4 Wahrheiten

Foto: Psst

Im Leben allgemein und bei Verschwörungstheorien im Besonderen gibt es vier zu unterscheidende Wahrheiten:

  1. Meine Wahrheit
  2. Deine Wahrheit
  3. „Die Wahrheit“
  4. Das, was wirklich war

Mehr dazu in diesem interessanten Podcast über Verschwörungstheorien. Die Leute von „Alternativlos“ zählen nicht einfach welche auf, sondern analysieren den Hintergrund und bringen viele spannende Aspekte ins Ohr.

Link: http://alternativlos.org/23/

Hörtipp: Hören

So sieht der Schreibtisch aus beim Entstehen der Sendung. Am Bildschirm sieht man, dass die Audiodateien schon weit fortgeschritten sind, fertig geschnitten. Die UHU Flinke Flasche dient natürlich zum Kleben der Schnittstellen ;=)

Ganz Ich – Wohlfühlen mit Ö1
Pfingstsonntag, 23. Mai 2010, 16:30 Uhr

„Besser hören. Hinhören. Zuhören“. Gestaltung: Lothar Bodingbauer. Moderation und Redaktion: Andrea Hauer

Die Menge akustischer Umwelteindrücke nimmt zu. Wer gehört werden will, muss lauter werden, oder penetranter. Wer in Ruhe hören will, muss sich mit schalldichten Kopfhörern von der Umgebung abkoppeln. Die gehörten Klangdateien sind dabei oft stark komprimiert und datenreduziert, ein steriler Abklatsch des Originals.

Wer also gerne und gut hört, leidet in einer Welt, in der das Sehen und Gesehen werden Priorität hat. Eine akustische Annäherung an die hörbaren Aspekte des Alltags.

Vom Sehen und Hören

Bei der Behebung von Altersweitsichtigkeit per Lasermethode kann in Richtung „Monovision“ gearbeitet werden. Dabei wird ein Auge fix auf Fernsicht eingelasert, das andere auf Nahsicht. Abgesehen davon, was passiert, wenn das eine oder andere Auge mal ausfällt, ist natürlich die Erweiterung des Konzeptes auf das Hören interessant. Das eine Ohr wird dabei auf Telefonieren/Flüstern (Nahhören), das andere auf Direkthören/Zurufen (Fernhören) eingestellt. Oder auf Musik bzw. Sprache, auf Männerstimmen (links) und Frauen- und Kinderstimmen (rechts), und vielleicht inhaltlich auf Lug- oder Trug. „Oh entschuldigen Sie bitte, Fragen nehme ich nur rechts entgegen…“

Lesekompetenz

Mangelnde Lesekompetenz ist ein Hauptthema gegenwärtiger Schulfragen. Hier einige Beobachtungen, Schlüsse und Vorschläge zur Verbesserung der Problematik.

Selbsteinschätzungen zum Lesen

Obiges Bild zeigt zwei Selbsteinschätzungen von SchülerInnen zum Lesen. Bei der ersten ist die Lust am Lesen und die intrinsische Motivation klar erkennbar, bei der zweiten scheint das „Viellesen“ eine erstrebenswerte Leistung zu sein, die zwar gefordert, aber noch nicht erreicht wird.

Vier gute Gründe, zu lesen:

  1. Weil es ein Bedürfnis ist: Weil man etwas erfahren will. Textaufgaben im Mathematikunterricht erhöhen die Schwierigkeit und stellen daher vorderhand noch kein Bedürfnis dar.
  2. Weil es Vorbilder gibt: Wir lernen durch Nachahmen immer noch mehr als durch Anschaffen.
  3. Weil man damit berühmt oder reich werden kann: Wettbewerbe scheinen hier sicherlich einen gewissen Zweck zu erfüllen.
  4. Weil die erlesenen Welten sichere Orte sein können: Phantasiewelten laden heute durchaus anderswo ein, wo es früher „nur“ geschriebene Heftchen und spannende Bücher gab.

Es gibt nun einige gute Gründe, warum schlecht gelesen wird. Viele der Gründe sind ablauftechnischer Natur, hier könnte man mit professioneller Unterrichts- und Lernumweltgestaltung viel erreichen. Viele der Gründe sind aber gehirntechnischer Natur, sie liegen in der Weise verborgen, wie das Gehirn den Sprung von der gehörten zur gelesenen Sprache macht. Wissen darüber hilft in besonderem Maße. (mehr …)