Radio, Science, Education

Wien

Lothar Bodingbauer

  • Sommer unter Ziegen

     

    Diesen Sommer haben wir in Kanada auf einer Farm Erfahrungen gesammelt. Es gibt da ein Netzwerk: WWOOF, “Willing Workers On Organic Farms” oder “World Wid Opportunities on Organic Farming” – der Deal ist: Mitarbeit auf einem Biobauernhof, 5 Stunden an 5 Tagen, gegen Kost und Quartier. Letztlich werden Erfahrungen ausgetauscht, Geld spielt keine Rolle, es ist ein Geben und Nehmen. Wir waren auf der Haute Goat Farm: Debbie und Shain haben etwa 25 Ziegen, 7 Alpacas, eine Handvoll Pferde und 4 Hunde. Es gibt Ziegenyoga, und vor allem man kann “Shmurgeln” – Zeit mit den Tieren verbringen. Erst bei den Alpacas, dann spazieren, und dann am Spielplatz der Ziegen. Kein Tier wird gegessen. Was für eine schöne Farm. Im Einzugsbereich von Toronto gibt es auch viele Menschen, die das interessiert. Im Detail haben wir das gemacht: Haute Goat WWOOF Manual.

    Link: WWOOF Canada | Haute Goat Farm 

     

  • Gaspé Marathon

    Gaspé Marathon

    CBC Radio One berichtet immer wieder über die “Gaspé-Region” im Osten Kanadas. Am 18. August 2018 gab es dort einen Marathon und damit eine gute Möglichkeit, die Region zu besuchen, wenn man eh schon in Kanada ist. 29 Teilnehmer/innen, klein und überschaubar, wunderbares Wetter, schöner Track. Link zur Seite von Gaspé-Marathon.

    Foto: Gaspé Marathon

  • Medientipps 2013–2018

    07.07.2018: Deutschlandfunk – Historische Reden von Frauen

    Die Rhetorik wird seit der Antike als männliche Kunst wahrgenommen. Im Bundestag haben auch Frauen mit großen historischen Reden Gehör gefunden, müssen sich aber auch heute noch mit einem männlichen Rednerideal auseinandersetzen.

    01.06.2018: CBC Ideas – Feministische Aussenpolitik

    Alternative Reihung von Zielen und Bedürfnissen. Interessante Aspekte — und Schweden hat das angeblich schon.

    04.03.2017: 8 Arten von Geschichten

    Wie man Geschichten erzählt. Acht Erzählmuster werden in dieser Episode besprochen, die in diesem Buch vorgestellt werden: The Leader’s Guide to Storytelling: Mastering the Art and Discipline of Business Narrative (J-B US non-Franchise Leadership). Beeindruckend für mich war die Anwendung auf die “eigene Geschichte”.

    25.03.2016: Saga Land 1-4, ABC Radio National

    Der großartige Richard Fidler (Conversations, ABC Radio National) besucht mit seinem Freund, dem Schriftsteller Kari Gislason, Island. Ein langer Weg von Australien. Sie machen sich auf die Suche nach den Geschichten Islands, die über den Saga Writer Snorri Sturluson in direkter Verbindung mit Kari stehen. Er ist mit ihm verwandt.

    Entstanden ist eine vierteilige Radio-Geschichtenreihe, die auch eine Familiengeschichte ist. Eine Entdeckungsreise, Spurensuche, die viele Fäden aufwirft und zusammenführt. Wir hören dabei die Geschichten von Gunnar, Gudrun, Gisli und Egil, wunderschön vor Ort erzählt und mit Gedanken von Richard und Kari begleitet.

    Link zu Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4

    01.10.2015 Podcast “Wrint”. Holgi spricht mit Sven über Depression. Äußerst persönlich, äußerst interessant, und viele Aspekte hat man auch an sich schon mal gefunden oder kann man im Umgang mit anderen Menschen sehr gut brauchen. Echter Hörtipp über die volle Länge (3 Stunden). Link zu Episode.

    27.02.2015 Podcast “Das kleine G der Universität Witten/Herdecke”. Gespräch über E-Learning im Universitätsbetrieb, in Episode DKG029, von Martin Rützler mit Gast Jan Ehlers, Professor für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen in der Fakultät für Gesundheit. Ein Spaziergang. Link zur Episode.

    13.02.2015 Podcast “Forschgergeist” – die Deutsche Sprache und die Wissenschaften. Gespräch über Grundlagen der Sprachen und ihre Bedeutung im Wissenschaftsbetrieb. Link zur Episode.

    17.01.2015 Podcast “Erscheinungsraum”. Gespräch über Leben, Medien und Menschen in der Türkei nach den nach dem Attentat auf Charlie Hebdo. Link zur Episode.

    20.10.2014 Podcast: “Omega Tau” über die Tierernährung. Das haben wir so nicht gewusst, und ist superinteressant. Vielleicht nicht für jeden, aber sicher für viele. Link zur Episode.

    04.04.2014 Podcast: “Medienradio” – Open Educational Ressources. Freie Unterrichtsmaterialien, die von jedem verwendet und verbreitet werden dürfen. Am Beispiel Berlin. Link zur Episode.

    27.04.2014 Podcast: “Alternativlos” – Erkenntnisse der empirischen Trollforschung. Über Diskursformen im Internet, insbesondere die Situation in Foren und Kommentaren. Link zur Episode.

    20.03.2014 Radiosendereihe: PISA Plus – eine Sendereihe, die der Deutschlandfunk als Reaktion auf schlechte PISA Ergebnisse eingerichtet hat. Einmal pro Woche eine Sendung. Link zur Sendreihe.

    10.12.2013 Radiosendung: Die Pädagogik des John Hattie. Schöne Überblickssendung, aufgebaut auf einen Besuch Hatties an der Uni Oldenburg. Mit einigen bemerkenswerten Aussagen zur Meta-Meta-Studie des neuseeländischen Bildungsforschers. Link zur Sendung.

    5.12.2013 Radiosendung: Über die wissenschaftliche Erforschung des Lernens – Link zum Beitrag in Deutschlandradio Kultur

    3.12.2013 Podcast: Alexandra Tobor stammt aus Polen, ist als Kind nach Deutschland gekommen, und war gerade in Polen. Sie spricht mit Holger Klein über das Leben in Polen und das Leben zwischen den Welten Deutschland und Polen. Link zum Gespräch.

    30.11.2013 Interview: Der Maler Gottfried Helnwein über Macht von Bildern, Druck und Freiheit in der Erziehung – im SZ Magazin. Link zum Interview.

    28.11.2013 Podcast: Marina Weisbands Konzept von der Demokratisierung der Schule. Im Gespräch mit Guido Brombach und Felix Schaumburg. Link zum Gespräch: Bildung-Zukunft-Technik

    Zeitlos:

    Poststrukturalismus 2. Über die kulturelle Auflösung der Struktur im 21. Jahrhundert. Link zum Gespräch.

    Chaos macht Schule. Medienkunde und Basiswissen über das Internet in die Schule hineintragen. Link zum Gespräch.

  • 283a. Reise nach Prien

    283a. Reise nach Prien

    Wohin soll denn die Reise gehen, wird man gefragt, wenn man wo einsteigt, in ein Gefährt, in ein Mobil, bei dem man das Reiseziel bestimmen kann. Wohin soll denn die Reise gehen, als ob man wüsste, was ein gutes Ziel wäre, denn dazu müsste man ja schon einmal dort gewesen sein, um sich sicher zu sein, ja dorthin soll es gehen. Und oft ist man ja nicht alleine unterwegs. Man muss sich verständigen, die Wünsche koordinieren. Es ist unter allen bedenkbaren Umständen und Erfahrungen schwierig, sich innerhalb der Familie ein Reiseziel für die Ferien auszumachen. Besonders, wenn die Kinder 14, 15 Jahre alt sind.

    Heuer haben wir eine Reise nach Prien gemacht. Und davon möchte ich erzählen. Wir gingen in Wien zum Hauptbahnhof. Dort haben wir uns mit dem Rücken zur großen Anzeigewand gestellt. Ausgemacht war: auf 1, 2, 3, würden wir uns umdrehen. Wir würden zu dem Meer fahren, das in der Richtung des Reiseziels des 3. Zugs liegt. Den ersten und den zweiten Zug würden wir ja nicht mehr erwischen. Aber den 3. Zug, den nehmen wir, und dieser fuhr auf 1, 2, 3 nach Zürich. So war die Richtung klar. Wir fahren ans Meer in Richtung Zürich. Also nach Frankreich. Wir fahren an den Atlantik.

    Wohin soll denn die Reise gehen? Bordeaux. Wir machten uns aus, immer um 11 Uhr 30, auszusteigen, egal wo der Zug gerade ist, um dort Mittagessen zu gehen, und nach einer Pause wieder weiterzufahren. Bis 18 Uhr ungefähr, um egal wo, dort auszusteigen, wo der Zug grad hält – um dort zu nächtigen.

    ½ 12 war es in Salzburg. Nach dem Mittagessen dann weiter mit dem nächsten Zug in Richtung Meer. Es war ein langsamer Zug. Er fuhr nach Zell am See. Der See sah so verlockend aus, und wenn es keine Eile gibt, dann steigt man aus, und schwimmt ein Stück. Der nächste Zug, der fuhr nach Innsbruck, Zeit zum Schlafen. Stück für Stück und Zug um Zug, weiter Richtung Ozean. Basel, Mulhausen, Dijon, und so weiter und so weiter – nach 5 Tagen erreichten wir auf diese Art Bordeaux.

    Das Schöne an dieser Art der Reise war, dass wir nie einen Zug versäumt haben, wir haben ja immer nur den nächsten genommen. Und während man bei großen Zielen schnell einmal auf Hauptverkehrsstrecken landet, sich in der Folge zwischen Hauptstädten zu schnell fortbewegt, sind wir auf dieser Reise auf diese Weise in Gegenden gekommen, an Stellen ausgestiegen, die wir vorher mit Sicherheit oft nicht einmal vom Namen kannten. Regionalzüge, Schiffe, Stopps und Strecken, die man selbst nie wählen würde. Wir haben erlebt, dass es wichtig war, sich den Schlafplatz wirklich nur im letzten Zug des Tages auszumachen. Das geht mit den digitalen Buchungsplattformen ja sehr leicht. Würde man schon am Vormittag das Abendziel fixieren, oder Gott behüte auch am Vortag, da wäre das Schicksal viel zu stark eingeschränkt, und die Eile beginnt – man muss ja den vorgesehenen Zug, die vorherbestimmte Stadt erreichen. Da fängt der Stress dann wirklich an. Es ist gar nicht leicht, mit all den Sicherheiten, die man sich erkaufen kann, dem Schicksal eine Chance geben, die Strecke zu gestalten.

    Viele Grüße also aus Bordeaux. Wer weiß, wohin uns die nächste Reise treiben wird, ans nächste Meer, auf diese Art. Ich bin noch schuldig, warum es eine „Reise nach Prien“ war, obwohl wir nach Bordeaux gefahren sind. Prien, das ist kein Ort, sondern ein Name, der schon viele Jahre in meinem Kopf herumgetragen wird. Prien ist ein Mensch, der Herr Prien. Er ist oder war Bibliothekar in Wien. Ich selber habe ihn nie gekannt. Er hat diese Reiseform erfunden. Herr Prien hat vor 30 Jahren in der Bibliothek für Slawistik an der Universität Wien gearbeitet und einem Freund, der dort studiert hat, von dieser wunderbaren Form der Fortbewegung abseits der großen Reisekorridore erzählt. Der Freund hat es wiederum mir erzählt, und nach 30 Jahren war es dann soweit. Unser heuriges Reiseziel hat seinen Namen erhalten, ja eigentlich der Weg, die Reiseform nach Prien …

    ORF Radio Ö1 – Moment/Randnotizen, 6. August 2018. Eine erste Fassung dieser Randnotizen wurde im Deutschlandfunk/Sonntagsspaziergang als “Akustische Ansichtskarte aus Bordeaux” am 1. Juli 2018 ausgestrahlt.


    Hörerreaktion

    [quote]Vielen Dank für die gestrigen Moment-Randnotizen.  Moment ist sehr oft ein Quell von Freude, Nachdenklichkeit, Innehalten, Neugier, und nicht zuletzt Schmunzeln. Ihr gestriger Beitrag ist ein Juwel in allen diesen Aspekten. Dieser Sommer ist leider schon verplant, aber nächstes Jahr werde ich sicher auch nach Prien fahren. – P. W.[/quote]

  • Podcast-Techniksetup in 3 Schritten – Jede:r kann senden*

    * in Radio-Studioqualität

    Klick zum Vergrößern

    Zur technischen Seite eines Podcasts in bester Qualität braucht es nicht viel. Jede:r kann senden. Jedes Element in meinem aktuellen mobilen Setup hat natürlich Alternativen. Aber kein Element an sich ist für den perfekten Klang verzichtbar.

    Hier ist also “mein Goldstandard Setup”, das sich an Technik und Format an der deutschen Podcasterlandschaft im Umfeld von sendegate.de, metaebene.me, ultraschall.fm und auphonic.com orientiert. Bei Fragen helfen die Podcastpat:innen (via Podcasterei in Österreich) gerne weiter, und ich auch.

    Aufnahme:

    Jede Person bekommt ein eigenes Mikrofon. Für Gespräche sind Headsets die ideale Lösung, weil man sich gleichzeitig gut hört. Aufgenommen werden die Spuren getrennt digital. Wenn ich draußen unterwegs bin, habe ich manchmal eine Funkstrecke dabei. Üblicherweise sind die Zoom-Aufnahmgeräte passend (meines Zoom F8: Link zu Thomann), es geht aber fast jede beliebige Alternative. Das könnte auch ein Computer mit Audiointerface für zwei oder mehrere Eingänge – zB. von Focusrite (Link zu Thomann) – sein.

    Die dargestellten Headsets Beyerdynamic DT297 (Link zu Thomann) sind das Herzstück des Goldstandards, und sie kosten je rund 300 Euro mit Kabel. Günstige Alternativen gibt es auch (HMC660 Diskussion), die aber nicht ganz trivial sind. Daher bleibe ich hier bei der “Alles-Sorglos-Investition” – für mich hat sich die ausgezahlt.

    Nachbearbeitung:

    Am Computer kann man die einzelnen Spuren noch schneiden und mit Kapitelmarken versehen. Das geht sinnvollerweise mit Ultraschall – ein Softwarepaket, das die Audiosoftware “Reaper” ergänzt, die man sich vorher installiert. Die fertigen Spuren werden exportiert und dann transferiert.

    Upload:

    Wer alles selbst machen möchte, lädt die Spuren hoch zu Auphonic, ein Online-Servidce, die sich um perfekten Klang, die Lautstärke und den fertigen Mix samt Export auf den Zielserver kümmert. Das ist dann üblicherweise eine WordPress Installation mit Podlove Podcast Publisher. Wie man so etwas in 3 Stunden  aufsetzt, habe ich hier beschrieben. Oder man schickt alles zu Podigee, die kümmern sich ums Publizieren. Natürlich können auch alle anderen denkbaren Audio- oder Videoplattormen mit dem fertigen Produkt beschickt werden.

    Mein persönlicher Eindruck: Immer wieder tauchen Podcasts mit super Inhalten auf, die ihre Klangqualität nicht voll ausschöpfen. Meist verzichten sie auf Hedasets oder/und Auphonic.


    Mit genau diesem Setup habe ich diese Episode 30 von “The Macher Report” mit Titilaflora aufgenommen:


    Disclaimer: Die Links zu Thomann sind Partnerlinks. Jede andere Bezugsquelle ist auch schön – in Österreich zum Beispiel die Klangfarbe in Wien.

  • Fakt oder Meinung?

    Ich habe mir das näher angeschaut. Fakt oder Meinung?

    Vielen Menschen fällt es schwer, Fakten von Meinung zu unterscheiden. Das ist aber wichtig. Besonders in Zeitung, Radio und Fernsehen sollten Fakten und Meinungen nicht vermischt werden. Wo ist da der Unterschied?

    Fakt: Eine Tatsache. Etwas Messbares. Eine Beschreibung von einem Zustand. Eine Beschreibung von einem Prozess. Der Übermittelnde halt es für wahr. Es gibt eine objektive Begründung. Es kann überprüft/demonstriert/gezeigt werden. Ein Faktum ist also etwas Allgemeines. Oft erkennbar durch hat/ist/sind/können in der Einleitung, oder der Phrase “es ist bekannt, dass…”, allerdings nicht jede dieser Einleitung bringt dann ein Fakt. Wenn es als Fakt erkannt wird, meinen Menschen oft, dass das Fakt damit auch genau (richtig) ist. Wenn fälschlicherweise als Meinung bezeichnet, dann stimmen diese Menschen üblicherweise dieser Meinung nicht zu (s. Link). Englisch: factual statement.

    Beispiel:

    • Die Banane ist gelb. Sie hat braune Punkte.
    • Viele Lokale sind rauchfrei.
    • Katzen können auf Bäume klettern.

    Meinung: Eine Bewertung. Eine Einschätzung. Eine Interpretation. Eine Beschreibung von einem Gefühl. Eine Beschreibung von einer Stimmung. Der Übermittelnde halt sie für wahr. Die Begründung dazu ist aber nicht objektiv. Eine Meinung ist also etwas Persönliches. Oft erkennbar durch: sollen/müssen/dürfen in der Einleitung, oder Eigenschaftswörter (groß/bester/vernachlässigbar/immer), oder der Phrase “Meiner Meinung nach…”. Wenn sie als Meinung erkannt wird, wissen Menschen im allgemeinen, dass sie zustimmen können, aber nicht müssen (s. Link). Selbst Expertenmeinungen sind keine Fakten. Englisch: belief, opinion statement (Stellungnahme).

    Beispiele:

    • Die Banane schmeckt ausgezeichnet. Sie ist reif.
    • Es sollte ein Rauchverbot in Lokalen geben.
    • Katzen müssen auf Bäume klettern.

    Ist der Folgende Absatz Fakt oder Meinung?

    Bevor man eine Meinung hat, braucht man idealerweise Fakten. Man sollte sich also erst ein Bildung von der Situation machen, bevor man eine Meinung dazu formuliert. Eine Meinung kann sich aber durchaus nur auf andere Meinungen stützen. Dann ist es halt keine eigene Meinung.

    Weiterführender Link: http://www.journalism.org/2018/06/18/distinguishing-between-factual-and-opinion-statements-in-the-news/

    https://twitter.com/LoBodingbauer/status/1008972857685274624

    Dazu zwei Interviews von CBC Radio One (As it Happens), in denen jeweils der andere Standpunkt eingenommen wird. Zwei 8 min. Interviews für jede Journalismusschulung. Link zur Zusammenstellung.

    Weiterführende Fragen:

    1. Wer hat Interesse daran, dass Fakten von Meinungen beim Formulieren getrennt werden? Die Senderseite.
    2. Wer hat Interesse daran, dass Fakten von Meinungen beim Hören und Verstehen getrennt werden? Die Empfängerseite.
    3. Was bedeutet Glaubwürdigkeit?
    4. Was bedeutet “hinterfragen” bzw. “kritisch denken”?
  • Der andere Standpunkt

    Zwei mal ca. 8 Minuten Interview (Mitte Mai 2018). Die Fakten (CBC):

    Israeli forces killed at least 60 Palestinians, most by gunfire, and injured more than 2,700 since Monday during protests near the border.

    Interview 1 – mit der israelischen Seite

    http://www.cbc.ca/radio/asithappens/as-it-happens-tuesday-edition-1.4663685/israel-s-deputy-minister-blames-hamas-for-gaza-violence-says-media-is-complicit-1.4663690

    Interview 2 – mit der palästinensischen Seite

    https://www.cbc.ca/radio/asithappens/as-it-happens-friday-full-episode-1.4669102/hamas-member-says-there-is-no-limit-for-sacrifice-when-protesting-israel-1.4669107

  • 283. Kulturlandschaft Flussufer

    Flüsse bilden Lebensräume von Lebewesen im Wasser. An ihren Rändern sind die Schnittstellen zum Land nicht scharf und plötzlich, sondern zoniert, was sich auch auf die Vielfalt der Lebewesen in diesem Bereich überträgt. Dies gilt für naturnahe Flüsse, deren Ränder die Einflüsse von Hochwassern widerspiegeln. In hochwassergefährdeten Gebieten sind die Ufer oft von Menschen in einer Weise geformt, die stark in diese Zonierung eingreift. Zusätzlich gibt es Eingriffe, die entlang der Flüsse die Lebensräume ändern: Kraftwerke und Geschiebefänge, die Kies zurückhalten. Auch sie sind in den Hochwasserschutz eingebunden.

    Naturnahe Flüsse mit ursprünglichen, zonierten Ufern sind gleichzeitig wertvolle Naherholungsgebiete für die Menschen angrenzender Siedlungen. So stehen die Wünsche nach Erholung und die Wünsche nach Schutz vor Hochwassern in einem Widerspruch, den es zu lösen gilt.

    Am Zusammenfluss von Enns und Steyr im Großraum der Stadt Steyr sind alle Frage- und Problemstellungen des Naturschutzes samt ihren derzeitigen Lösungen und Visionen modellhaft auf einem kleinen Raum versammelt. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)


    Teil 1: Lebensraum Ennsknie (Filename: radio283_ennsknie_1 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_1


    Teil 2: Der Auwald entlang der Enns (Filename: radio283_ennsknie_2 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_2


    Teil 3: Geschiebe aus den Bergen (Filename: radio283_ennsknie_3 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_3


    Teil 4: Ein Erholungsgebiet auf Überschwemmungsflächen der Steyr (Filename: radio283_ennsknie_4 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_4


    Teil 5: Wertvolle Verbindungen entlang der Steyr (Filename: radio283_ennsknie_5 mp3)

    Filename: radio283_ennsknie_5

  • 282. Japanisches Formen

    282. Japanisches Formen

    Noriko Mafune-Bachinger

    Ein Podcast-küsst-Radio-Projekt

    Ikebana, die Kunst des Blumensteckens; Bonsai, die Kunst des “Bäume-Kleinhaltens”; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Shibari, die Kunst des erotischen Verschnürens: all diese Techniken haben mit der Lust am Formen zu tun. Nicht das Endprodukt steht im Focus der Könner, sondern der Vorgang des Veränderns und Verstehens. Es ist eine Philosophie. Gestaltung: Lothar Bodingbauer und Thomas Gasser. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

    ORF Radio Österreich 1, Moment am Sonntag
    10.06.2018, 18:15–19:00 Uhr

    Ikebana. Bonsai. Origami. Shibari.
    Die subtile Kunst, neue Formen entstehen zu lassen

    Filename: radio282_mom_japan

    Ikebana, die Kunst des Blumensteckens; Bonsai, die Kunst es Bäume-Kleinhaltens; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Shibari, die Kunst des erotischen Verschnürens: all diese Techniken haben mit der Lust am Formen zu tun. Nicht das Endprodukt steht im Focus der Könner, sondern der Vorgang des Veränderns und Verstehens. Es ist eine Philosophie.

    Die folgenden Gespräche sind für diese Sendung entstanden und stehen als Podcastepisoden in voller Länge zur Verfügung:

    LUT064 Auftakt – Lothar Bodingbauer und Thomas Gasser
    Wie wird die Sendung angelegt

    LUT066 Japan-Blog “Wanderweib” – Tessa Tews
    Erste Eindrücke vom Leben in Japan

    LUT067 Origami – Noriko Mafune-Bachinger
    Die Kunst des Papierfaltens

    LUT068 Bonsai – Günther Klösch
    Bäume in der Schale

    LUT069 Ikebana – Helga Komaz
    Die Kunst des Blumensteckens

    LUT070 Zwischenstand – Lothar Bodingbauer und Thomas Gasser
    Diskussion zur entstehenden Radiosendung

    LUT073 Japanische Kulturvermittlung – Kai Iwabuchi
    Direktor des Japanischen Informations- und Kulturzentrums in Wien

    LUT074 Shibari – Vincience und Kenyade
    Die Kunst des erotischen Fesselns

  • Laufen um den Wolfgangsee

    Laufen um den Wolfgangsee

    Eine der schönsten Laufrouten mit ein paar Höhenmetern zwischendurch und Schwimmen danach. Im Salzkammergut (Oberösterreich/Salzburg). Hier sind mehr Bilder…