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  • BG00X Special: Von Bienen und Menschen

    In dieser Sonderausgabe der Bienengespräche hört ihr Ausschnitte aus den Folgen 1 bis 14, in Form einer Radiosendung, die im Rahmen des ORF Schwerpunkts Mutter Erde am 21. Juni 2015 im Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt wurde.

    Viel Vergnügen bei diesem akustischen Rundflug.

    Link zur Sprechkontakt-Produktion 218

  • BG014 Pflanzenschutz

    Schnell werden Bauern zu Gegnern, wenn es um das Thema Pflanzenschutz geht.

    Im Gespräch erzählt Hubert Köppl viel von der Sicht der “anderen Seite”. Er ist Berater für Bauern zum Thema Pflanzenproduktion. Hubert ist selbst auch Imker in Oberösterreich.

    Weiters: Ein Interview mit dem Zoologen Karl Crailsheim zur Bienengesundheit in Österreich und der hohen Wintersterblichkeit 2014/2015.

    Kosten bei der Arbeit. Mit Fritz Haselsteiner. Foto: Heidrun Singer.
    Süßes bei der Arbeit. Auf dem Dach der Wiener Staatsoper. Mit Fritz Haselsteiner. Foto: Heidrun Singer.

    Der Korrespondentenbericht kommt dieses Mal als Reportage: Bienen auf der Oper in Wien, wir begleiten Heidrun Singer und Fritz Haselsteiner.

    Hinweis auch auf die Ö1 Bienen & Menschensendung am 21. Juni 2015: Moment Leben Heute, 18:15 Uhr, ORF Radio Österreich 1. Link zum Programm.

  • BG013 Belegstelle und Königin

    Bienenköniginnen bestimmen die Eigenschaften eines Volkes.

    Um sie auch mit den passenden Männern in Verbindung zu bringen, werden sie zu Belegstellen gebracht, wo sie befruchtet werden.

    „Es zählt die Lufthoheit“, berichtet der Bioimker Anton Schleining über seine lange Erfahrung als Leiter der Belegstelle Hirschgrund in der Nähe von Mistelbach in Niederösterreich.

    „Es zählt die genetische Vielfalt“, berichtet die Königinnenzüchterin Heidrun Singer, die die Tradition einer bedeutenden Imkerfamilie im Ötschergebiet nahe Mariazell weiterführt.

    Dass es dabei unterschiedliche Auffassungen gibt, ist klar. Deshalb sprechen beide Profis über ihre Sicht. Dabei fallen auch viele Tipps an, die gerade auch für Anfänger interessant sind. Und wir reden auch über die „Schlangengrube“, die das Gebiet der Bienen und der Imkerei auch sein kann.

    Im dritten Teil spricht als „Korrespondent“ Ferdinand Schot über den Stand am Bienenstand und seine Aufnahme vom Tuten einer Königin (Video).

    Links: Anton SchleiningHeidrun SingerFerdinand Schot  | Paul Divjak

  • BG012 Tracht

    bg012Die Wechselwirkungen von Blütenpflanzen mit den bestäubenden Insekten stehen im Mittelpunkt dieser Bienengespräche, sowie der Honigpreis in Bezug zur Imkerei im Südarabischen Raum.

    Der Korrespondentenbericht – was ist los am Bienenstand Mitte April – kommt aus Graz.

    Gesprächspartner/innen:

    1) Katja Hintersteiner, Linz, Natur begreifen, Linzer Biene. Dieser Teil der Bienengespräche wurden im April 2015 auf Ö1 / Vom Leben der Natur ausgestrahlt.

    2) Andre Gingrich, Wien, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Uni Wien

    [quote]2006e: Honig und tribale Gesellschaft. Historischer Hintergrund, sozialer Gebrauch und traditionelle Erzeugung im südlichen Hijāz, in: Dostal, Walter (Hg.), Tribale Gesellschaften der südwestlichen Regionen des Königreiches Saudi Arabien. Sozialanthropologische Untersuchungen. Veröffentlichungen zur Sozialanthropologie Band 8, Sitzungsberichte der phil.- hist. Kl., 732. Band, Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 173- 215[/quote]

    3) Andreas Poscharnik, Imkermeister, Graz, hooonig.at

    Podcast-Tipp: Der Explikator, Folge EXPL0182 – “Böser, böser Süßstoff”

  • BG010 Stadtimkerei und Community Projekte

    bg010In dieser Ausgabe besuchen wir die Linzer Biene auf ein Gespräch über die Stadtimkerei.

    Die ganze Sache entwickelt sich schnell zu mehr als “Honig in der Stadt”.

    Katja Hintersteiner und Bernhard Rihl sind nämlich von ihrem Hintergrund auch viel mit Menschen in Kontakt, dann wenn es um Beteiligung geht. Um Verantwortung. Mit beim Gespräch dabei ist auch der Innsbrucker Politologe Andreas Maislinger, der sich für das Thema interessiert.

    Im zweiten und dritten Teil dieser Episode schauen wir uns dann zwei Projekte näher an, die “Beteiligungen der Bürger” auch in die Imkerei hereinholt.

    Einerseits erzählt Leopold Zyka von seiner Idee, ein Open Land Lab zu betreiben – eine Erweiterung des Metalabs, ein “Open Source Workspace” von der Stadt hin auf das Land.

    Andererseits erzählte Tristan Copley Smith aus Denver, Colorado, über das Projekt Open Source Beehives, wo es darum geht, Bienenbeuten zum Download anzubieten, die Arbeit daran als Open Source Projekt gemeinsam zu betreiben, und darüber hinaus Sensoren und Apps zu entwickeln, die Daten aus dem Bienenstock sammeln und über Internet allen zur Verfügung zu stellen, die sich dafür interessieren. Das Gespräch darüber wird in zwei Kapiteln in Englisch und Deutsch im Podcast angeboten.

    Ein Diskussionsbeitrag darüber, welche Daten am Bienenstock für eine Zustandsbeschreibung interessant sein können, ist in diesem Beitrag im Onlineforum von Bienenaktuell zu verfolgen.

    Ein Hörerbrief hat uns von Victor aus Kassel erreicht – er betreibt ja den Kasseler Stadthonig und von ihm haben wir schon in BG003 als “Korrespondent” gehört.

    Victor Hernandez (Kasseler Stadthonig) schreibt:

    In der letzten Ausgabe hast Du vom bite away berichtet. Zahlreiche Einsteige setzen darauf. Für mich persönlich ist es eher nichts.

    Jungel Formula ABER: Ich habe natürlich auch einen kleinen Helfer in der Hosentasche… insbesondere wenn ich mit Kindern an den Bienenstand gehe. Ab und an wird ja doch mal jemand gestochen. Das Zeug heißt «Jungle Formula» und ist eigentlich ein Lokalanästhetikum. Es wird auf den Stich gesprüht. Die Kühlung setzt sofort ein. Und dann kommt der Wirkstoff. Binnen Sekunden spürst Du nichts mehr. Man kann sehr sparsam damit umgehen. Es wirkt wirklich sehr gut.

    Einziger Haken: Es stammt aus England und ist nicht auf dem deutschen Markt erhältlich. Über Online-Apotheken soll es aber auch gehen. Ich habe mir von Freunden, die in England Urlaub gemacht haben, einen großen Vorrat mitbringen lassen. Vielleicht willst du ja mal Ausschau danach halten und es in der nächsten Saison ausprobieren…

    Beste Grüße aus Kassel, Victor

  • BG009 Erwerbsimkerei

    bg009Was unterscheidet Erwerbsimker von anderen Imkern?

    Wo ist der Unterschied zwischen den ganz großen, und den kleinen Imkern?

    Ein Gespräch mit Josef Stich, Präsident des Österreichischen Erwerbsimkerbundes.

    Er erzählt auch von seiner Arbeit als Interessenvertreter.

    Mit einem eingefangenen Bienenschwarm hat er selbst die Imkerei begonnen.

    Was ist los an den Ständen draußen? Der “Korrespondentenbericht kommt von Martin Winter in Kittsee, in Ostösterreich.

  • BG008 Imkereiausbildung

    Die Ausbildung zum Imker beinhaltet einige wichtige Punkte: Betriebsweise, Schwarmverhinderung, Honiggewinnung, Hygiene und Krankheiten.

    Es hilft dabei, einen guten Lehrer zu haben. Einen von ihnen haben wir besucht: Albert Schittenhelm.

    Wir sind bei ihm zu Gast, in Mistelbach (NÖ). Mit dabei: Ingrid Rachbauer, Imkerin aus Wien.

    Albert ist Imkermeister und einer der “großen Lehrer” in Österreich, einen Profi in der Vermittlung, was Menschen, Bienen und die Imkerei betrifft. Link: “s’Bienengeschäft“.

    Im zweiten Teil hören wir Michael Pucher zu. Er ist Imker in Oberndorf bei Schwanenstadt (OÖ), und wird uns über seine Arbeit mit Bienen in der Warré-Beute erzählen.

    Link-Tipps zu Podcasts: Bienenpolitik und Omega-Tau

  • BG007 Lass’ uns reden

    Wir besuchen den Bioimker und Wanderlehrer Dietmar Niesser und sprechen mit ihm über die Imkerei, Erfahrungen, Stadthonig in Wien und streifen als Anlass dieser Episode auch  die Vermarktung. Wir wollen den Honig ja auch verkaufen.

    Dietmar erzählt auch über Erfahrungen, die er auch in Äthiopien gemacht hat. Über seine Imkerschule im Detail werden wir im nächsten Jahr von ihm noch einmal mehr hören. Link: www.bienenschule.at

    Im zweiten Teil dieser Episode geht es nach Niedersachsen zu Ingo Hamann, er hat Pläne für eine Streuobstwiese und möchte das Wissen um dieses entstehende Dorfprojekt in einen Podcast packen. Wir erhalten einen Einblick in Leben und Strukturen der Kleinstadt Diekholzen in der Nähe vom Hildesheim, und erfahren viel davon, wie Ingo in seiner Gemeinschaft arbeitet und lebt.

  • BG006 Varroa

    Die Varroa-Milbe ist die vermutlich schwierigste Herausforderung für Bienen und Imker derzeit.

    Höchste Zeit, mit jemandem zu sprechen, der sich gut auskennt. Diese Episode steht also ganz im Zeichen der Varroa.

    Wir sind bei Rudolf Moosbeckhofer von der AGES zu Gast, der Österreichischen “Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit”.

    Wir machen dann auch einen Blick ins Forum. Reinhard Fritsch von Beelux, der “Nachhaltigen Honigmanufaktur” erzählt vom Kleinen Beutenkäfer, einer Plage, die uns vermutlich früher oder später aus Italien erreichen wird.

    Der Korrespondentenbericht dieser Ausgabe kommt von Leonardo Della Pietra aus Graz. Er hat mit dem Mikroskop Fotos der Varroa-Milbe gemacht, eines davon hat er uns für das Episodenbild dieser Ausgabe überlassen. Vielen Dank!

  • BG005 – Carl von Linné

    Jetzt im September haben wir ein bisschen Zeit für Hintergrund.

    Die westliche Honigbiene trägt den lateinischen Namen Apis mellifera für Gattung und Art. Darunter steht “Linnaeus, 1758”.

    Carl von Linné – der schwedische Naturforscher – hat auch die Honogbiene zuerst wissenschaftlich beschrieben, er hat ihr den lateinischen Namen gegeben.

    Nicht nur Tiere hat er benannt, sondern auch unzählige Pflanzen. Dazu musste er sie zunächst systematisieren. Bei den Pflanzen tat er das durch deren “Sexualorgane”, Staubblätter und Fruchtblätter.

    Linneus, so sein Name in lateinischer Form, war leitender Gärtner des Botanischen Gartens von Uppsala. 1745 legte er eine Blumenuhr an, die mit dem zeitlich unterschiedlichen Aufblühen von Blumen im Laufe des Tages die Uhrzeit anzeigte.

    Wirklich bekannt und berühmt wurde Carl von Linné jedoch durch sein Bemühen, die Arten der Natur zu sortieren und zu katalogisieren. Er entwickelte eine Taxonomie von Tieren und Pflanzen, die mit ihren lateinischen Doppelnamen auch heute noch als „Katalog des Lebens“ von all jenen verwendet wird, die sich praxisbezogen mit Lebewesen beschäftigen.

    Wissenschaftlich entwickeln sich vor dem Hintergrund genetischer Untersuchungsmethoden die Konzepte der Unterscheidung von Arten nun in eine völlig andere Richtung. Künftige Taxonomien aufgrund von DNA-Basensequenzen scheinen jedoch den praxisbezogenen Zweck des Umgangs mit Arten und Artkonzepten nicht zu erfüllen.

    Wir besuchen Linnés Nachfolger in Uppsala, in Schweden, und versuchen die Frage zu beantworten, er die Taxonomie der Natur entwickelt hat, und in welcher Weise sie heute noch notwendig und zeitgemäß ist. Dieser Teil der Bienengespräche wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Dimensionen” erstausgestrahlt.

    Danach geht es nach Berlin, ein Gespräch mit Melanie von Orlow vom Naturschutzbund Deutschland. Thema: die Asiatische Hornisse hat es von China über Frankreich her kommend nach Deutschland geschafft. (Link zur Pressemitteilung). Im Gespräch erzählt sie, was das für Bienen und Imker bedeuten könnte. Buchtipp: Melanie von Orlow, Natürlich imkern in Großraumbeuten.

    Korrespondentenbericht: Alexander Würtenberger vom Bienenzuchtverein Hippach-Ramsau-Schwendau im Zillertal. Einen Honiksensorikkurs gibt es dort Anfang Oktober, nähere Infos gibt es hier.

    Happy Listening!