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Wien

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  • PHS188 Fahrradfahren in der Stadt

    PHS188 Fahrradfahren in der Stadt

    Mobilitätspodcast: Das menschliche Verhalten in Verkehrssystemen studiert Paul Pfaffenbichler beim Fahrradfahren in der Stadt.

    Im Forschungsbereich Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien veröffentlichte der Verkehrsforscher vor kurzem in einer Studie über das Abstellen von Rädern.

    Biologie, Medizin, Psychologie, Ingenieurswissenschaften – all das spielt mit beim Verkehr. Eines vorweg: bei niedrigen Geschwindigkeiten regelt sich der Verkehr selbst.

    Städte sind hier auch sehr unterschiedlich. Wir sprechen über Besonderheiten und allgemeine Phänomene, die es im dynamischen Gleichgewicht des Miteinanders im Verkehr zu beachten gilt.

    Gesprächspartner: DI. Dr. Paul Pfaffenbichler
    Institut für Verkehrswissenschaften, TU Wien

    Links:

    1) Anlass für diese Sendung: Wohin mit meinem Fahrrad?
    2) Ringvorlesung ab März 2014: Fahrradfahren in der Stadt

  • ADW019 Gänsezählen am Neusiedlersee

    ADW019 Gänsezählen am Neusiedlersee

    Im Februar werden die Wildgänse am Neusiedlersee gezählt. Sie schlafen an der so genannten “Langen Lacke” und fliegen jeden Morgen zu Plätzen, an denen sie Futter finden. Irgendwann wird dann gebrütet. Und immer wird geschnattert.

    Ganz in der Früh kommen die Wissenschaftler zum Gänsezählen. Bevor die Gänse aufstehen. Es ist noch dunkel, man fröstelt. Ein Lichtstreifen am Horizont kündigt den Tag an, und wenn mit zunehmender Helligkeit das Licht und zumindest gefühlt auch etwas Wärme kommt, fliegen die Gänse in Gruppen von ihren Schlafplätzen davon. Sie fliegen schnatternd über unsere Köpfe. Was für ein Leben, das man nicht kennt, wäre man wo anders. Im Bett.

  • LUT016 Von Tschetschenien nach Wien

    Luisa und Makka erzählen über ihr Leben in Tschetschenien, wie sie nach Österreich gekommen sind, und warum sie am Abendgymnasium Wien die Matura machen.

    Hintergrund für dieses Gespräch ist die Überlegung, dass wir oft viel zu wenig über Menschen wissen, die bei uns  zur Schule gehen.

    Das Gespräch wurde am Abendgymnasium Wien am 28. Jänner 2014 aufgezeichnet.

  • ADW018 Bahnübergang Bregenz

    ADW018 Bahnübergang Bregenz

    Die Glocke am Bahnübergang in Bregenz, an der Straße zum Bodensee. Ein schönes, klassisches Geräusch, das Menschen der Gegend mehrfach täglich hören.

    Das Warten am Bahnübergang ist das Genießen geschenkter Zeit. Schon vor dem Senken des Schrankens kündigt sich diese Zeitspanne an, durch eine Glocke, die verstummen wird, wenn der Schranken die Straße versperrt. Dann wird es still. Man steht da, und denkt nach, weiß, dass nichts in der Welt die kommende Minute verändern würde, verkürzen. Während man auf diese Weise ruhig wird, kommt bald der Zug. Man sieht die Menschen, man freut sich, dass das Warten nun ein Ende hat. Und wenn der Schranken wieder hoch geht, geht auch die Zeit wieder weiter.

    (Foto: Dagmar Aczél)

  • LUT015 Psychoanalytische Beobachtung

    LUT015 Psychoanalytische Beobachtung

    Das Unbewusste in der Schule

    Gertraud Diem-Wille ist Psychoanalytikerin und beschäftigt sich schwerpunktmäßig auch mit der Entwicklung des Kindes.

    Da liegt es nahe, Pädagogik und Psychoanalyse zusammenzuführen und Lehrer in der Kunst der “Psychoanalytischen Beobachtung” auszubilden.

    Im Gespräch erklärt sie Details der kindlichen “Latenzzeit” und die Anwendung der psychoanalytischen Beobachtung im Umgang mit Kindern.

    “Psychoanalytische Beobachtung” ermöglicht es zum Beispiel Lehrerinnen, genauer hinzuschauen und nicht mehr nur zufällig den anvertrauten jungen Menschen zu begegnen.

    Ein Universitätskurs zum Thema “Psychoanalytische Beobachtung” gibt es 2014-2017 von der Universität Klagenfurt. Nähere Informationen gibt es hier.

    Gesprächspartnerin: Gertraud Diem-Wille, Alpen-Adria Universität Klagenfurt | Wien, Graz

    Buchtipps:

    1) Die Methode der psychotherapeutischen Beobachtung, facultas 2012
    2) Das Kleinkind und seine Eltern: Perspektiven psychoanalytischer Babybeobachtung, Kohlhammer 2009
    3) Die frühen Lebensjahre: Psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Freud, Klein und Bion, Kohlhammer 2007

  • LUT014 Kurt Scholz

    LUT014 Kurt Scholz

    Von Freiräumen, Bildung  und Ehrgeiz

    Gespräch mit Kurt Scholz.

    Über das Lernen, das Lesen, Autoritäten und die Bienen. Über Menschen, Ideale und den persönlichen Zugang.

    Kurt Scholz war Wiener Stadtschulratspräsident und damit Chef von über 20.000 Lehrern.

    Heute leitet er den Zukunftsfonds Österreich und schreibt als Kolumnist für Die Presse.

  • PHS187 Physik des Abnehmens

    PHS187 Physik des Abnehmens

    Die Energiebilanz muss negativ sein. So einfach ist Abnehmen.

    Der Physiker Martin Apolin erklärt das in seinem Buch: “Mach das – die ultimative Physik des Abnehmens”.

    Im Gespräch er viel davon, wie Physiker der Welt begegnen: mit Abschätzungen und Überschlagsrechnungen.

    Gesprächspartner: Martin Apolin

    Link zum Buch: Ecowin

    Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wurde im ORF Radio Österreich 1 Sachbuchsendung Kontext vom 17. Jänner 2014 gesendet.

  • LUT013 Flow in der Musik

    LUT013 Flow in der Musik

    Man muss auch positive Dinge bemerken, und nicht nur negative.

    Spielen, bis die Lippen blutig sind. Aber dabei im Glücksrausch sein.

    Manuela Marin ist Musikwissenschaftlerin und Grundlagenpsychologin.

    Sie untersucht das Glück beim Musizieren. Warum tut man etwas stundenlang.

    Das F-Wort: Flow. Entsteht in der Balance zwischen Fähigkeiten und Herausforderungen. Die Zeit steht still.

    Flow ist in der Musik mit emotionaler Intelligenz verbunden, hat Manuela Marin herausgefunden.

    Musik kommunziert ja nun besonders Emotionen. Daher ist der Flow in der Musik besonders gut bekannt. Häufiger bei Musikerinnen mit weniger Aufführungsangst, bei jenen, die weniger ichbezogen sind, neugieriger sind, am Leben interessiert, ausdauernder als andere, und vor allem bei intrinsisch motivierten Menschen.

    So gibt es auch einen Bezug zum Lernen und zur Schule.

    Manuela Marin spricht auch über den Vergleich von Wahrnehmung im visuellen und im auditiven Bereich. Was bedeutet subjektives Erleben?

    Gesprächspartnerin:
    Manuela Marin, Universität Wien

    Anlass für diese Sendung: Pressemitteilung “Musizieren wie im Rausch” der Uni Wien.
    Aufnahmedatum: 20. Dezember 2013
    Tee zur Sendung: Quelle des Glücks – Tee Jäger, Wien

    Wikipedia Stichworte: Flow | Emotionale Intelligenz | Motivation | Leistung | Mihály Csíkszentmihályi | autotelische Persönlichkeiten

  • LUT012 Ergonomie

    LUT012 Ergonomie

    Die Balance von Anforderungen, Zusammenarbeit und Sinnfindung am Arbeitsplatz.

    Meine Gesprächspartnerin hat im Untergrund gearbeitet, bei Papiermaschinen, mit der Müllabfuhr. Sie hat Alarm- und Leitzentralen mitgeplant.

    Licht und Schall, Arbeitsabläufe, Tische, Fließbänder und Sessel.

    Ergonomen kümmern sich um die Verbindungen, die Menschen mit ihrer Umgebung eingehen.

    Beim Arbeitsplatz dauert diese Verbindung lange, täglich, oft ein Arbeitsleben lang. Und ja, unter Umständen gibt es auch in einer Schule Fließbänder.

    Fehler können sich rächen, und wer aufnimmt, wie sich Menschen in ihrer Arbeitswelt bewegen, was sie erleben, und wie sie leiden, wird bald Verbesserungen entwickeln. Gerade in der Schule ist das für alle Beteiligten, für Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen, Schüler spürbar.

    Es gibt wirklich gute Arbeitsplätze. Die fallen aber im allgemeinen nicht einfach so vom Himmel. 3000 Ergonomen gibt es in Holland, und nur 10 in Österreich. Im Gespräch mit Esther Domburg, sie ist eine von ihnen und Expertin für Schnittstellen.

    Sie macht uns sensibel darauf, worauf man achten kann.

    Link: Esther Domburg, http://www.ergonomie.info

  • LUT011 Gedenkdienst

    LUT011 Gedenkdienst

    Österreichische Familien haben noch viele Verbindungen in die Zeit des 2. Weltkriegs. Es sind die Enkelkinder der Großväter, die im Krieg waren, die dieser Spur aktiv nachgehen können. Im Rahmen ihres Zivildienstes.

    Nach der Schule können junge Männer ihren Zivildienst nämlich auch im Ausland absolvieren.

    Als Gedenkdiener.

    Jörg Reitmaier und Lothar Bodingbauer sprechen über ihren Gedenkdienst, der sie in Geschichte und Kultur unbekannter Menschen geführt hat.

    Für Interessierte ist dieses Gespräch eine Möglichkeit, den Inhalt und Rahmen dieses österreichischen Zivilersatzdienstes kennen zu lernen, und Informationen über Zugang und Finanzierung zu erhalten.

    Gesprächspartner: Jörg Reitmaier, Verein Österreichischer Auslandsdienst

    Inhaltsübersicht und Links:

    Wehrmacht | Napola | Burg Strechau | Bund Deutscher Mädchen | Progpaganda | Mein Kampf | Anschluss | Braunau am Inn | Hitlerhaus | MauthausenAndreas Maislinger | Verein Österreichischer Auslandsdienst | Braunauer Zeitgeschichte-Tage | Egon Ranshofen-Wertheimer | Victory is not enough | Völkerbund | Carnegie Stiftung | Montreal Holocaust Memorial Center | Child Survivors Montreal | Enzyclopedie of the Holocaust | Virginia Holocaust Museum | KZ Auschwitz Birkenau | Jewish Remebrance Day | March of the Living | Freddie Knoller | Prato-Ebensee Städtepartnerschaft | Verein Gedenkdienst | Verein Niemals Vergessen | Eretz Israel | Chanukka | Haider in Montreal | FEDCJA Montreal | Hiroshima Peace Museum | John Rabe Haus Nanjing | La Gamba | Michael Schnitzler | Kindern eine Chance | Mittwochskonferenzen | Leonardo Da Vinci Programm der EU | Peter Launsky-Tieffenthal, Under Secretary General UNO | Shoah Foundation | Ban Ki-Moon | Außenministerium | Radiosendung über die Erfahrungen als Gedenkdiener in Montreal: Journal-Panorama (mp3, 30 min., ORF Österreich 1, 8.5.2000) | Radiosendung über Braunau am Inn, Hitlergeburtsstadt: Journal Panorama (mp3, 33 min., ORF Österreich 1, 9.5.1995)