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Wien

Podcasting

  • Røde Lavalier Outdoor Feldtest

    Außenaufnahmen in den Donauauen bei Wien.
    Außenaufnahmen in den Donauauen bei Wien

    Ansteckmikrofone mit Funkübertragung sind für Beitragsgestalter/innen eine Nummer zu groß, obwohl sie für Außenaufnahmen praktisch wären. Billige Lösungen waren nie professionell genug, die Aufnahmen durch hohes Rauschen und schlechte Aufnahmegerät (Kloklang) waren bisher nicht brauchbar.

    So ein Ansteckmikro wäre aber fein. Man ist ja an den Worten des Interviewpartners interessiert, und während er in der Wildnis herum geht, wäre so ein Mikro immer dabei. Die eigenen Zwischenfragen kommen ja eh nicht rein in den Beitrag.

    Jetzt gibt es also so eine verwendbare Lösung von Røde: ein Lavaliermikrofon, das sich an der Grenze zu professionellen und radiotauglichen Aufnahmen bewegt. Ob dies- oder jenseits der Grenze, das habe ich versucht, herauszufinden. Bei einem Spaziergang mit der Au. Einmal ohne Nachbearbeitung, und danach mit Audiobearbeitung durch Auphonic. Man kann in den Kapitelmarken springen.ap008

    Praktisch: Das Mikro steckt am iPhone, das man dem Interviewpartner in die Tasche gibt. Man kann mit jeder Aufnahme-App vom iPhone aufnehmen. Die von Røde ist gut, kostet ein bisschen, und überträgt die Resultate auf ftp-Server oder Dropbox.

    Fazit: Ich glaube, dass man die Aufnahmen für OT’s im Qualitätsradio verwenden kann, als Ergänzung, wenn es die Siuation erfordert. Das werde ich demnächst auch in einem Beitrag ausprobieren. Ich würde aber keine ganze Sendung damit machen.
    Link zu Røde: Auswahltool für verschiedene Mikrofone

    00:00:00 Erwachsener beim Au-Spaziergang
    00:05:20 Kind beim Au-Spaziergang
    00:08:55 Begegnung mehrerer Menschen
    00:09:39 Ankündigung “jetzt mit Auphonic”
    00:10:05 Erwachsener mit Auphponic Rauschunterdrückung und Levelling
    00:15:30 Kind mit Auphponic Rauschunterdrückung und Levelling
    00:19:42 Verabschiedung mit Vogel – ohne Auphonic

  • Podcast Entwicklung

    Lob und Tadel und die Physikalische Soiree laufen in die richtige Richtung, Atmos der Welt ist komisch, weil Geräusche nur mit Emotionen interessant sind, und die fehlen dort. Sprechkontakt (vormals Apostrophe) ist gut, wenn es mal längere Gespräche für Radiobeiträge gibt, die zu schade sind, im Archiv zu verstecken.

    Vom Reden her – die Gespräche, gibt es gerade noch drei problematische Punkte:

    1. Einige konkrete Fragen klingen immer noch vom Tonfall her naiv – das ist irgendwas psychologisch-therapeutisches, was man sich anschauen müsste.
    2. Lachen nach eigenen Witzen geht – nach wie vor – gar nicht. Das ist was theatralisches, sollte kein Problem sein.
    3. Wortendungen sind wichtig. Hochdeutsch idealerweise auch. Das ist was grundsätzliches – wie spricht man mit Menschen, mit denen man sich privat und sonst im Dialekt unterhält.

    Vier gute Punkte:

    1. Speed ist OK. Rote Linie wird immer besser, Anerkennung auch.
    2. Anzahl an eigenes “Ahhs” ist gering, immer wieder gute eigene Erzählstrecken, die neue Inhalte sind, und nicht nur alte Probleme dem aktuellen Gesprächspartner hingeworfen. Mund halten nach einer Frage, und nicht weiterfaseln, geht auch oft sehr gut.
    3. Inhalt ist OK, dichte und entspannte Phasen sind Teil des Konzepts.
    4. Auswahl der Gesprächspartner passt gut.
  • Aufnahmetechnik Podcasts

    Wie werden die Aufnahmen gemacht?

    Produktion: Alleine

    Aufnahme mit einem AKG 214 Studiomikrofon, verbunden mit Focusrite Scarlett Solo, das über USB mit einem Macbook Air verbunden ist. Ein Beyerdynamic DT-770 Kopfhörer am Interface. Zusätzlich kann ein/e Gesprächspartner/in über Internet zugeschaltet werden. Siehe unten.

    Kosten: Mikrofon 274€: Interface 98€.

    Produktion: Zwei Gesprächspartner/innen

    Aufnahme mit zwei DT-297 Headsets von Beyerdynamic, verbunden mit Focusrite Scarlett 8i6 Interface, das über USB mit einem Macbook Air verbunden ist. Zwei Kopfhörerausgänge sind am Interface. Alternativ kann ein/e Gesprächspartner/in über Internet zugeschaltet werden. Siehe unten. Mobile Alternative ohne Netzspannung: die zwei Headsets können auch an einem mobilen Zoom (meines: Zoom F8) betrieben werden, man braucht aber dann einen Splitter für die Kopfhörer, da das F8 nur einen Ausgang hat.

    Kosten: Headsets je 290€ mit Kabel; Interface: 227€; Zoom F8: 1200€.

    Produktion: Mehr zwei bis acht Gesprächspartner/innen

    Aufnahme mit bis zu acht Headsets von Beyerdynamic, verbunden mit Zoom F8, das acht Spuren getrennt auf Speicherkarte aufzeichnet. Kopfhörer werden durch Kopfhörerverstärker versorgt, die dazu kommen: bis vier Stück geht mit dem kleinen Behringer MicroAMPG HA400, mehr noch über ein größeres beide brauchen eine Stromversorgung vom Netz.

    Kopfhörerverstärker für individuelle Lautstärken.
    Kleiner Kopfhörerverstärker für individuelle Lautstärken.

    Postproduction: Reaper mit Ultraschall, Auphonic (Levels, Files), Podlove (Feeds), WordPress (Site).

    Arbeitszeit: 2 Stunden Aufnahme; Postproduction 2 Stunden (Texte schreiben, vorne/hinten schneiden, bereitstellen); Intensivschnitt bei vielen Ähs und Nebenlinien, die gekürzt werden: 2 Stunden pro 30 Minuten Sendezeit. Normalerweise werden die Gespräche nicht geschnitten.

    Podcast aufsetzen: Das habe ich hier in einem Blogbeitrag zusammengefasst: In 3 Stunden und 30 Schritten.

    Hinweis: Die Affiliate-Links führen zu Thomann.

  • We love Podlove

    Die Physikalische Soiree ist umgestiegen. Die neuen Folgen werden mit Auphonic produziert und über Podlove bereitgestellt. Mit Dank an die Programmierer und den Podcaster Tim Pritlove, seine Interviewpartner im Lautsprecher, insbesonders auch Wikigeeks. Viele Grüße aus Wien.

  • Podcast Tipps vom Wochenende

    [tabs slidertype=”top tabs”] [tabcontainer] [tabtext]Trost[/tabtext] [tabtext]Politik[/tabtext] [tabtext]Waffenrückgabe[/tabtext] [/tabcontainer] [tabcontent] [tab]Im Philosophischen Radio. Mit Jürgen Wiedicke und Sibylle Lewitscharoff über Hans Blumenberg. Bemerkenswert. Logisch. Link zur Sendung[/tab] [tab]Diskussion zu möglichen Wechselwirkungen von Politik und Medien. Im Deutschlandfunk. Mit Andreas Stopp und Gästen: Peter Quay, Christoph Heinemann und Hans Leyendecker. Erhellend. Spannend. Link zur Sendung[/tab] [tab]Eher eine härtere Sendung: Depression, Selbstmord und die nicht erneuerte Schrotflintenlizenz. BBC Radio 4 Sendung iPM (Share what you know) vom 14. Jänner 2012. Link zur Sendung[/tab] [/tabcontent] [/tabs]

  • Podcast Tipp: Grenzen der Naturwissenschaft

    Gibt es unter Umständen Bereiche der Wirklichkeit, die sich nicht naturwissenschaftlich erfassen lassen? Im Philosophischen Radio von WDR 5 spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Theologen und Naturwissenschafter Frank Vogelsang eine schöne Stunde lang über mögliche Grenzen der Naturwissenschaft. Spannend und interessant. Link zur Sendung

  • Radiohören neu

    1. Radio einschalten, hören was kommt – über die Luft. (Österreich)
    2. Radio einschalten, hören was kommt – aus dem Kabel. (Österreich, Deutschland, etwas Ausland)
    3. Radio einschalten, hören was kommt – aus dem Internet. (Ausschließlich Ausland)
    4. Radiosendungen downloaden – von Österreich 1 – hören, wenn’s passt. (Ausschließlich Österreich)
    5. Podcasts downloaden – aus der ganzen Welt, hören, wenn’s passt. (Ganze Welt)

    Hier ist meine Podcast Liste. Pro Tag kommen circa. 5 Stunden Sendungen herein. Ich höre davon meist grundsätzlich die DLR Thema Interviews, oft SWR2 Wissen und manchmal HR2 Der Tag. Den Rest stark nach Inhalt.