Lobster und Tentakel

  • LUT046 “Radikale Sprachkurse” – Rubia Salgado (Maiz), Teil 6

    Blicke. Lachen. Freude. Geteilte Leiden. Gemeinsame Suche. Alternativen. Strategien. Veränderungen.

    Rubia Salgado spricht über die Arbeit mit Migrantinnen. Frauen.

    Deutsch lernen bedeutet für sie, sich die Sprache kritisch anzueignen, nicht nur das Erlernen der Reproduktion.

    Sprache lernen, um sich wehren zu können. Wer ist befugt, wie zu sprechen, wo und warum.

    “Maiz ist ein unabhängiger Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung der bestehenden, ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse zu bewirken.” www.maiz.at

    Radikal bedeutet für Rubia, zu den Wurzeln zu gehen. Es bedeutet nicht, kompromisslos zu sein. Der Dialog steht im Mittelpunkt. Auch mit den Mächten und den Forderungen des Staates.

  • LUT045 Elisabeth Grossmann. Bildungsgespräche, Teil 5 – Sozialdemokraten

    Elisabeth Grossmann ist Bildungssprecherin der SPÖ.

    Im Gespräch erzählt sie über Grundlagen der Bildungspolitik ihrer Partei.

    Besonders die frühen Bildungsjahre im Kindergarten sind ihr ein Anliegen. Wenn jemand nicht freiwillig seine Kinder in den Kindergarten schickt, dann ist etwas Nachdruck schon in Ordnung. Positiv formuliert: Anreize sind wichtig.

    Auch beim Sprachelernen. Es muss aber nicht unbedingt Deutsch sein. Englisch ginge auch – weil das versteht jeder. Es geht um die die Verständigung. Eine recht pragmatische Sicht.

    Sprache ist für Elisabeth Grossmann Partizipation am Leben. Wichtig sind die Inhalte. Und wichtig ist der Wille, sie auszutauschen.

  • LUT044 Sprache und Migration, Verena Plutzar – Teil 4

    Verena Plutzar ist Germanistin, ihr Spezialgebiet: Sprache in der Migration und Deutsch als Zweitsprache.

    „Sprache ist wie ein Kleid. Ein Traum. Eine Waffe. Sprache in der Migration ist auch mit Trauer verbunden.“

    Im Gespräch erfahren wir viel, wie genau sich Sprache in der Migration entwickelt und verändert.

    Wir versuchen auch, Standpunkte zu Macht, Staat und Sprache zu besprechen. Angst ist dabei oft ein Thema. Und Freude, wenn etwas gut und menschlich gelingt.

  • LUT043 Walter Rosenkranz. Bildungsgespräche, Teil 3 – FPÖ

    Walter Rosenkranz ist Bildungssprecher der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).

    Er ist Abgeordneter zum Nationalrat, Rechtsanwalt und Gitarrenlehrer.

    Im Gespräch lernen wir ihn besser kennen, wir hören viel über den Hintergrund zu dem, was er – und seine Partei – inhaltlich über Bildung und Bildungspolitik sagt.

    Homogenität wäre wünschenswert, und Sprachen sind wertvolle Ressourcen.

    Ein klares Bekenntnis zur Schulsprache Deutsch beinhaltet für ihn auch die Sprache des Pausenhofs, denn alle sollen verstehen können, was gesprochen wird. Wenn aber alles funktioniert und Respekt die Begegnungen prägt, dann wäre das besser.

    Jedes Kind soll gefördert werden, sobald es sich in Österreich befindet.

  • LUT042 Ilan Knapp. Bildungsgespräche Teil 2 – Expertenrat Integration

    Prof. Ilan Knapp ist Mitglied im “Expertenrat Integration” des Außenministeriums, sein Fachgebiet ist “Sprache und Bildung”.

    Er leitet in Wien das Jüdische berufliche Bildungszentrum JBBZ.

    Wir sprechen im zweiten Teil der Bildungsgesprächs-Serie über Politik, Staat und Sprache über Möglichkeiten und Verpflichtungen des Sprachenlernens.

    Vielfalt ist wichtig, Chancen, Muttersprachen und Begabungsförderung an allen Enden – und nur im Notfall soll vorgeschrieben werden, dass ein gewisses Sprachniveau erreicht werden soll.

  • LUT041 Harald Walser. Bildungsgespräche, Teil 1 – Die Grünen

    Harald Walser ist Bildungssprecher der Grünen Österreichs.

    Er ist Abgeordneter zum Nationalrat.

    Ein Gespräch über seinen Zugang zu Bildung – und über Bildungspolitik.

    Bildungspolitik aus Sicht der Grünen Österreichs.

    “Gemeinsam lernen”. Kurz gefasst.

    Die ausführlichere Version im einstündigen Gespräch, in dem wir auch auf das Lernen von Sprachen zu reden kommen. Unter anderem in seiner Arbeit als Fußballtrainer für Kinder.

    Ein schöner Einstieg in die Bildungslandschaft der Parteien Österreichs.

  • LUT040 Beim Bäcker

    Rudolf Stranzinger führt in Altheim, Oberösterreich, eine kleine Bio-Bäckerei.

    Er verkauft seine Produkte im Laden, auf Märkten und fährt mit ihnen “ins Gei”.

    Im Gespräch erzählt er über seine Arbeit.

    Wir sprechen im Innviertler Dialekt, der an das Bayerische angelehnt ist, da das Gebiet bis 1776 zu Bayern gehörte.

    Link: Bäcker Rudolf Stranzinger, Facebook und OÖN Bericht.

  • LUT039 Fussballkapitän Dominik Wydra

    lut038Dominik Wydra spielt in der Rapid Kampfmannschaft. Er ist Kapitän der österreichischen U21 Nachwuchs-Nationalmannschaft. Seit heuer ist er auch Absolvent des Abendgymnasium Wien. Im Gespräch mit Martin Schmidhammer und Lothar Bodingbauer erzählt er über das Lernen und die Karriere mit Fußball.

    Link: SK Rapid | ÖFB | Wikipedia

  • LUT038 Flüchtlingsarbeit

    Kilian Kleinschmidt hilft Menschen in Not. Indem er ein Flüchtlingslager leitet, indem er Hilfe organisiert, indem er zuhört und Menschen verbindet. Indem er Rechte benennt.

    Im Gespräch mit Ingrid Rachbauer und Lothar Bodingbauer erzählt er über seine Sicht von Elend, Menschenrechte und die Möglichkeit zur Hilfe.

    Großgeworden ist Kilian Kleinschmidt in Berlin als Sohn einer Lehrer- und Verlegerfamilie, er ist ausgestiegen, wurde Dachdecker in den Pyrenäen, Motorradfahrer in Mali auf den Spuren von Paris Dakar und arbeitete als Helfer für Menschen in Not von 1988 bis jetzt. (Link zum Lebenslauf).

    Er hat das Schicksal von vielen Menschen beeinflussen können, war für die UN (Vereinten Nationen) in den Konfliktzonen dieser Welt: Kongo, Sri Lanka, Somalia, zuletzt als Leiter eines Flüchtlingslagers Zaatari in Nord-Jordanien. Hier ist ein Artikel von Spiegel Online über seine Arbeit dort.

    Als Leiter des Flüchtlingslagers war eine seiner selbstgesetzten Aufgaben, Bezirke festzulegen und Straßennamen zu vergeben, damit jeder Flüchtling eine eindeutige Adresse hat (Link zum Wikipedia-Eintrag).

    Jetzt arbeitet er in Wien, aus Wien heraus. Er versucht, das was die Welt beser machen sollte, zu verbinden. Er verbindet Ressourcen und Kapazitäten. Es geht dabei nicht nur darum, Essen oder Decken zu organisieren. Es geht auch um die Umsetzung des Rechts, zu träumen.

    Für ihn gibt es keine “Guten und Bösen”. Es geht aber sehr wohl um Macht, Autorität, Unterdrückung. „Ich habe sie nicht gefunden, die guten Rebellen“. Derzeit schreibt er an seiner Autobiographie.

    Er will jenen, die wollen, aber nicht können, Möglichkeiten geben. Denn jeder hat ein Recht auf ein Leben im 21. Jahrhundert.

  • LUT037 Bad Ischler Bahn

    Die Bad Ischler Bahn verband Salzburg mit Bad Ischl im Salzkammergut von 1893 bis 1957.

    Werner Schleritzko hat diese Bahn “erlernt” – er hat erforscht und recherchiert, was es zu dieser Bahn an Wissen gibt.

    Im Gespräch erzählt er über die Wirtschafts- und Betriebsgeschichte dieser Schmalspurbahn, und wir erfahren viel über Eisenbahnbetreiber, Eisenbahnfreunde, und die buch-band -1-SKGLBHerausforderungen, den “historischen Schatten” einer heute eingestellten und ehemals wunderschön verlaufenden Bahnlinie herauszufinden.

    Werner hat mit diesem Wissen dann ein Buch geschrieben.

    Link zum Wikipedia Artikel
    Link zum Buch von Werner Schleritzko: Mythos Ischler Bahn