Radio, Science, Education

Wien

Episodes

  • LUT045 Elisabeth Grossmann. Bildungsgespräche, Teil 5 – Sozialdemokraten

    Elisabeth Grossmann ist Bildungssprecherin der SPÖ.

    Im Gespräch erzählt sie über Grundlagen der Bildungspolitik ihrer Partei.

    Besonders die frühen Bildungsjahre im Kindergarten sind ihr ein Anliegen. Wenn jemand nicht freiwillig seine Kinder in den Kindergarten schickt, dann ist etwas Nachdruck schon in Ordnung. Positiv formuliert: Anreize sind wichtig.

    Auch beim Sprachelernen. Es muss aber nicht unbedingt Deutsch sein. Englisch ginge auch – weil das versteht jeder. Es geht um die die Verständigung. Eine recht pragmatische Sicht.

    Sprache ist für Elisabeth Grossmann Partizipation am Leben. Wichtig sind die Inhalte. Und wichtig ist der Wille, sie auszutauschen.

  • LUT044 Sprache und Migration, Verena Plutzar – Teil 4

    Verena Plutzar ist Germanistin, ihr Spezialgebiet: Sprache in der Migration und Deutsch als Zweitsprache.

    „Sprache ist wie ein Kleid. Ein Traum. Eine Waffe. Sprache in der Migration ist auch mit Trauer verbunden.“

    Im Gespräch erfahren wir viel, wie genau sich Sprache in der Migration entwickelt und verändert.

    Wir versuchen auch, Standpunkte zu Macht, Staat und Sprache zu besprechen. Angst ist dabei oft ein Thema. Und Freude, wenn etwas gut und menschlich gelingt.

  • LUT043 Walter Rosenkranz. Bildungsgespräche, Teil 3 – FPÖ

    Walter Rosenkranz ist Bildungssprecher der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).

    Er ist Abgeordneter zum Nationalrat, Rechtsanwalt und Gitarrenlehrer.

    Im Gespräch lernen wir ihn besser kennen, wir hören viel über den Hintergrund zu dem, was er – und seine Partei – inhaltlich über Bildung und Bildungspolitik sagt.

    Homogenität wäre wünschenswert, und Sprachen sind wertvolle Ressourcen.

    Ein klares Bekenntnis zur Schulsprache Deutsch beinhaltet für ihn auch die Sprache des Pausenhofs, denn alle sollen verstehen können, was gesprochen wird. Wenn aber alles funktioniert und Respekt die Begegnungen prägt, dann wäre das besser.

    Jedes Kind soll gefördert werden, sobald es sich in Österreich befindet.

  • LUT042 Ilan Knapp. Bildungsgespräche Teil 2 – Expertenrat Integration

    Prof. Ilan Knapp ist Mitglied im “Expertenrat Integration” des Außenministeriums, sein Fachgebiet ist “Sprache und Bildung”.

    Er leitet in Wien das Jüdische berufliche Bildungszentrum JBBZ.

    Wir sprechen im zweiten Teil der Bildungsgesprächs-Serie über Politik, Staat und Sprache über Möglichkeiten und Verpflichtungen des Sprachenlernens.

    Vielfalt ist wichtig, Chancen, Muttersprachen und Begabungsförderung an allen Enden – und nur im Notfall soll vorgeschrieben werden, dass ein gewisses Sprachniveau erreicht werden soll.

  • LUT041 Harald Walser. Bildungsgespräche, Teil 1 – Die Grünen

    Harald Walser ist Bildungssprecher der Grünen Österreichs.

    Er ist Abgeordneter zum Nationalrat.

    Ein Gespräch über seinen Zugang zu Bildung – und über Bildungspolitik.

    Bildungspolitik aus Sicht der Grünen Österreichs.

    “Gemeinsam lernen”. Kurz gefasst.

    Die ausführlichere Version im einstündigen Gespräch, in dem wir auch auf das Lernen von Sprachen zu reden kommen. Unter anderem in seiner Arbeit als Fußballtrainer für Kinder.

    Ein schöner Einstieg in die Bildungslandschaft der Parteien Österreichs.

  • BG018 Mein Leben mit der sanften Carnica-Biene

    BG018 Mein Leben mit der sanften Carnica-Biene

    Zu Gast bei Hermann Pechhacker, er ist Präsident der Austrian Carnica Association.

    Wir sprechen über sein Leben als Bienen­wissen­schaft­ler. Vor Ort, in Lunz am See.

    Der Korres­pondenten­bericht kommt aus Großbritannien, aus Wales, von Ingo Schöller.

  • PHS210 Kloster, Hof und Stadt im Mittelalter

    Christina Lutter ist Historikerin. Sie erzählt in diesem Gespräch über Forschung an Gemeinschaften des Mittelalters.

    Sie arbeitet am Institut für Österreichische Geschichtsforschung und nimmt am Projekt VISCOM teil: Visions of Community.

    Forscherinnen und Forscher aus mehreren Wissenschaftsbereichen bearbeiten gemeinsam aus vielen Blickwinkeln die Frage, wie Menschen im Mittelalter in Gemeinschaften gelebt haben. Wie sich diese Gemeinschaften entwickelt haben, wie sich die Menschen selbst damals das Leben in den Gemeinschaften vorgestellt haben. Welche Rolle Religion dabei hatte.

    Wie kann heute die Landkarte der sozialstruktierten Landschaften des Mittelalters gezeichnet werden?

    Wir erfahren in diesem Gespräch viel über die Methoden der Geschichtsforschung. Eine Ausgabe der Physikalischen Soiree jenseits der Grenzen der Naturwissenschaften.

    Teil 4 der 5-teiligen Gesprächsreihe zum Thema “Gesellschaften im Mittelalter”.

  • PHS209 ÖK50 — Mutter aller Karten

    Andreas Pammer arbeitet im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien im Bereich Kartographie.

    Wir sprechen über die “Mutter aller Österreichkarten” – die ÖK50 und ihre neuen digitalen Nachfolger.

    Vier mal wurde das Staatsgebiet Österreichs seit Joseph II. genau vermessen. Topopgraphen zählten und beschrieben alle Berge, Flüsse, Siedlungen und Besonderheiten. Die Ergebnisse mündeten in der ÖK50 – der „Österreichischen Karte im Maßstab 1:50.000“. Die 191 Kartenblätter sind Grundlage für alle Militär- und Wanderkarten Österreichs. Mit computerunterstützten Methoden werden sie auch heute noch laufend akutalisiert und modernen Erfordernissen angepasst.

    Ausschnitte aus dem Gespräch sind am 14. Oktober 2015 in der Sendung “Moment Leben Heute”, ORF Radio Österreich 1 zu hören.

  • PHS208 Die Sitzordnung

    Khaled Hakami ist Kultur- und Sozialanthropologe und Ilja Steffelbauer ist Historiker.

    Die beiden forschen über soziale Evolution und erzählen in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree über das Entstehen von Sitzordnungen.

    Entwicklungen und Übergänge, “Warum wird’s anders”.

    In den Jäger- und Sammlergesellschaften gab es noch keine Sitzordnung, sie begannen erst mit dem Sesshaftwerden.

    Ausschnitte aus diesem Gespräch sind in der ORF Radio Österreich 1 Sendung “Moment Leben Heute” am 4. Oktober um 18:15 Uhr zu hören.

    Links: Khaled Hakami und Ilja Steffelbauer, Institut für Kultur- und SozialanthropologieUniversität Wien

  • BG017 Laborarbeit

    Honig und Bienen werden in Labors untersucht.

    Auf Qualität und auf Krankheiten.

    Wir sind zu Besuch bei Andreas Fritsch vom Steirischen Landesverband für Bienenzucht und Irmgard Derakhshifar von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit in Wien.

    Die beiden erzählen im Detail von ihrer Arbeit: Wie man Honig analysiert, und wie man Krankheiten von Bienen nachweist.

    Der Korrespondentenbericht kommt von Florian Hochhauser in Oberösterreich.