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Wien

Tagebuch

  • Imkerei im Stadtgebiet – November 2013

    Erster Monat.

    Die Idee ist entstanden, im Stadtgebiet von Wien am Rande eines Parks einige Bienenvölker zu halten. Einerseits gibt es hier schon Vorbilder – die Bienen auf der Wiener Oper, beim Zentralfriedhof, am Wilhelminenberg, die Imkerschule im Donaupark, andererseits sind Bienen als “Körper” schon sehr spannend.

    Die Herausforderung ist, Wissen, Erfahrung und rechtliche Aspekte unter einen Hut zu bringen, und dazu muss man das alles einmal lernen. Wie kann man das tun?

    Hier auf diesem Weblog werden die Erfahrungen gesammelt. Kommentare sind immer willkommen.

    Arbeitsschritte im November 2013

    1. Kontaktaufnahme mit dem Grundbesitzer
    2. Kontaktaufnahme mit einem Imker in NÖ
    3. Kontaktaufnahme mit dem Österreichischen Imkerbund
    4. Beantwortung der Frage “Geht das überhaupt?”
  • ADW016 Bedogul Bali

    ADW016 Bedogul Bali

    Indonesien ist ein Land der vielen Religionen. Sie teilen sich den “Luftraum”. Zum Beispiel in Bedugul, einer Region in der Mitte Balis, nicht nur im Zentrum der Insel, sondern auch in der Luft. Sie wurde scheinbar – von den Göttern – mitten in die tieffliegenden Wolken hineingebaut.

    Es ist immer wieder schön, wenn viele Menschen an einem Ort leben, und sich nicht nur den Ort am Boden, sondern auch den Luftraum teilen. Wenn es mehrere Religionen gibt, dann fällt das leichter auf. Gamelan Musik, Glocken, der Ruf des Muezzins. In der Erinnerung mischen sich zum Klang der Gegend auch die Gerüche. Und die seltsame Stimmung, wenn sich die tieffliegenden Wolken verzogen haben, und die Sonne auf den See leuchtet. Die bunten Farben der Vorbeiziehenden, der Rhythmus der Glocken. Das Grün überall. Und später dann auch die Vielzahl an krachenden und stinkenden Mopeds.

  • ADW015 Zug in Stainach-Irdning

    ADW015 Zug in Stainach-Irdning

    Eine Nachtfahrt zwischen Leoben und Salzburg. Der Intercityzug ist schlecht beleuchtet, und dann und wann erzählt eine Stimme vom nächsten Halt. Zum Beispiel vor dieser Station: Stainach-Irdning. Als Bahnknotenpunkt ist dieser Ort in Österreich bekannt wie Attnang-Puchheim oder Neumarkt-Kallham.

    Wer am späten Abend an einem Wochenende in einem Intercity irgendwo zwischen Leoben und Salzburg fährt, wird sich schnell einmal ein wenig einsam fühlen. Es ist kaum jemand im Zug. Die Sonne ist schon lange untergegangen. Eigentlich ist nichts zu tun. Dann und wann huscht die Schaffnerin im Gang vorbei – und dann und wann kündigt sie den nächsten Halt an. Ein Gesang ist ihre Ankündigung der nächsten Zukunft. Eine Begegnung. Für wie viele Menschen wohl hier in diesem Zug?

  • Hörtipp: Blue Moon

    Hörtipp: Blue Moon. “Das Universum” mit Holger Klein (10.11.2013) auf Fritz. Der Astronom und Publizist Florian Freistetter ist zu Gast und beantwortet Fragen zu “den unendlichen und unverständlichen Weiten da draußen”. Gespräch über Astronomie, Kosmologie und die Menschen. Auch zum Nachhören. Link zur Sendereihe / Podcast / Nachhören

  • ADW014 Am Anfang der Fahnenstange

    ADW014 Am Anfang der Fahnenstange

    Kommunale Geräusche. Die Fahnenstangen beim Rathaus in Altheim, Oberösterreich, erzeugen bei Wind ein regelmäßiges Kling-Kling. Das Leben an den Enden der Fahnenstangen geht weiter, doch wer vorbeigeht “gets the groove”.

    Der Anfang der Fahnenstange ist jene Gegend, die man noch leicht erreichen kann. Kommunale Fahnenstangen haben die Eigenschaft, dass sie in der Gegend des Rathauses stehen, und man oft an ihnen vorbeikommt. Man erfährt dabei, wie es ihnen geht. Oft sind sie still. Doch wenn der Wind geht, dann klingen sie. Das gibt den Groove, das gibt den Rhythmus. Man kann sich darüber freuen, man kann ihn hinnehmen, oder man kann ihn einfach akzeptieren. Oder mit ihr leben. Muss man ja auch. Ein Loblieb kann man singen auf den Anfang einer Fahnenstange.

  • ADW013 Flåmsbahn

    Eisenbahnfahrt in Norwegen. Mit schönen Kurven und Tacktack.

    The Flåm Railway is a scence railway in Norway. It runs from the mountain station at Myrdal on the Bergen Railway, down to Flåm station nestled in the innermost corner of the Aurlandfjord.

    Die Schienen der Eisenbahnen sind ja mittlerweile überall so verbunden, dass es keine Lücken mehr gibt. Folglich gleiten die Räder der Bahn über die Schienen, ohne einen Rhythmus zu verursachen. Wer genau diesen Rhythmus aber gerne hat, weil er das Gefühl des Bahnfahrens vermittelt, findet (oder fand) ihn an einer Bahnstrecke auf dem Weg nach Bergen. Da gibt es in Myrdal eine Stichbahn hinunter nach Flåm, und auf dieser Strecke erzählt das Tack-Tack der Eisenbahn über die Geschwindigkeit, die Kurven. Was die Erinnerung ergänzt ist die Aussicht und die Reisebegleitung, die man zu dieser Zeit so sehr geliebt hat.

  • Wochenrückblick 44

    Was die letzte Woche über los war, erzählen wir hier: Von Totenmasken, dem Salzamt, Schutz durch Verfassung, die neue Mariahilferstraße und so die Sachen.

    00:25:44 “Lebensmasken” für das “Mobile Hospiz” der Caritas <http://www.caritashospiz.at/>
    00:00:00 Warmup
    01:22:35 Schutz durch Verfassung <http://www.lindeverlag.at/titel-1-1/verfassung_kompakt-5358/>
    01:19:16 Salzamt! Troubles mit der Zeitung
    00:52:31 Erfolg und Misserfolg mit Yogas Hilfe
    01:16:11 Schule andersrum: Flipped Classroom <http://oe1.orf.at/programm/353680>
    00:00:34 Erlebniszone Mariahilferstraße
    01:04:31 C(r)ash im Theater Walfischgasse <http://stadttheater.org/?nID=221>
    01:24:34 Offener Brief nach Braunau samt Japan <https://www.sprechkontakt.at/archives/7643>
    00:50:16 Plaudern mit dem Schauspieler
    01:11:10 “Versorgungsposten” – das Wort der Woche
    01:28:28 Problem mit einem Mann – Mann mit einem Problem?
    00:17:47 1010 Wien
    00:12:51 Glockenspiel und Chinesisches Interview <http://www.salzburgmuseum.at/glockenspiel.html>
    01:38:28 Cooldown und Verabschiedung
    00:42:19 Halloween im Heeresgeschichtlichen Museum <http://www.hgm.or.at/seite1.html?&L=>

  • Chinesisches Interview

    glockenspielMan kann durchaus einem Gast in Österreich eine Interviewfrage stellen. Man bekommt auch durchaus dabei eine Antwort. Allerdings – was tun damit. Hier mit einem sehr netten Mann auf Chinesisch, stattgefunden in Salzburg bei Aufnahmen vor dem Glockenspiel für einen Radiobeitrag.

     

  • ADW012 Finnische Glocken

    ADW012 Finnische Glocken

    Glocken aus der Mitte Finnlands, aus Uusi-Valamo (Neu-Valamo). Dort haben ehemals russische Mönche ein Kloster errichtet. Man kann dort als Freiwilliger für Kost und Quartier arbeiten. Die Glocken werden vom “Sakristan des Tages” geläutet – und das braucht einige Übung.

    Die Glocken aus dem russisch-orthodxen Kloster “Uusi Valaomo” in der Mitte Finnlands waren mein Einstieg ins Radiohandwerk. Und sie sind immer noch ein ständiger Begleiter, weil ich nun schon ein paar mal an diesem Ort wieder war. Auch später mit den Kindern – wieder arbeitend als Tellerwäscher, und immer wieder diese Glocken, die sich in den letzten zwanzig Jahren auch verändert haben. Die Melodie wird nicht aufgeschrieben, sie wird im Kopf der Glockenläuter (Sakristane genannt) weitergegeben. Manchmal kommt auch ein Glockenlehrer aus Italien, doch der ist 2019 ausgeblieben. Dann muss man selbst weiterentwickeln. Diese Aufnahme ist der Stand von ca. 1994. Wer wissen will, wie die Glocken heuer klingen, fährt einfach hin.