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Schweden

  • ADW022 Im Dom zu Uppsala

    ADW022 Im Dom zu Uppsala

    Jemand singt im Dom zu Uppsala “Ave Maria”. Aufnahmejahr um 2010. Hier geht es zur Sendung über Carl von Linne, die in Uppsala aufgenommen wurde. Link: Physikalische Soiree 151.

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Uppsala

  • Schwedisches Lied aus Schottland

    Lied aus den Ferien: Emma und Adam singen bei der Farn-Ernte. Es geht – natürlich – um eine Liebe… Aufgenommen beim WWOOFen auf Culdees Ökofarm in Schottland.

    Filename: adw002

    Eine Recherche bei Kerstin Namuth in Schweden, die bei den schwedischen Volkshochschulen arbeitet (danke!) brachte folgendes Ergebnis:

    Die Übersetzung ist im Anhang. Auf Spotify finde ich eine gesungene Version und ein paar für Karaoke, nur instrumental. Auf Youtube eins mit einem großen Chor und zuviel Gedöns. Ich finde die Version, die du aufgenommen hast, am schönsten. 

    Das Lied ist ein schwedisches Volkslied und heißt Smedsvisa(n), auf deutsch (Das) Lied des Schmiedes oder einfach En gång i min ungdom.

    Verfasser unbekannt, kommt aus Uppland, der Gegend um Stockholm und Uppsala, lt. dem Liederverzeichnis von Musikverket (Musikverket ist eine von den vielen schwedischen staatlichen Institutionen). https://katalog.visarkiv.se/lib/views/visolat/ShowRecord.aspx?id=1038770. 

    Hier behauptet jemand, dass nur der erste Vers alt ist und er die Verse 2-5 geschrieben hat, kann ich nicht beurteilen, aber er hat auch die Noten gepostet:

    Das Lied scheint recht bekannt zu sein. In Schweden gibt es viele Chöre, die keine Kirchenchöre sind. Daher wird der profane Liederschatz, Volkslieder und auch Kunstlieder, wirklich gepflegt, und viele Schweden können auch wirklich schön singen.

    Mikaelsmäss wird im Lied erwähnt, da hat das schöne Mädchen im Lied genug von dem armen Schmied. Früher, als Schweden und die anderen nordischen Länder noch reine Agrargesellschaften waren, war „Mickelsmäss“, der 29. September, ein wichtiger Feiertag. Da war die Ernte eingebracht und der Sommer zu Ende. Es war auch der letzte Tag, an dem Mägde und Knechte neue Anstellungsverträge abschließen konnten. 

    En gång i min ungdom älskade jag
    en flicka med ljuva och rena behag.
    Hon lovfte mej tro i lust och i nöd,
    allt intill sin blekaste död.
    //:

    Hej hopp faderi faderalladerej
    Hej hopp faderi faderalladerej
    ://
    Hon lovfte mej tro i lust och i nöd,
    allt intill sin blekaste död
     
    Einst in meiner Jugend liebte ich
    ein Mädchen so lieblich und rein.
    Sie gelobte mir Treue in Lust und Not,
    bis zu ihrem bleichen Tod.
    //: trallala usw: //
     
    Hon var som en lilja vit uti hyn,
    den fagraste flicka man skådat i byn.
    Ett smittande skratt, en lustiger sång.
    Vi älskade sommaren lång.
    //: Hej hoppfadderiddlade raddlade rej ://
    Ett smittande skratt, en lustiger sång.
    Vi älskade sommaren lång.
     
    Sie war wie eine Lilie, so weiß ihre Haut,
    das schönste Mädchen, das man im Dorf je geschaut.
    Ein ansteckendes Lachen, ein lustiges Lied.
    Wir liebten uns den ganzen Sommer lang.
     
    Men kärleken vissna´, kärleken dog.
    Vid Mikaelsmäss hade flickan fått nog.
    Hon fann sej en riker, högfärdig man,
    sa tack och adjö och försvann.
    //: Hej hoppfadderiddlade raddlade rej ://
    Hon fann sej en riker, högfärdig man,
    sa tack och adjö och försvann.
     
    Doch die Liebe verdorrte, die Liebe starb.
    An Michaelis hatte das Mädchen genug.
    Sie suchte sich einen reichen, hochmütigen Mann, sagte ”Danke, Adieu“ und verschwand.
     
    Nu står jag vid städet sliten och grå
    och hammaren bultar och hjärtat likså.
    Men aldrig den flickan kommer igen,
    hon är hos sin nyvunne vän.
    //: Hej hoppfadderiddlade
     
    Jetzt steh ich am Amboss, abgearbeitet und grau
    und der Hammer schlägt und das Herz klopft auch.
    Aber das Mädchen kommt nie wieder,
    sie ist bei ihrem neuen Freund.
     
    Tra rajdadidadi rajdadida,
    tra rajdadida dadi rajdadida,
    tra rajdadidadi rajdadida,
     
    tralala…
     
     
  • Uppsala und Carl von Linné

    Uppsala und Carl von Linné

    Einer muss ja die Natur sortieren. Systematisieren, um den Pflanzen Namen zu geben. Und der Hausmaus. Und dem Leben überhaupt. Carl von Linné hat das getan, er arbeitete in Uppsala, in Schweden, und von ihm stammt das Namenssystem von Tieren und Pflanzen – die lateinischen Doppelnamen. Ein Besuch in Uppsala bei Menschen, die heute noch mit Carl von Linné arbeiten: Botaniker. Die Sendung dazu gibt es hier.

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