Musik aufschreiben.
Christoph Herndler entwickelt Notationskonzepte. Er biegt Büroklammern auf – verändert ihre Form – und lässt die Streicher/innen daran entlang spielen. Er biegt sie wieder zu. Seine Notation kann auch im Tanz, mit Filmen und auf der Baustelle realisiert werden. Wie das geht, erzählt er in dieser Ausgabe von Horch! Neue Musik.
Musik
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H009 Der unfassbare Klang
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H008 Präparierte Instrumente
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Radiergummis, Stricknadeln, Papierblätter. Reinbohren. Das präparierte Instrument bringt neue Geräusche: Papier aufs Klavier. Gummi auf die Saiten. Pfeile auf das Cello. Und ein Interview mit dem Komponisten Georg Nussbaumer (Wien).
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H007 Fluch der schönen Töne
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Wenn Sie die mit den Blasinstrumenten hören, für die sie komponiert wurde, dann haben Sie an manchen Stellen wirklich das Gefühl, der Teufel furzt. Aber wenn Sie das mit den modernen Tuben spielen, dann ist der Teufel vorher ins Konservatorium gegangen und hat dort gelernt, wie man vornehm flatuliert. – Nikolaus Harnoncour im Spiegel.
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H004 Obertöne und Flageoletttöne
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Kaum Hörbares: Flageolettes für Blockflöte, Klavier, Streicher. Ihr Charakter ist transparent, gläsern, von Ferne. Töne wie aus einem Versteck gekrochen.
Diese Welle gibt’s in dieser Episode zu hören.
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H003 Leise Töne für große Ohren
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Leise Töne für große Ohren
Es ist gar nicht so leicht, “wenig” aus dem Instrument herauszuholen. Aus den Blockflöten etwa. Oder beim Singen. Das braucht viel Energie, viel Kraft. Für die Zuhörenden bedeutet das Leise oft große Intensität beim Hören.
Als Vorbereitung hat Elisabeth dieses Stück geschickt, wir sprechen darüber in dieser Episode. Auch zum Schluss hören wir die ersten zwei Minuten daraus noch einmal.Die Shownotes – folgende Punkte haben wir besprochen:
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H002 Mit Tönen malen
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Wer das Leben einer Katze in Töne umsetzen möchte, betreibt Lautmalerei. Wer den Winter hörbar machen möchte, tut das auch. Es geht aber auch umgekehrt. Wir können aus Geräuschen der Umwelt Töne finden, die wir mit Performance anreichern, um der Banalität einen Schritt vorauszuhüpfen.
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Mit dabei: eine singende Lokomotive und ein fallender Astronaut.
Elisabeth hat mitgenommen: ABC – die Katze lief im Schnee; Vivaldis Winter samt Gedichten; Kuckuck & Esel (Franz Müller-Busch); Summ-summ-summ; Recorded Recorders (Gerald Fiebig); Lothar hat mitgenommen: Komarov’s Fall (Brett Dean). -

H001 Fliegen und Flugversuche
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Drachen, Engel, Enten und Maschinen. Elisabeth hat drei Stücke mitgebracht, die sie auf ihren Blockflöten vorstellt – in ihnen geht’s ums Fliegen. Gedanken, Träume, gescheiterte Versuche.
- Kites Flying von Victor Ekimovsky
- Weiße Flugversuche von Georg Nußbaumer
- Helikopter String Quartett von Karlheinz Stockhausen
Wir lernen erste abstraktere Klangbilder kennen und erfahren über die Anforderungen an die Blockflötenspielerin, sie darzustellen.
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H000 Nullnummer
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In der Ausgabe vor dem Start sprechen Elisabeth und Lothar über ihren geplanten Podcast. Was muss man wissen, um zeitgenössische Musik gerne zu haben? Ein Gespräch über Klangerlebnisse, die mit Kakaobohnen verglichen werden und das Abzweigen vom gewohnten Pfad der Instrumentalkunst.
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LUT003 Der Korrepetitor
Anfangen und weitermachen – und dabei mehr auf den Menschen einlassen, als auf das, was er kann.Matthias Gerstner ist Korrepetitor an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst.
“Musik ist Klang und Klang ist überall.”
Im Gespräch mit Ingrid Rachbauer und Lothar Bodingbauer erzählt er von den Wegen zum perfekten Stück, das er mit seinen – ja wie sagt man – Klienten, Künstlern, Musikern – erarbeitet. Lernen hat für ihn eine ganz besondere Bedeutung.
Links: Korrepetitor WP | Universität für Musik und Darstellende Kunst
Namedropping: Helmut Deutsch WP | Bruno Leonardo GelberWP | Claudio Abbado WP | Franz Welser-Möst WP | Sergiu Celibidache WP | Der Klavierling
Aufnahmedatum: 29.09.2013, online seit 29.09.2013. Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wurde am Sonntag, 10. November 2013 im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Moment am Sonntag” ausgestrahlt (Das Lied meines Lebens).
