Radio, Science, Education

Wien

Moment – Leben heute

  • 104. Gehen mit Gehern

    Jeder Mensch kennt eine Distanz, ab der er lieber nicht mehr zu Fuß geht, und lieber auf ein Verkehrsmittel umsteigt, das ihn trägt. Es gibt aber auch jene Menschen, die gerne auch große Entfernungen zu Fuß zurücklegen, und das meist völlig freiwillig. Ob aus sportlichen Gründen, oder aus Notwendigkeit – wir begleiten vier dieser Menschen auf einem ihrer Wege und zeichnen ihre Gedanken zum Thema “Gehen” auf.

    Filename: radio104_mom_gehen

  • 102. Schön geschrieben

    Die österreichische Schulschrift: Neben der Druckschrift wird in der Volksschule auch die Schreibschrift gelehrt. Diese “Lateinschrift” prägt wohl für alle schreibenden Menschen das später zu entwickelnde Schriftbild ihrer Handschrift, und das Aussehen dieser Ausgangsschrift ändert sich wie die Mode. Allerdings nicht so schnell. Etwa alle dreißig Jahre wird das vom Unterrichtsministerium empfohlene Schriftbild den neuen Anforderungen angepasst. Eine akustische Annäherung an den wohl bekanntesten Zeichensatz des Alltags. Es sprechen: Wilhelm Wolf, Martin Tiefenthaler und andere.

  • 100. Arbeiten auf Biobauernhöfen

    Mit “WWOOFern” unterwegs: WWOOF bedeutet “Worldwide Opportunities on Organic Farms” und ist eine Organisation, die weltweit freiwillige Hilfskräfte für Nachhaltigkeitsprojekte und Biobauernhöfe vermittelt. Für Kost und Quartier helfen interessierte Besucher den Projektbetreibern bei der Arbeit. Für beide Seiten ist das im Idealfall ein fruchtbringender Austausch. “Wwoofing” funktioniert auch mit Kindern. Ein kostenschonender, abwechslungsreicher und sozial bereichernder Urlaub. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

    Montag, 29. März 2010: Moment – Leben Heute, ORF Radio Österreich 1, 14:40-14:55

    WWOOF bedeutet “Worldwide Opportunities on Organic Farms” und ist eine Organisation, die weltweit freiwillige Hilfskräfte für Nachhaltigkeitsprojekte und Biobauernhöfe vermittelt. Für Kost und Quartier helfen interessierte Besucher den Projektbetreibern bei der Arbeit. Für beide Seiten ist das im Idealfall ein fruchtbringender Austausch. “Wwoofing” funktioniert auch mit Kindern. Ein kostenschonender, abwechslungsreicher und sozial bereichernder Urlaub.

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  • 099. Und plötzlich bin ich Chef…

    Wer jahrelang in einem Unternehmen zur Zufriedenheit aller gearbeitet hat, kann sich plötzlich über Nacht in der Rolle des Chefs wiederfinden. Eine Unzahl an neuen Aufgaben erwarten einen. Damit hat man vielleicht gerechnet. Dass aber auch die Beziehungen zu den Kollegen neu definiert werden müssen, gewohnte Strategien in der neuen Funktion oft nicht mehr wirksam sind und auch die eigene Familie betroffen sein kann, kommt manchmal überraschend.

    Filename: radio099_mom_chef

  • 097. Daumen hoch!

    Handzeichen und Gesten: Handzeichen werden verwendet, wenn Worte nicht reichen, oder wenn ihr Gebrauch nicht möglich ist. Gesten mit der Hand können oft pointierter ausdrücken, was man verbal erst erklären müsste: Verschwinde, alles ok, bei dir piept’s wohl, etc. Im internationalen Kontext können bei dieser Art der Kommunikation durchaus veritable Missverständnisse entstehen, wenn Signale in anderen Kulturkreisen ganz anders interpretiert werden. Eine akustische Betrachtung des wortlosen Redens mit der Hand. Es sprechen: Judith Reker, Auslandskorrespondentin; Peter Vitouch, Kommunikationswissenschafter; Samy Molcho, Pantomime.

    Filename: radio087_mom_gesten

  • 096. Die Heimatforscher

    Sie stöbern in Archiven, reden mit alten Leuten und gehen oft viele Jahrhunderte in der lokalen Geschichte zurück. Die Heimatforschung ist zur neuen Beschäftigung am Land geworden, Akademien der Volkskulturen bieten Kurse für Hobbyforscher an, wie die oft spannenden geschichtlichen Zusammenhängen gefunden und entschlüsselt werden können. Die jungen Frauen und Männer zeigen in ihren Arbeiten, dass die Beschäftigung mit “Heimat” nicht unbedingt dem rechten politischen Lager zuzuordnen ist.

    Filename: radio096_mom_heimatforscher

  • 095. Sprache in der Migration

    Wenn ein Kind in ein neues Land kommt, ist es am besten, wenn es gleich in die neue Sprachumgebung eintaucht, um die neue Sprache zu erlernen. Diese wohlbekannte Vorstellung wird in den letzten Jahren verstärkt ergänzt durch den Zusatz, dass Kinder ihre Muttersprachen weiter pflegen und entwickeln sollen.

    Sprachwissenschafter betonen die Bedeutung der Muttersprache nicht nur für den Spracherwerb, sondern auch für den Wissenserwerb und die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit. Es ist nämlich nicht so, dass die unterschiedlichen Sprachen in „einzelne Fächer“ im Gehirn eingeordnet werden. Sprache ist vielmehr gehirntechnisch ein umfassendes Gesamtkonzept. Wer als Kind seine Muttersprache aufgibt, würde die neu zu lernende Sprache gleichsam auf dem Nichts aufbauen. Das Ergebnis wäre eine halbfertige Muttersprache, und eine schlecht erlernte Zweitsprache. Und zwei halbe Sprachen ergeben leider keine ganze.

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  • 094. Der Turnlehrer

    Ob Schinder oder sportlicher Begleiter, verständnisvoller Pädagoge oder sogar selbst eher Faulpelz: das Bild seines Sportlehrers ist wohl noch jedem in guter Erinnerung. So wie sich aber das Fach “Turnen” über die Jahre zu “Bewegung und Sport” gewandelt hat, so hat sich auch das Berufsbild des Turnlehrers geändert wie auch die Anforderungen, die an ihn gestellt werden. Neben Sport ist es heute vermehrt die Lust an der Bewegung, die den Schülern nahegebracht werden soll. Ein Berufsportrait. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • 089. Schulbauten im Wandel der Zeit

    Neue Pädagogik in alten Räumen?: Das theresianische Ideal gut kontrollierbarer Klassenzimmer im Kasernenstil, aufgereiht in langen Gängen, hat mit neuen Ansätzen, Lernen zu gestalten, einen Wandel erfahren. Wurde früher von vorne nach hinten unterrichtet, verlangen zeitgemäßere Formen des Lernens neue äußere Strukturen. Für Pädagogen und Architekten gleichermaßen sind viele bestehende Schulbauten ein Dorn im Auge. Auf dem durch den Ganztagsbetrieb angeleiteten Weg vom monofunktionalen Schulbau zum mehrfach nutzbaren Tageswohnhaus für Kinder gibt es für alle Beteiligten Verbesserungsbedarf. Wenn das Schulhaus nämlich vermehrt von der Lehranstalt zum Lebensort wird, braucht es neue architektonische Ideen und neue Formen der Zusammenarbeit. Oft wird bei neuen Schulen nur an höhere Räume, mehr Glasanteile und geringeren Putzaufwand gedacht. Eine Sendung über den modernen Schulraum, der neben Mitschülern und Lehrern häufig als der “dritter Erzieher” bezeichnet wird. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • 077. Weihnachten beim Landpfarrer

    Karl Burgstaller: Zum Heiligen Abend hin beginnen die Menschen ruhig zu werden. Besonders für viele Landpfarrer beginnt eine hektische Zeit. Durch den Priestermangel müssen mehrere Pfarren betreut werden, damit alle ihren persönlichen Weihnachtsgottesdienst erleben können. Die Weihnachtszeit ist anstrengend. Wann genau kommt nun Weihnachten zu einem Priester selbst?

    Filename: radio077_mom_landpfarrer