12. Nov 2020 | ORF, Österreich 1, Radioproduktion, Vom Leben der Natur
Der Nervennetz des Fadenwurms: Der Neurobiologe Manuel Zimmer spricht über Caenorhabditis elegans, einen der wichtigsten Modellorganismen der Biologie. Abgekürzt wird dieser Fadenwurm „C-elegans“ genannt.
Caenorhabditis elegans, der Fadenwurm, ist neben der Fruchtfliege (Genetik) und der Acker-Schmalwand (Botanik) einer der wichtigsten Modellorganismen der Biologie. Er ist klein, durchsichtig, genügsam und braucht für seine Entwicklung nur 3 Tage. Das ist aber noch nicht alles. Jeder Wurm hat die gleiche Anzahl an Zellen – etwas über 1000 – und die gleiche Anzahl an Nervenzellen – etwas über 300. Jede dieser Zellen hat eine eigene Bezeichnung und kann so zunächst kartiert – das ist noch zum Ende des 20. Jahrthunderts passiert – und auf ihre Verbindungen untersucht werden – das ist jetzt Gegenstand der Forschung.
Einerseits geht es bei den wissenschaftlichen Untersuchungen derzeit um Fragen zum programmierten Zelltod. Während der Entwicklung eines Fadenwurms sterben einige Zellen geplanterweise zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt wieder ab. Das ist für die Krebsforschung vom Interesse. Bei Krebs gibt es Störungen beim programmierten Zelltod, die Krebszellen vermehren sich unkontrolliert. Andererseits sind besonders die Nervenzellen des Fadenwurms für Neurowissenschaftler interessant. Sie können deren Aktivität durch genetische Tricks sichtbar machen. Ist ein Neuron aktiv, flackert es im Mikroskop auf. Der Fadenwurm leuchtet beim „denken“.
So wird es möglich, das Verhalten zu untersuchen, und zwar auf neuronaler und genetischer Basis. Was im Wurm ist wofür zuständig? Auch Schlaf-Forschung wird auf zellulärer Ebene möglich. Wenn sich ein Fadenwurm schlafen legt, kündigen das seine Neuronen im Vorfeld an.
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17. Mar 2016 | Physikalische Soiree, Podcastepisode
Was das Blutbild verrät.
Wir haben uns hier die letzten 9 Episoden mit unterschiedlichen Sichtweisen über ein und die selbe Sache beschäftigt: mit dem Blut.
Hier ist die Radioedition davon. 50 Minuten. Eine Spurensuche über das Blut. Ausschnitte aus allen Gesprächen, und noch ein bisschen mehr.
Ein Projekt, das in Zusammenspiel von Podcast und Radio entstanden ist. Hier ist der Abschluss. Viel Spaß beim Zuhören.
Diese Sendung wurde in 4 Teilen zwischen 14. und 17. März 2016 im ORF Radioprogramm Österreich 1 (Radiokolleg) ausgestrahlt. Sprecher: Michael Köppel und Jörg Duit, Redaktion: Ina Zwerger.
Ein Gespräch zur Planung dieser Reihe findet ihr in Lob und Tadel Nummer 49: Geschichten im Radio erzählen.
Diese Episode ist am 17.03.2016 erschienen. Dauer: 0
Stunden
55
Minuten
und 8
Sekunden
9. Mar 2016 | Physikalische Soiree, Podcastepisode
Johannes Zuber wurde im Februar mit dem Deutschen Krebspreis 2016 ausgezeichnet.
Er ist Mediziner, Spezialist für molekulare Tumor-Pathologie und forscht am Institut für molekulare Pathologie in Wien an zielgerichteten Krebsmedikamenten.
In dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree spricht er in der Reihe “Spurensuche im Blut” über seine Forschung und die Verbindung dieser Forschung zu unserem Leben.
Ausgewählte Ausschnitte aus diesem Gespräch gibt es dann im Österreich 1 Radiokolleg ab 14. März 2016 – eine Sendereihe über das, was unser Blutbild verrät.
Links: IMP | Zuber Group
Diese Episode ist am 09.03.2016 erschienen. Dauer: 0
Stunden
46
Minuten
und 59
Sekunden
17. Feb 2016 | Physikalische Soiree, Podcastepisode
Walther Person ist Molekularbiologe am Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck.
Er untersucht genetische Spuren im Blut.
Wir sprechen über Möglichkeiten und aktuelle Forschung und unternehmen einen Rundgang ins Labor.
Link: Homepage von Walther Parson
Diese Episode ist am 17.02.2016 erschienen. Dauer: 0
Stunden
40
Minuten
und 7
Sekunden