Lisa Noggler und Maria Prantl arbeiten an einer Ausstellung über den Islam in Österreich. Die beiden sind Ausstellungskuratorinnen und sie beschreiben im Gespräch, wie sie eine Religion kennenlernen, um sie anderen zu erzählen.
Im ersten Stadtgespräch sprechen wir über das die Kunst des Geschichtenerzählens im Museum. Was erzählen die Objekte, was erzählt der Raum?
Elisabeth Limbeck und Lisa Noggler haben mit anderen Ausstellungsmacher/innen des Technischen Museums eine Ausstellung über die Zukunft der Stadt gemacht. Was sie dabei erlebt haben, und was wir als Besucher/innen dabei erleben können, das besprechen wir in dieser Episode.
3. Und noch ein Hörtipp: CRE200 beschäftigt sich mit Stadtplanung. Drei Stunden Gespräch über die Geschichte der Stadt und die Herausforderung ihrer Gestaltung in der Gegenwart. Von Tim Pritlove und Thomas Stellmacher.
Kaum Hörbares: Flageolettes für Blockflöte, Klavier, Streicher. Ihr Charakter ist transparent, gläsern, von Ferne. Töne wie aus einem Versteck gekrochen.
Leise Töne für große Ohren Es ist gar nicht so leicht, “wenig” aus dem Instrument herauszuholen. Aus den Blockflöten etwa. Oder beim Singen. Das braucht viel Energie, viel Kraft. Für die Zuhörenden bedeutet das Leise oft große Intensität beim Hören. Als Vorbereitung hat Elisabeth dieses Stück geschickt, wir sprechen darüber in dieser Episode. Auch zum Schluss hören wir die ersten zwei Minuten daraus noch einmal.
Die Shownotes – folgende Punkte haben wir besprochen:
Deutsch als Pflicht? Das wäre so einfach, wenn Menschen ihre Sprachen wechseln könnten, wie die Politik verlangt. Verlangt aber eh nicht jeder. Ob es sinnvoll ist, Deutsch als Pflicht im Schulhof zu fordern, das wissen Linguisten. Kurze Antwort: Nein.
Dies ist die Zusammenfassung der Lobster und Tentakelbildungsgespräche mit den Bildungssprecher/innen und Linguist/innen, die als Radiokolleg im ORF Österreich 1 Radioprogramm gesendet wurde.
Die Astrophysiker Wolfgang Baumjohann, Günter Kargl und Mark Bentley vom Grazer Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sprechen über wiederkehrende Himmelskörper. (more…)
Was auf Entfernung wie eine einfache Straßenwalze aussieht, ist ein ganzes Konzept. Der Wunsch, Boden zu verdichten. Der Geotechniker Johannes Pistrol hat seine Dissertation über oszillierende Erdbauwalzen geschrieben. Sie misst während ihrer Arbeit gleichzeitig die Verhältnisse im Boden. Ziel der Forschung ist ein besseres Verständnis der Zusammenhänge und letztlich auch verringerter Verschleiß. Johannes erzählt, worauf es ankommt. Für seine Forschungsarbeit hat er am 14. Dezember 2016 an der TU Wien den Dr. Ernst-Fehrer-Preis erhalten.
Wer das Leben einer Katze in Töne umsetzen möchte, betreibt Lautmalerei. Wer den Winter hörbar machen möchte, tut das auch. Es geht aber auch umgekehrt. Wir können aus Geräuschen der Umwelt Töne finden, die wir mit Performance anreichern, um der Banalität einen Schritt vorauszuhüpfen. Mit dabei: eine singende Lokomotive und ein fallender Astronaut. Elisabeth hat mitgenommen: ABC – die Katze lief im Schnee; Vivaldis Winter samt Gedichten; Kuckuck & Esel (Franz Müller-Busch); Summ-summ-summ; Recorded Recorders (Gerald Fiebig); Lothar hat mitgenommen: Komarov’s Fall (Brett Dean).
Martin Pühringer wollte seit seiner Jugend Cembalobauer werden. Er ist es auch geworden. In seiner Werkstatt in Haslach erzählt er über das Besondere an seiner Arbeit.
Leo Ludick und Lothar Bodingbauer, beide begeisterte “Sexl-Preisträger” für Physikvermittlung.
Leo Ludick hat sich gemeldet. Er ist der wissenschaftliche Leiter von WELIOS, dem Science Museum in Wels. Und er ist Sexl-Preisträger. Er würde gerne eine Episode der Physikalischen Soiree machen, und zwar mit mir. Völlig ungewohnt für mich, die andere Seite, aber Leo hat mit viel Geschick und guter Vorbereitung es geschafft, mir einige Sachen herauszulocken, warum ich die Physikalische Soiree mache, was mir an der Physikvermittlung liegt, und ob das alles ist, was wir über die Physik erzählen. Es hat Spaß gemacht, und so stelle ich euch diese Episode gerne vor. Also alles einmal umgekehrt, Lothar B. im Portrait.