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Wien

Tagebuch

  • Brabbelndes Gerede

    Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Gerhard Schröder setzte dem Hegelzitat zur Freiheit noch ein “Zuversicht” voran, und verwendete damit anlässlich einer Einpeitschungsrede vier abstrakte Begriffe in einem Satz. “Wir sind voller Zuversicht, dass Einsicht in die Notwendigkeit letztlich die Freiheit ist” – oder so ähnlich. Diese Reihenfolge ist aber lange noch nicht alles, was das Zitat mit Zuversichtserweiterung hergibt. Mathematisch lassen sich nämlich 4! = 4*3*2*1 = 24 verschiedene Sätze bilden. Los geht’s.

    1. Die Zuversicht, dass Einsicht die Notwendigkeit zur Freiheit ist.
    2. Die Zuversicht, dass Einsicht die Freiheit zur Notwendigkeit ist.
    3. Die Zuversicht, dass Notwendigkeit die Einsicht zur Freiheit ist.
    4. Die Zuversicht, dass Notwendigkeit die Freiheit zur Einsicht ist.
    5. Die Zuversicht, dass Freiheit die Einsicht zur Notwendigkeit ist.
    6. Die Zuversicht, dass Freiheit die Notwendigkeit zur Einsicht ist.
    7. Die Einsicht, dass Zuversicht die Notwendigkeit zur Freiheit ist.
    8. Die Einsicht, dass Zuversicht die Freiheit zur Notwendigkeit ist.
    9. Die Einsicht, dass Notwendigkeit die Zuversicht zur Freiheit ist.
    10. Die Einsicht, dass Notwendigkeit die Freiheit zur Zuversicht ist.
    11. Die Einsicht, dass Freiheit die Zuversicht zur Notwendigkeit ist.
    12. Die Einsicht, dass Freiheit die Notwendigkeit zur Zuversicht ist.
    13. Die Notwendigkeit, dass Einsicht die Zuversicht zur Freiheit ist.
    14. Die Notwendikgeit, dass Einsicht die Freiheit zur Zuversicht ist.
    15. Die Notwendigkeit, dass Zuversicht die Einsicht zur Freiheit ist.
    16. Die Notwendigkeit, dass Zuversicht die Einsicht zur Freiheit ist.
    17. Die Notwendigkeit, dass Freiheit die Einsicht zur Zuversicht ist.
    18. Die Notwendigkeit, dass Freiheit die Zuversicht zur Einsicht ist.
    19. Die Freiheit, dass Einsicht die Notwendigkeit zur Zuversicht ist.
    20. Die Freiheit, dass Einsicht die Zuversicht zur Notwendigkeit ist.
    21. Die Freiheit, dass Notwendigkeit die Einsicht zur Zuversicht ist.
    22. Die Freiheit, dass Notwendigkeit die Zuversicht zur Einsicht ist.
    23. Die Freiheit, dass Zuversicht die Einsicht zur Notwendigkeit ist.
    24. Die Freiheit, dass Zuversicht die Notwendigkeit zur Einsicht ist.

    Besonders Geübte können mit 5 Begriffen 5!=120 schöne Sätze bilden. Einen pro Tag in ein Gespräch eingeflochten reicht das für 1/3 Jahr Schönreden. Achtung vor der Mitverwendung des Wortes “Apfel” in der Reihe der verwendeten Wörter.

  • Was es nicht alles gibt …

    Aus der Klinik für Fortpflanzung und Besamung der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Selçuk, Konya-Türkei

    Der Einfluss von Sildenafil (Viagra®) auf das Geschlechtsverhalten von Schafböcken

    K.ÇOYAN und A. KAYA
    Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 92 (2005), 30 – 33

    Schlüsselwörter: Schafbock, Sildenafil, Libido, Paarung.

    Zusammenfassung
    Das Ziel dieser Studie war festzustellen, ob Sildenafil das Paarungsverhalten von Schafböcken beeinflusst. In einem Vorversuch wurden 21 Konya-Merino-Schafböcke einzeln, 3 Mal je eine Stunde mit brünstigen Schafen zusammengebracht und die Anzahl Deckakte erfasst. Aufgrund der Beobachtungen wurden davon je 8 Böcke mit eher geringer (pro Stunde im Mittel höchstens 5 Paarungen) bzw. grösserer geschlechtlicher Aktivität (7 oder mehr Paarungen) ausgewählt. Je 4 Tieren beider Gruppen wurde jeweils eine Stunde vor 3 weiteren solchen Einsätzen 100 mg Sildenafil (Viagra ®) rektal verabreicht. Die übrigen Böcke dienten als Kontrolle. Nebst der Anzahl der Paarungen wurde die Reaktionszeit, d.h. die Zeit zwischen dem Zusammenführen von Böcken und Schafen und dem ersten Deckakt ermittelt.

    Nach der Gabe von Sildenafil kam es in beiden Gruppen von Böcken signifikant häufiger zu Paarungen. Im Bezug auf die Reaktionszeit wurden keine gesicherten Unterschiede festgestellt.

  • Mördersturm

    Da hörten die Kinder im Alter von 4 die Nachrichten im österreichischen Qualitätsradio mit: “Der Monstersturm bewegt sich auf Jamaika zu.” Immer wieder erzählte man ihnen, dass es Monster nicht gibt, und dann bringen die Nachrichten – die ja bekanntlich über Tatsachen berichten – diese Unruhe ins Konzept.

  • Essen neu

    1. Sensual Food – Neue Lust am Geschmack
    2. Moral Food – Essen mit gutem Gewissen
    3. Hand Held Food – Häppchen für Eilige
    4. Nature Food – Natürlich, biologisch, gesund
    5. Functional Food – Essen als Therapie

    Quelle: Arte Magazin 3.2007

  • Wünsche

    A sales rep, an administration clerk, and the manager are walking to lunch when they find an antique oil lamp. They rub it and a Genie comes out. The Genie says, “I’ll give each of you just one wish” “Me first! Me first!” says the admin. clerk. “I want to be in the Bahamas, driving a speedboat, without a care in the world.” Poof! She’s gone. “Me next! Me next!” says the sales rep. “I want to be in Hawaii, relaxing on the beach with my personal masseuse, an endless supply of Pina Coladas and the love of my life.” Poof! He’s gone. “OK, you’re up,” the Genie says to the manager. The manager says, “I want those two back in the office after lunch.”

    Moral of the story: Always let your boss have the first say.

    Quelle: Unverlangtes e-Mail

  • 3 Dinge, die durchaus Förderungsbedarf haben

    1. Schlagobers-Erzeuger in der Flasche mit Lachgas-Patrone
    2. Manöverkritik nach Projekten
    3. Forellen
  • Warum nicht auch umgekehrt?

    1. Wenn jedes Jahr so und so viele Erinnerungstafeln enthüllt werden. Müsste man nicht hier und da eine dieser Tafeln wieder verhüllen?
    2. Es braucht sicherlich nicht drei Türsteher um einem die Tür zu einem noblen Lokal aufzuhalten und einem aus der Jacke zu helfen – sollte man sich darüber wundern. Es braucht aber sicher drei Türsteher, um diese Tür zuzuhalten oder einem gegebenenfalls unfreiwillig wieder in die Jacke zu helfen.
    3. Wenn in der Zeitung berichtet wird, dass die Kirche einen neuen, dritten Eingang erhalten habe, hätte man nicht ebensogut über die Eröffnung eines neuen Ausgangs schreiben können?
    4. Denkmäler sind Anlässe, über einen Sachverhalt nachzudenken. Gibt es auch Nichtdenkmäler, die einem an dieser Stelle helfen, diese Sache zu vergessen?
  • Strategies for Teaching Science to High School Students with Learning Problems

    1. Collaborate with other content and special education teachers to coordinate strategies and methods for success.
    2. Assist students in setting and monitoring appropriate science goals.
Integrate varied methods and activities, such as visual demonstrations, PowerPoint, videos, and technology simulations into science lessons based on student learning styles.
    3. Model use of learning strategies such as verbal rehearsal and previewing key concepts in chapters to help students read, organize, and memorize science content.
    4. Review vocabulary prior to science lessons.
    5. Provide an overview of the science textbook’s organizational features, such as charts, introductory sections, definitions, and summaries.
    6. Use mnemonics for content to be memorized.
    7. Use visual displays such as outlines, webs, and charts to introduce and highlight key ideas.
    8. Relate science content to overall themes and organizing concepts such as change, ecology, and equilibrium.

    Quelle: NSTA, Marcee Steele (steelem@uncw.edu) is a professor in the Watson School of Education at the University of North Carolina Wilmington.

  • Phänomenologie schulischer Langeweile

    Thomas Götz, Anne C. Frenzel

    Phänomenologie schulischer Langeweile (Phenomenology of boredom at school)
In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 38. Jg., Heft 4, 2006

    Zusammenfassung:

    Ziel der vorliegenden Studie war eine Identifizierung und Kategorisierung phänomenologischer Aspekte schulischer Langeweile. Hierzu wurden Daten von 50 Gymnasiasten der 9. Jahrgangsstufe (50% weiblich) erhoben. Die auf der Basis von Schüleraussagen generierten Kategorien zur Phänomenologie schulischer Langeweile erwiesen sich als sehr inhaltsheterogen und deuteten auf verschiedene Formen des Langeweileerlebens hin. Es wurden vier Formen schulischer Langeweile identifiziert und bezüglich der Dimensionen Aktivation und Valenz in einem heuristischen Modell verortet. Theoretische und praktische Implikationen werden diskutiert.

    Schlüsselwörter: Langeweile, Phänomenologie, Unterricht, Schule

  • Loben – aber richtig?

    You must be really smart // You must have worked really hard

    Dweck sent four female research assistants into New York fifth-grade classrooms. The researchers would take a single child out of the classroom for a nonverbal IQ test consisting of a series of puzzles-puzzles easy enough that all the children would do fairly well. Once the child finished the test, the researchers told each student his score, then gave him a single line of praise. Randomly divided into groups, some were praised for their intelligence. They were told, “You must be smart at this.” Other students were praised for their effort: “You must have worked really hard.”

    Why just a single line of praise? “We wanted to see how sensitive children were,” Dweck explained. “We had a hunch that one line might be enough to see an effect.”

    Then the students were given a choice of test for the second round. One choice was a test that would be more difficult than the first, but the researchers told the kids that they’d learn a lot from attempting the puzzles. The other choice, Dweck’s team explained, was an easy test, just like the first. Of those praised for their effort, 90 percent chose the harder set of puzzles. Of those praised for their intelligence, a majority chose the easy test. The “smart” kids took the cop-out.

    Quelle: http://nymag.com/news/features/27840/index.html