Susanne Wiig-Mäsak hat eine Methode entwickelt, die Promession heißt. Die Kompostierung von Verstorbenen. Sie ist Biologin in Schweden. Ihre Erfahrung in biologischer Landwirtschaft hat sie auf die Idee gebracht, Menschen ökologisch zu begraben. (English Edition)
Eine Bienensachverständige kann viel erleben. Sie wird gerufen, wenn es um Seuchen geht. Wenn es um Streitereien geht. Das Gericht beruft sie, oder die Bezirkshauptmannschaft. Sie schreibt Gutachten. Im Gespräch erzählt Anita Lautemann von ihrer Arbeit.
Korrespondent: Franz Spitaler vom Bienenradio “Frühstückshonig” – das jeden 3. Freitag im Monat zwischen 8 und 9 Uhr Früh im Wiener Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wird.
Stefan Winkelhöfer fotografiert Zweige (Link zu den Fotos). Er macht Blicke in das tiefe Innere von Bäumen und Büschen. Und das im Dunkeln. Als “Kulturfotograf” lebt er in Bayern, in Bernhardswald in der Nähe von Regensburg, und seine Fotos erzählen Geschichten, von den Menschen, den Umständen, und der Landschaft. Kreuze, Äcker, verlassene Küchen und Bauernhöfe.
Lothar Bodingbauer ist Podcaster und Radiojournalist in Wien. Unter dem Namen „themacher.report“ bewegt er sich hin zum Boulevard, und spricht im kommenden Jahr mit Künstlern und Könnern, mit Menschen die etwas Bezauberndes machen. In dieser ersten Ausgabe spricht er – ausnahmsweise – mit sich selbst.
Erich Hödl betreibt mit seiner Familie einen Bienenwachsverarbeitungsbetrieb in der Südoststeiermark, Wachs Hödl.
Ich habe ihn besucht und wir sprechen über seine “Wachsküche” und die Kunst und das Handwerk der Bienenwachsverarbeitung.
2017 werden es 50 Jahre sein, seit denen in seinem Betrieb Bienenwachs verarbeitet wird. 30 Jahre davon macht es Erich und seine Frau, und seit 10 Jahren sind die Kinder mit dabei.
Das Bienenwachs wird in Wasser gekocht. Während die Imker darauf warten können, ihr eigenes Wachs wieder zu holen. Die Presse ist der Zauber und das Geheimnis für die Ausbeute.
Hörerpost am Schluss der Bienengespräche: Werner Ranacher Graz mit Atmo aus dem Garten des ORF Landesstudio Steiermark – mit Bienen). Hier zum Hören und Genießen – gerade jetzt im Winter. Danke, Werner!
Gunar Lange betreut eine Schulimkerei in Leipzig, wir kennen ihn aus BG015. Er hat das Foto einer selbst gefertigten Schaubeute (gefertigt nach Vorbild hier) geschickt und zwei Links: Grafische Gestaltung von Etiketten und Varroabekämpfung durch kleinere Zellengrößen. Am besten selbst anschauen und sich ein Bild machen. Danke, Gunar!
“Die Schaubeute hat natürlich Deckel zum Verschließen. Auf der Bildern aus der Bauphase kannst du es besser sehen. Nur die Seite am Flugloch kann nicht geöffnet werden. Da stellt sich ja niemand zur Betrachtung hin :). Es gibt also 3 Fenster. Die Höhe ist größer als ein Dadant Brutraum (das ist in diesem Fall das Grundmaß). Das Volk soll ohne Eingriffe wachsen. Und ohne Honig zu ernten. Somit kommt auch kein Honigraum drauf. Es liegen oben nur Oberträger mit Anfangsstreifen drin. So sind bei Bedarf trotzdem Eingriffe zB zur Behandlung möglich. Von oben ist es eine normale Magazinbeute. Sollten die Waben zu sehr nach unten wachsen, werden wir einfach eine Flachzarge drunter stellen. Der Einblick sollte von schräg oben immer noch ausreichend sein.” – (Gunar)
Gerhard Hensler ist Astrophysiker an der Universität Wien.
Ich habe ihn gefragt, was er sieht, wenn er ohne Teleskop in den Himmel blickt.
Sieht er das selbe wie wir?
Hörtipp: Gerhard Hensler spricht ab 14. Dezember im Ö1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” 5 mal 5 Minuten über “Wolken im Weltall”. Das kann man live hören, hier auch über Web, oder als Ö1-Podcast “Vom Leben der Natur“.
Im Gespräch erzählt sie über ihr Bild der Schule. Wertschätzung für Menschen ist ihr sehr wichtig. Auch für die Ressourcen, die sie mitbringen.
Dazu gehören auch die Sprachen.
Mehr Autonomie und der Wunsch nach einer “mittleren Reife”. Ihr Bild von dem, was im Schulwesen wichtig ist, ist auch geprägt von ihren Erfahrungen als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Bei Reisen in alle Welt hat sie gesehen, welche Bildungsmodelle gut funktionieren, und welche Ressourcen dringend gebraucht werden.
Schwächen sollen verringert werden, und Stärken gestärkt.
Tom Sayn ist Imker in Neuseeland. Er hat sich eine Stunde Zeit genommen, darüber zu erzählen. Wir sprechen über seine Imkerei und die Imkerei in Neuseeland.
Er hat 250 Völker und ist im Jahr 2000 aus Deutschland in das “Land der großen Weite gekommen”, im Jahr, als auch die Varroa kam. Das Wissen, wie man mit ihr leben kann, hat er zur selben Zeit aus Deutschland mitgebracht.
Manuka Honig – von dem habt ihr sicher schon gehört – kommt ja aus Neuseeland.
Der “Korrespondentenbericht” kommt von Katja Hintersteiner von der Linzerbiene. Wir haben die Ökologin schon in einer der ersten Episoden der Bienengespräche kennengelernt. Sie erzählt über den St. Barbara Honig, Probeimkern an den Standorten der Oberösterreichischen Volkshochschulen und über “Naturschauspiel” – Naturvermittlung in Oberösterreich.
Rubia Salgado spricht über die Arbeit mit Migrantinnen. Frauen.
Deutsch lernen bedeutet für sie, sich die Sprache kritisch anzueignen, nicht nur das Erlernen der Reproduktion.
Sprache lernen, um sich wehren zu können. Wer ist befugt, wie zu sprechen, wo und warum.
“Maiz ist ein unabhängiger Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung der bestehenden, ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse zu bewirken.” www.maiz.at
Radikal bedeutet für Rubia, zu den Wurzeln zu gehen. Es bedeutet nicht, kompromisslos zu sein. Der Dialog steht im Mittelpunkt. Auch mit den Mächten und den Forderungen des Staates.