Benjamin Nerding reist seit 5 Jahren um die Welt. Begonnen das Ganze mit einem Ausflug in die Berge. Jetzt plant er eine Tandem-Tour durch Südamerika. Die ersten Jahre war er ohne Kamera unterwegs, er hat nichts aufgezeichnet. Aber seit er seit zwei Jahren mit seiner Freundin reist, beginnen die beiden, ihre gemeinsamen Bilder, ihre Erfahrungen auch zu teilen.
Reise
-

-
Atmos der Welt
Als Radiojournalist reise ich mit offenen Ohren durch die Landschaft.Nicht jedes Geräusch ist interessant und für eine Sendung zu gebrauchen. Aber immer wieder finde ich sie. Ganz besondere Geräusche, die unverwechselbar sind für diesen oder jenen Ort.
Drüben auf https://www.sprechkontakt.at/atmosderwelt/ habe ich einen Podcast dafür eingerichtet. Maximal 2 Minuten pro Folge.
Warum hat diese Website diesen Namen? Kein besonderer Grund, die Domain hatte ich nur mal registriert, weil sie eine der wenigen österreichischen mit vier Buchstaben und leicht auszusprechen ist. Und Atmo ist die in der Radiosprache übliche Abkürzung für Atmosphäre – für Geräusch, im Gegensatz zu OT, dem Originalton, dem Ausschnitt aus einem Interview.
Übrigens: Nehmen Sie sich die Töne mit, wenn Sie möchten. Sie können sie gerne für eigene Projekte verwenden.
Wenn Sie selbst ein besonders schönes Geräusch haben, das Sie in diesem Podcast
sehenhören wollen, machen Sie doch mit und schicken Sie’s rüber, wenn Sie wollen. -
Reisesendung
Meine erste Radiosendung war ein Beitrag für die Reisesendung Ambiente im ORF Programm Österreich 1. Mittlerweile sind schon viele Jahre vergangen und ich frage mich nach wie vor, was eigentlich genau in einer Reisesendung sein soll, und was nicht. Regeln habe ich keine, aber Gedanken schon.
1) Kein Beitrag über eine Stadt fängt mit einer Verkehrs-Atmo an. Es kracht genug. Verbrennungsmotoren haben als kennzeichnendes Geräusch nichts verloren.
2) Was ist ihr schönster Platz in dieser Gegend? Das ist keine gute Frage an einen Bewohner. Besser: Welche Stellen haben Sie in dieser Gegend gerne? Der Hörer soll entscheiden, ob das die schönsten Plätze sind. Oft ist wenig Zeit für Recherchen, mit der Frage nach dem Besten/Schnellsten/Großartigsten kommt nichts Gescheites raus. Das hört man nicht, aber man spürt es beim Hören.
3) Nicht einen Reiseleiter aufnehmen. Bei einem Rundgang mit anderen Touristen. Nicht. Nie.
4) In einem Museum kann man ruhig mit Mitarbeitern sprechen, über ihre Arbeit, ihren Zugang. Man erfährt dann oft etwas über den Inhalt des Museums. Es ist aber nicht so nett, den Inhalt des Museums vom Mitarbeiter zu erfahren. Das kann man als Tourist nach dem Hören der Sendung aus Lust am Reisen selber tun.
5) Es hilft schon, nicht beim ersten Mal an einem Ort eine Sendung darüber zu machen, sondern erst einmal ohne Mikrofon einfach nur Augen und Ohren offen zu halten, um zu “spüren”, was die Gegend ausmacht.
6) Kein “wir” oder “ich”. Warum sollte sich der Hörer für “uns” oder “mich” interessieren?
Link: WRINT – Holger Klein spricht mit Frau Diener von der FAZ über Reisejournalismus
-
Fotos aus Batam, Indonesien
Ich bin gerade in Batam. Batam ist dort, wo vor kurzem mal eine Qantas Düsenteil runtergefallen ist. Das hat sich sehr schnell herumgesprochen. Was, Koffer? Ein Flugzeug ist abgestürzt? Es war dann doch nur ein Bus, der Koffer ausgeladen hat. So ähnlich wie dieser hübsche Bus hier.
Auf der Insel Belakang Padang. Es hatte vor einer Woche den ersten Tag geöffnet: “My Café”. Das Café liegt auf einem doch recht entlegenen Teil einer Nebeninsel von Batam, die man durch ein schmales Boot erreichen kann, und dann nach rechts hinten eine halbe Stunde spazieren, bis übers Meer. Zur Sicherheit die Koordinate dieser netten Menschen: Google Maps.
Das Motorrad hier wiederum hat schon länger keinen Gast mehr gesehen. Es steht ein wenig vergilbt da, und wartet auf eine mitleidige Hand, einen Schwamm, Seife, Wasser und viel Schaum.
Die Hälfte Zeit des Tages ist Nacht. Das ist für mich etwas ungewöhnlich, weil wir im Sommer ja gewöhnt sind, nach Einbruch der Dunkelheit um 10 oder 11 dann irgendwann auch einmal schlafen zu gehen – zumindest unter der Woche. Aber hier fällt die Sonne um 19 Uhr ins Meer, dann ist es finster. Hier gehen wir nicht ins Bett, sondern steigen auf die Motorräder und fahren wo hin.
Ach ja, um 4 beginnt der Muezzin zu singen und der Müll zu brennen. Das ist etwas ungewöhnlich. Die Kinder hier aber unterscheiden sich durch nichts von den anderen Kindern dieser Welt. Sie stecken sich, wenn sie klein sind, die ganze Hand in den Mund, um sie von Schokolade sauber zu kriegen, und gehen, wenn sie größer sind, zur Schule.
Die meisten Rätsel lösen sich meist gut auf, wenn man sich dann irgendwann ein bisschen besser auskennt. In welche Richtung das Bemo fährt und was es kostet. Warum es so angenehm warm ist und immer wieder so gut riecht, warum man einfach über die Straße gehen kann ohne zu Tode gefahren wird. Top 1 der bleibenden Rätsel allerdings sind die Fragen, warum die Menschen so freundlich sind, warum die Zeit so schnell vergeht, und was die Steine bedeuten, die nebenan auf den Telegrafendrähten hängen. Irgendwelche Ideen?
-

Indonesien: Bali
Es gibt Gegenden auf Bali, da fliegen die Wolken so tief, dass man glaubt, darin zu ertrinken. Vermutlich ist es so, dass diese Gegenden höher liegen, dem Himmel also auf halben Weg entgegen kommen. Wer Bilder sieht, vergisst den Lärm des Verkehrs auf den Hauptstraßen.

























-

Nachricht aus Denpasar, Indonesien
Ich werde mich nie wieder über den Stadtlärm in Wien beschweren. Ich werde mich nie wieder über den Stadtlärm in Wien beschweren. Ich werde mich nie wieder über den Stadtlärm in Wien beschweren.
-
Sommerpläne zur Winterszeit
Expedition nach Israel mit Stopp am Schwarzen Meer und Mittelmeer
Foto: Panoramio
Wien – Beograd – Sofia – Varna – Istanbul – Alanya – Cypern – Haifa – Tel AvivMit Aufenthalten an mehreren unbedeutenden Orten. Gepflegtes Mittagessen an einem ruhigen Ort, Nachmittagsruhe, Abendessen nicht im Transportvehikel. Übernachtung wo möglich im ortsüblichen Bahnhofshotel. Schwimmen gehen. Ob jemand mitfährt?
(more…) -
Fun trip
“We were up in castle Neuschwanstein today. Lonnng trip, but fun adventure! Tomorrow, Dachau and hang out in Munich area.”
Quelle: http://www.flickr.com/photos/arexsu/2879431118/in/pool-gadling








