Radio, Science, Education

Wien

Podcastepisode

  • TRA043 P–B wechselnd

    1. Gab – gabt – gabst – tappt – tappst. 
    2. Stob – stobt – stobst – stoppt – stoppst.  
    3. Trab – trabt – trabst – kappt – kappst.  
    4. Lieb’ – liebt – liebst – kippt – kippst. 
    5. Lob – lobt – lobst – foppt – foppst. 
    6. Üb’ – übt – übst – stülpt – stülpst. 
    7. Lab’ – labt – labst – schnappt – schnappst.  
    8. Leb’ – lebt – lebst – steppt – steppst.

    Baß – Paß, backen – packen, Pech – Becher, Beter – Peter, bohren – Pore,  Pute – Bude, Bube – Puppe, Bein – Pein, Püffe – Büffel, Blatt – platt,  Blume – plump, Protz – Brot, blühen – plündern, plötzlich – Blöße, Braten – Prater, prächtig – brechen, Brise – Prise, breit – Preis, Paar – bar,  Palast – Ballast, billig – Pille, Pracht – brachte, halbe – halb, Blatt – Platz,  ob – oben, haben – hab, oben – Oper, lebt – Leben, Leib – Leiber, im Bad – am Paß, ein Pinsel – ein Bild.

    Büblein – betrüblich – Betrieb – betriebsam – Bleiplatte – Probeabzug,  

    Probeband – profitbringend – Prellbock – Prägebild – Postsparbuch.  

    Privatbad – Brausepulver, prompt – Brotkorb, Beinbruch – Beiprogramm.  

    Loben – lobt, über – übt, Farbe – farblich, leben – leblos, geben – gibt.  

    Bube – Büblein, Knappe – Knabe – Knab – Knäblein.

    1. Am Platz bleiben.
    2. Von plumpen Räubern beraubt.
    3. Pausbackige Putten.  
    4. Braunes Packpapier.
    5. Blühende Obstbäume.
    6. Mit Backpulver braun backen.  
    7. Von oben herab.
    8. Den Blechpanzer blitzblank putzen.
    9. Der Plan bleibt. 
    10. Wie üblich bleibt Brot übrig.
    11. Der Pöbel schnappt plötzlich über.
    12. Biberpelz von Hauptmann.
    13. Betrübliches Absterben.
    14. Beben die Lippen?
    15. Der braune Papierbogen war bloß halb abgeschrieben. 
    16. Bandapparate bleiben beim Üben zum Überprüfen beliebt. 
    17. Ob Abel betrübt bleibt, bleibt betrüblicherweise in Schwebe. 
    18. Wer bloß ins Blaue lobt und übertreibt, wird bald unbeliebt sein. 
    19. Der übergeschnappte Bub liebt das blöde Püppchen sterblich. 
    20. Sprechübungen beleben die Durchblutung der Lippen unglaublich.
    21. Bald bebt im Purpur die blonde Braut, 
      bunt blühen Blaublümelein am Boden;
      breitblättriger Palmbaum prangt beim Portal, 
      breitbauschige Banner beleben den Plan! 
      Aber bleich und betrübt blickt die blonde Braut 
      als berste ihr bang die bebende Brust –
      Ob Preis man, Prunk, und bebänderte Pracht 
      blöd beibringt als Brautgebinde dem Paar… ?
    22. Plump bricht der bepackte Bauer
      die Laubpracht farbprangend beim Birnbaum; 
      Prompt bläut der erprobte Pächter
      den Dieb im baumbuschigen Parke, 
      mit Bambus beim Pumpbrunnen!
    23. Immer am Abend begab sich der bärtige Pater Paul, der sein Leben brav und um die Pilger bemüht im berühmten Berghospiz am beliebten Alpenübergang verbracht hatte, auf sein Lieblingsplätzchen, den obersten Balkon. Von dort überblickte er ein wunderbares Alpenpanorama: die abendblauen Bergkuppen, die mächtigen Bergplanken und die aufblühenden Schneegebirge. Wenn manchmal sein Blick zur bleifarbenen, im Abend mählich verdämmernden Ebene mit ihren Fabriken und Kaminen hinabfand schmunzelte er behaglich und blinzelte verschmitzt und blies mit spitzen Lippen eine muntere Melodie. Manchmal beobachtete er – und begriff es immer als Bild des Lebens überhaupt – einen beladenen, bepackten Pilger mühsam den abendlichen Bergpfad heraufkommen. Einmal, an einem Sommerabend, Pater Paul hatte eben vor einem Monat seinen 77. Geburtstag gehabt, blieb er bis spät auf seinem Balkonplätzchen, denn eine warme Brise blies ihm ums bärtige Haupt, was ihm bedeutete, daß sich ein stimmungsvolles Berggewitter zusammenbraute. Bald blendeten die ersten Blitze im Gebirge, als Pater Paul plötzlich unmäßig erschrak. Er glaubte ein Ungetüm zu erblicken, das in immer rascherem Tempo den Bergpfad heraufklomm. Erst meinte er zu träumen, als ihm abermals der Atem wegblieb. Das Ungetüm entpuppte sich als ein Schirm, der in atemberaubendem Tempo gegen das Hospiz heraufpreschte. Manchmal meinte der Pater, unter dem Schirm blickten ein paar strampelnde Beinchen hervor. Manchmal hüpfte das sonderbare Gebilde über Klippen und Planken und machte unglaubliche Sprünge über Spalten und Abgründe. Pater Paul klemmte es den Atem ab, er klammerte sich am Blitzableiter fest. Bald stürmte der Schirm am Hospiz vorbei, in absurdem Tempo zum Bergmassiv, aber beinah unhörbar, kaum brausend, ohne Staub aufzublasen, ohne Motorenlärm, ohne sichtbare Raupen oder Propeller. Pater Paul blieb auf dem Balkon, klammerte sich bleich an die Brüstung, von einem ihm bisher unbekannten Bild des Lebens geblendet und berührt vom bedrohlich Unbegreiflichen.

  • BG052 Blüten & Bestäubung, Kerzen, Wasser

    BG052 Blüten & Bestäubung, Kerzen, Wasser

    Foto: Agnes Dellinger

    Winterprogramm im Bienenpodcast! Wie sich Blüten an ihre Bestäuber anpassen. Forschung im ersten Teil. Agnes Dellinger ist Bestäubungsbiologin. Sie hat untersucht, wie sich Blüten an geänderte Bestäuber anpassen. Hier ist auch der direkte Link zu ihrer Arbeit darüber. Und zur Kurzfassung – zur Pressemitteilung, die uns auf ihre Spur gebracht hat. Agnes Dellinger hat auch das Foto zu dieser Episode gemacht, eine Blüte der bienenbestäubten Art Meriania hernandoi aus dem ekuadorianischen Nebelwald.

    Dann erzählt der Bioimker Dietmar Niessner über seine Kerzenwerkstatt im Advent. Er wird in der Weihnachtswoche im Radioprogramm Österreich 1 mehr über Wachs erzählen, hier ist der Link zur Sendung Vom Leben der Natur – ab 23. Dezember 2019, jeweils 08:55–09:00 Uhr. Und hier ist ein Link zu seinem Buch über Bioimkerei.

    Im dritten Teil machen wir einen Ausflug an die Universität für Bodenkultur. Dort fand zum 40. Geburtstag des Instituts für Hydrobiologie und Gewässermanagement eine Podiumsdiskussion über das Wasser statt. Wir haben die Möglichkeit, einer leicht geschnittenen Version der Beiträge zuzuhören und erhalten so einen Überblick über die zentralen Fragestellungen des Themas “Wasser”. Link zur Veranstaltung auf Facebook. Danke an Astrid Kleber für die Übermittlung des Audiofiles. Die Namen aller Teilnehmer:innen sind in den Kapitelmarken zu lesen und im Podcast auch zu hören.

  • TRA041 B

    1. Oben bleiben.
    2. In Bausch und Bogen.
    3. Eine Blöße geben. 
    4. Der böse Blick.
    5. Glaube und Leben.
    6. Blöde blicken.
    7. Blind vor Liebe.
    8. Ebene Böden.
    9. Auf beiden Beinen.
    10. Blütenblätter der Birnblüten.
    11. Lebendig begraben. 
    12. Auf Biegen und Brechen.
    13. Eine Scheibe Brot.
    14. Beweise beibringen.
    15. Buchbinderarbeit braucht Übung.
    16. Sauberer Blindband des Bildbands.
    17. Den Besen ins Bad geben.
    18. Der Bube in der Bude. 
    19. Barbara ist blond und blauäugig.
    20. Am Ball bleiben.
    21. Die Brühe auf den Boden schütten.
    22. Dieses Bier ist trinkbar. 
    23. Mit Brettern einebnen.
    24. Die beigebrachten Beiblätter.
    25. Der blitzblanke Bienenbau.
    26. Bleierner Abend.
    27. Breitbeinig am Boden bleiben.
    28. Das Boot schrubben.
    29. Es geht um die beiden Bengel.
    30. Die Robbe breitet sich bei Ebbe am gelben Sandboden aus.
    31. Kostbare blaue Armbänder.
    32. Am Abend am Bach die Jagd anblasen. 
    33. Bilder ausblenden.
    34. Ich sehe keine bösen Bären.
    35. Das Bild ist zu blau. 
    36. Der Berliner Bär.
    37. Was bleibt übrig als zu büßen?
    38. Die Bilderbücher in der Bahn sind aus Bleiburg.
    39. Liebende lieben es, abends Liebesbriefe zu schreiben und zu bekommen. 
    40. Die Brause im blauen Bad ist gebrauchsfertig und der Boden ist geschrubbt. 
    41. Biber und Barben beleben das Bachbett bis in den Abend hinein. 
    42. Bald blühen oben am Bachbord blaugelbe Blumen und Blüten. 
    43. Der Bretterboden brach, aber die beiden Buben blieben am Leben. 
    44. Die Bauern bleiben auf ihrem Boden und bebauen ihn mit Liebe. 
    45. Im Sonnenbad beobachten wir nach Belieben bezaubernd braune Leiber. 
    46. Bern und Biel sind mit Basel durch die Bundesbahnen verbunden.
  • TRA040 P

    1. Persische Teppiche.
    2. Pomp und Prunk.
    3. Papstpalast.
    4. Spiel und Sport.  
    5. Pappellaub.
    6. Ein paar Pillen.
    7. Der Pegel des Po.
    8. Die Prüfung durch die Post.  
    9. Polnische Peiniger.
    10. Die Wäsche plätten.
    11. Den Psalm einprägen. 
    12. Der Rappe des Klempners kommt im Galopp.
    13. Papa muß sparen. 
    14. In der Suppe ist eine Raupe.
    15. Dem Prinzen die Kleider anprobieren. 
    16. Die Pumpe auspacken.
    17. Peter räuspert sich prinzipiell beim Sprechen. 
    18. Knapp den Trupp verpaßt.
    19. Das Lämpchen stand auf der Pappschachtel. 
    20. Der sprühende Gesprächspartner.
    21. Die Post verpennt.

      Beachte: „B“ am Ende eines Wortteils (gelbgrün, Liebreiz), einer Silbe (abstauben, obschon) oder eines gesamten Wortes (Laub) muß immer aspiriert – etwas härter – ausgesprochen werden. Meist ebenso wenn sich durch die Flexion ein ‘b’ ergibt (haben – gehabt).
    22. Das Gelöbnis war ein Erlebnis.
    23. Das Bübchen liebte das Weib. 
    24. Ab und zu hat der Bub ein Erlebnis.
    25. Halb lieblich, halb leiblich. 
    26. Des Abtes Lob.
    27. Es klappt nur halb.
    28. Sterblich verliebtes Pärchen. 
    29. Das Verlöbnis platzte plötzlich.
    30. Das Knäblein treibt Spiel und Sport. 
    31. Liebliche gelbliche Tulpenknospen.
    32. Herbe Erlebnisse gehabt. 
    33. Plötzlich starb der Prediger.
    34. Preisstopp für Kalbfleisch ist populär. 
    35. Ob das Labsal ein Erlebnis war?
    36. Staub auf den Erbsen.
    37. Mein Liebling gelobte mir kaum glaubliche Gelübde. 
    38. Ob der Absprung gelang?
    39. Halb und halb. 
    40. Die Hauptprobe der Oper ist halb und halb verpufft. 
    41. Es ist peinlich, wie der Prinzipal die spröde Pumpe lobt. 
    42. Der lumpige Sportpullover von Paul färbte purpurn ab. 
    43. Plappernd klappern die paar Rüpel die lieblichen Sprüche ab. 
    44. Ob der Präsident des Sportklubs die Besprechung verschleppt? 
    45. Peter packt das tipptoppe Plakat für Paprika in Packpapier ein.

  • TRA039 Ü – Y wechselnd

    1. Stück für Stück.
    2. Überstürzt flüchten.
    3. Die Krüge füllen.
    4. Hymnische Lyrik.
    5. Eigentümlich süße Sprüche.
    6. Fünf psychische Gründe.
    7. Drückende Schwüle. 
    8. Kühle Flüssigkeiten schlürfen.
    9. Das Püppchen hat entzückende Füße.
    10. Übertriebene Gebühren.
    11. Die Bübchen gründlich zurechtrücken.
    12. Fünfundfünfzig libysche Physiker hüpfen in der Wüste. 
    13. Lügnerische Gerüchte über gütige Mütter. 
    14. Gefühle einer Verrückten genügen für die Bühne nicht. 
    15. In überfüllten Zügen wüten fürchterlich schwüle Gerüche. 
    16. Genügen altertümliche Kostüme für die üppigen Bühnenkünstler?
    17. Für die Physik ist es nicht überflüssig, sich psychisch zu rüsten. 
    18. Nach der gefürchteten Prüfung fühlt sich der Tüchtige überglücklich. 
    19. Der wütende Tyrann stülpt den zerdrückten Zylinder auf den grünen Kürbis.
    20. Über der Wüste düstere Gründe führet die zürnenden Brüder vorüber; Schüsse grüßen herüber, hinüber, künden die Führer der düsteren Züge. Sündiges Wüten, mit Flüchen verbündet, 
      kürzen – wie trügerisch – die Mühen der Wüste. 
    21. Drüben erst grüßen sie Frühlingslüfte, 
      küssen trüb flüsternd die Düfte der Blüten.
    22. Wüste Lücken, trübe Gründe,
      düstere, grüngeschmückte Schlünde, 
      müssen kühn wir überbrücken –
      Frucht’ wie Blüten gütlich pflücken.
    23. Wüßt’ ich, wie stündlich dies schüfe ihr Glück, 
      würd’ ich’s mit bündigen Schwüren ihr künden!
    24. Der berühmte Mystiker Pylades Kümmerling kümmerte sich ursprünglich nur für Physik. Je nüchterner das Gefüge der gültigen Bezüge, je schlüssiger das Gerüst der Ziffern, um so gemütlicher fühlte sich die ins Kalkül verliebte Psyche Kümmerlings. Eines Frühlings fühlte sich der Mystiker getrieben, der Mystik der Ziffern nachzuspüren. Statt sein Wissen über die Ziffern zu vertiefen, fühlte er sich von immer bestrickenderen Gefühlen bestürmt. Erst fand es Pylades ziemlich merkwürdig, ungemütlich und natürlich unnütz. Aber immer tiefer geriet er in düstere Stimmung, verfing sich im Gefüge der Ziffern, bis sein Widerstand wider seine Gefühle sich löste und er sich in nie erfühlte Gefielde entführt fühlte. Der Wirklichkeit entrückt erblickte er Nymphen, die auf grünen Wiesen in verführerischem Rhythmus ihre entzückenden Spiele vorführten. Dem schüchternen Mystiker entglitten die Zügel, er stürzte sich der niedlichsten Nymphe zu Füßen.
  • TRA038 Ü – Y kurz und offen

    Beachte: Gelübde, gebürtig, Idyll, Libyen, Zylinder, Mystik, Büste, Blücher, Satyr, Onyx, Beryll.

    1. In Hülle und Fülle.
    2. Würde bringt Bürde.
    3. Dünne dürftige Stücke.  
    4. Zürcher fürchten die Sünde.
    5. Den Satyr auf den Rüssel küssen. 
    6. Füllige Fürsten fressen die Kürbisse aus Schüsseln von Onyx.  
    7. Dieser Rhythmus hat System.
    8. Am Fünfhauser Gürtel. 
    9. Das schwülstige Stück würde ein Lückenfüller sein. 
    10. Gebürtige Kykladen lynchen füllige Nymphchen. 
    11. Bringen Zylinder in Libyen Würde?
    12. Am idyllischen Flüsschen hat er die Büste der Hübschen schüchtern geküßt. 
    13. Das flüchtige Gelübde des gebürtigen Türken dünkt mich tückisch. 
    14. Fünf Stündchen Gymnastik machten den mündigen Jüngling mürbe. 
    15. In der Hütte füllen Mystiker Nüsse in dürftige Strümpfe. 
    16. Rhythmische Gelübde sind oft lückenhafte Sprüche.
  • BG051 Recht und Biene

    BG051 Recht und Biene

    Ernst Brandl ist Rechtsanwalt und Imker. Er erzählt über seine Erfahrungen mit dem Gesetz rund um die Bienen – und die Menschen rund um Gesetz und Bienen. Er hat ein Buch dazu geschrieben, das im Dezember im Manz Verlag erscheint: “Recht für Imker”. Link zum Buch und zu Ernst Brandl

    Korrespondent: Manuel Hempel, Bergen (Norwegen) mit einem Jahresrückblick 2019. Link zu Vindfloy

    Link zum angesprochenen Beekeeping-Today-Podcast mit Apimondia Rückblick: Episode S2E06


    (Episodenfoto by niu niu on Unsplash)

  • TRA037 Ü – Y lang, geschlossen

    Beachte: Plüsch, über, für, düster, irrtümlich, Typ, Duisburg

    1. Wüster grüblerischer Typ.
    2. Für und für.
    3. Üble Dünen in der Wüste.
    4. Über Gebühr.
    5. Üble Lyrik macht müde.
    6. Hüben und drüben wütete Typhus.
    7. Physik ist mühevoll.
    8. Üble grüne Hüte.
    9. Am Hügel Güte fühlen.
    10. Die Analyse führt den Schüler ins Trübe.
    11. Drüben im südlichen Zypern schrieb man gütige Lyrik.
    12. Wie üblich kühlte er sein Mütchen auf der Bühne von Zürich.
    13. Wofür hat der üble Grübler aus Duisburg etwas übrig?
    14. Übermorgen führen wir die zynischen Lügner in den Süden.
    15. Drüben im Süden grüßen grüne, blühende, glühende Hügel.
    16. Trübe Gefühle machen den grüblerischen Typ müde.
  • TRA036 Ö – wechselnd

    1. In Königsschlössern die rötlichen Öfen öffnen.
    2. Töchter erröten. 
    3. Das Böcklein frißt das Bröckchen.
    4. Blökende Töne der Böcke. 
    5. Söhne lösen die Körbe.
    6. Söldner in böhmischen Dörfern. 
    7. Die Töne der Töchterchöre.
    8. Mit Löffel einflößen.
    9. Wörter können töten. 
    10. Plötzliche Schlafstörungen der Bischöfe.
    11. Tödliche Mörderhöhlen. 
    12. Könige und Bischöfe röcheln fröhlich in der Hölle.
    13. Hölzerne Möbel.
    14. Das verpönte Wörtchen im Götz tönt höchst ergötzlich. 
    15. In der Hölle gewöhnt sich der Körper an Frösche und Kröten. 
    16. Die Höhe der Zölle macht die Behörde des Örtchens fröhlich. 
    17. Die Schönste des Dörfchens gönnt er dem göttlichen Goethe nicht.
    18. Wer höhnt roh, wer stört so des Mönchs Wort?
      Den schnöd’ Töchter betören hold, der stört des Mönchs Wort!
    19. Klöster krönen öde Höhen; hör’ der Mönche Chöre tönen:
      „Göttlich schön erlöst Versöhnen, Böse mögen’s schnöd’ verhöhnen.“
  • H026 Neue Töne an der Donauquelle

    H026 Neue Töne an der Donauquelle

    Donaueschinger Musiktage 2019 am Sonntag 20. Oktober 2019

    Die Donaueschinger Musiktage sind ein jährlich von der „Gesellschaft der Musikfreunde“, dem Südwestrundfunk und der Stadt Donaueschingen in den Donauhallen und anderen Orten in Donaueschingen veranstaltetes Festival für zeitgenössische Musik, das jeweils am dritten Oktoberwochenende stattfindet. Es besteht in der Regel ausschließlich aus Uraufführungen und gilt international als eines der wichtigsten Festivals für Gegenwartsmusik. Derzeit wird es gefördert durch das Land Baden-Württemberg, die Kulturstiftung des Bundes und die Ernst von Siemens Musikstiftung. Seit einigen Jahren werden alle Konzerte live im Kulturprogramm SWR2 des Südwestrundfunks und im Internet übertragen. – (Wikipedia)

    Elisabeth war dort.

    Anfahrt nach Donaueschingen mit der Deutschen Bahn: Zuspielung am Ende der Episode.

    Das älteste und traditionsreichste Festival für Neue Musik weltweit – der Bahnhof hat auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel.

    Foto: Unterführung Bahnhof / Elisabeth Haselberger

    Erste Eindrücke von Elisabeth vor Ort 

    Konzert 9 – Donauhallen, Mozart Saal  11:00 Uhr mit dem Ensemble Intercontemporain, Dirigent: Matthias Pintscher

    1. Stück von Nina Šenk, T. E. R. R. A. II für Ensemble

    Horch! Min 2:00 – 11:44 beim folgenden Link:

    https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/Donaueschinger-Musiktage-2019-Konzert-9-Ensemble-Intercontemporain-Matthias-Pintscher,domt-19-10-20-konzert9intercontemporain-100.html

    Uraufführung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR. Sanfter Einstieg in meinen Festivaltag. Absehbares oft Gehörtes , kleine Überraschungen und nette Wendungen …. braucht es solche Stücke noch? Komponistin jung und zierlich…

    2. Stück von Pierre-Yves Macé, Rumorarium für Ensemble Deutsche Erstaufführung

    Horch! Min 23:06 – 33:00 beim obigen Link.

    Gespielt wird aus Papiernoten, es klingt ein anderes Stück im Hintergrund mit, Zuspieler wie aus Reinigung-Dampfmaschinen uä…, nette Anspielungen auf romantische südamerikanische Genres und Kletzmer, humorvoll, warmherzig auch Mut zu Romantik , „ZiGong“  Einsatz musste nicht unbedingt sein… Für das Eintrittsgeld eine Menge guter Ideen eingekauft… hätte für weniger Geld auch weniger Musik genommen, musikalische Portion etwas zu groß, Applaus, ehrlich und herzlich. Komponist jung klein und zierlich…

    3. Stück von Beat Furrer, Neues Werk für Klarinette und Ensemble

    Horch! Min 1:02:30 – 1:07:30 beim obigen Link

    Uraufführung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR  nur 1. Satz uraufgeführt, Klarinettist vom Ensemble für den ursprünglich vorgesehenen Solisten eingesprungen , Komponist nicht anwesend , was hat das zu bedeuten? Gerüchte… Altmeisterstück mit Erfolgsgarantie Ästhetik , begeisterter Applaus für den Einspringer! Wieder Umbau… 

    4. Stück  von Johannes Boris Borowski. Allein für Ensemble mit Elektronik

    Horch! Min  01:15:00 – …1:26:00 beim obigen Link

    Uraufführung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR. Borowski heißt auch ein Tatort Kommissar… Solobratsche und 2 Kommentatoren an den Hörnern , Quinten Quarten Oktaven zentrale Motive aus Obertonreihe ? und Verfremdungen davon, nette Interaktionen , auch Witziges, Applaus erst höflich, dann lange, Ensemble sehr sympathisch. Glücklicher Komponist, jung und klein…

    Museum Art.Plus Donaueschingen

    https://www.swr.de/swrclassic/donaueschinger-musiktage/Videoblog-Donaueschinger-Musiktage-2019-Samstag,videoblog-domt-samstag-100.html

    Minute 0:02:35-03:07 Video zur folgenden Installation

    Mit ihren “sound activated drawing machines” lässt die kanadische Künstlerin Angela Bulloch einen Zeichenapparat Musik hören. Die Gemälde entstehen als Reaktion auf das Gehörte. Während dem Betrachter die Musik vorenthalten bleibt, wird er Zeuge davon, wie sich Musik visualisiert. 

    Eindrücke von Elisabeth vor Ort: Erschließt sich für mich leider nicht, bei einer Installation war am Sonntag die Maschine außer Betrieb, bei der anderen konnte man die Musik nicht hören, müder Maschine beim Zeichnen zusehen…

    Alte Hofbibliothek

    https://www.swr.de/swrclassic/donaueschinger-musiktage/Videoblog-Donaueschinger-Musiktage-2019-Samstag,videoblog-domt-samstag-100.html

    Minute 01:55-05:08 Video zur folgenden konzertanten Installation

    Marko Ciciliani, Live-Elektronik Davide Gagliardi, Klangregie Marko Ciciliani, E-Violine Barbara Lüneburg, Barock-Violine Susanne Scholz

    Anna & Marie, Konzertante Installation Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR Und IEM Graz. Positiv: ein  Setting mit Sitzkissen, Musiker spielen von iPads, Einführung !!! 

    Musikerinnen in weiß !!! Instrumentalspiel nicht so überzeugend , Elektronik Sounds passen gut zu den Visuals , Geschichte der beiden Künstlerinnen per Headphone, mir zuviel noch eine Ebene , klanglich phasenweise an der Schmerzgrenze, hohe dichte dissonante Klangflächen , musikalisch nicht so überzeugend , Idee toll, Videos beeindruckend , kurzes Gespräch mit dem Komponisten, ästhetisches Überangebot ans Publikum beabsichtigt , selbstwählend den Focus der Wahrnehmung, das ist sympathisch antizipativ!

    Konzert 11 Sonntag, 20.10.2019, 17 Uhr | Baar-Sporthalle Abschlusskonzert

    Mike Schmid, Flöte, Eva Reiter, Susanne Fröhlich, Paetzold-Flöte, Hermine Deurloo, Mundharmonika, Deutscher Kammerchor und SWR Symphonieorchester, Dirigent: Tito Ceccherini

    1. Stück von Eva Reiter 

    WÄCHTER für Bassflöten und Rohrorchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR 

    Horch!  Min 1:50 – …und 9:30 – unter dem folgenden Link

    https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/Musik-Donaueschinger-Musiktage-das-Festival-fuer-Neue-Musik,donaueschinger-musiktage-108.html

    Konzert in der Sporthalle!! – cooles Stück, zeitgemäße Ideen, verlangt einiges vom Orchester, Kollektiv zwangsläufig , Paetzold Sounds kennt man, Technik einerseits rudimentäre Instrumente andererseits, gute Kontraste im Performativen!!!!! Schlagzeug Solo nicht ganz schlüssig , etwas kürzer wäre auch ok. Komponistin eine der Blockflöten Solistinnen. Komponistin gross und modern…

    2. Stück von Lidia Zielińska 

    Klangor für Orchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR in Zusammenarbeit mit dem Adam Mickiewicz Institut

    Horch! Min 57:13 – …1:04:30 – beim obigen Link

    Klangor bedeutet im Polnischen auch das Geräusch losfliegender Kraniche – Todessehnsucht suggerierend…Eher hochromantische Auffassung von OrchesterKlang , Perkussionsinstrumente leicht afrikanisch angehaucht, leider auch einiges vorhersehbares, Allerweltsgesten ,Applaus mäßig , Orchester und Leidenschaft ? Wie geht das zusammen ? Ausdruck der Musiker oft Arbeitshaltung… Ekstase wäre auch möglich, Kollektive Ekstase oder eine andere Haltung , wie klänge das ? Komponistin groß und reifen Alters…

    3. Stück von Saed Haddad 

    Melancholie für chromatische Mundharmonika und Orchester. Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR in Zusammenarbeit mit der Eduard Van Beinum Stichting

    Horch! Min 1:18:45 – …1:26:26 – … beim obigen Link

    Solistin mit roten Schuhen und Glitzerkleid , Mädchen Frisur, Anklänge an Filmmusik , Solistin relativ ausdrucksneutral , Klassiker wie Englischhornsolo , Mundharmonika zu wenig experimentell bzw. keine erweiterte Spieltechniken…schade ist ein cooles Instrument auch verstärkt. Komponist groß und mittelalt…

    4. Stück von Jürg Frey. Neues WerkElemental Realities für Orchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR

    Horch! Min 1:36:18…1:45:15… beim obigen Link

    3. Start in Folge mit gleicher Idee und Klangästhetik – wird konsequent fortgetragen , bleibt lange ruhig flächig fließend , harmonisch unaufgeregt , leicht traurig und abgeklärt aber nicht resignativ , nebenbei verliert sich die Zeit , alt werden wie nebenbei …Generalpause dann etwas wie Antiklang kurz vor dem Nichtklang …. es geht weiter ich muss zum Zug!!!! Kann gut nachklingen auf dem Weg …

    Horch! Abschlussdiskussion beim folgenden Link:

    https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/Donaueschinger-Musiktage-2019-Abschlussdiskussion,domt-19-10-20-abschlussdiskussion-100.html

    Vorausschau 027 Die viereckigen Paetzold Bassblockflöten