Radio, Science, Education

Wien

Tagebuch

  • Vom Zahnarzt und dem Werkdrachen

    Ich liebe meinen Zahnarzt. Er ist immer wieder für Überraschungen gut. Vor kurzem hat er mich zur Abwechslung mit Lachgas betäubt. Es ging um eine Füllung, die getauscht werden sollte, eigentlich eine harmlose Sache, und da war dieser neue Apparat im Behandlungszimmer. Sieht aus wie eine Eismaschine für das Eis in der Tüte zum Herunterlassen. Nichts Ungewöhnliches, etwas Neues bei meinem Zahnarzt zu finden, Neues interessiert ihn furchtbar, aber meist sind es kleine Dinge: eine sich drehende Spritze die die Zahnwurzel anbohrt für die gezielte Betäubung der schmerzleitenden Nerven, eine Minikamera, die ein Computerbild erstellt, in dem eine beginnende Karies markiert wird; selbst über seine Weltsicht hat er immer wieder neue und überraschende Erkenntnisse bereit.

    Aber vorige Woche war es dieser Apparat. Lachgas. In Amerika schon gang und gäbe, da lässt sich schon jeder betäuben damit, völlig ungefährlich, es verkürzt die Zeitwahrnehmung und nimmt die Angst. Ob ich es probieren will, hat er gefragt, er möchte Erfahrungen sammeln im praktischen Einsatz. Na klar, warum nicht. Schnorchel aufsetzen, erst Sauerstoff, dann Lachgas. Nahm die Angst bis auf eine kleine Panik, die aufzog, als der Behandlungsstuhl nach hinten gelegt wurde. Die war aber schnell weg, die Füllung wurde gewechselt, und dort, wo man sonst den Zahn spürt, an dem herumgerüttelt wird, war während der Behandlung so ein großes Nichts, einfach nichts da. Die Zeitwahrnehmung war auch wirklich verkürzt, und als das Lachgas den Körper verließ, war alles so wie vorher und der Trip war vorbei.

    Mein Zahnarzt ist immer für Überraschungen gut, das mit der Panik, die aufzog, als ich nach hinten gelegt wurde, das hatte er auch, sagte er, als er es ausprobiert hat, und die Assistentin, sagte, bei ihr war das auch – und wir lachten über unsere Panik, die wir hatten, beim Einsatz von Lachgas beim ersten Mal, die wir einander erst nachher erzählt haben. Wenn ich mich erst daran gewöhnt habe, ist das weg, dann kostet so ein Lachgaseinsatz allerdings auch 90 Euro.

    Für Menschen, die echte und tiefe Angst vor Zahnbehandlungen haben, ist das sicher das Geld wert, aber ehrlich, ich habe es lieber, wenn mir mein Zahnarzt eine vernünftige Betäubung mit seiner drehenden Bohrspritze verpasst, und mir dann, während sie wirkt, von seinen Pferden erzählt, vom neuen Fahrrad, von seiner Sicht der Welt. Das habe ich gerne, das nimmt mir die Angst, weil er da ist, weil ich da bin, und nicht weg, per Lachgas in der Wahrnehmung tiefer gelegt. Angst kann ich durch Kontakt viel besser überwinden, und so ein Kontakt, der kostet nichts.

    Angst hat auch mein Sohn oft am Freitag, da gibt es Werkunterricht in der Schule, und der “Werkdrache” macht Stress, der Werklehrer, weil immer soll alles schon fertig sein, genauer, sauberer, und überhaupt. Lachgas ist jetzt keine Option für meinen Sohn, er hat eine andere Methode, er hat mich eingebucht als Papa-der-in-die Schule-kommt-und-einen-Workshop-leitet. Ich soll an einem Vormittag den Kindern Origami beibringen. – Eine schöne Idee. Allein, Origami konnte ich bis dahin so gut wie Ikebana, die Kunst des Blumenbindens – nämlich gar nicht. Das heißt: einlesen, üben, und ab zu einer Besprechung mit dem Werkdrachen, mit dem ich diesen Workshop halten sollte. Freitag Früh beim Frühstück aber die fatale Frage von meinem Sohn: “Was ist, wenn der Werkdrache dich fragt, was du schon falten kannst?”

    Wir gingen also beide mit mulmigem Gefühl zur Schule. Und tatsächlich, der Werklehrer fragte mich, was ich schon falten kann. „Kraniche”, war meine Antwort, denn ich war vorbereitet, ich hatte geübt am Wochenende zuvor. 10 Stück. Er lachte, freute sich über diesen Papa-Beitrag, und bekam damit auch gleich ein freundliches Gesicht.

    Wer 1000 Kraniche in seinem Leben gefaltet hat, darf sich etwas wünschen, sagt eine japanische Legende. Ich wünsche mir, dass die Angst klein bleibt, beim Zahnarzt und in der Schule, und dass es immer Menschen gibt, mit denen man sie teilen kann.

    Ö1 Moment Leben Heute, Randnotizen, 10. März 2014, Lothar Bodingbauer

  • Podcast Entwicklung

    Lob und Tadel und die Physikalische Soiree laufen in die richtige Richtung, Atmos der Welt ist komisch, weil Geräusche nur mit Emotionen interessant sind, und die fehlen dort. Sprechkontakt (vormals Apostrophe) ist gut, wenn es mal längere Gespräche für Radiobeiträge gibt, die zu schade sind, im Archiv zu verstecken.

    Vom Reden her – die Gespräche, gibt es gerade noch drei problematische Punkte:

    1. Einige konkrete Fragen klingen immer noch vom Tonfall her naiv – das ist irgendwas psychologisch-therapeutisches, was man sich anschauen müsste.
    2. Lachen nach eigenen Witzen geht – nach wie vor – gar nicht. Das ist was theatralisches, sollte kein Problem sein.
    3. Wortendungen sind wichtig. Hochdeutsch idealerweise auch. Das ist was grundsätzliches – wie spricht man mit Menschen, mit denen man sich privat und sonst im Dialekt unterhält.

    Vier gute Punkte:

    1. Speed ist OK. Rote Linie wird immer besser, Anerkennung auch.
    2. Anzahl an eigenes “Ahhs” ist gering, immer wieder gute eigene Erzählstrecken, die neue Inhalte sind, und nicht nur alte Probleme dem aktuellen Gesprächspartner hingeworfen. Mund halten nach einer Frage, und nicht weiterfaseln, geht auch oft sehr gut.
    3. Inhalt ist OK, dichte und entspannte Phasen sind Teil des Konzepts.
    4. Auswahl der Gesprächspartner passt gut.
  • Hörtipp: Modellansatz

    Was ist Migräne und was weiß die Mathematik darüber, das erzählt im Detail die neueste Ausagebe dieses Podcasts von Gudrun Thäter und Sebastian Ritterbusch. So viel ist verraten: Es geht um Diffusion.

    Andere empfehlenswerte Episoden: Wie man die Bewegung aus Bildern des Computertomographen herausrechnet, wie man den Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken versteht und optimiert.

    Mathematik, Arbeitsweisen, was man weiß und wie neue Ansätze entstehen, das wird in diesem Podcast aus erster Hand erzählt, von jenen, die es tun. Für alle am jeweiligen Thema Interessierten echt spannend, und gerade für  Physiklehrerinnen eine Quelle für Wissen, das sich gut weiter erzählen lässt. Die Physikalische Soiree empfiehlt.

    Link: Modellansatz, Karsruher Institut für Technologie, Fakultät für Mathematik

  • ADW019 Gänsezählen am Neusiedlersee

    ADW019 Gänsezählen am Neusiedlersee

    Im Februar werden die Wildgänse am Neusiedlersee gezählt. Sie schlafen an der so genannten “Langen Lacke” und fliegen jeden Morgen zu Plätzen, an denen sie Futter finden. Irgendwann wird dann gebrütet. Und immer wird geschnattert.

    Ganz in der Früh kommen die Wissenschaftler zum Gänsezählen. Bevor die Gänse aufstehen. Es ist noch dunkel, man fröstelt. Ein Lichtstreifen am Horizont kündigt den Tag an, und wenn mit zunehmender Helligkeit das Licht und zumindest gefühlt auch etwas Wärme kommt, fliegen die Gänse in Gruppen von ihren Schlafplätzen davon. Sie fliegen schnatternd über unsere Köpfe. Was für ein Leben, das man nicht kennt, wäre man wo anders. Im Bett.

  • Erfahrungen mit dem Yellowtec iXm Mikrofon

    83fb22e1ceEinige Besuchern kommen auf diesen Blog über die Suchfunktion nach  einem Mikrofon vorbei kommen, das auf Speicherkarte aufnimmt. Da ich seit 2012 so eines verwende, und meine Erfahrungen auch hier aufschreibe, noch ein paar Details, die ich gerade jetzt auch wieder per e-Mail an einen Interessenten verschickt habe.

    Das Heißestes Ding auf Erden. iXm Yellowtec Mikrofon mit Beyerdynamic Niere, rund 1090 EUR, zum Beispiel hier bei Thomann.

    Mit diesem Mikrofon kann man im Botanischen Garten und auch auf einer Verkehrsinsel Interviews mit automatischer Aussteuerung machen. Kein Lärm, kein Pumpen. Kein Kümmern. Wunderbare Arbeit der Yellowtec-Ingenieure. Als freiberuflicher Reporter ist es nun mein einziges Gerät für Interviews. Immer geladen. Immer dabei. Das Yellowtec iXs hat mein gesamtes Audioequipment abgelöst. Mit der Beyerdynamic Kapsel geht es eine hervorragende Verbindung ein. Samtige Aufnahmen. Freude beim Hören. Freude beim Sender.

    (more…)

  • ADW018 Bahnübergang Bregenz

    ADW018 Bahnübergang Bregenz

    Die Glocke am Bahnübergang in Bregenz, an der Straße zum Bodensee. Ein schönes, klassisches Geräusch, das Menschen der Gegend mehrfach täglich hören.

    Das Warten am Bahnübergang ist das Genießen geschenkter Zeit. Schon vor dem Senken des Schrankens kündigt sich diese Zeitspanne an, durch eine Glocke, die verstummen wird, wenn der Schranken die Straße versperrt. Dann wird es still. Man steht da, und denkt nach, weiß, dass nichts in der Welt die kommende Minute verändern würde, verkürzen. Während man auf diese Weise ruhig wird, kommt bald der Zug. Man sieht die Menschen, man freut sich, dass das Warten nun ein Ende hat. Und wenn der Schranken wieder hoch geht, geht auch die Zeit wieder weiter.

    (Foto: Dagmar Aczél)

  • Achim hat ein Problem. “Du kannst mich durch e-mail”

    Da wollen wir ihm gerne helfen.

    Hallo
    lch hoffe du hast dies schnell erhalten, ich bin nach Bradford, UK verreist und habe meine Tasche verloren samt Reispass und kreditkarte. Die botschaft ist bereit, mich ohne meinen Pass fliegen zu lassen. Ich muss nur noch für mein ticket und die hotelrechnungen zahlen. Leider habe ich kein Geld dabei, meine kredit karte könnte helfen aber die ist auch in der Tasche. Ich habe schon kontakt mit meiner Bank aufgenommen, aber sie brauchen mehr zeit, um mir eine neue zu schicken. Ich wollte dich fragen ob du mir ein bisschen Geld so schnell wie möglich leihen kannst. Ich gebe es dir zurück sobald ich da bin. Ich muss unbedingt den nächsten Flug bekommen. Das Geld durch Western Union ist die beste möglichkeit. Lass mich wissen wenn du angaben zur meiner person brauchst (Name, Vorname …) mich das Geld schicken zu können. Du kannst mich durch e-mail.
    Ich warte auf deine Antwort,Vielen Dank und herzliche Grüße

    Achim Wenk

  • Vierkanthöfe im Mostviertel – Director’s cut

    Bildschirmfoto 2014-01-14 um 11.54.16Vierkanthöfe sind im Mostviertel zu finden, “diese Häuser hat der Most gebaut”.

    Für eine Radiosendung über Höfe und ihre Menschen war ich im Mostviertel und habe mit Besitzern und Betreibern, mit Heimat- und Regionalforschern gesprochen.

    Der Beitrag darüber wird am 21. Jänner 2014 auf Österreich 1 (Moment Leben Heute, 14:40 Uhr) ausgestrahlt.

    Die Gespräche, die zu diese Sendung geführt haben, sind aber so interessant und vielfältig, dass ich sie hier als Gesamtes vorstelle.

    Ich spreche mit dem “Moar in der Hilm”, St Valentin, Robert Schafelner; Christiane Pfaffenlehner in St. Valentin, Karl Wagner vlg. “Wastlbauer” in Strengberg, seiner Mutter, dem Heimatforscher Heimo Cerny und dem Regionalforscher Martin Heintel.

  • Imkerei im Stadtgebiet – Dezember 2013

    Imkerei im Stadtgebiet – Dezember 2013

    Zweiter Monat.

    Die Informationsbeschaffung läuft. Einerseits durch Kontaktaufnahme mit richtigen Menschen, andererseits durch das Lesen von aktuellen Zeitungsartikeln über Stadtimkerei, dann durch Erfahrungsberichte im Internet, Kennenlernen von Websiten mit Imkereibedarf.

    Ganz wichtig: Youtube als Kanal für Videos über Imkerei und die Bücher in der Familienbibliothek, da innerhalb der Familie am Land auch schon Imkerei betrieben wurde. Update: Twitter ist auch eine Idee.

    Das brachte die Kontaktaufnahme mit Menschen:

    1. Grundbesitzer: Er wird die Möglichkeit kostenlos bereitstellen, Bienenvölker aufzustellen. Er braucht dazu den Nachweis einer Haftpflichversicherung – die es über die Mitgliedschaft beim Imkerbund automatisch gibt – und den rechtlichen Nachweis, dass es entweder keine Genehmigung braucht, Bienenvölker am geplanten Standort aufzustellen, oder dass es rechtlich erlaubt ist, das zu tun. Beides findet man leicht im “Gesetz über die Haltung und die Zucht von Bienen” – ein Landesgesetz, hier für Wien. Man sieht schon sehr deutlich, dass der Haltung hier wenig entgegensteht.
    2. Imker in Niederösterreich: Er erzählt über Bienenhaltung allgemein und schickt ein Exemplar der Monatszeitschrift für Imker vorbei, die einen Überblick gibt, was so die Themen sind, die Imker beschäftigen: Monatsablauf – was ist zu tun, Krankheiten, Politik, Verkauf.
    3. Imkerbund Österreich – es gibt eine Landesverband für Bienenzucht in Wien, hier findet man Kurse, Vereinsabende – es gibt verschiedene Gruppen im Stadtgebiet, da muss man sich eine aussuchen, um dort vorbeizuschauen. Dort wird auch aktiv Jungimkerei gefördert. Mal sehen, wie sich das zeitlich ausgeht. Immer wieder wird von allen Seiten betont, dass ein “Imkervater” wichtig ist, der immer wieder mal vorbeischaut, und den man Fragen stellen kann.
    4. Die Anfrage „gibt es Imker hier?“ bei Twitter brachte zwei freundliche Kontaktaufnahmen – eine aus Wien, und eine aus Schleswig Holstein. Here we go.

    Diese Zeitungsartikel über Bienen in Wien sind interessant:

    1. Sterben wie die Bienen (Die Presse)
    2. Honig für unser Land (Die Presse)
    3. Bienensterben – Imker legen sich mit den Landwirten an (Die Presse)
    4. Imkerschule – die Invasion der Bienenzüchter (Die Presse)
    5. Insektizide – Nervengift liegt in der Luft (Die Presse)
    6. Bienen auf der Secession (Der Standard)
    7. Bienen auf der Wiener Oper (Der Standard)
    8. Wiener Bienen und Honig (wien.info)

    Gute Youtube Videos:

    1. BeeTV84 filmt und dokumentiert seinen Einstieg. Sehr entspannt und gleichzeitig fokussiert, und sehr am Ball. Spannend dazu sind auch die Kommentare. Link zur ersten Folge, die weiteren findet man dort.
    2. Einen Bienenschwarm einfangen
    3. Eine Zarge zusammenbauen

    Gelesene Bücher:

    1. Ertragreich imkern. Franz Lampeitl. Verlag Eugen Ulmer, 1987. Killerbuch. Richtet sich an das äußere Ende der Amateurimker an der Grenze zur Berufsimkerei. Gute Informationen auch über Grundlagen, turnt aber eher ab, wenn man kein Haus mit Gewerbehütte hat, wo man die Imkerei betreiben kann. Also eine Nummer zu groß, aber die Informationen sind gut.
    2. Der Wochenend-Imker. Karl Weiß. Ehrenwirth Verlag München, 1980. Perfekte Schuhgröße. Alle Infos kompetent aus erster Hand, gute Grafiken, was man tun muss, wenn bestimmte Situationen eintreten. Auf dieses Buch wird man zurückgreifen können, wenn es soweit ist.
    3. Ratschläge für den Bienenfreund. Claus Zeiler. Neumann Verlag,1992. Geht mit seinen 304 Ratschlägen schon in Richtung “Großer Katechismus”, ist aber sicher praktischer als dieser.

    Ein paar wichtige Begriffe scheint es zu geben: Weisel, Beute, Zander, Zarge, Reizfütterung, Drohne, Schwärmen, Milbe, Pollen, Nektar, Ableger, Tracht, und ja, natürlich Schleudern und Honig.

    Kursangebot in der Umgebung:

    1. Wiener Imker – Kurse aber eher ausgebucht
    2. Landwirtschaftsschule Warth – mit Kursen etwa auch in Mistelbach
    3. Polycollege Wien

    Es sieht mal so aus, als ob man das lernen könnte. Weiter geht es mit Büchern und Kursen und die Kontaktaufnahme zu den lokalen Imkern. Ein Volk bringt 2 bis 14 Stunden Arbeit im Jahr und keinen bis 40 kg Honig. Ob drei oder zehn Völker macht angeblich arbeitsmäßig nicht den großen Unterschied. Nett scheint es bis auf Rückschläge, die es scheinbar auch gibt, zu sein. Zumindest einmal erlernbar.

  • ADW017 Straßenmusik Vilnius

    ADW017 Straßenmusik Vilnius

    Straßenmusiker in Vilnius, Litauen. Etwas melancholisch. Schön zu hören. Aufgenommen nur kurze Zeit nach Beginn der Unabhängigkeit.

    Die Baltischen Staaten machten in den Jahren nach der Loslösung von der Sowjetunion einen Wandel durch. Überall war Aufbruchstimmung. Die Menschen erinnern sich drei Jahre nach Beginn der Unabhängigkeit noch an die Besetzung durch das Militär. Die Wirren. Die Sorgen. Die Hoffnung, wie sich alles entwickeln wird. Intellektuelle, die früher Dissidenten waren, übernehmen wichtige Rollen im Staatsgefüge. Dazwischen entwickelt sich das öffentliche Leben, Touristen aus Westeuropa kommen. Vielleicht hat es diese Straßenmusikanten immer schon gegeben, doch was sie heute spielen, höre auch ich.