Radio, Science, Education

Wien

August 2021

  • Podcast Equipment “Gold Standard” für 4 Personen

    Alles was man braucht, um 4 Personen in Studioqualität am Tisch miteinander ins Gespräch zu bringen. Für zwei Personen ebenfalls geeignet, man braucht dann nicht einmal Strom aus der Steckdose, sondern kann auch Spazierengehen.

    Für 4 Personen: 1600€ – hier entlang zur Liste bei Thomann

    Für 2 Personen: einfach weniger Kopfhörer und keinen Kopfhörerverstärker bestellen, das müssten ungefähr 900-1000 € sein.

  • Mit dem Fahrrad ans Meer: Radtour Wien – Ostsee

    Mit dem Fahrrad ans Meer: Radtour Wien – Ostsee


    Von Wien nach Sassnitz an die Ostsee. Ein Sommerprogramm für zwei Wochen.

    Es ist denkbar unkompliziert. Ein Rennrad, sehr wenig Gepäck. Nicht gegen den Wind. Nicht im Regen. Am Abend ein Hotel. Relativ kurze Etappen. Nach einer Woche einen Extratag Pause. Im Spätsommer. Man kann gar nicht verhindern, dass man gut gelaunt nach zwei Wochen am Meer ankommt, nach 1000 Kilometern, 1000€ für Hotels, und 300€ für Essen. Anlass: Ein Artikel im Drahtesel 2/21.

    Das Gepäck: Ein Set am Körper: Radhose, T-Shirt (Sport-Stoff), Socken. Das wird jeden Abend im Hotel gewaschen und ist am nächsten Tag bereit. Ein Extra-Set in der Packtasche links – falls das Hauptset einmal nicht trocken wird (das war einmal der Fall). Ein zweites Extra-Set als Reserve in der Packtasche links (wurde nie benötigt). Ein langärmeliges Funktionsshirt. Eine Goretex-Weste für den Abend. Ein Ausgehset: Chinesische (leichte) lange Hose, T-Shirt. Zwei Unterhosen, die ebenso gewaschen werden. Ein Schlaf-Shirt. Ein Sackerl mit Toilettartikel, ein Sackerl mit bisschen Kabel und Zeugs. Radschuhe am Körper, ganz leichte Vivobarefoot Schuhe für den schicken Abend. Extra: Ein Motorrad-Erste-Hilfe-Set vom ÖAMTC. Eine Ersatzdecke, drei Ersatzschläuche. Nichts von den Extras wurde benötigt. Und: Eine Wasserflasche mit Magnesiumtabletten; Helm. In Summe: Leichtes Gepäck macht Spaß. Nahrung kauft man unterwegs beim Bäcker, im Supermarkt, im Restaurant. Frühstück im Hotel. Kein einziges Problem beim Rad – nicht einmal Luft nachgefüllt.

    Die Strecke: Tageslängen zwischen 60 und 120 km sind sehr leicht machbar. Eine direkte Linie zum Ziel, abseits großer Straßen (wichtig) und abseits typischer Radwanderwege. So kommt man hübsch durchs Land und sieht Gegenden, die man sich nicht freiwillig ausgesucht hätte. Dort ist auch wirklich wenig los. Regenradar: zeigt Schauer, bei denen man sich unterstellt, und großflächige Regengebiete, wo man besser mit dem Zug ein Stück fährt (einmal gemacht). Navigation mit Naviki, Bikemap und Bergfex – diese drei unterscheiden sich durchaus ein wenig in Abdeckung und Vorschlägen, es schadet nicht, ein wenig zu probieren und auch mit Hirn einmal einen Fluss eher zu folgen, auch wenn es nicht vorgeschlagen wird. Geplant wurde die Strecke innerhalb 1,5 Stunden mit Booking (Schwerpunkt auf spät noch stornierbare Hotels; es war aber kein Storno notwendig, sodass man diesen Schwerpunkt auch weglassen könnte.)

    Wien – Znaim – Trebic – Havlickuv Brod – Poděbrady – Zittau – Hoyerswerda – Lübben (Pausetag) – Berlin – Gransee – Demmin – Stralsund – Sassnitz – Binz

    Die Routine: Aufstehen, packen (5 min), Podcasts für den Tag laden, Frühstück meist im Hotel, sonst beim Bäcker. Fahren, losfahren ohne Podcasts wegen der Vogelstimmen in der Früh. Pausen dort, wo es schön ist, auf Bankerl, oder wenn der Hunger kommt. Mittagessen wenn günstig. Ankunft am Nachmittag. Duschen. Ausgehkleidung. Ein Schläfchen vor dem Spaziergang in die Umgebung. Relativ früh schlafen, weil nichts los ist. Duolingo. Kontakt mit Familie & Freunden immer wieder, Strava. Nach einer Woche kommt man gut in eine Routine, die man ja zu Beginn nicht kennt. Strategie: Kein Fahren im Regen.

    Der Gruß: “Servus” hilft bei allen Menschen. Wenn man keinen Kopfhörer trägt, geht der Kontakt leichter. Schlecht mit Airpods. Leichter mit Knochenschallkopfhörern, die die Leute nicht sehen. (5 Stunden Podcasthören täglich geht leicht.)

    Das Ziel: Das Meer ist sehr schön als Ziel. Irgendwann kommen nämlich dann die Möwen, der Geruch, die Häuser, die Flüsse, da weiß man, dass man bald ankommt.

    Die Überraschung: Überall war es anders, als ich mir vorgestellt habe. Berlin ist relativ leicht erreichbar von Wien aus. Fahrradfahren ist nicht langweilig, die Neuheit der Landschaft ändert sich angemessen und angenehm jeden Tag.

    Fazit: Ich würde es genau so wieder machen. Keine Änderungen. Erstaunlich. Steigungen sind kein Thema, wenn man Zeit hat. Feldwege mit Schotter sind eine nette Variation, halt ein bisschen langsamer fahren. Das Rennrad kann das auch. Die Stimmung war wie der Weg: 75% wundervoll, 22% geht gut, 3% muss man durch.

    Tipp zum Schluss: Wenn man das Rennrad zerlegt und mit Frischhaltefolie (0,99€) einwrappt, kann man es im Zug auch bei vollen Fahrradreservierungen als Handgepäck mitnehmen.

  • WWW007 Schauplatz Waldboden

    Interviews mit Hermann Jansesberger, Ranger im Nationalpark Kalkalpen / OÖ Franz Hölzl, Biologe an der Universität Wien

    Noch mehr Tipps für deinen Urlaub findest du auf austria.info/erholung

    ▬ Wald wirkt Wunder – über Moos, Muße und Müßiggang wird von Ulli Cecerle-Uitz, Kathrin Löffel und Lothar Bodingbauer produziert.

    ▬ Über Urlaub in Österreich Den getriebenen Geist zum Ruhepol in der Natur schicken: Wald, Wiesen, Seen und alpine Landschaften wirken schließlich magisch auf unser Seelenleben. Wie schön, dass Österreich reichlich davon zu bieten hat. Das Leben spüren, geht hier ganz einfach. #feelaustria

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  • Einen Podcast starten

    Einen Podcast zu starten, das ist doch eine wirklich gute Idee. Es braucht auch nicht viel dazu.

    1. Jede Person ein eigenes Mikrofon. Welches das ist, ist nicht die große Frage. Aber die anzustrebende „Präsenz“ kommt nur daher, dass das Mikro vor dem Mund ist. Das wollen wir haben. Wir zeichnen diese Mikros auf getrennten Spuren auf. Das ist das eigentliche Ziel der einzelnen Mikros: die getrennten Spuren. Jede Person braucht 1 Spur. Keine Kompromisse hier. Warum? Siehe den nächsten Punkt.

    2. Die getrennten Spuren lädst du auf www.auphonic.com hoch und legst dort eine „Multitrack Produktion“ an. Auphonic wird daraus ein Audiofile File machen. Und zwar so: wer nicht spricht, wird stummgeschalten – denn das Mikrofon der ruhigen Person würde ja auch die Sprache der daneben sitzenden sprechenden Person aufnehmen, aber das auf Entfernung. Das würde klingen, wie im Bad. Und das genau wollen wir nicht. Es soll nach Studio klingen. Das könnte man auch per Hand machen, aber Auphonic macht das mühelos automatisiert für 1 Euro die resultierende Stunde. Guter Klang und geschenkte Zeit – deswegen mögen wir Auphonic. Jetzt müssen wir das eine – gerechnete – Audiofile nur noch bereitstellen. Dafür sorgt der nächste Punkt.

    3. Theoretisch wäre WordPress + Podlove Plugin die schönste Lösung, einerseits die Audioepisode zur Verfügung zu stellen, samt einem Feed für den Podcast, unter dem Leute ihn in Verzeichnissen finden können. Das braucht ein bisschen Erfahrung und den Willen zum Schrauben. Wenn du dir das sparen möchtest, nimm irgend ein Modell von www.podigee.com – die kümmern sich um alles und die höheren Abomodelle beinhalten sogar Auphonic.

    Das war’s. Der Rest ist Detail und Feinputz. Schau, dass du möglichst bald und regelmäßig veröffentlichend auf Episode 10 kommst, dann hast du genug Erfahrung, dich um den Feinputz zu kümmern. Den Goldstandard des Audioequipments habe ich hier zusammengestellt, aber nimm ruhig einmal irgend etwas anderes, Hauptsache du berücksichtigst Punkt 1. Feedback und Verbesserungen bau immer in die nächste Folge ein, nicht in jene, die du veröffentlichen möchtest, sonst kommst du vor lauter Bessermachenwollen zu nichts anderem.

    Und wenn du Fragen hast, stell dich bei sendegate.de vor und erzähl von deinem Projekt. Die gibt es PodcastpatInnen, die bedingungslos helfen. Ich bin auch einer.

    Alle meine Podcast-Posts findest du hier, da ist sicher auch etwas dabei.

    Happy Podcasting!