Stefan Mandl ist Präsident des Österreichischen Erwerbsimkerbundes und Chef der Biene Österreich, das ist der Dachverband aller Imker in Österreich. Wir sprechen in dieser Ausgabe auch über seine Arbeit für einen großen Lebensmittelversorger. Sein Honig: Beelocal.
(Stefan Mandl hat das “Bestäubungshandbuch für Gärtner, Landwirte und Imker” geschrieben, ein Nachschlagewerk für die Bestäubungsleistung der Honigbiene. Es ist auch als Download zugänglich – hier ist der Link dazu.)
Der Korrespondentenbericht kommt von Manuel Hempel, aus Bergen in Norwegen. Er erzählt uns die Besonderheiten seiner Imkerei am Atlantik – und was am Bienenstand jetzt gerade los ist bei ihm.
Wie immer mit den Kapitelmarken könnt ihr springen – viel Vergnügen beim Zuhören wünscht Euch Lothar Bodingbauer.
Foto: Manuel Hempel / Winterlicher Bienenstand in Bergen
Wir besuchen Dietmar, Sebastian und Markus – sie züchten im Salzburger Raum die “Dunkle Biene”, die Apis Mellifera mellifera. Im Gespräch auf der Belegstelle in St. Martin bei Lofer (Salzburg) finden wir heraus, was diese Bienen so besonders macht, und warum sie gezüchtet wird. Welche Konflikte es gibt. Dabei erfahren wir auch einiges über die Belegstellenarbeit und Zucht.
Pollen aus einem etwas anderen Blickwinkel: Wir besuchen den Pollenwarndienst und unternehmen einen phänologischen Spaziergang mit Katharina Bastl. Maximlian Kment erklärt die Auswertung einer Pollenfalle.
Am Korrespondententelefon ist Norbert Dorn, er erzählt über Seehonig aus dem Burgenland.
Katharina Müllner forscht an ätherischen Ölen und deren Auswirkungen auf Insekten. Darüber sprechen wir. Ihre Zugänge, ihre Ideen, ihre Überzeugungen. Ihre Bitte um Zusammenarbeit mit Imker/innen. Danke, Katharina.
Der Korrespondentenbericht kommt von Rolf Frei. Er ist Schwarmbeauftragter und Berater beim Bienenzuchtverein Winterthur. Wir sprechen über alles, was sich bei seinem und bei unserem Stand gerade tut. Viele Fragen werden auch beantwortet. Danke, Rolf.
Karl Crailsheim ist Professor für Zoologie und Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz.
Er leitet das Forschungsprojekt “Zukunft Biene”.
Anlässlich der “Schnupperhochschule” habe ich in Mürzzuschlag mit ihm vor Publikum darüber gesprochen. Viel Wissenschaftliches also in dieser Ausgabe – und trotzdem allgemein verständlich.
Der Korrespondentenbericht ist “live” eingebaut und kommt von Victor Hernández, Stadtimker in Kassel.
Der “Korrespondentenbericht” dieser Ausgabe kommt dieses mal aus Leipzig in Deutschland. Robert Albrecht (stadtimker@gmx.de) erzählt vom Specht und seiner Arbeit in der Stadtimkerei mit der Idee “Refu-Bee”. Diese Fotos hat er uns geschickt.
Eine Bienensachverständige kann viel erleben. Sie wird gerufen, wenn es um Seuchen geht. Wenn es um Streitereien geht. Das Gericht beruft sie, oder die Bezirkshauptmannschaft. Sie schreibt Gutachten. Im Gespräch erzählt Anita Lautemann von ihrer Arbeit.
Korrespondent: Franz Spitaler vom Bienenradio “Frühstückshonig” – das jeden 3. Freitag im Monat zwischen 8 und 9 Uhr Früh im Wiener Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wird.
Erich Hödl betreibt mit seiner Familie einen Bienenwachsverarbeitungsbetrieb in der Südoststeiermark, Wachs Hödl.
Ich habe ihn besucht und wir sprechen über seine “Wachsküche” und die Kunst und das Handwerk der Bienenwachsverarbeitung.
2017 werden es 50 Jahre sein, seit denen in seinem Betrieb Bienenwachs verarbeitet wird. 30 Jahre davon macht es Erich und seine Frau, und seit 10 Jahren sind die Kinder mit dabei.
Das Bienenwachs wird in Wasser gekocht. Während die Imker darauf warten können, ihr eigenes Wachs wieder zu holen. Die Presse ist der Zauber und das Geheimnis für die Ausbeute.
Hörerpost am Schluss der Bienengespräche: Werner Ranacher Graz mit Atmo aus dem Garten des ORF Landesstudio Steiermark – mit Bienen). Hier zum Hören und Genießen – gerade jetzt im Winter. Danke, Werner!
Gunar Lange betreut eine Schulimkerei in Leipzig, wir kennen ihn aus BG015. Er hat das Foto einer selbst gefertigten Schaubeute (gefertigt nach Vorbild hier) geschickt und zwei Links: Grafische Gestaltung von Etiketten und Varroabekämpfung durch kleinere Zellengrößen. Am besten selbst anschauen und sich ein Bild machen. Danke, Gunar!
“Die Schaubeute hat natürlich Deckel zum Verschließen. Auf der Bildern aus der Bauphase kannst du es besser sehen. Nur die Seite am Flugloch kann nicht geöffnet werden. Da stellt sich ja niemand zur Betrachtung hin :). Es gibt also 3 Fenster. Die Höhe ist größer als ein Dadant Brutraum (das ist in diesem Fall das Grundmaß). Das Volk soll ohne Eingriffe wachsen. Und ohne Honig zu ernten. Somit kommt auch kein Honigraum drauf. Es liegen oben nur Oberträger mit Anfangsstreifen drin. So sind bei Bedarf trotzdem Eingriffe zB zur Behandlung möglich. Von oben ist es eine normale Magazinbeute. Sollten die Waben zu sehr nach unten wachsen, werden wir einfach eine Flachzarge drunter stellen. Der Einblick sollte von schräg oben immer noch ausreichend sein.” – (Gunar)