Jeder, der noch nie eine Hansi Hinterseer Show im Fernsehen gesehen hat, sollte das schleunigst tun. Korrigiere.
Bemerkenswert dann die Nebenkandidaten für die Wahl 2008 in der ZIB 2, endlich Harald Lesch im ZDF als Wissenschaftsvermittler mit einem Hauch zuviel des Lieds für die Forschung, ein Beitrag über Beschneidung männlicher Kinder anhand einer Zeremonie und neu mit lokaler Hypnose Narkose, und ein fescher Club 2 zu Image und Wirklichkeit im Wahlkampf, anfänglich mit Glaubensbekenntnissen, aber so schön, wie Rudolf Nagiller spricht, so mag man ihn verstehen.
Das war der Fernsehabend, seit langem wieder einer. Reicht dann eine Weile wieder.
Wir bedanken uns beim Bahnhofsvorstand in Steyr, der bezüglich einer Verspätungsdurchsage durch die Lautsprecher nicht wie derzeit an den Bahnhöfen üblich für das Verständnis dankt, sondern um Verständnis bittet.
Nicht, dass man es den Häftlingen nicht vergönnen würde: Helene Pigl, die Leiterin des Polizeigefängnisses des Wiener Landesgerichts war früher Rezeptionistin im Hilton der selben Stadt. Früher sah sie zu, dass die Leute hereinkommen, heute, dass sie nicht rausgehen. Dazwischen blieb alles gleich: sie blieb im Beherbergungsgeschäft.
Ihr Motto – zugegebenermaßen aus dem Zusammenhang gerissen: “In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.” Im Interview mit dem BahnReiseMagazin antwortet sie auf die Frage, ob es nicht seelisch sehr belastend sei, täglich mit vielen Schicksalen konfrontiert zu sein: “Ja, anfangs nimmt man sich das sehr zu Herzen, weil man dazu neigt, Menschen vieles zu glauben, was sie einem erzählen. Mit der Zeit lernt man, Geschichten durch den nötigen Filter zu betrachten, genau zu hinterfragen und auch seine Meinung dazu zu äußern. Damit ermöglicht man Betroffenen, ihr Leben aus einer anderen Perspektive zu reflektieren.”
Diese Redewendung darf man sich merken. Wenn man angelogen wird, sagt man “erzähl das wem anderen” und dem Lügner wird dadurch “ermöglicht, sein Leben aus einer anderen Perspektive zu reflektieren”. Auf Wienerisch geht das zusammengefasst einfacher mit: “Geh, erzähl ma ka Gschicht.”
Statistik Austria hat gerade die beliebtesten Namen des Vorjahres veröffentlicht. Nichts Ungewöhnliches, aber bei den Mädchennamen fällt auf, dass 4 der 10 beliebtesten mit “L” beginnen. Le-Le-La-Li. Warum bloß?
Lied aus den Ferien: Emma und Adam singen bei der Farn-Ernte. Es geht – natürlich – um eine Liebe… Aufgenommen beim WWOOFen auf Culdees Ökofarm in Schottland.
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Eine Recherche bei Kerstin Namuth in Schweden, die bei den schwedischen Volkshochschulen arbeitet (danke!) brachte folgendes Ergebnis:
Die Übersetzung ist im Anhang. Auf Spotify finde ich eine gesungene Version und ein paar für Karaoke, nur instrumental. Auf Youtube eins mit einem großen Chor und zuviel Gedöns. Ich finde die Version, die du aufgenommen hast, am schönsten.
Das Lied ist ein schwedisches Volkslied und heißt Smedsvisa(n), auf deutsch (Das) Lied des Schmiedes oder einfach En gång i min ungdom.
Hier behauptet jemand, dass nur der erste Vers alt ist und er die Verse 2-5 geschrieben hat, kann ich nicht beurteilen, aber er hat auch die Noten gepostet:
Das Lied scheint recht bekannt zu sein. In Schweden gibt es viele Chöre, die keine Kirchenchöre sind. Daher wird der profane Liederschatz, Volkslieder und auch Kunstlieder, wirklich gepflegt, und viele Schweden können auch wirklich schön singen.
Mikaelsmäss wird im Lied erwähnt, da hat das schöne Mädchen im Lied genug von dem armen Schmied. Früher, als Schweden und die anderen nordischen Länder noch reine Agrargesellschaften waren, war „Mickelsmäss“, der 29. September, ein wichtiger Feiertag. Da war die Ernte eingebracht und der Sommer zu Ende. Es war auch der letzte Tag, an dem Mägde und Knechte neue Anstellungsverträge abschließen konnten.
En gång i min ungdom älskade jag en flicka med ljuva och rena behag. Hon lovfte mej tro i lust och i nöd, allt intill sin blekaste död. //:
:// Hon lovfte mej tro i lust och i nöd, allt intill sin blekaste död
Einst in meiner Jugend liebte ich ein Mädchen so lieblich und rein. Sie gelobte mir Treue in Lust und Not, bis zu ihrem bleichen Tod. //: trallala usw: //
Hon var som en lilja vit uti hyn, den fagraste flicka man skådat i byn. Ett smittande skratt, en lustiger sång. Vi älskade sommaren lång. //: Hej hoppfadderiddlade raddlade rej :// Ett smittande skratt, en lustiger sång. Vi älskade sommaren lång.
Sie war wie eine Lilie, so weiß ihre Haut, das schönste Mädchen, das man im Dorf je geschaut. Ein ansteckendes Lachen, ein lustiges Lied. Wir liebten uns den ganzen Sommer lang.
Men kärleken vissna´, kärleken dog. Vid Mikaelsmäss hade flickan fått nog. Hon fann sej en riker, högfärdig man, sa tack och adjö och försvann. //: Hej hoppfadderiddlade raddlade rej :// Hon fann sej en riker, högfärdig man, sa tack och adjö och försvann.
Doch die Liebe verdorrte, die Liebe starb. An Michaelis hatte das Mädchen genug. Sie suchte sich einen reichen, hochmütigen Mann, sagte ”Danke, Adieu“ und verschwand.
Nu står jag vid städet sliten och grå och hammaren bultar och hjärtat likså. Men aldrig den flickan kommer igen, hon är hos sin nyvunne vän. //: Hej hoppfadderiddlade
Jetzt steh ich am Amboss, abgearbeitet und grau und der Hammer schlägt und das Herz klopft auch. Aber das Mädchen kommt nie wieder, sie ist bei ihrem neuen Freund.
Tra rajdadidadi rajdadida, tra rajdadida dadi rajdadida, tra rajdadidadi rajdadida,
Da kommt man nach 10 Jahren wieder einmal nach Großbritannien und bemerkt mit Interesse …
… daß in Bahnhöfen auf Schildern unsoziales Verhalten auch offiziell nicht geduldet wird.
… daß bei Rauchverboten nicht nur der Raucher, sondern auch der, der es duldet, bestraft wird. Darüber hinaus wird am Schild angeboten, den Raucher zu vernadern.
… daß die Anzahl der Überwachungskameras wirklich mächtig zugekommen hat.
… und dass trotzdem in einem Londoner Stadtteil zwei 14 jährige Mädchen Polizisten kratzen und beißen, weil sie von ihnen aufgefordert wurden, Papierl aufzuheben, die sie auf den Boden geworfen haben.
Sonst ist alles aber beim alten, hier in diesem schönen, großzügigen, linksfahrenden Land.
Wieder einmal in den Fernseher geschaut. Folgendes gesehen:
Nach einem erschütternden Bericht über die Bergwerkskatastrophe von Lassing: übergangslos grinsend einmoderiert ein Beitrag über die PEZ Manderl. Tragisch. (ORF 2: Thema)
Nach einem bemerkenswerten Beitrag über Ernährungsgewohnheiten Werbung für eben diese: Fette Leberwurst, Chips, Autos (gut, dass passt nicht in die Reihe) und Sekt. (RTL II: Welt der Wunder – Schlachtfeld Ernährung)
Armin Wolf ohne Brille. (ORF 2: ZIB2)
Wir sind Kaiser: bemerkenswerte und ausgesprochen witzige Satire über eine Neuauflage von Monarchie in Österreich. Derzeit täglich um 21: 00 in Bayern Alpha. Sehr & sehr empfehlenswert.
Häufig wache ich nachts auf, zerbreche mir den Kopf über ein schwieriges Problem und beschließe, es dem Papst zu unterbreiten. Dann werde ich ganz wach, und mir fällt ein, dass ich der Papst bin.