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  • LUT093 Stadtforschung in Wien: Gehsteiggespräch mit Peter Payer

    LUT093 Stadtforschung in Wien: Gehsteiggespräch mit Peter Payer

    Peter Payer ist Stadtforscher in Wien. Er benützt alle Sinne, um eine Gegebenheit der Stadt zu erfahren. Und er geht zurück in die Geschichte. Sucht Literatur, vergleicht, spürt nach. Ein Stadtspaziergang im 2. Bezirk in Wien.

    Link: Peter Payer, Stadtforschung

    Hinweis: Auszüge aus diesem “Gehsteiggesprächen” wurden in der ORF Österreich 1 Radiosendung Moment – Leben heute am 29. September 2020 um 15:30 Uhr ausgestrahlt.

  • SG006 Vom Sinn zurückgelegter Wege

    SG006 Vom Sinn zurückgelegter Wege

    Zu Gast sind Alexandra Millonig und Stefan Seer vom Austrian Institut of Technology (AIT). Wir sprechen über multimodalen Verkehr – die Kombination verschiedener Verkehrsmittel. Dazu stellen wir auch die Frage, warum wir überhaupt bestimmte Wege zurücklegen. Wie man da draufkommen kann. Was Transportbuddies machen. Und worauf Navigationssysteme achten könnten. Was Simulationen und Modelle dabei helfen. Und wie sie entstehen.

    Dieses Gespräch wurde am 7. Mai 2017 am Fest der Innovationen im Technischen Museum Wien aufgezeichnet.

    (more…)

  • SG004 Fahrradaktivismus: Smarter Than Car

    SG004 Fahrradaktivismus: Smarter Than Car

    Was ist schlauer als das Auto? Was wäre, wenn die Rolle von Autos und Fahrrädern umgedreht wird? Wieviel Aktivismus braucht es dazu? Gäste aus Mazedonien, USA und Österreich erzählen über ihre Erfahrungen.

    Florian Lorenz und Joshua Grigsby (Smarter Than Car, Wien, Österreich), Snezhana Domazetovska und Darko Arsovski (NaTochak – On a Bike, Skopje, Mazedonien).

    Gemeinsam formen НаТочак – NaTochak und Smarter Than Car die “Bicycle Urbanism Unit”. Wir sprechen auch über das Projekt: “Futurama Redux – Urban Mobility After Cars and Oil”.

    Links:
    https://www.facebook.com/NaTochak
    https://www.facebook.com/SmarterThanCar/
    http://www.smarterthancar.com

    Hinweis:
    Victor Gruen in Zeitsprung 82 (Geschichtspodcast)

    Dieses Gespräch wurde am Fest der Innovationen im Technischen Museum Wien aufgenommen: 5.–7. Mai. 2017.

  • LUT026 Auf den Spuren der Gebrüder Schwadron

    Eine Stadt durch Spuren ihrer Menschen kennenlernen. Zum Beispiel durch Spuren der Gebrüder Schwadron.

    Ihre Fliesen und Kanaldeckel begegnen einem in Wien auf Schritt und Tritt. Wenn man genau hinschaut.

    Tina Zickler hat sich aufgemacht, die Geschichten der Firma der Gebrüder zu erforschen. Es ist eine Geschichte des Handwerks, der Kunst und der Vertreibung.

    Die Fotografin Lisa Rastl hat dazu in Stiegenhäusern, Kuranstalten und privaten Wohnungen fotografiert. Die Wiener/innen selbst lieferten dazu als “Scouts” die Hinweise.

    Es entstand eine Ausstellung Anfang 2014 am ehemaligen Firmensitz der Gebrüder, und jetzt im November 2014 gibt es eine Nachfolgeausstellung im Museum für Angewandte Kunst.

    Link: http://www.projekt-schwadron.at

    In dieser Episode hört ihr ein Gespräch mit Tina und Lisa über  das “Projekt Schwadron”, zum Zeitpunkt der ersten Ausstellung im Jänner.

    Es folgt einen zehnminütigen Radiobeitrag zu diesem Thema.

    Und dann hört ihr ein Update der Geschehnisse zum Start der 2. Ausstellung im November.

    Das Projekt hat sich sehr dynamisch entwickeln. Es zieht Kreise – auch immer weiter ins Umland hinaus. Zum Beispiel auch ins Kurhaus Semmering.

    Schachtabdeckung der Brüder Schwadron am Gehsteig in der Prinz Eugen Straße, im Durchgang bei der Schweizer Botschaft.  Foto: Lothar Bodingbauer

    Im letzten Teil dieser Episode gibt’s noch eine Referenz an die gerade veröffentlichte Episode 91 von “Schöne Ecken” – ein Spaziergang in Kritzendorf und Wien.

    Helge und Cornelis sind nämlich ebenfalls als Spurensucher unterwegs. Sie spazieren in ihrem Podcast mit Mikrofon durch Städte und Gegenden, sie fotografieren und reden auch mit Menschen entlang des Weges.

    Die beiden fragen am Ende ihres Spaziergangs in Kritzendorf und Wien, ob es aus Wien selbst Tipps gibt, was man sehen sollte bzw. erleben und auch essen könnte. Ich habe mit Tina darüber gesprochen.

    Unsere Restaurant-Tipps: Restaurant Beograd | Portugiesisch essen | Gasthaus SperlLevantinisch: Kent | Sachertorte: Am Donauturm

    Unsere Aktivitäten-Tipps: Hundezonen | Museum für Volkskunde | Heeresgeschichtliches MuseumBirdlife Wien | Imker Wien-West | Tod der Klaviere | Bus 13A

    Link: Schöne Ecken Podcast

  • PHS173 Flechten im Stadtgebiet

    PHS173 Flechten im Stadtgebiet

    Sensible Überlebenskünstler

    Flechten sind Verbindungen von Pilzen und Algen. Der Pilz sorgt im gemeinsamen Organismus der Flechte für Form und Halt, während sich die Alge um die Energieerzeugung durch Photosynthese kümmert. Flechten werden gemeinhin mit “gesunder Luft” in Verbindung gebracht, und das ist durchaus richtig. Allerdings gibt es eine wahre Bandbreite an Flechten, die zum Teil recht unterschiedliche Bedürfnisse an die Luftqualität haben. Besonders Stickoxide aus Verkehrsabgasen können sich in Verbindung mit Wasser zu düngenden Ammoniaksalzen umformen, was bestimmten Flechtenarten als Dünger dient. Es spricht die Biologin Barbara Wunder.

    Episodenbild: Barbara Wunder

    Link zur Sprechkontakt-Radioproduktion 143

    Link zu Babrara Wunder / Zobodat

  • Erfahrungen zur Stadtmobilität neu

    Erfahrungen zur Stadtmobilität neu

    Ohne Auto in Wien, aber mit Smartphone. Da wird die Stadtmobilität mittlerweile wirklich interessant – und macht auch wirklich Spaß.

    1) Kostenlos: Zu Fuß gehen

    2) Kostenlos: Fahrrad: Citybike. Das Smartphone zeigt, wo die nächsten Räder stehen. Das Angebot wurde stark ausgebaut. Eigener Standard-Fahrradbesitz ist letztlich unnötig. Das Citybike ist gut genug. Unsere 2 Kinderräder haben’s gerade geflattert. Rennrad ist leicht, darf in die Wohnung.

    3) Von A nach B: Wiener Linien. Wenn ich nicht lenken möchte oder große Strecken zurücklegen will. Smartphone (Qando, Mobile Ticket): 2,50 Euro. Der reguläre Ticketpreis im Automaten: 2 Euro. Hey, Leute, soll ich in Zukunft wirklich noch ein Packerl Fahrkarten bei mir führen?

    4) Von A nach B, typischer Weg: rund 6 Euro mit car2go: Smartphone (car2go) zeigt, wo das nächste Auto steht. Es ist wirklich immer eines da. Und die Parklücke kann nicht zu klein sein, passt das Ding noch rein.

    5) Von A nach B, typischer Weg, mit mehreren Personen: rund 12 Euro mit dem Taxi. Smartphone (mytaxi) holt es.

    Passt also alles.

    Alles? Nur die Wiener Linien machen noch nicht bei dem Gesamtkonzept mit, das Smartphone zur Drehscheibe der Stadtmobilität zu machen. Sie argumentieren via Twitter, man kann mit 2 Euro 50 dafür 90 Minuten fahren – im Gegensatz zur 2-Eurofahrkarte. Man sähe es als ein Zusatzangebot. Und es gäbe ja noch die Jahreskarte. Zwei Argumente, die für mich nicht nachvollziehbar sind.  Jahreskarte macht mir wie jedes Kundenbindungsprogramm keinen Spaß. Und entweder man macht das Smartphone gemeinsam mit der Wiener Linien App zur Drehscheibe, oder man lässt es bleiben. Derzeit werde ich durch die Benutzung noch “bestraft”, wenn ich so, im Mix mit den andren Methoden, zur Arbeit fahre.

    Podcast-Tipp:  SWR2 Aula. Dieter Spath zu Stadtmobilität mit Smartphones. (Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart). “Vernetzt, flexibel und ökologisch: arbeiten in der Stadt von morgen.”

    Links: Citybike, Wiener Linien, car2go, mytaxi

    Langgestrecktes Nadelöhr Argentinierstraße:
    Fahrradfahrer sind meist zu schnell, der Weg zu eng.

  • PHS166 Haltbarkeit der Stadt

    PHS166 Haltbarkeit der Stadt

    Der Zerfall findet statt, und das auf allen Ebenen. Physikalisch, chemisch, biologisch. Diese Sendung geht der Frage nach, wie lange eigentlich die Stadt zusammenhält. Gut, Häuser einige Jahrhunderte, aber die Gehsteige, die Bankerl, die Rolltreppen? Viel kürzer! Vieles wird auf 30 Jahre wird geplant und gebaut, bevor Korrosion, abrasiver Prozess und die Vergammelung gewinnt.

    Im zweiten Teil der Sendung, als Bonustrack sozusagen, sehen wir der Stadt noch etwas zu. Es geht um Überwachungskameras.

    Viele Menschen werden sprechen, und doch ist diese Sendung irgendwie nicht bunt. Lassen Sie sich überraschen.