht, stelle das vor das Kapitel und habe schöne Episoden. Worum wird es gehen. Dann wird gelesen. Im ersten Kapitel ist viel Platz für die Erklärung meiner Idee, plausibelmachen. (Zeit: 2 Stunden Aufnahme, mit Schneiden, Herstellen der ersten beiden WAV-Files; in die Zeit zur Einrichtung des Podcasts habe ich diese zwei Stunden nicht dazugezählt). Womit wurde aufgenommen? Einspuraufnahmen (auch diese) bei mir mit Hindenburg; Multitrack (mehre Personen) mit Ultraschall.
  3. Die Laptop-Arbeit. Der Podcast wird eingerichtet. Diese Arbeit könnte im Café stattfinden, oder am Sofa. Los geht es, jetzt wird der Podcast aufgesetzt.
  4. Erster Schritt: eine URL für die Website. Der Podcast braucht eine Internetseite, er muss gehostet werden. Eine Domain habe ich: sprechkontakt.at. Der neue Podcast soll auf der Subdomain kosmos.sprechkontakt.at sein. Subdomain, weil es nichts extra kostet. Die URL ist bei dieser Geschichte relativ egal. Man kann nebenbei Arte schauen.
  5. Im FTP Programm beim Provider einen neuen Ordner „kosmos“ einrichten (10 Sekunden)
  6. Die Subdomain über das Webinterface von 1&1 einrichten (30 Sekunden)
  7. Die Subdomain mit dem Ordner „kosmos“ verbinden, Domainverwendung Webspace. (10 Sekunden)
  8. In Kosmos mit FTP Programm einen Ordner „audio“ einrichten, dort werden die mp3-Files liegen. (10 Sekunden)
  9. Einen sicheren FTP Zugang zu diesem Ordner bei 1und1 anlegen, der wird gebraucht, damit später Auphonic die mp3 Files dorthin speichern kann. (30 Sekunden)
  10. Diesen sicheren Zugang gleich auf Auphonic als neuen Service eintragen, weil jetzt die Daten am Bildschirm sind. Für Nichtwissende: Auphonic ist ein Online Service, wir werden es brauchen, um unsere Roh-Audio-Files zu gut hörbare mp3 Files aufzubereiten. (30 Sekunden).
  11. WordPress einrichten. Download auf das Laptop Upload in das /kosmos Verzeichnis am via FTP Programm. Während der Upload läuft bei 1und1 eine neue MYSQL Datenbank anlegen und die Zugangsdaten in wp-config eintragen, die ebenfalls via FTP Programm auf den Server geladen wird. Dazu das downgeloadete wp-config-sample in BBEdit (Textprogramm) aufmachen, verändern (Datenbankname, Username, Servername, Passwort, „Salzfloskeln“, unter wp-confit abspeichern und via FTP auf den Server in das /kosmos Verzeichnis. (5 Minuten)
  12. Die Adresse https://kosmos.sprechkontakt.at aufrufen – zum ersten Mal – und den ersten Benutzer im WordPress anlegen. Nicht admin, sondern einen vernünftigen Namen. Die WordPress Installation wird somit abgeschlossen, ein Name soll vergeben werden. In diesem Fall. „Alexander von Humboldt: Kosmos“. (1 Minute). Zunächst wird einmal das Standard-Theme verwendet, es gibt noch keinen Grund, hier was zu ändern.
  13. Wir brauchen nun ein Episodenbild, 1400×1400 Pixel. Dazu habe ich ein Template meiner Sprechkontakt-Podcasts, das ich nützen werde. Ein Bild von Humboldt von Wikipedia, gemeinfrei, mit hoher Auflösung, seine Unterschrift (5 Minuten), im Bildbearbeitungsprogramm zu einem quadratischen Episodenbild zusammenbauen. (10 Minuten). Leitfarbe grün #86c351.
  14. Podlove Publisher installieren, als Plugin in WordPress. Er wird „neue Episoden“ anlegen lassen und sie verteilen – er wird einen sogenannten „Feed“ herstellen, der abonniert werden kann, und der an Podcast Verzeichnisse wie iTunes oder fyyd weitergegeben werden kann (1 Minute).
  15. Podlove Publisher einrichten: Aktivieren, Podcast Settings eingeben (Zuerst: Description: Name, Untertitel, Summary, Image-Cover-URL). (2 Minuten)
    Mit dem Buch „Kosmos“ stellt Alexander Humboldt die Grundlagen unserer wissenschaftlichen Fächer vor. Dieser Podcast macht sich auf die Spuren des Naturforschers, um die Grundlagen unserer Naturbildung zu erkunden.
  16. Weitere Metadaten: Media. „audio“ als Ordner eingeben, mit voller Adresse https://kosmos.sprechkontakt.at/audio/. Player: Podlove Web Player 4, Leitfarbe grün eingeben, automatisches Darstellen des Players ja, Lizenzselektor: Creative Commons 4, Verzeichnis Kategoerien. (alles zusammen in diesen Settings 10 Minuten)
  17. Podlove Publisher weiter einrichten: Episode Assets, das sind die Files. mp3, Podcast Cover, manuelle Eingabe der Kapitel. (30 Sekunden)
  18. Podlove Publisher weiter einrichten: Podcast Feed: alles schon da. Die Feedadresse ist: http://kosmos.sprechkontakt.at/feed/mp3/
    (10 Sekunden, kopieren)
  19. Podlove Publisher weiter einrichten: Module auswählen. Auphonic, Contributers, Flattr, Subscribe Button, fyyd, das sollte dabei sein. (1 min).
  20. Jetzt wird ein Auphonic Prduktion Preset eingerichtet, denn Podlove Publisher möchte sich gerne damit verbinden. Es soll eine einfache Produktion werden, kein Multitrack. mp3 Mono 112kbps, Episodenbild mit grünem Streifen, Metadaten ausfüllen, Abkürzung KOS festlegen, so werden die Episoden nummeriert, sftp auswählen, und eine Übertragung zu archive.org, die schon existiert und nicht mehr angelegt werden muss – dort werden alle Episoden für die Ewigkeit archiviert (5 min).
  21. Zurück zu Podlove Publisher, jetzt sind in den Settings die neuen Module dazugegkommen, die nun bearbeiten werden. Alles mal durchschauen (10 Minuten).
  22. Podlove Publisher: Expert Settings durcharbeiten. WordPress Impressum Seite erstellen. Eigentlich hier nichts weiter zu tun. (3 Minuten).
  23. Weiter in den WordPress Einstellungen. Untertitel: „Podcast zur Naturgeschichte“ in den General Settings, auch die Permalinks auf Post Name einstellen; Weiter im Erscheinungsbild, ein Headerbild ins Standardtheme, Podlove Subscribe Button in die Widget-Leiste. Standardtheme Twenty Seven ist soweit OK. (20 Minuten)
  24. Nun werden die ersten beiden Episoden publiziert, die vorbereitet wurden. Dazu jeweils eine neue Produktion anlegen in Auphonic, dann eine neue Episode anlegen in WordPress. Im wesentlichen immer Titel, Untertitel (Summary) und Inhalt eingeben, Kapitelmarken. Übernehmen der Meta- und Produktionsdaten in die WordPress Episode. Publizieren. (20 Minuten pro Episode)
  25. Episodenarchiv anlegen. Dazu eine neue WordPress Seite „Episoden“, vorher noch ein Podlove Template „meinarchiv“ anlegen, und den Shrotcode auf die Seite geben. Dann ins Menü von WordPress. Weil schon von anderem Podcast vorhanden, Dauer: 5 Minuten.
  26. Testen und korrigieren: 15 Minuten
  27. Podcast in iTunes eintragen: https://podcastsconnect.apple.com (5 min)
  28. Podcast in fyyd eintragen. (1 min)
  29. Das wärs. Der Podcast ist gestartet. Hier: https://kosmos.sprechkontakt.at
  30. Weitererzählen, Facebook auslassen, zahlt sich nicht aus.

Updates:

Am selben Tag hat noch iTunes einen Bestätigungslink geschickt. Jetzt ist der Podcast im Verzeichnis:
https://itunes.apple.com/at/podcast/alexander-von-humboldt-kosmos/id1340297820?l=en

Am nächsten Tag habe ich ein wenig in den Themes geschaut, irgendwo ist immer etwas, was in der Darstellung nicht passt, damit kann man jetzt ein wenig herumspielen. Aber das Wesentliche ist da, und ich freue mich auf die Aufnahme der nächsten Episode. Kann es kaum erwarten, wie wird diese Geschichte weitergehen?

PS: Zum Inhalt des Podcasts und der Kuh in diesem Beitragsbild. Es ist „die Kuh von Lombok“. Ich habe sie auf „meiner“ Forschungsreise fotografiert. Lombok ist die nächste Insel von Bali aus in Richtung Australien. Lombok liegt aber auf einer anderen Kontinentalplatte als Bali, und so gibt es dort andere Tiere und Pflanzen – zum Beispiel Kakteen, die plötzlich in der Landschaft zu finden sind. Das war meine Begegnung mit Wegeners Theorie der Verschiebung von Kontinentalplatten. Ein Kaktus fuhr auch zurück nach Wien – in einer Kiste „meiner Forschungsreise“. So ist dieser Alexander von Humboldt Podcast auch ein wenig eine Spurensuche in die eigene Sicht der Welt, der Forschung, und der Welt der Forschung.

Subscribe 9 – Podcaster/innen in MUC

Bitte, geht doch. Verständlichkeit ist eine Tugend der Könige.

Als Gast beim Bayerischen Rundfunk treffen sich im Oktober 2017 Podcaster/innen des deutschsprachigen Raums.

Zum Programm bitte hier entlang – die Folien meiner Konferenzbeiträge gibt es auch hier:

Workshop: Schreiben wie ein Hai. Texte, die wir gerne lesen. Die Präsentation hier als PDF File.

Eine der größten Katastrophen der Menschheit ist die Trennung der geschriebenen von der gesprochenen Sprache. – L. Bodingbauer

Workshop: Featurebau / Radiofeature. Die Präsentation hier als Webseite. Angesprochene Audiobeispiele sind hier, den Zugang bitte per Mail erfragen.

Talk mit Melanie Bartos zur Podcastlandschaft Österreich im Herbst 2017. Hier als HTML Seiten.

Podcast Ausstattung für Ferngespräche

1. Aufgezeichnet wird auf einem Macbook. Klein, leicht. Mein einziger Rechner. Überall mitnehmbar, trägt nicht auf. Link zu Apple. Alternativ jedes beliebige Aufnahmeding.

2. Mein Ton kommt von einem DT-297 Beyerdynamic Headset. Perfekter Ton, Kabel extra mitbestellen. Ob 80 oder 250 Ohm? Egal. €235 plus Kabel €59€. Affiliate-Link zu Thomann. Alternativ wird auf Sendegate das Superlux HMD-660X diskutiert.

3. Die Verbindung zwischen Macbook und Headset macht ein kleines Focusrite Solo. Klein, Power kommt via USB. €111. Affiliate-Link zu Thomann.

4. Software: Installiert ist Reaper mit der Ultraschall-Erweiterung. Reaper ist ein Audioprogramm, Ultraschall die Erweiterung ins Podcast-Land. Zuerst das neueste Reaper hier downloaden, Lizenz 60$ discounted; dann Ultraschall drüberinstallieren. Ultraschall kommt mit der Studio-Link-Erweiterung, das die Einbindung von Gesprächspartner/innen an anderen Orten in Studioqualität möglich macht. Gibt es dort keine Reaper/Ultraschall Software, was normal ist, bittet man, dass die Standalone Software von Studio-Link installiert wird. Das geht einfach. Wird sie gestartet öffnet sich ein Browserfenster, eine ID wird angezeigt, die muss mir übermittelt werden, dann kann ich sie aufrufen und der Ton wird als Spur in Reaper aufgezeichnet. Achtung: die Gesprächspartner/innen müssen einen Kopfhörer verwenden, sonst wird der eigene Ton zeitverzögert ständig mitgeschickt.

5. Postproduction. Wie immer via Auophonic. Die Spuren werden getrennt hochgeladen, Auphonic kümmert sich um die saubere Bearbeitung in einem Multitrack-Projekt. Das Ergebnis wird an vordefinierten Plätzen hinterlegt. Link zu Auphonic.

Variation:

Oft ist am Focusrite mein AKG C214 Studiomikrofon angesteckt (Affiliate-Link zu Thomann). Dazu verwende ich einen superbequemen Beyerdynamic DT-770 Pro Kopfhörer ohne Mikrofon (Affiliate-Link zu Thomann) für 149€. Das AKG-Mikrofon verwende ich für Audioaufnahmen, bei denen ich einen Text einsprechen muss. Es eignet sich genauso auch für Podcast-Gespräche. Wo ist der Unterschied? Beim Headset kann ich mich frei bewegen, beim Studiomikrofon kann ich mich akustisch wegdrehen. De facto und rein praktisch ist es für den Podcast egal, für eine Textaufnahme nicht, da muss ich das AKG Mikro verwenden, sonst klingt es nicht nach Studio.

Via This Wachter noch dieser Link für alternative Setups: Transom


Musikhaus Thomann Linkpartner

„Podcast küsst Radio“

#Subscribe9-Vortrag beim Bayerischen Rundfunk in München: Podcaster und Radiojournalisten leben in unterschiedlichen Welten, obwohl es in beiden um das Sammeln und Bereitstellen von Tönen geht. Erfahrungen aus drei Verbindung, die für beide Seiten gut funktioniert haben.

Link zum: PDF des Talks

Referenzpodcasts: Gespräch

Manchmal, wie heute im Gespräch mit Katharina für die kommenden Bienengespräche, unterhält man sich über seine Lieblingspodcasts. Die Referenzausgaben sozusagen. Und meine drei sind diese:

1) CRE – Saudiarabien: Episode 212. Wegen Gast, Thema, Klang und Inhalt.
2) OmegaTau – Tierernährung: Episode 156. Wegen Thema, Inhalt.
3) Wrint – Depression: Episode 456 Wegen Art des Redens, Inhalt.