Radio, Science, Education

Wien

Sprechtraining Deutsch aus Österreich

  • TRA025 L – Teil 1

    Dieser Buchstabe ist in allen Fällen mit der Zungenspitze „vorne“ zu bilden.

    Die zu beobachtende Änderung nach hinten, zum harten Gaumen, ist in erlaubten Ausnahmefällen weiter unten beschrieben.

    Beachte: In folgenden Fällen berührt die Zungenspitze die obere Zahnreihe vorne, und bildet somit das vordere L

    • Am Anfang eines Wortes oder Wortteils, 
    • nach G, K, SCH und
    • nach den Vokalen E und I, den Umlauten Ü, Ö, sowie
    • nach den Diphtongen EU, ÄU und EI. 

    Lahm, lang, leer, Leck, lieb, Lift, Loch, Lot, Luft, Lau, Leim, Last, legen, Lust, leben, lieben, laufen, Leber, lachen, lenken, langsam, leisten.

    Gelangweilt, unlängst, Erlaß, deutlich, rundlich, Handlung, unlieb, wertlos, durchleben, anlehnen, schadlos, zerlöchern, entleiben, verlieben.

    Glanz, Glut, Gletscher, Gloria, glimmen, glommen, Gleichnis, Glas, glänzen, Glied, glosen, Glöckner, glühen, gleiten, gläubig, Glaube.

    Klebstoff, klar, klingen, klein, klüger, Klöster, Klistier, Klaus, Klage, Klinge, Kleid, klettern, Kleister, Kluft, klirren, Klavier, Klang.

    Schlag, schlecken, Schlitten, Schlot, Schlummer, Schlüssel; Schleier, schleudern, schlau, Schleim, Schlösser, Schlaf, schließen, schlagen.

    Elle, Seele, Kelle, Fels, Fälscher, Bälle, Teil, Mehl, zählen, wählen, Kehle, vermählt, Elend, Elisabeth, Elaborat, Elch, Kelch, welche.

    Säle, fällt, Kälte, quälen, älter, Ställe, Täler, zählen, stählen, erzählen.

    Ill, Illias, Bild, Dill, Drill, viel, Diele, Kiel, Stiel, Nil, killen, stillen, stilvoll, Filet, wild, mild, Ulli, Silber, Gilbert, vielleicht, fiel, Familie.

    Hülse, füllen, fühlen, Gefühl, Asyl, Schüler, kühlen, Hülle, Fülle, Idyll.

    Öl, Erlös, Böller, Zöllner, Söldner, gewölbt, bewölkt, völlig, zwölf.

    Eule, Mäuler, Säule, Keule, Fäulnis, Gäule, heulen, Beule, Fräulein.

    Meile, Weile, Keil, Beil, steil, Teil, geil, weilen, Eile, heilen, heilig, Keim.

  • TRA024 Zwielaute vermischt

    1. Am Abend Efeu von der Mauer schneiden.
    2. Ein Anschlag mit der Keule auf Leib und Leben.
    3. Das Laub unter den Beinen rauscht wie Heu.
    4. Die Leute kreischten laut, als die Räuber raubten.
    5. Die graue Meise saß auf der hohen Leiter an der Mauer.
    6. Nach den weiten Räumen findet ihr meine Klause.
    7. Raupen auf Trauben zeugen von faulen Weinbauern.
    8. In deiner Klasse laufen weiße Mäuse ein und aus.
    9. Mit rotem Wein leise die blauen Eimer füllen.
    10. Der Dichter feilt unter den Bäumen an seinen Reimen.
    11. Seine Braut klagt mit Eifer über die kleine Aussteuer.
    12. Säue reiben sich an Eiben ihre Haut am Rücken.
    13. Ihr sucht in der Au unter Bäumen eure Eier.
    14. Mit Beulen am Kopf in Eile die Aula verlassen.
    15. Euer freundlicher Hausmeister ist kein Freund von Läusen.
    16. Aus Leichtgläubigkeit die hohen Preise in Preußen begleichen.
    17. Auf Treu und Glauben wurde dem Verkäufer abgekauft.
    18. Feine Leute saufen Schaumwein wie Säue.
    19. Die Bäuerin aus Bayern beulte mit dem Beil die Bleikanne aus.
    20. Im Neubau teilen Frauen Freud und Leid.
    21. Der Autor war auch Weinbauer aus Freude.
    22. Auch die Eichen in den Auen waren voll Eis.
    23. Die Weinschläuche waren fein säuberlich eingeteilt.
    24. Der Dauerläufer war eigentlich der Hausfreund der Frau.
    25. Der Saum des Kleides streifte im Heu.
    26. Der Schlaumeier kaut geräuchertes Fleisch.
    27. Die Ausbeute aus den heurigen Weintrauben freut auch euch.
    28. Auf der Feuermauer klebt taufeucht heimischer Efeu.
    29. Mit feister Faust die Heugabel in die Spreu schleudern.
    30. Ein heutiger Hausmeister schmeißt laute Leute hinaus.
    31. Es scheint kaum glaublich, der Greis ist dreiundneunzig.
    32. In Trauerkleidern schleicht der Gauner ins neue Haus ein.
    33. Mit Steinschleudern schleudert Einar Steine in eure Augen.
    34. Am meisten erstaunt die Treulosigkeit des feinen Fräuleins.
    35. Paul nahm schleunigst Reißaus, weil er das Heiraten scheute.
    36. Der neue Verein heißt schlauerweise Steuereintreiberverein.
    37. Der Meilenläufer läuft in raumgreifender Weise weit voraus.
    38. Auf Treu und Glauben bauen, heißt heute leichtgläubig sein.
  • TRA023 EI / AI

    Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „a“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    Land – Leise / so kann man das üben.

    Aa – Ei, am – Eimer, aber – Eibe, Affe – Eifer, an – ein, Ahle – Eile.

    Acker – Eiger, ach – Eiche, alt – eilt, Halle – Heil, Haß – heiß, Maß – Mais.

    Ball – Beil, fand – Feind, Brand – Brei, Wall – weil, Fall – feil, Tal – Teil.

    Saal – Seil, Stall – steil, Spaß – Speise, Zahl – Zeile.

    Fallbeil, allseits, Altersheim, Nachspeise, Ackerzeile, Ackerteil, Affeneile.

    1. Am Eiger.
    2. Zum Acker eilen.
    3. Er fand sein Heil.
    4. Den Saal teilen.
    5. Das waldreiche Seitental.
    6. Es bleibt alles beim alten.
    7. Der steinalte Greis.
    8. Er hat sein Nasenbein eingeschlagen.
    9. Ganz geheim abgereist.
    10. Den alten Eisschrank ganz weiß anstreichen.
    11. Der eifrige Lakai bringt einen Laib Weißbrot.
    12. Einar, der eifrige, faßt das heiße Eisen gleich an.
    13. Wir trinken in der Türkei feine, schweizer Weißweine.
    14. Der Weise wandelte den steilen Rain empor.
    15. Hier sind einzig und allein drei Scheiben Seife vorhanden.
    16. Der Meister zeigt uns sein weißgestrichenes Bein.
    17. Zu gleichen Teilen, aber zum ungleichen Preis.
    18. Weit und breit keine Haie, nur Haieier.
    19. Der Geist muß einige Zeit in diesem Teil des Seins verweilen.
    20. Ein dreister Freier steigt zum feinen Maidlein ein.
    21. Ein Kleinmeister zeigte Neigung zu Schweinefleisch.
    22. Vereiste Steigungen meistert man einzig und allein mit Steigeisen.
    23. Der Schneidermeister scheiterte an seinen Beinkleidern.
    24. Meistergeiger geigen allein auf Meistergeigen.
    25. Feierlich feierten die steinreichen Schweizer ihre Freiheit.
    26. Ein scheinheiliger Bayer betreibt das Heiraten zum Zeitvertreib.

    Es reitet der Mai in die weißen Weiten und verheißt eine heitere, heilige Zeit. Mit Eisesrecken weiß er zu streiten, sie weichen seiner Herrlichkeit.

    Beweinet den, der leidet; beweint nicht den, der scheidet!
    0 welche Lust, allein zu sein, allein zu stehen, welche Pein.
    Der Mai treibt weiße Zweigelein, kein eis’ger Reif im weiten Hain!

    Einst war Heinrich Geier ein kleiner Schreiber in der Gemeindekanzlei meiner Heimatgemeinde. Die meisten seiner Arbeiten meisterte er mit Eifer und Fleiß. Aber ein kleiner Schreiber zu bleiben genügte dem kleinen Heinrich keineswegs. Einmal, auf dem Heimweg von der Gemeindeversammlung, leistete sich einer der drei Oberschreiber eine Kleinigkeit: Er beteiligte sich an einer Keilerei. Heinrich Geier teilte dieses Ereignis sogleich dem Gemeinderat mit, und nach einiger Zeit war eigenartigerweise Heinrich Geier einer der drei Oberschreiber. Die beiden gleichgestellten Schreiber verleitete er, sich kleine Ungereimtheiten zu leisten. Diese Kleinigkeiten weitete er vor dem Gemeinderat dreist zu Gemeinheiten aus. Nach einiger Zeit war der kleine Heinrich alleiniger Gemeindeschreiber. Er errichtete sogleich sein eigenes Reich, eine Tyrannei im kleinen. Die meisten seiner Mitarbeiter, deren kleine Fehler er geistreicherweise eigens in einer Kartei aufzeichnete, fürchteten ihn, bis auf den eifrigen, fehlerfreien Heinz Peyer, der eines Tages im Mai dem Gemeinderat mitteilte, Heinrich Geier habe sich beim Bau des Gemeindeheims bereichert; nicht nur habe er einen auf Gemeindeboden entdeckten Steinmeißel aus der Steinzeit seiner Steinsammlung einverleibt, sondern auf einem seitlichen Teil des Grundstücks des Gemeindeheims für sich ein Eigenheim gebaut. Nach einiger Zeit war Heinz Peyer alleiniger Gemeindeschreiber.

  • TRA022 Bisherige Vokale vermischt

    1. Felder werden in Aaren gemessen.
    2. Raben leben monogam.
    3. Die Ähren hängen der Gans zum Hals heraus.
    4. Das Tal der Täler.
    5. Die Attentäter haben schwarze Barte.
    6. Die Mägde haben naßkalte Hände.
    7. Der Mann hatte einen schäbigen Zahn.
    8. Im Alter Taler zählen.
    9. Der männliche Baß klang in den Sälen beseelt.
    10. Hans stärkt Schnaps.
    11. Mit schwarzen Rädern am Wagen zum Grab.
    12. Aas ätzt im Magen.
    13. Die Magd muß nächtelang Bast schaben.
    14. Im Regen wird der Wächter naß.
    15. Während der Wacht in der Nacht Gras mähen.
    16. In Sälen essen die Asen.
    17. Im Dampfbad verschwinden Äderchen am Hals.
    18. Die Täter werden in der Mette ermahnt.
    19. Mit Mähren das Bad teilen.
    20. Die Wächter kamen über den Paß in die Täler.
    21. Esel haben starke Adern.
    22. Mit Macht Asseln von den Ästen schlagen.
    23. Unbekannte Mächte sind in der Tat nicht zu bekämpfen.
    24. Essig in den Salat geben.
    25. Mit dem Älterwerden das Fach wechseln.
    26. Die sensible Annette lebt in Bregenz.
    27. Nächtelang reden.
    28. Der Nachtwächter war eigentlich ein Maler.
    29. Das lange Tal merken.
    30. Die Zähne Anastasias glänzen.
    31. Gräber mahnen an das Lebensende.
    32. Die Mähnen verdecken den Pferden halb die Hälse.
    33. Am Ast im Tal saßen die Gänse.
    34. Das Reh äst am Waldrand.
    35. Karin und Ewald müssen Meter für Meter über die nassen Pässe wanken.
    36. Mehrere Eisen in der Esse haben.
    37. Die Mädchen haben lange Hälse.
    38. Mit nassen Händen in den Bädern.
    39. Sie haben Fächer in den Händen.
    40. Die Pferdemähnen werden beim schnellen Rennen Schaden nehmen.
    41. Zwischen Tannen schlängelt sich der Waldbach.
    42. Vladimir, der Mädchenschwärmer, schäkert lässig.
    43. Die Dame trällert lächelnd das lange Ständchen zum Klavier.
    44. Die Rache des Knechtes war verächtlich hart.
    45. Der Pächter arbeitet mit den Sklaven in mondhellen Nächten.
  • TRA021 EU/ÄU

    Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „o“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    Oo – Eule, Olga – Eugen, Otter – Euter, Ost – euer, Ochse – euch, Motte – Meute, Most – Mäuler.

    Frost – freust, focht – feucht, Form – Feuer, Lotte – Leute, Troll – treu, soll – Säule, fromm – Freude.

    Sommer – Säumer, Sonne – Zäune, Koffer – Käufer, Kolben – Keule.

    Rolle – Reue, Rost – Reuse, Rochen – räuchern, Holle – heule, Holz – häuten.

    Sondersteuer, Sonnenstäubchen, Frostbeulen, Postgebäude, Holzscheune, Ostkäufer, Holzzäune, hoffnungsfreudig, Ostdeutsche, Ortsleute, Ochsenhäutchen.

    Kosten scheuen, von neuem, noch heute, sonst häufig, von Sporthäusern.

    Europa: Oeropa.

    1. Olgas Träume sind oft Schäume.
    2. Onkels Freudengeheul.
    3. Morgen feuern wir euch.
    4. In hohen Bäumen und feuchten Sträuchern kreucht und fleucht es.
    5. Ostdeutsche Steuerleute heulen um die neuen Steuern.
    6. Diese Leute haben feurige Gäule in ihren Scheunen.
    7. Feuchte Säuglinge heulen sich die Mäuler wund.
    8. Euch freut es, heute das Heu und die Spreu zu vertrauern.
    9. Die Meute läutet hinter den Holzzäunen an den Scheunentoren.
    10. Das Freudengeheul in dem Gebäude deutet auf glückliche Gläubiger.
    11. Diese Säulen in den Häusern deuten euch den Weg nach Europa.
    12. Eure Eule äugelt Eugen durch das Gitter an.
    13. Ab heute sind unsere Träume keine Schäume mehr.
    14. Wir seufzen und keuchen unter den neuen Steuern.
    15. Nach dem Kreuzfeuer keuchte der Häuptling deutlich.
    16. Heute verschleudert das Bäuerlein geräucherte Häute.
    17. Heute erleuchtet das Leuchtfeuer eure neuen Gebäude.
    18. Eugen verscheucht die Bräute mit der ungeheuren Keule.
    19. Die Reue der scheuen Bäuerin freute heute die Gläubiger.
    20. Das neue Heu wurde in der neuen Scheune feucht und säuerlich.
    21. Das Freudengeheul der Leute war gräulich und scheußlich.
    22. Die Gäule scheuten neuerlich vor dem gräulichen Mäuerchen.
    23. Schleunigst räuchert Eulalia die erbeuteten Keulen über dem Feuer.
    24. Frau Freude weilt in den neuen Räumen des neuen Gebäudes zwischen Sträuchern und Bäumen.

    Eulalia Leuthold war die neunte Tochter eines Bäuerleins. Äußerlich glich sie schon mit neunzehn Jahren so deutlich einer Eule, daß nie ein freundlicher Bräutigam sie erfreute und die Leute sie immer häufiger ‘Eule’ nannten. Das machte Eulalia Leuthold scheu und scheuer, bis sie sich scheute, aus ihrem Häuschen zu gehen. Im Heuet jedoch ging sie keuchend mit einem geräumigen Beutel auf die Heuwiese eines Bäuerleins, dem die neue Scheune gegenüber ihrem Häuschen gehörte. Sie steuerte von Heuhaufen zu Heuhaufen und stopfte Kräuter und Heublumen in den Beutel. Häufig wurde sie aber von der Meute der teuflischen Kinder, die ‘Eule, Eule’ hinter ihr herheulte, wieder in ihr Häuschen gescheucht. Dort schüttelte sie die Samen aus dem Heu und den Kräutern und trug getreulich Beutel um Beutel voll Heu in die Scheune des Bäuerleins zurück. Den Beutel mit Heusamen bewahrte sie für ihre treuen Freunde. Im Winter streute sie den Heusamen auf das Gemäuer und unter Bäume und Sträucher vor ihrem Häuschen. Was da kreucht und fleucht, saß auf Gemäuer und Zäunen. Eulalia Leuthold äugte aus ihrem Häuschen, man sah deutlich, daß es ihre große Freude war. Als Eulalia Leuthold mit neunundneunzig Jahren starb, waren die gefiederten Freunde nicht von den Bäumen und Zäunen wegzuscheuchen. Was aber die Leute erschreckte war, daß auf dem Häuschen der Eulalia Leuthold täuschend ähnlich, eine ungeheure Eule saß.

  • TRA020 Bisherige Vokale vermischt

    1. Leo forderte mit dem Geschoß ein Gemetzel heraus.
    2. Die Sporen dem in die Zehen drücken, der zu Pferden grob ist.
    3. Die Dänen krebsen oben quer durchs Moor einher.
    4. Die Goten loben die großen, schwedischen Märchen.
    5. Die Socke hat nämlich ein entsetzliches Loch in der Ferse.
    6. Der Held liegt leblos im großen, leeren Feld.
    7. Erzengel werden von goldenen Tellern und Bechern essen und trinken.
    8. Die Hochzeitsschar bewegte sich durch den hohen Torbogen.
    9. Eben schoß das Fohlen quer kommend einher.
    10. Dort werden wir den Mond sehen.
    11. Sie rennen schon genug umher.
    12. Am Montag essen wir Kohl in der Herberge.
    13. Der Erztrottel fährt am Motorroller über die Zollgrenze.
    14. Dort gibt es im Märchen große Reben.
    15. Jenseits dehnt sich der Osten.
    16. Der Bischof hängt an der schweren Glocke.
    17. Der Chor der Engel lobt Gott.
    18. Die Erben waren die Erzfeinde des Toten.
    19. Der große leblose Frosch.
    20. Wenig Geld für Lotto ausgeben.
    21. Dem See entlang dehnt sich das hohe Rohr.
    22. Der hohe Wochenlohn Edwins reichte Lotte für Monate.
    23. Frosch und Sperling fressen jenseits vom Feld.
    24. Von oben, aus der Erzmühle, kommt der Erzfeind.
    25. Im Dorf wurde fürs Fernsehen gedreht.
    26. Otto war im Märchen zu grob.
    27. Ob Erna zum Schwert greifen soll?
    28. Wir kommen aus dem Kreml her.
    29. Wir loben die spärlichen Gesten der Orientalen.
    30. Der dänische Bischof sorgte für Most.
    31. Hopfengetränke für die Seele.
    32. Mit Ähren und Lorbeerlaub bekränzt.
    33. Der Professor lobt.
    34. Herzlose Soldaten kämpfen für den Diktator.
    35. Der Doktor horcht mit dem Stethoskop.
    36. Stereophoner Ton.
    37. Krähende Hähne zogen den davonrennenden Rebhühnern nach.
    38. Die Hochzeit im marmornen Schloß brachte Lob von oben.
    39. Vehement schäkert die Herzogstochter mit Odo im Feld.
  • TRA019 Wechselndes E

    1. Beate verehelicht den ersten besten.
    2. Ein Vehikel ohne Pferdestärken.
    3. Der Beduine handelt mit Erdöl.
    4. Debatten zerren am Nerv.
    5. Emil hat um Sekunden den Rekord egalisiert.
    6. Wer kennt wen?
    7. Unseriöse Reklamen und Werbungen.
    8. Die häßlichen Hessen.
    9. In Venedig erst elegisch, später umso lebendiger reagieren.
    10. Renate hat Erzfeinde am Erzberg.
    11. Leo überfällt entsetzliches Elend.
    12. Der eleganten Melodie lauschen.
    13. Der Plebejer vegetiert dahin.
    14. Du mußt im Dezember Schneeketten verwenden.
    15. Denn am Meer genießt man das Leben mehr.
    16. Die Wegzehrung wegzerren.
    17. Der Stern fällt auf das Feld.
    18. Diese Lärchen sind voll Lerchen.
    19. Neben der Spelunke ist die Zementfabrik.
    20. Er versteht es von selbst.
    21. Ein Heer von Herrn mit Schwertern und Degen im Nebel.
    22. Helga und Ewald sind mit ihrer Ehe in ihrem Element.
    23. Die elegische Sequenz war wie von Engeln gesungen.
    24. Hermann muß bis an sein Lebensende im Erzbergwerk arbeiten.
    25. Keine Menschenseele war zu sehen.
    26. Die Stellen in den Ställen sind immer die selben.
    27. Das Reklamewesen beruht auf Denkfehlern.
    28. Weil es regnet, rennt er.
    29. Der ewige Segen war so recht bestellt.
    30. Der Deckel auf der Herdstelle.
    31. Edle Seelen zehren und leben von anderen Menschen.
    32. Die Wegzehrung am Weg wegzerren.
    33. Er regierte nur für Sekunden.
    34. Lemuren sind für Menschen genetisch wertlos.
    35. Jenseits von Eden.
    36. Zu Fuß vom Rennweg in die Belvederegasse gehen.
    37. Neben den Gärten des Kremls werden wir von Wegknechten geneppt.
    38. Die Geste der Gäste wirkte elektrisiert.
    39. Es geht schon weg.
    40. Dieser schlechte Vers fällt keinem Schlächter ein.
    41. Der Held hält das Schwert.
    42. Die Spionage der Engländer und Neuseeländer.
    43. In der ehemaligen Sowjetunion versteht er seine Chance zu wahren.
    44. Der Senator wird dem Beduinen separat vegetarisches Essen geben.
    45. Mehr denn je lernt Edith schwere Sprechtechniksätze auswendig.
    46. Der elektrische Schlag werde dem Pferd und dem Knecht helfen.
    47. Des Schwerverbrechers Leben endet demnächst in der Zelle.
    48. Die Kenntnis der wegwerfenden Bemerkungen werde wertvoll sein.
    49. Wenn in welkenden Blättern der Herbstwind weht, wenn das schwellende Weben zu Ende geht, wenn die Hecken voll Beeren stehn, werden wir den Schnee bald sehn. Wenn der Schnee zergeht, der die Erde deckt, wenn der Lenzwind weht, der die Erde weckt, wenn gegen den Berg die Herden gehn, werden Weg und Steg bald voll Blüten stehn. Schneebedeckte, feste Erde, lenzgeweckte erste Herde!
    50. Ceres! Segenspendende – ew’ge, Verderbenwendende! Sende den West dem Meere entgegen, spende der Erde schwellenden Segen, lechzender Herde den quellenden Regen!
    51. Der gefährliche Einbrecher Emil Bär lebte abwechselnd im Gefängnis und in jenen Wäldern, die sich in nächster Nähe des Städtchens dehnten. Stets, wenn er den letzten Rest eines Vergehens abgesessen hatte, wurde er zu einem letzten Gespräch zum Gefängnisdirektor gebeten. Der Direktor redete sehr ernst. Er erwähnte zuerst regelmäßig das Elend des Verbrecherlebens in der Gefängniszelle. Später erzählte er vom Werden, Wesen und Vergehen des Menschenlebens. Das Gerede ärgerte Emil selbstverständlich entsetzlich. Der Direktor merkte nicht, daß Emil sein Interesse stets dem Geld zuwendete, welches er während seiner Predigt auf die Theke zählte. Zuerst rechnete er Emil vor, wie er das Geld ehrlich und redlich zu verwenden hätte. Endlich war Emil seiner Fesseln ledig. Spätestens im nächsten Städtchen, nach etlichen wärmenden Schnäpsen, hatte jedoch Emil die Predigt des Direktors vergessen. Aus dem Versteck in den Wäldern zerrte er schnellstens Werkzeug, Säge und Brenner, und wie eh und je war der Einbrecher Bär täglich im erlernten Gewerbe tätig. Nächtlich kletterte er frech durch die Fenster älterer Millionäre. Er fesselte und knebelte die Schläfer unter der Bettdecke und ging brennend und sägend ans Werk. Schnell war es um die härtesten Geldschränke geschehen. Erst nach mehreren Verbrechen bemächtigten sich die Schergen des Schwerverbrechers und steckten Emil gefesselt in die Zelle. Nachdem er wieder einmal das letzte Jährchen abgesessen hatte, erklärte Emil dem Direktor, ob er es denn nicht endlich gemerkt hätte, daß er ständig im Gefängnis leben möchte? Er werde nämlich nächstens sechzig, da werde es anstrengend und beschwerlich, in Regen und Schnee Verbrechen zu begehen. Er wäre deshalb längst gern ehrlicher Angestellter des Gefängnisses gewesen, Wärter oder ähnliches. Der Direktor lächelte und stellte Emil als Essensträger des Gefängnisses ein. Emil wechselte lediglich sein Jäckchen und schleppte nun das Essen für die Häftlinge von Zelle zu Zelle. Nach sechs Jahren hängte der Direktor anläßlich des Angestelltenfestes als Anerkennung einen Stern aus Blech an das Wärterjäckchen des ehedem Schwerverbrechers Emil Bär.
  • TRA018 E – kurz, offen

    Beachte: Erzbischof, Erbe, echt, es, Äbte, Blech, Mensch, des, Sperling, Geste, Gerte, Berg, Herberge, Chef, Ferne, Wärter, jenseits, Rebhuhn, Verse, Sowjet, Kreml, Nobelpreis, Rentier, Gabriel, Elisabeth, Nazareth, Phlegma, Erfurt, Gebhart, Mohammed, Jenbach. 

    1. Ärger mit Teils Gesten.
    2. Die Gärtner wecken.
    3. Gebhart brennt die Brennessel.
    4. Die Eltern in Lech treffen.
    5. In Tennen wird gedrescht.
    6. Sechs helle Flecken.
    7. Die Herberge des Chefs am Berg.
    8. Schlechten Äbten gefällt es.
    9. Stelzengänger beim Essen in die Ecke setzen.
    10. Das Fell benetzen.
    11. Des phlegmatischen Helden Blechhelm.
    12. Auf Dächern sitzen Sperlinge.
    13. Rebhühner in Netze pferchen.
    14. Es hängt im Kreml.
    15. Welcher denkt es?
    16. Erzbischof Herbert hält es.
    17. Elisabeths Welt reicht bis an die Decke.
    18. Ein Menschengeschlecht voll Geldverschwender.
    19. Werfen wir es weg?
    20. Ist Erzengel Gabriel aus Blech?
    21. Etliche denken schnell.
    22. Perlen bringen Pech.
    23. Sowjets im Fernen Osten.
    24. Mit Kellen Breschen schlagen.
    25. Schlechter Speck hängt senkrecht.
    26. Herumfetzen mit Gerten.
    27. Verse aus Burgdorf.
    28. Mit hartem Geld nach Erfurt.
    29. An Flecken lecken.
    30. Im Jenseits treffen sich Engländer und Lettländer.
    31. Ein echter Erbe.
    32. Mohammed aus Jenbach erhält einen Nobelpreis.
    33. Hinterm Berg in Nazareth. 

    Feld – fällt, Verse – Ferse, Lärche – Lerche, Schlächter – schlechter, Ställe – Stelle, Gäste – Geste, Held – hält. 

    Spionage, Karriere, Chance, Premiere, Charge, Blamage.

    Belvederegasse, Spionageaffäre. 

    Aber (Endsilbe): Chancengleichheit, Premierenfeier, Karrierensucht. 

    1. Wenn Erzengel wetten, welkt das Geld schnell.
    2. Ist es denn um schnelle Rettung so schlecht bestellt?
    3. Weltverbesserer kennen sich selbst und die Welt schlecht.
    4. Es ist entsetzlich, wenn sich die Erben das Erbe wegzerren.
    5. Denken und Sprechen machen Menschen zu Menschen.
    6. Es ist nicht wegzudenken: das Schnellere ist das Schlechtere.
    7. Werner Knecht stemmt als weitbester Stemmer sechs Zentner.
    8. Wir kennen schreckliche Verse mit Herz und Schmerz als Endung.
  • TRA017 Ä

    Lang, offen: ausschließlich zur Verwendung auf der klassischen Bühne!

    In der österreichischen Hochlautung wird dieser lange, offene ä – Laut’ jedoch lang, geschlossen ausgesprochen.

    Beachte: Ärzte, nächst, Fähre, nämlich, Städte, Gemälde, Späße, gemächlich, Mädchen, Gebärde, Rätsel, grätschen.

    1. In Rumänien spricht man rumänisch.
    2. Dänischer Grund und Boden.
    3. Kläglich den Schädel heben.
    4. Er stählt die Säge.
    5. Den Rätselgemälden.
    6. In den Städten leben Bären.
    7. Diese Ära lehrt uns sehr.
    8. Der wertvolle Bläser kommt näher.
    9. Ehrenvolle Ärzte pflegen in den Häfen.
    10. Leere grämliche Gebärden.
    11. Den Mädchen lehrende Märchen erzählen.
    12. Das sind nicht Hähne, die am Steg äsen.
    13. Die Fähre übers Meer.
    14. Ein Gemälde mit dem Thema Heere.
    15. Die Nägel werden Schäden geben.
    16. Die Mädchen verlieren in den Sälen ihre Seelen.
    17. Die Schäfer werden nämlich gemächlich hergehen.
    18. Am Herd stehen hämisch schäkernde Mädchen.
    19. Die Bärte der Räte ähneln den Mähnen der Mähren.
    20. Nächstens käme eine Herde Pferde in die nähere Nähe der Städte.
    21. Die dämlichen Säer säen nämlich für Hähne und Krähen.
    22. Während die Räte Gemälde zählen, gähnen sie beschämend.
    23. Am Steg schäkern zärtliche Näherinnen mit den Ärztinnen.
    24. Wer werde dem Pärchen den Segen geben?
    25. Er wähnte das Pferd im Regen.
    26. Die Ehre der wertlosen Schläger.

    Hinweis: Nächst-nächstens, höchst-höchstens

  • TRA016 E – lange, geschlossen

    Beachte: Februar, wer, werden, Wert, Pferd, nebst, schwer, Schwert, Krebs, quer, her, Herd, Herde, zehn, zuerst, der Erste, Genus, das Erz; er, der, den, dem.

    Ganymed, Prolet, Mecklenburg, Teplitz, Gerhard, Estland, parallel. 

    Hinweis: Das Erz kommt aus der Erde, das Erz kommt aus der Sumerischen Sprache.

    1. Der Esel geht ins Beet.
    2. Dem gebe ich’s mit Pferd, Degen und Schwert.
    3. Krebse gehen in Estland quer zum Meer.
    4. Der schwere Kegel.
    5. Im Februar genesen.
    6. Wer werde den Herd zudrehn?
    7. Gerhard ist der Erste, der im See steht.
    8. Das Erz ist schwerer als Erde.
    9. Zuerst die zehn Pferde Ganymeds sehn.
    10. Geben ist von hohem Wert.
    11. Tee und Kaffee hergeben.
    12. Er werde quer gehen.
    13. Wer geht nebenher?
    14. Eduard und Eva krebsen einher.
    15. Reben sind dem Proleten edler als Efeu.
    16. Er werde eine Herde Pferde aus Teplitz sehen.
    17. Ehre wem Ehre gebührt.
    18. Er wertet sehr hoch.
    19. Mehl vom Steg stehlen.
    20. Den sehe ich.
    21. Ich kann in deinem Wesen lesen.
    22. Du mußt den Segen nehmen.
    23. Die Schere auf den Herd legen.
    24. Sie werden auf leeren Wegen gehen.
    25. Die Zehen parallel herlegen.
    26. Die leeren Reden werden uns nicht lehren.
    27. Das Heer kommt bei Regen übers Meer.
    28. Lebkuchen herlegen.
    29. Im Elend betet er edle Gebete.
    30. In Mecklenburg den Esel stehlen.
    31. Ein redseliger Redner redet stets schwerlich daneben.
    32. Ein Lehrer predigt für einige wenige edle Seelen.
    33. Er habe ehedem eher weniger als zehn Erdbeeren hergegeben.
    34. Wir werden eher weniger als zehn Schneeverwehungen sehn.
    35. Leere Seelen werden schwerlich wertvoll werden.
    36. Zuerst werdet ihr für Eduard die Pferde Gerhards stehlen.
    37. Ehre demjenigen, der die sehr schweren Abwertungen übersteht.
    38. Wer das schwere Schwert aus Erz herlegt, der ist der Erste.