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Wien

Tagebuch

  • Die verteidigte Ambulanz

    Lego hat mit seiner Erweiterung auf automatische Waffen den Einzug des Martialischen ins Kinderzimmer geschafft. Es sind damit viele neue Kombinationen möglich, wie hier der neue Krankenwagen mit fetter Verteidigung. Wir werden dann zuhause bald über die Genfer Kriegskonvention sprechen.

  • 4 Wahrheiten

    Foto: Psst

    Im Leben allgemein und bei Verschwörungsmythen im Besonderen gibt es vier zu unterscheidende Wahrheiten:

    1. Meine Wahrheit
    2. Deine Wahrheit
    3. “Die Wahrheit”
    4. Das, was wirklich war

    Mehr dazu in diesem interessanten Podcast über Verschwörungstheorien. Die Leute von “Alternativlos” zählen nicht einfach welche auf, sondern analysieren den Hintergrund und bringen viele spannende Aspekte ins Ohr.

    Link: http://alternativlos.org/23/

  • Hörtipp: Sport und Physik

    Moment am Sonntag, Österreich 1
    Sonntag 11. März 2012, 18:15 Uhr
    An die Grenzen der Naturgesetze. ܜber Bedeutung der Physik im Sport.

    Gestaltung: Alois Schörghuber und Lothar Bodingbauer.

    Wodurch werden Schwimmer wirklich schnell, welche Kräfte wirken beim Stabhochsprung und warum schleudert es die Eiskunstläuferin bei der Pirouette nicht aufs Eis? Eine Betrachtung ausgewählter Sportarten aus dem Blickwinkel der Physik. Von den beschränkenden Faktoren bis zu raffinierten Techniken, die auf der Kenntnis der Naturgesetze basieren.

  • Bildungseinrichtungen mit Timeline vorne

    Statische Startseite oder dynamische? Eher keine Frage. Es muss ja nicht gleich Twitter sein. Mittlerweile sind Redaktionssysteme für Bildungseinrichtungen internationaler Standard geworden. Nur wenige Einrichtungen verzichten noch auf diese hübsche Darstellung ihrer Aktivitäten. Hier einige Beispiele:

    1. Universität Wien
    2. Abendgymnasium Innsbruck
    3. Massachusetts Institute of Technology
    4. Stanford University
    5. Vienna International School
    6. Schottengymnasium Wien
    7. Privatgymnasium Borromäum Salzburg
    8. Gymnasium Eisenstadt
    9. Sankt Petri Schule Kopenhagen
    10. Concordia University Montreal
    11. Deutsche Schule Moskau
    12. Eton College
    13. United States Naval Academy
    14. Gymnasium Braunau
    15. Stuyvesant High School, New York
  • Wie geht das denn? Kerzen gegen den Glauben

    Eine zugegeben härtere Ecke einer etablierten überregionalen Glaubensgemeinschaft ruft über e-Mail ihre Mitglieder auf, Kerzen gegen die Errichtung eines Klosters einer anderen etablierten überregionalen Glaubensgemeinschaft anzuzünden. Liebe Freunde, wie kann man denn Kerzen gegen etwas anzünden? Das geht doch gar nicht! Das dürften die Versenders des Aufrufs auch registriert haben, sodass wenige Zeilen darunter die Aktion präzisiert wird. Die Kerzen wären für die Erhöhung der Zahl derer, die bei der Abstimmung innerhalb der Ortsgemeinde, gegen das fremdreligiöse Kloster stimmen würden. Ein gesegnetes Bravo an dieser Stelle.

  • Logisch

    Das richtige Weltbild ist von dem, der seines am schlüssigsten erklärt.

  • Weisheit kommt nicht automatisch

    Weisheit ist, sagt Gerd Scobel im SWR2-Aula Gespräch mit Rolph Caspari, …

    Kontextualisierung
    Nachhaltigkeit
    Abgrenzung zum Nichtwissen
    Werterelativismus
    Emotionswahrnehmung
    Unterschied linearer und komplexer Systeme
    Positionswechsel

    Link zum Podcast

  • Vom Reden hören und lesen

    Wer sich für Rhetorik interessiert und einem Gespräch zuhören will, in dem einige prächtige Tricks verraten werden, dem möchte ich die neueste Ausgabe des CRE Podcasts empfehlen: Rhetorik. Diese Sendung ist insbesondere auch für Lehrer/innen interessant, geht es auch darin um das Können, Spannung aufzubauen und seine Argumente nicht sinnlos im Mittelteil zu verheizen. Link zur Sendung: CRE Ausgabe 190

    Der zweite Tipp wird besonders für Englisch-Lehrerinnen interessant sein. Der Sprachwissenschaftler David Crystal schreibt über die “verschluckten letzten Worte”, in seinem Blogeintrag über Elocution – engl: die Sprechtechnik. Er meint darin, dass sehr oft die zu hohe Sprechgeschwindigkeit auf Unverständnis stoßen lässt.

  • ZIB Protest, Weltuntergang und die Pflichten des Nachfragens

    Gestern haben die ZIB Redakteure ihr Manifest für unabhängige Berichterstattung veröffentlicht. Einen Film, der die Stimmen vieler beteiligte Redaktionsmitglieder zu einer einzigen Botschaft zusammensetzt, im Stil des großartigen Lip Dubs von Grand Rapid. Nicht ganz so optimistisch zwar, in jedem Fall aber: die Stimmung kommt rüber. Diese ORF Leute sind sauer.

    Interessant dabei ist weniger der Anlass, die politisch motivierte Postenbesetzung für den Büroleiter des Generalintendanten durch den Generalintendanten, sondern die bis zu diesem Moment abwesende Öffentlichkeit an dieser Geschichte. Wieder einmal sind wir draufgekommen, dass wir uns viele Jahre vorher schon dafür interessieren hätten müssen.

    Eine Parallele zum Weltuntergangsszenario 2008 drängt sich auf, das auftauchte, als der aufgerüstete Elementarteilchen-Beschleuniger am CERN mit ein paar Teraelektronenvolt mehr Energie wieder in Betrieb ging. Angeblich, so befürchtete plötzlich eine immer größer werdende Öffentlichkeit, könnten dort bei den Experimenten Schwarze Löcher entstehen, die erst Genf, dann die Schweiz, und dann die ganze Welt verschlingen.

    Wir wurden bitter daran erinnert, dass wir jahrelang den Wissenschaftern dort keine Fragen mehr gestellt haben, was genau sie eigentlich machen. Wir haben das Geld überwiesen und einfach nicht mehr nachgefragt. Und dann musste man glauben, was sie sagten.

    Jetzt beim Protest der ORF Redakteure ist es ähnlich. Wir haben jahrelang den Staatsfunk gefördert und betrieben, durch Gebühren, mangelndes Nachfragen und durch Uninteresse an den Mechanismen von Medien und Berichterstattung.

    Ein Medienjournal, wie es etwa der Deutschlandfunk als wichtiges Werkzeug des öffentlichen Nachfragens betreibt (Markt und Medien), fehlt bei uns in Österreich. Und jetzt sind wir überrascht, dass das Ungetüm seine weitreichenden Schatten ins Land wirft. Oder besser, wenn wir daran erinnert werden, dass es diese Schatten schon seit langem gibt.

    Ein Dank den ORF ZIB-Redakteuren, dass sie uns an die Pflicht des Nachfragens erinnern. 270.000 mal wurde das Protest-Video innerhalb 24 Stunden angesehen. Eine gute Medienberichterstattung wäre eine konstruktive Fortsetzung ihrer vielfältigen Stimme.

    *** Lothar Bodingbauer ist freier Mitarbeiter beim Hintergrundsender Österreich 1

  • 8 mal Post

    Magazine, Briefe, Kataloge… Vor dem Internet bin ich einmal pro Tag mit Freude zum Briefkasten gegangen, um nachzuschauen, was da gekommen ist. Heute kann ich das 8 mal tun.

    1. Briefkasten unten im Gang
    2. E-Mail Inbox
    3. Twitter
    4. Facebook
    5. Kommentare am Blog
    6. RSS Feeds im Reader
    7. Zite
    8. Flipboard

    8 mal Post. Und nach wie vor schaue ich gerne nach.