Radio, Science, Education

Wien

Podcasting

  • Podcasting für Anfänger:innen

    Immer wieder fragt mal jemand, wie das geht mit dem Podcasten, und ich habe jetzt einmal die für mich vorstellbar einfachste Möglichkeit aufgeschrieben.


    So, du möchtest einen Podcast machen?

    Am besten ist, du legst einfach los. Jedes Element kannst du noch ändern. Ziel ist, möglichst zuverlässig bis zur 10. Folge zu kommen. Du lernst sehr viel dabei. Danach haben sich viele Fragen selbst beantwortet oder sie haben sich selbst erübrigt. Dann kannst du an allen verbleibenden Schrauben drehen, um deinen Podcast zu verbessern.

    Was du am Anfang nicht brauchst?

    1. Fancy Signation, unglaublicher Titel
    2. Tolle Sprecherstimmen
    3. Teure Hardware
    4. Schneidekunst und Gestaltungshandwerk
    5. Grafik, Marketing und Social Media, Gedanken an die Zielgruppe

    Was du am Anfang schon brauchst?

    1. Einen Feed. Wenn es was für die Ohren ist, und einen Feed hat, ist es ein Podcast.
    2. Einen Takt. Regelmäßig und schmutzig ist besser als perfekt, sauber und selten.
    3. Die Zeit, deine eigenen Folgen nach Veröffentlichung selbst ganz zu hören.
    4. Ein offenes Service, das dir die Veröffentlichung macht.
    5. Shownotes und Kapitelmarken.

    Wie geht es? Du klickst dir ein Konto bei https://www.podigee.com für 12€ pro Monat, 4 Stunden pro Monat sind dabei. Die machen den Feed, sorgen für gutes Audio, und stellen die Folgen zum Download und Abonnieren bereit. Du füllst dort die Angaben für deinen Podcast aus. Jetzt bist du mit den Vorbereitung fertig. Danach nimmst du die erste Folge auf. Sie wird die sogenannte „Nullnummer“. Darin erzählst du, was du vorhast. Du verwendest irgendein Mikrofon, Hauptsache du hältst es halbwegs ran. Allenfalls ein bisschen schneiden mit irgendeinem Audioprogramm, das kann man lernen. Du lädst die Aufnahme hoch, bestätigst alle Fragen und drückst OK. Du bist online. Dann machst du dir einen Plan für die ersten 10 wirklichen Folgen, den du abarbeitest. Höre deine Folgen selbst nach dem Veröffentlichen zur Gänze durch und mache dir dazu deine Gedanken. Das sorgt für einen automatischen Verbesserungseffekt. Bleib nicht stehen, mach’ weiter. Auch wenn du nichts aktiv machst, wird die Qualität und deine Downloadzahlen linear zunehmen. Es wird am Anfang nicht spektakulär sein, es mag zäh wirken, aber deine Erfahrungen wachsen und dein Erfolg kann mit dieser zunehmenden Erfahrung durchaus beschleunigt werden. Viele Podcasts möchten am Anfang alles richtig machen. Ach was.

    Was? Du willst was besser machen? Ja. Du kannst jedes einzelne Element verbessern. Ein toller Titel. Ein gutes Mikrofon. Headsets. Studio-Link. Ultraschall Schneidesoftware. Eigenes Hosting, Audiobearbeitung mit Auphonic. Verzeichnisse. Ein tolles Konzept. Sprechtechnik-Kurse. Etwas Dramaturgie. Ein bisschen schneiden. Tollere Raumakustik. Spannendere Fragen. Klarere Aussagen. Bessere Sichtbarkeit. Und Hörbarkeit. Und Geld. Und Spannung. Unverwechselbarkeit, Relevanz. Verbindungen in die Communities.

    Wer hilft? https://sendegate.de mit den Podcastpat:innen. Stell’ dich dort einfach mal vor.

    Link: Podcastmachen (PDF)

  • Podcast und Radio

    Eine Art ist, was sich paart. Das wissen die Biologen. Pferd und Igel sind verschieden. Radio und Podcast auch, sonst hätten sie sich längst vermischt. Es gibt aber Überschneidungen. Das Wichtigste: sie teilen sich ein Ohr. Zwei natürlich.

    Dann geht es aber schon los: Radio wird über Lautsprecher gehört, Podcasts über Kopfhörer. Radio ist Verlautbarung, Podcast Diskurs. Radio ist Handwerk. Podcast eine Haltung. Radio ist Schein. Podcast hat nichts zu verlieren. Zielgruppe wichtig – Zielgruppe egal. Radio möchte Hörer, Podcasts akzeptiert die Hörer, die sie verdienen. Wenn Radio zu Podcast werden soll, ist das mit Mehraufwand verbunden. Wenn Podcast zu Radio werden soll, auch. Beide müssen nachhaltig agieren, damit sie auf längere Sicht erfolgreich sind. Radio ist gebühren- oder werbefinanziert, Podcast Umweg- oder Hörer:innenfinanziert. Ausnahmen bestätigen wie immer diese Regeln.

    Nun zu Details.

    Eine Erfolgsgeschichte: Drosden, Virologe. Corona Virus Update. Tägliche Episode zur Corona-Lage. Produziert von zwei Wissenschaftsjournalisten des NDR. Schnell umgesetzt: der Arzt bekommt ein Gerät und kann jeden Tag technisch eine Folge Gespräch liefern. Kompetenz kommt von beiden Seiten.

    Hat es einen Feed? Dann ist es ein Podcast. „Podcast” als Ausspielkanal für hochwertige Radiosendungen. Nur mit einem Feed ist eine regelmäßige Sendung im „Podcatcher“ auf mobilen Endgeräten (Smartphones) abonnierbar. Hier gibt es bereits einen Rückstand: Es sollte einen Feed für jede regelmäßige Radio-Wortsendung geben. Zusätzlich zur Mediathek. Es ist dabei nicht wirklich notwendig, dass die Files länger als eine Woche vorgehalten werden. Hauptsache, Onkel Fred in Australien kann die Sendung auf seinem Smartphone abonnieren. Der deutschsprachige Raum befindet sich im ganzen Internet – weltweit.

    Radio ist Handwerk, Podcast eine Haltung. Die Stärke von Öffentlich-Rechtlichem-Radio liegt in der ausgebildeten Sprache, im Journalismus, in der Musik, in der Schönheit von Formaten, im Weglassen, Auswählen, Gestalten und im verlässlichen Auffinden unterschiedlicher Standpunkte. In der Diskussion (Redaktionssitzungen). Die Stärke von Radio liegt nicht in der Wahrheit – die gibt es nicht. Die Stärke von Podcast hingegen liegt im Diskurs, im Prozesshaften, im Zugänglichmachen. Nicht im Veröffentlichen – hier ist also für Radio vermutlich wenig zu tun. Obwohl.

    Vom persönlichen Vorteil. Ein Podcast wächst dann über die 4. Episode hinaus, wenn er nachhaltig ist. Wenn er für den Produzenten Vorteile hat. Das müssen ehrliche Vorteile sein, im Sinne Viktor Frankls Ergonomie am Arbeitsplatz. Wissen, Vorsprung, ein besserer Zuhörer werden, ein besserer Mensch. Wenn es die Hörerzahl ist, die mir zuhören, und ich das wichtig finde, dann die Hörerzahl. In jede Unternehmen gibt es bisher unerkannte Mitarbeiter:innen, die genau in dieser Hinsicht nicht nur Interesse, sondern auch Talent haben.

    Podcast ist Lagerfeuer. Intim (im Ohr über Kopfhörer), authentisch, befreit von Längenvorgaben. Verlässlichkeit, einmal pro Woche, zweimal im Monat, ein mal pro Monat, alle zwei Monate. Sie fordern bestehende Hierarchien heraus und erreichen Zuhörende an nicht vorhergesehenen Orten und Umständen. Zielgruppen zu definieren ist nicht Podcasterdenke. Sie haben keine Musik. Oft auch keine Signation, einfach weil es egal ist. Ein Podcast erreicht die Hörer, die er verdient. Podcast ist Hörer:innentreffen – direkter Kontakt in verschiedenen Städten. Manchmal auch live. Podcast ist das Leben und die Pflege von Metadaten, von Kapitelmarken, die Einbindung des Chats (begleitende Diskussion von Livesendungen via Slack/Andere Software) auf Augenhöhe. Podcasts sind durch ihre Länge trollfrei. Es gibt immer eine Nullnummer, die bereits veröffentlicht wird. Podcasts entwickeln sich über die Episodenzahl. Jene mit 200+ sind die Götter im Podcasthimmel. Podcast is Community, in der bedingungslos geholfen und das System weiterentwickelt wird (Sendegate, #Subscribe, #podcastpatInnen).

    Wovon leben Podcaster:innen? Nicht von Werbung, denn „die hat noch nie etwas besser gemacht“, sondern von Aufträgen aus Museen (Texte schreiben) Hörer:innenbeiträgen (freiwillig), Moderationen von Diskussionsrunden, Zuwachs von Wissen. Von der sozialen Währung „Kontakt und Begegnung“. Von Auftragsarbeiten, die aus ihrem Ruf entstehten, gute Gesprächspartner zu sein.

    Weitere Gedanken: Das Manuskript wieder aus dem Radiobereich zurückdrängen. Erzählendes Radio. Das kann man im Podcast üben. Weiterbildung (Mikrofonzeit).

    Meine Meinung — was kann man beim Radio tun: Transfer von Radio zu Podcast funktioniert nicht gut, vieles wird dann als „Zusatzbelastung“ empfunden. Eher beim Radio bleiben, oder Podcasts völlig neu aufsetzen.

    Hörtipp: “Organisationsidentität” von “FG077 Organisationsforschung” / Leonhard Dobusch
    Link: https://forschergeist.de/podcast/fg077-organisationsforschung/?t=14%3A54%2C19%3A47


    Sammlung der Podcast-Posts hier: http://www.sprechkontakt.at/category/podcasting/ 

  • Radio von zuhause

    Erfahrungen von Lothar Bodingbauer (Ö1 NAT, Ö1 MOM)

    Interviews für Radio wurden bisher face:face oder in Studios durchgeführt, die über Rundfunkleitungen verbunden sind. Wenn beides nicht funktioniert, weil Homeoffice vorgeschrieben und Funkhäuser gesperrt sind, können Radioleute Technik verwenden, die in den letzten Jahren von Podcaster:innen der deutschsprachigen Podcastlandschaft entwickelt wurden: “Studio-Link”. Abhängig vom Mikrofon der Gegenseite sind hier Interviews in Studioqualität möglich.

    Beispiel (Sendung mit 6 Leuten an unterschiedlichen Plätzen): https://freakshow.fm/fs248-public-static-final

    So geht es:

    1) Mein Gegenüber hat ein tolles Mikro und ein Interface. Lösung: Studio-Link Standalone. Die Gegenseite lädt das Programm herunter, startet es, sagt mir ihre/seine ID. Ich lade das Programm herunter, starte es, gebe die ID ein. Allenfalls: Auswahl des Interfaces. Beide Seiten haben einen Aufnahmeknopf, den sie betätigen. Sollte es durch das Internet zu Verbindungsstörungen kommen, kann die lokale Aufnahme verschickt werden. Das Gespräch kann auch gleichzeitig über ein beliebiges Videokonferenz-System geführt werden, um die Gegenseite zu sehen, es wird dann dort nur das Bild verwendet, und der Ton stummgeschaltet. / Häufiger Fehler: Echo – Gegenseite muss einen Kopfhörer aufsetzen. Es gibt auch einen “live”-Knopf, das einen Link zum Abhören der laufenden Aufnahme in bestmöglicher Qualität liefert.

    Link: https://doku.studio-link.de/standalone/installation-standalone.html

    Link: Anleitung (pdf, Englisch, für Gäste) | Anleitung für Gäste, gut zu klingen von Joram Schwartzmann (engl.)

    2) Mein Gegenüber hat kein ordentliches Mikrofon, aber immerhin ein Smartphone. Lösung: Ich schicke ihm einen Link – angeklickt öffnet sich beim Ersten mal eine Download-Seite für eine App (Softphone), diese App wird installiert, und der Link noch einmal geklickt – es ist mit diesem Link alles vorkonfiguriert. Ich habe auf meiner Seite in “my Studiolink” diesen Link vorbereitet und kann dann mit Studiolink-Standalone auf meiner Seite das Gespräch wie in Punkt 1) durchführen und aufzeichnen.

    Link: https://doku.studio-link.de/mystudiolink/cloud-softphone.html

    3) Mein Gegenüber hat “nur” eine Telefonnummer. Einerseits kann ich aus Skype mit Guthaben herauswählen. Mit Skype Call Recorder (Apple) kann ich beide Spuren getrennt aufnehmen und dann verwenden. Oder ich sorge dafür, dass Studio-Link eine Nummer anrufen kann. Dazu muss ich eine sogenannte SIP-Nummer organisieren. Mit diesem SIP-Konto kann ich die/den gewünschten TeilnehmerIn anrufen, Aufzeichnung wie immer über den Studiolink-Standalone Aufnahmeknopf. Oder ich kann angerufen werden.

    Link: https://sipcall.at/index-private.php

    Funktioniert das? Es gibt zwei Fehlerquellen – eine auf meiner Seite – ich sollte meine Infrastruktur schon ausprobiert haben, weil sie eine etwas “neue” Logik hat. Auf der Gegenseite kann es alles geben – von “funktioniert sofort” und “wow”, zu “wir finden den Fehler nicht”. Die Chance ist aber immer mehr als fair. Nur in ungewöhnlichen Umständen (Betriebssysteme/Computer/Aktualisierungsgrad/Interfaces) gibt es Probleme. Die Mühe zahlt sich aus, das Ergebnis ist immer besser als ein Telefonmitschnitt oder Zoom-Mitschnitt oder auch Skype.

    Weitere Tipps:

    A) Größere Interviews (Vom Leben der Natur): Ich verschicke per Post ein kleines Paket mit einem Headset (Beyerdynamic DT297) und einem kleinen Interface (Focusrite Scarlet), das wird angesteckt, und mit Studiolink-Standalone mache ich das Gespräch in bester Qualität. Theoretisch können hier bis 6 Teilnehmer:innen kombiniert werden.

    Link Headset bei Thomann
    Link Interface bei Thomann

    B) Ein AKG-214 Großmembranmikrofon kostet bei Klangfarbe in Wien 298€ (Stand 2022 Juli 322€ bei Klangfarbe, 344€ Link zu Thomann), vielleicht gibt es sie auch in irgendwelchen Lagern zum Ausborgen. Das sorgt für Studioklang ohne Kleiderschrank und Bettdecke etc. Es klingt einfach nicht wie ein “normales Interviewmikrofon für Moderationen verwendet”. In einem normalen Zimmer verwendbar, das nicht kahl ist, braucht keine absolute Stille in der Wohnung.

    C) Auphonic rechnet mir die Aufnahmen “schön”, und zwar vor allem was die Lautstärken betrifft, Rundfunk ist -23 LUFS (Ö1: -20 LUFS). Diese Aufnahme kann ich dann via ftp in den ORF Pool übertragen. Bis 2 Stunden pro Monat gratis. (Keine Rauschunterdrückung einstellen, das mögen wir beim Radio nicht.)

    Link: https://auphonic.com/

    D) Soll ein Podcast bespielt werden, nimmt man sinnvollerweise mit Ultraschall.fm auf, Studiolink ist dort integriert. Man kann auch einfach live senden (bis 500 Hörer:innen, Link verschickbar). Ultraschall verwendet Reaper (derzeit kostenlos), und adaptiert das in die Podcastwelt.

    Link: http://ultraschall.fm

    E) Möchte man zuhause OTs/Radiosendungen schneiden, empfehle ich eher Hindenburg (Mac) als Software – dieses Programm ist angetreten, „um Protools aus dem Rundfunkbereich zurückzudrängen“. Es reicht, die einfach Version zu verwenden, “Journalist Pro” ist nicht notwendig, weil Auphonic für die passenden Lautstärken sorgt.

    Link: https://hindenburg.com

    F) Für den Mitschnitt von Computerton verwende ich Audio Hijack.

    Link: https://rogueamoeba.com/audiohijack/

    G) Die deutschsprachige Podcast-Community heißt “Sendegate”. Dort gibt es Möglichkeiten, alle Fragen zu stellen, die sich ansammeln. Üblicherweise gibt es jährliche Treffen, bei denen man die Entwicklung vorantreibt:

    Link: http://sendegate.de

    H) Alle Podcast-Tipps habe ich auf meiner Seite zusammengestellt, ich stehe gerne auch für Fragen zur Verfügung: lothar@sprechkontakt.at , lothar@sprechkontakt.at

    Link: https://www.sprechkontakt.at/category/podcasting/

    I) Cleanfeed kann auch noch ausgezeichnete Audioverbindungen (Chrome Browser), kostet im monatlichen Abo etwas, ist easy für unerfahrene Gesprächspartner:innen, kann lokale Aufnahmen. Easy mit Smartphones. Man verschickt einfach ein Mail mit dm Link und der Gast wird zugeschalten. Hier muss nichts installiert werden.

  • Podcast – 7 häufige Fehler

    1. Sprache ist zu groß – man eifert vielleicht jemandem oder etwas nach, möchte einen Schein erwecken, fehlender Zeitraum, der beansprucht wird; Atem mit Mundgeräuschen; Klicken
    2. Technik ist zu schlecht – Hall, Nichtpräsenz, Lautstärken, Rauschen
    3. Kein Feed, oder sonderbarer Feed, oder Feed in geschlossenen Systemen
    4. Konzept ist mau bei niedriger Folgenzahl
    5. Format ist nicht nachhaltig – zu viel Energie pro Folge
    6. Monolog statt Dialog oder Trialog etc: Isoliertheit im Denken, Isoliertheit in der Durchführung
    7. Keine Anbindung an Sendegate/Podlove – keine Kapitelmarken, Player, Transkript, Shownotes, keine gegenseitige kostenlose Hilfe
  • 111+ Stellschrauben für Podcasts

    1. Länge
    2. Tonqualität / Auphonic-Verwendung
    3. Frequenz der Veröffentlichung
    4. Aktuelle Folgenzahl
    5. Anzahl Downloads
    6. Regelmäßigkeit der Veröffentlichung
    7. Format
    8. Community-Angebot
    9. Live-Aufnahme mit Chat
    10. Live-Option vor Publikum
    11. Monetarisierungswille
    12. Förderungspotenzial für Geldgeber
    13. Anzahl an Stimmen, unterscheidbar/ähnlich
    14. Sprechweise und Sprechtechnik
    15. Genderwahrheit (Gäste, Inhalt, Art zu reden)
    16. Gewalt in der Sprache vs. Gesprächskultur
    17. Bedarf für diesen Podcast
    18. Massentauglichkeit
    19. Skalierbarkeitselemente
    20. Aktuelle thematische Relevanz
    21. Definierte existierende Zielgruppe
    22. Außerhalb-der-Zielgruppen-Chancefaktor
    23. Abhängigkeiten irgendwelcher Art
    24. Medienhaus im Nacken vs. Indie
    25. Interessensgruppe im Nacken vs. Indie
    26. Support von angrenzenden Abteilungen
    27. Persönlichkeitszuordnung & Rampensau-Faktor
    28. Kleinteiligkeit, Gestaltungsdichte
    29. Schnitt oder nicht
    30. Vorbereitungsdauer
    31. Definierter Workflow zur Episodenentstehung
    32. Kontributorendeklaration
    33. Bearbeitungsdauer nach der Produktion
    34. Unverwechselbarkeit, Vergleichbarkeitsfaktor
    35. Vorbilder irgendwo vorhanden?
    36. Grafik und Metatexte
    37. Signation, Sounddesign, Soundlogo
    38. Newsletter begleitend
    39. Facebook / Twitter / Instagram / TicToc
    40. Vorankündigung der Folgen
    41. Planungshorizont
    42. Podcast-Community-Anbindung D/Ö
    43. Nähe-Ferne-Potenzial ausgeschöpft
    44. Ausspielkanäle ausgeschöpft
    45. Lizenzfragen geklärt
    46. Jingle / Signation / akustische Trennungselemente
    47. Transkript und Transkript-Player-Einbettung
    48. Übersetzung in andere Sprachen & Länder
    49. Micro Payments und weitere Spendenmöglichkeiten
    50. Hörer-Adressierung
    51. Housekeeping : Content – Ratio
    52. Mikrofondisziplin
    53. Überraschungselemente
    54. Impact-Factor – wird erwähnt, Cross-Empfehlungen
    55. Shownotes gepflegt
    56. Episodenbilder und Episodenunterscheidbarkeit
    57. Ästhetisierungsfaktor im Gesamtbild
    58. Schnöselfaktor
    59. Kritikmöglichkeit
    60. Hörertreffen
    61. Podcast-Radio-Crossoverpotenzial
    62. Podcast-Print/Online Crossoverpotenzial
    63. Abo-Button auf Homepage
    64. Internetauftritt: Episodenliste versus „letzte Folge only“
    65. Aufkleber, Kugelschreiber, Luftballons, Shirts etc.
    66. Kindermit/zuhörtauglichkeit
    67. Intimitätsfaktor, Lagerfeuerfeeling, Radiogefühl, Drama und große Bühne?
    68. Geschwindigkeit / Pace
    69. Doppelgeschwindigkeitsabspielgeeignet
    70. Innovationspotenzial – ganz vorne in der Meute?
    71. Professionalitätsgesamteindruck
    72. Dauer-Archivierung (archive.org) vs „stirbt mit Macher:in“
    73. Kapitelmarken / Bilder zu Kapitelmarken
    74. Würde man eine Episode zufällig hören wollen – Faktor
    75. Hat bei einem Symposion darüber erzählt
    76. Hat einen Preis gewonnen, Preistauglichkeit
    77. Universitäts-Anbindung
    78. Zitierbarkeit angesprochen bzw. geklärt
    79. Volatilität – Folgen ändern sich ständig / bleiben gleich
    80. Ausgereiztheit. Fertig. bzw. Potenzial für wie viele Folgen
    81. Haben-die-Gestalter:innen was davon-Faktor
    82. Podcast-als-Haltung Kompatibilität
    83. Bei fyydd und panoticum geclaimed?
    84. Foto der Gestalter:innen irgendwo dabei
    85. Eigene Domain
    86. Hobbyproduktion, Nebenbei oder Hauptberuf
    87. Wie finden es andere – Stimmen bekannt?
    88. Im Sendegarten je gewesen?
    89. Gäste oder nicht
    90. Prominenzfaktor passiv (Gäste) und aktiv (Hörer:innen)
    91. Themenklarheit
    92. Würde es mein Vater hören – Faktor
    93. Druck auf die Veröffentlichung der nächsten Folge vorhanden
    94. Redigierte Manuskripte bzw. Zweitverwertung der Inhalte
    95. Hinweise auf andere Podcasts im Programm
    96. Gibt es eine oder mehrere Gold-Folgen, sind diese auf der Homepage dargestellt
    97. Sieht auf allen Playern und Devices gut aus
    98. Veränderungswille, -wunsch, oder -druck
    99. Existierendes Einkommen aus Podcast / Folgeaufträgen
    100. Könnte man es als Unternehmen aufblasen-Faktor
    101. Wurde bereits eine Folge zurückgezogen
    102. Könnte jemand eine produzierte Folge zurückziehen – (Droh)potenzial
    103. Troll-Freiheit
    104. Text-Redundanzen/Dubletten in der Folgendarstellung (Titel, Untertitel, Beschreibung)
    105. Wenn kommerziell: Produktionskosten bekannt, Verkaufskosten pro Folge bekannt
    106. Nachhaltigkeitspotenzial für Produzent:innen, „wesensgemäßes Podcasten” möglich?
    107. Glücksfaktor aktiv (Produktion) und passiv (Zuhören)
    108. Qualitätsmananagement
    109. Feedback vorhanden
    110. Feedbackmanagement vorhanden
    111. Einsam versus gemeinsam – Faktor
    112. Accessibility: Hörbehinderung, Seebehinderung, Leichte Sprache
    113. Fachzeitschriften Anbindung
    114. Sprachmix / Mehrsprachigkeit
    115. Freies Radio Anbindung/Verwandtschaft/Herkunft
    116. Fach-Experten machen Podcast vs. Laie
    117. Risikofaktor 1: was würde passieren, wenn was inhaltlich schiefgeht
    118. Risikofaktor 2: was würde passieren, wenn der Feed bricht und alle Abos weg sind
    119. Kopf und Kragen – Faktor: Ist jemand abhängig vom Podcast
    120. Geplante Obsoleszenz/Ablaufdatum vorhanden
    121. Langzeitarchivierung gesichert
    122. Ist/war zu Gast in anderen Podcasts
    123. Es gibt kleine Aufkleber
    124. Dauer und Stelle von Housekeeping
    125. Beim Reden klickt es
  • Podcast und Natur

    Journalismus ist Handwerk und Podcast ist eine Haltung. Beim Podcast möchte man Inhalte vielleicht weniger veröffentlichen, im Sinne hoher Zuhörer:innenzahlen, sondern eher “zugänglich machen”. Wie beim Lagerfeuer, um das man sitzt, bei dem sich jemand über ein bestimmtes Thema unterhält und man dabei zuhören kann. Besonders die Natur eignet sich als Thema für Podcasts, weil es gerade hier viele Menschen gibt, die über einen Teil daraus sehr gut Bescheid wissen. Man spricht in beliebiger Länge miteinander, bis das Thema entweder fertig geredet, oder argumentativ, diskursiv umkreist wurde. So entstehen Geschichten, im Fall der Natur “Naturgeschichten”.

    https://www.facebook.com/annadoppelpunktlog/

  • FYYD Podcastverzeichnis

    Wer eine Podcastepisode zu einem bestimmten Thema sucht, ist bei FYYD gut aufgehoben. Es gibt dort auch die Möglichkeit, kuratierte Listen zu erstellen sowie Player mit bestimmten Episoden in WordPress-Seiten einzubetten.

  • Hörerlebnis: Stille + Podcast

    Ich habe mein „lokales Hörmaximum“ gefunden, das bessere Ergebnisse als Noice Cancelling bringt. Und zwar eine Kombination aus angepassten Schallschutz Ohrenstöpsel für 65€ und Knochenschallkopfhörer für 120$.

    Die Knochenschallkopfhörer habe ich schon seit zwei Jahren, die legen zur Umgebung einfach eine (Podcast-)Stimme drauf, wie wenn jemand neben einem hergeht und mit einem spricht. Radfahren möglich, man hört sonst alles.

    Aber wenn ich das „Alles“ mit den Ohrenstöpseln wegmache, dann spricht jemand ruhig zu mir.

    Ein Traum. Stille! Mit diesen unglaublich weichen Ohrenstöpsel im Schlafwagen, beim Busfahren und vor allem auch im Bett neben der Strasse. Und dann, wenn man Lust hat, einen Podcast auf die Stille addieren.

    Ahhhhhh!

    Links:

    1) Ohrenstöpsel SleepLine via Neuroth
    2) Knochenschall AfterShocks

  • 304. Stoffmuster

    304. Stoffmuster

    14. Juli 2018, 18:15 Uhr, ORF Radio Österreich 1

    Punkte, Streifen, Flecken, Blüten
    Vielfalt der Stoffmuster

    Ein „Podcast-küsst-Radio“-Projekt.

    Es ist eine ganze Industrie, die Musterindustrie, die sich mit der grafischen Gestaltung von Stoffmustern beschäftigt. Ob Karo, Fischgrat, Hahnentritt, Glencheck oder Nadelstreif – die Klassiker sind allen gut bekannt. Der Hunger des Marktes nach immer neuen Formen und Ideen ist groß. Viele traditionelle Muster haben sich aus der Art der Webtechnik ergeben. Drucke erweitern diese Möglichkeiten und in zunehmenden Maße sind auch individuelle Muster von Kundinnen und Kunden gestaltbar. (Lothar Bodingbauer)

    Link zur Seite mit Sendung und Postcast-Episoden