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Wien

Nachhaltigkeit

  • PHS259 Vom Zauber flachen Glases (3/3)

    PHS259 Vom Zauber flachen Glases (3/3)

    Zu Gast bei Hans-Eckhard Leitl in Weiherhammer. Er ist Betriebsleiter in der Flachglas (Floatglas) Produktion des Pilkington Werkes (Nippon Sheet Glass). Er gibt uns im Gespräch einen tiefen Einblick in die Produktion – und nach dem Gespräch machen wir einen Rundgang im Werk.

    Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases

  • PHS258 Vom Zauber flachen Glases (2/3)

    PHS258 Vom Zauber flachen Glases (2/3)

    Ich spreche mit Friedrich Idam in Hallstatt. über kulturhistorische, kulturelle und ästhetische Aspekte des Bauens mit Glas, und über die Eigenschaften von Fenstern. Fritz ist Bauhistoriker und Spezialist auch für Bauphysik und Podcaster von “Simple Smart Buildings” und “Welterbe Hallstatt”.

    Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases

    Bio: Holzbildhauer, Totengräber in Hallstatt, Architekturstudium mit dem Schwerpunkt Denkmalpflege an der TU Wien, Doktoratsstudium im Bereich der Industriearchäologie, ständiges Mitglied des Denkmalbeirates beim Bundesdenkmalamgerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Denkmalpflege und Bauphysik für historische Baukonstruktionen, ehemaliges Mitglied der ICOMOS Österreich Monitoring Group, Zuständigkeitsbereich für die UNESCO Welterbestätte “Historisches Zentrum der Stadt Salzburg“, Mitglied des ÖNORM-ASI Komitees 255 „Konservierung von beweglichem und unbeweglichem Kulturgut“. Neben einer freiberuflichen Tätigkeit in den Bereichen architektonische Baudenkmalpflege und Bauphysik Lehrtätigkeit an der Donauuniversität Krems und der TU-Wien.

    Link zur Website: https://www.idam.at

  • PHS158 Going Green

    Wie man Ressourcen sparen und grün leben kann – in der Stadt. Bewusst und billig. Ein Gespräch mit Mario Sedlak, der sein Leben nachhaltig gestaltet.

    Link zur Homepage: Mario Sedlak.

    Grün auch unser Testbericht: Rasenmäherroboter. Niedrigenergie statt “volle Kanne”. Und doch konstant im Einsatz.

    Ein neues Familienmitglied. Der Automower. Studium der Betriebsanleitung im Testgarten mit Testfamilie.

    Die Kabel begrenzen das Einsatzgebiet des Mähbots. Nach erfolgreicher Grenzziehung und Tests können die Kabel auch vergraben werden.

    In diesen Wiesenteil durfte der Testbot nicht rein. Den Rest des Rasens hat er in den Griff bekommen. Locker. Leise. Souverän.

    Was das Bildschirmwischen auf iPhones und iPads ist, ist der Automower für den Rasen. Die Physikalische Soiree hat den Automower 220 AC von Husqvarna mehrere Tage auf der Hacienda des Chefredakteurs getestet. Hier unser tabellarischer Report. Unten ein Video.

    Negativ-Punkte

    • Wenn verwinkelte Flächen, aufwendiges anfängliches Verspannen der Begrenzung.
    • Frisst Schuhe, nimmt keine Rücksicht auf übersehene flache Gegenstände.
    • Abhängigkeit vom Händler für größere Wartungen und Reparaturen, hoffentlich hält er lange, Einschicken kostet Geld.
    • Wälzt beim ersten Einsatz längere Halme nieder, an Blumen oder Wiesen soll er nicht ran.
    • Zerschneidet das Begrenzungskabel, wenn es hochsteht.

    Positiv-Punkte

    • Geräuschlosigkeit, Vorteil bei einer Siedlung, die Nachbarn lieben einen. Wenn er arbeitet, mäht er nicht akustisch, sondern fährt lautlos herum. Großartig.
    • Verschreckt keine Kinder und Tiere trotz wechselseitigem Respekt.
    • Man muss nicht dabei sein, um den Rasen in Schuss zu halten, Kontrollen unnötig.
    • Schneller erster Einsatz, leichtes Verlegen des Grenzkabels,  je einfacher der Garten, desto leichter. Profis gestalten den Garten dann in Absprache mit dem Bot.
    • Leichte Reparaturen (Austausch der Messer) selbst möglich.
    • Schnitthöhe von reinem Rasen perfekt. Trimmt und hält auf lange Sicht den Rasen in lupenreiner Ordnung, problematische Halme kommen nicht mehr auf.
    • Wenig Leistungsaufnahme: geringer Einsatz von Energie, arbeitet dafür ganz leicht und leise. 5 Euro pro Monat für 1800 m2 Garten laut Herstellerangabe – ist glaubhaft.
    • Macht Sinn, erfüllt seine Aufgabe – ideal für echten Rasen.
    • Gutes Lade- Arbeitsverhältnis. Eine Stunde (oder mehr) mähen – eine Stunde laden
    • Einfache Bedienung, Weiterempfehlungsfeffekt. Will haben – bis auf den Preis. PIN Code notwendig – schreckt (hoffentlich) Diebe ab.

    Bezugsquelle und Support: Häußler Automower | Blog

    Rasenmähroboter wuselt herum from LoBo on Vimeo.

    Akustischer Testbericht gegen Ende der Mai-Sendung der Physikalischen Soiree – zu hören hier über Download oder den Play-Link.

  • Argumente zum Thema „Ökodiktatur“

    These: Demokratie scheitert an der Umweltkrise

    Quelle: Bernhard Pötter im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur, Sendedatum: 05.11.2010, Sendung: Thema, Länge: 10:46 Minuten, nicht mehr als Download verfügbar. Aber hier sind die Argumente:

    1. Das Wort „Ökodiktator“ ist Schlagwort der Gegner
    2. Wir wollen, dass die Leute das tun, was vernünftig ist, und wir wollen nicht darauf warten
    3. Linke, grüne Ökotradition in Marburg stark – Pflicht zu Solaranlagen
    4. Energie: Wir müssen an die Gebäude ran
    5. Menschenbild: Glauben an das vernünftige Handeln, oder braucht es Gesetzes
    6. Wie viel Ökologie dürfen Kommunen ihren Bürgern aufzwingen?
    7. Wie viel muss der Staat tun, um uns vor manchen Sachen zu bewahren?
    8. Thema Klima, Treibhausgase, Artenvielfalt, Lebensmittel, Böden: Entwicklung nicht nachhaltig
    9. Wir kommen mit den großen Klimaproblemen nicht zurande, nicht mit den demokratischen Mitteln
    10. Parlamentarische Demokratie westlichen Zuschnitts scheitert an der Umweltkrise wegen kurzer Legislaturperioden vs. Langfristiger Konzepte
    11. Demokratie ist bei uns mit ressourcenintensivem Wirtschaftssystem kombiniert
    12. Ökokratie statt Demokratie: Demokratie erweitert um ökologischen Faktor
    13. Vergleich altgriechische ursprüngliche Demokratie, die um Rechtsstaat erweitert wurde
    14. Antwort zur Frage „Ausweg Ökodiktatur?“ muss klar „nein“ sein.
    15. Bei Stellplätzen für Autos spricht niemand von der Stellplatzdiktatur
    16. Ökonomiediktatur könnte man auch sagen – weil alles unter ökonomischen Aspekten gesehen wird
    17. Finanzen, Finanzkrise: Zukunftsbank Europa in Anlehnung EZB konnte Eurokrise mildern, in die nationalen Haushalte kann hineinregiert werden, niemand sagt, wir haben Finanzdiktatur in Europa; bei CO2 Obergrenzen ist das derzeit ein großes Problem.

    Buchtipp: Bernhard Pötter, Ausweg Ökodiktatur? Wie unsere Demokratie an der Umweltkrise scheitert. oekom 2010.