Radio, Science, Education

Wien

Tagebuch

  • 3 C's für den Problemlösungs-Stopp

    Man kann Lösungsversuche für ein Problem einstellen, wenn folgende 3 Cs zutreffen.

    1. You did not CREATE it
    2. You can’t CONTROL it
    3. You can’t CHANGE it

    Quelle: David Nachfolger

  • Sonderbare Theorie? Kein Problem.

    10 Regeln für die Präsentation einer eigenen Theorie, die der gängigen wissenschaftlichen Meinung zum Thema widerspricht:

    1. Beginne harmlos.
    2. Ende mit der allgemein akzeptierten Kritik an der gängigen Theorie, nicht mit deinen eigenen Thesen.
    3. Dazwischen bringe deine Thesen, wiederhole polemische Kernsätze immer wieder in einfachen Worten. Bsp: „Einstein was wrong”. „The Einstein party is over”.
    4. Präsentiere die bestehende Theorie als Konspirationstheorie. Es würden neue Erkenntnisse – die eigenen – nicht nur ignoriert, sondern aktiv verhindert werden.
    5. Zitiere ein Hauptexperiment der bestehenden Theorie und sage, es wurde falsch gemessen. Das Gerät messe 2000-mal genauer. Damit ist experimentell genau das Gegenteil zu zeigen – die Richtigkeit eigene Theorie. Bringe völlig bekannte Alltagsbeispiele (Bohrlöcher) und zeige irre Abnormalitäten, die durch die eigene Theorie erklärt werden.
    6. Erfinde ein anderes Wort für die Hauptsache, das es aber schon in anderem Zusammenhang gibt. Bsp: Raum statt Äther.
    7. Lasse einen unschuldigen Unbeteiligten (Fernmeldeingenieur) deinen Effekt messen und bestätigen, „weil er nicht wusste, dass man diesen Ergebnis nicht messen darf”. Lasse ihn dann dafür gefeuert werden, weil er es tat: etwas Richtiges herauszufinden, was aber von der bestehenden Theorie nicht akzeptiert wird.
    8. Zeige deine einfachen Experimente im Labor: so einfach geht es, wenn man nicht mit der Konspirationstheorie mitspielt.
    9. Bringe die Ergebnisse der bestehenden Theorie als Sonder- und Spezialfälle, die in deiner besseren Theorie erhalten sind.
    10. Präsentiere viele Kurven, Messwerte und Formeln einem Publikum, von dem du ausgehst, dass es nicht viel weißt, weil du ihm auf der anderen Seite auch einfache Sachen erklärst, wie etwa, dass man ein Koaxialkabel im Geschäft nebenan kaufen kann.
  • Das Risikomanifest des Deutschen Alpenvereins

    1. Risiko ist allgegenwärtig. Risiko gehört zum Leben. Es entsteht dort, wo der Mensch Unsicherheiten und Gefahren begegnet. Mit dem Risiko muss man sich auseinandersetzen.
    2. Bergsteigen fordert Eigenverantwortung. Für viele Aktive ist Bergsteigen gleichzeitig Naturerlebnis und Gesundheitssport mit zahlreichen positiven Wirkungen auf Leib, Seele und Geist. Bergsport fordert aber auch den (selbst)bewussten und eigenverantwortlichen Umgang mit Risiken.
    3. Risiko-Kompetenz ist lernbar. Der DAV setzt sich dafür ein, die Risiko-Kompetenz – also die Fähigkeit zum fachlich fundierten und bewussten Umgang mit Risiken – aller Berg steigerinnen und Bergsteiger zu fördern. Durch Information und Ausbildung vermittelt er das entsprechende Wissen.
    4. Entwicklung von Strategien. Risikomanagement zielt durch Strategien und
Instrumente darauf ab, Gefahren sichtbar zu
machen und individuelle Eigenverantwortung zu
stärken. Der DAV setzt sich dafür ein, durch Forschung, Entwicklung, Kommunikation und Ver
netzung die Zahl der Berg- und Kletterunfälle zu
reduzieren.
    5. Über Risiken muss man reden. Unfälle kommen beim Bergsport vor und lassen
sich nicht vollständig ausschalten. Über Risiken
muss man reden. Das enthält zum einen, mögliche Gefahrenquellen zu benennen und Fehler zu
analysieren, zum andern aber auch, uneinlösbare
Sicherheitsansprüche zurückzuweisen.
    6. Risikomanagement als Organisationsaufgabe. Der DAV als Fachverband für Bergsport und
seine Sektionen gehen zwangsläufig mit dem
Risiko um. Daher ist es ihre Aufgabe,
die organisatorischen Risiken vorbildlich zu
handhaben.
  • 3 Dinge, die mir nicht einmal auffallen, wenn es sie nicht mehr gäbe

    1. Fasching
    2. Tennis
    3. Erdnussbutter

    Und noch eins: Knäckebrot

  • 3 Dinge, die verschwunden sind, und die mir fehlen

    1. Kartonfahrkarten (die kleinen) der Eisenbahn
    2. “Darf’s sonst noch etwas sein?” (Heute: “Was darf’s sonst noch sein?”)
    3. Schreibmaschinengeklapper
  • 3 Dinge, die mir positiv auffallen würden, wenn sie endlich verschwänden

    1. Wellness-Mineralwasser Weingartenpfirsich-Pimperdellen
    2. Die ungezogenen Kellner im Cafe W.
    3. Bull-Bars an großen Jeeps im Stadtverkehr
  • Probeweise Eisenbahn

    Nord- und Südkorea wollen wieder eine Bahnverbindung eröffnen. Am 25. Mai 2006 werden probeweise zwei Züge die Grenze überqueren. Das war eine Nachricht in den Nachrichten. Folgende Fragen sind zu stellen:

    1. Warum muss man das ausprobieren?
    2. Warum zwei Züge?
  • Amerikanische Ängste

    1. Körpersäfte jeder Art
    2. Grünes zwischen den Zähnen
    3. Umkleiden am Strand ohne Tuch
    4. Auf einem Foto nicht lächeln
    5. Maniacs und Massenmörder
  • SWOT

    swot [Brit.] [sl.] der Streber [coll.]

    S W O T setzt sich aus dem englischen “Strengths” (Stärken), “Weaknesses” (Schwächen), “Opportunities” (Möglichkeiten) und “Threats” (Bedrohungen) zusammen und ist ein Analysetool.

    Beispiel: Ein Waschmittelhersteller möchte zukünftig auch Zahnpasta vertreiben.

    • S – 
etablierter Markenname
dadurch hoher Wiedererkennungswert
. Marke steht für sauber
    • W
 – nicht etabliert im Mundhygiene-Segment
keine Erfahrung im Bereich Mundhygiene
    • O
 – Markt hat enormes Wachstumspotential
Ausdehnung auf verwandte Produkte wie Zahnseide, Mundwasser etc. möglich
    • T – 
Marke steht beim Konsumenten für saubere Wäsche, nicht für saubere Zähne
bereits hohe Zahl von Mitwettbewerbern im Marktsegment

    Quelle: Wirtschaftswiki