Zugegeben, wir bauen uns da ein kleines Haus. Das kleinstmögliche. 2 mal 2 mal 2 Meter. Aus Holz natürlich. Fenster? Vielleicht. Der Bauphysiker und Podcaster Friedrich Idam aus Hallstatt im Salzkammergut erzählt, was die zentralen Fragen sind. Denn: was ist das Ziel?
“Das Wasser ist schnellstmöglich vom Hause wegzuleiten”. Da fangen wir an.
Und Fritz erzählt auch viel über seinen Wohnort in Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut.
Fritz produziert auch einen Podcast: SSB (Simple Smart Buildings), mit Gedanken zu und Gesprächen zur Nachhaltigkeit beim Bauen oder Renovieren, zum baukulturellen Erbe und dem Wissen darüber.
Wir blicken in den Boden als CO2-Speicher: Sophie Zechmeister-Bolternstern leitet das Institut für Bodenforschung der Universität für Bodenkultur in Wien. Sie erzählt über EU-weite Strategien, die Landwirtschaft und ihre Arbeitsweisen in CO2-Reduktionsmechanismen einzubauen. Link zum Thema. Link zur angesprochenen Omegatau Expisode 367 zur Exponentialfunktion.
Wir blicken in die Beuten als Orte der Immunabwehr: Dalial Freitak ist Immunbiologin und untersucht, wie Immunabwehr in sozialen Insektenstaaten funktioniert – bei den Bienen begleitend zur Produktion von Gelee Royal – die Königin gibt dadurch Abwehrstoffe an die Nachfolgegeneration weiter.
Wir blicken zum Bienenstand in Wien und Umgebung: Andrea Rieß ist unsere Korrespondentin, die über Permakultur erzählt und berichtet, was am Bienenstand gerade los ist. Sie lässt auch heuer wieder ihren Bienen viel vom Honig übrig.
In dieser Ausgabe der Bienengespräche schauen wir uns die Auswirkungen von Pestiziden näher an – und zwar wenn sie an den Spielplätzen neben den Feldern gefunden werden. Es spricht Caroline Linhart über eine Untersuchung aus Südtirol, die sie mit Kolleg:innen gemacht hat. / Die Korrespondentin kommt dann aus dem Norden Deutschlands: Anke Schneider vom Imkerverein Itzehoe.
Wir setzen in dieser Ausgabe unseren Blick in die umgebende Landwirtschaft fort, den wir in der vorigen Episode mit dem Gespräch über Pflanzenzucht begonnen haben. Im ersten Teil spricht Alois Burgstaller. Er war Landwirtschaftsberater und ist jetzt Landwirtschaftsjournalist. Spezialist für Milchbauern. Wir sprechen über das “patrotische” im regionalen Essen, das fand ich besonders interessant auch, und was “konservativ” sein bedeuten kann. Besonders spannend ist sein Einblick, den er uns über “Mob Grazing” gibt – eine Art der Weidebewirtschaftung, die zum Klimawandel passt.
Und wie steht der Komponist Holliger zu Interpretationen seiner Werke durch andere Künstler? Ist es schwer, die eigenen «Kinder» in die Welt zu entlassen?
Das ist etwas, was ich immer noch lernen muss. Ich drehe fast durch, wenn ich zuhören muss, wie meine eigene Musik aufgeführt wird, ohne dass ich dabei etwas tun kann. Ich bin es so gewohnt, immer aktiv mitzuwirken. Wenn man mir die Möglichkeit gibt, versuche ich natürlich, den Aufführenden vorher ein wenig zu vermitteln, wie ich mir das Ganze vorgestellt habe. Aber das ist nicht sakrosankt. Musik ist ja nichts Absolutes, das irgendwie bloss abgerufen werden muss; sie klingt ja erst über die Seele des Interpreten, und jede Interpretenseele ist einzigartig. Auch das Unterbewusstsein jedes Interpreten ist einzigartig; seine Vergangenheit, seine Schulung. Und das muss ja auch mitklingen dürfen. Das ist eigentlich etwas sehr Schönes – trotzdem ist es nicht ganz leicht für jemanden, der so eng mit der Interpretation verwachsen ist. Und manchmal kann ich es einfach nicht lassen: Ich durfte kürzlich für eine CD meine ganz frühe Oboensonate von 1956 aufnehmen. Es gibt schon vier Einspielungen des Stückes, aber ich dachte mir, jetzt mache ich es doch einmal selber…..
Horch!
Bohuslav Martinu’s Fantasia for theremin, oboe, string quartet and piano 1945
Thomas Hofmann ist Bibliothekar. An der Geologischen Bundesanstalt in Wien. Er hat ein Buch geschrieben. Über die Wissenschaft. Über die Reisen. Die Suche nach extremen Orten, neuen Dingen. Link: http://www.thomashofmann.at/
Wir sprechen über das Wesen der Wissenschaft, die Menschen, die Archive, und die Geschichten, die entstehen können, wenn jemand sie sucht.
Willkommen in der Welt der Naturwissenschaft. Willkommen bei der Suche nach dem Einschlagkrater jenes Asteroiden, der zur Auslöschung der Dinosaurier geführt hat. Liebe Leserin, lieber Leser, begeben wir uns auf Zeitreisen, folgen Sie mir ins 19. Jahrhundert. Sie sind Gast auf der Novara, bei deren Reise rund um die Welt. Sie sind bei der Suche nach Nickelerzen auf den Salomoneninseln dabei, wo es 1896 ein Gemetzel gab. Wir kommen ins Tiroler Ötztal, wo bei Obergurgl Auguste Piccard am 27. Mai 1931 landete, und schmökern in Forschertagebüchern.
Freilich, bequem war und ist es für Männer und Frauen auf der Suche nach Neuem nur selten. Entbehrungen und Ärger, sei es schlechtes Wetter oder streikende Träger, standen und stehen bei Expeditionen auch im 21. Jahrhundert auf der Tagesordnung.
Hier geht es weniger um wissenschaftliche Forschungsergebnisse, vielmehr handelt das Buch vom Alltag forschender Menschen, deren Hoffnungen, Mühen und Freuden. Folgen Sie mir auch in die Welt des Bibliothekars, des Archivars. Schauen Sie mir über die Schulter. Persönliche Passagen in diesem Buch sind ebenso authentisch wie gedruckte Quellen oder die geführten Gespräche und Interviews. — Thomas Hofmann
Pflanzenzucht bedeutet, die besten Eigenschaften von Pflanzen zu finden und zu fördern. Auf der Suche nach der besten Sonnenblume begegnet uns dieses Thema. Aber was ist die beste Sonnenblume? Im Gespräch erzählt Johann Vollmann über die Mendelschen Gesetze und den Hintergrund der Pflanzenzucht-Landschaft. Er selbst ist Fachmann für Soja-Zucht, und auch darüber wird er viel erzählen. Wir erfahren viel über Themen wie Hybridsorten, Sinn und Unsinn von Gentechnik, und all die Schlagworte, die sonst so herumfliegen. Hintergrund in dieser Ausgabe! Abschließend der Korrespondentenbericht diesmal über den Weltraum. Mit Ruth Grützbauch. Seid gespannt!
Ergänzung/Update: Johann Vollmann hat sich nach der Sendung noch gemeldet – ihm ist ein Fehler aufgefallen:
Sie haben mich mit Ihren beiden Mäusen und deren netten Namen unerwarteterweise so verwirrt, daß ich dann die Sache mit derBlutgruppenvererbung falsch erzählte. Richtig ist: Wenn zwei Eltern Blutgruppe A tragen, kann auch ein Nachkomme mitBlutgruppe 0 entstehen. Und zwar dann, wenn beide Eltern heterozygot(“A0”) sind. Ich habe es aber andersrum gesagt, nämlich, daß zwei Elternmit Blutgruppe 0 auch Kinder mit Gruppe A bekommen können, was natürlichganz falsch ist, weil A dominant, 0 rezessiv ist. – Danke für die Korrektur!
Übersicht der Erscheinungen. Das Hauptkapitel des ersten Bands beginnt. Wir kommen wieder vom Himmel zur Erde über die Atmosphäre und das Meer. Die Zahlen tauchen auf. Als Mächte des Kosmos. Fort mit den Illusionen, hin zum Messbaren, hin zu dem, was durch Zahlen beschreibbar ist.
Dieses Kapitel spalten wir in 10 Minuten Episoden, sonst wird’s zu dicht.