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Wien

Physikalische Soiree

  • PHS141 Schulbauten

    Das theresianische Ideal gut kontrollierbarer Klassenzimmer im Kasernenstil, aufgereiht in langen Gängen, hat mit neuen Ansätzen, Lernen zu gestalten, einen Wandel erfahren.

    Wurde früher von vorne nach hinten unterrichtet, verlangen zeitgemäßere Formen des Lernens neue äußere Strukturen. Für Pädagogen und Architekten gleichermaßen sind viele bestehende Schulbauten ein Dorn im Auge. Auf dem durch den Ganztagsbetrieb angeleiteten Weg vom monofunktionalen Schulbau zum mehrfach nutzbaren Tageswohnhaus für Kinder gibt es für alle Beteiligten Verbesserungsbedarf. Wenn das Schulhaus nämlich vermehrt von der Lehranstalt zum Lebensort wird, braucht es neue architektonische Ideen und neue Formen der Zusammenarbeit. Oft wird bei neuen Schulen nur an höhere Räume, mehr Glasanteile und geringeren Putzaufwand gedacht. Eine Sendung über den modernen Schulraum, der neben Mitschülern und Lehrern häufig als der “dritter Erzieher” bezeichnet wird.

  • PHS140 Flussraumbetreuung Obere Traun

    Die Traun im Salzkammergut ist ein schon lange von Menschen genutzter und geformter Fluss. Jahrhunderte lang wurde Holz als Feuerholz für die Salzgewinnung traunabwärts transportiert. Dazu musste der Fluss geformt werden, um tiefere Fahrrinnen zu erhalten. Die letzten Veränderungen durch den Menschen sind durch den technischen Hochwasserschutz in den 50er und 60er Jahren entstanden. Diese haben zu sehr harten Verbauungen geführt, die nun wieder rückgebaut und renaturniert werden.

    Durch die “Flussraumbetreuung”, ein Kooperationsprojekt von WWF Österreich, dem Land Oberösterreich und dem Lebensministerium sollen ein ökologischer Hochwasserschutz und Renaturierungsmaßnahmen unter Einbeziehung der Bevölkerung entstehen.

    Interviewpartner:
    Leopold Feichtinger, WWF Österreich

  • PHS139 Spielen, Lernen, Wissenschaft

    Wer spielt, braucht alle Sinne. Es gibt Regeln, den Zufall, im schlimmsten Fall den Rausch. Wissenschaft zu betreiben ist davon oft nicht allzu weit entfernt. Kreativität ist der Schlüssel, und Lust an der Sache selbst. Lehrende der Physik vermitteln diese Lust am Finden der Erkenntnis im Idealfall ihren Schülern. Ein Gespräch über Spielen, Lernen, Wissenschaft und einigen hypothetischen Gedanken, was man mit einem Ei alles machen kann.

    Gäste: Stefan Irnberger, Manuela Kopper, Johannes Ickelsheimer, Tsewang Gyaltso, Eva Holleschek und Clemens Nagel (Universität Wien)

    Link:  FM4 Science Busters: Podcast Tipp!

  • PHS138 Sternwarten Wiens

    Selten heben Menschen in den Städten ihre Augen höher als zu den höchsten Häusern. Wer aber als Stadtbesucher auch einmal zum Himmel schauen mag, kann dies in Wien an drei immer noch aktiven Sternwarten tun. Begleiten Sie uns auf der Suche nach dem Licht der Sterne in der Stadt.

    Wiener Sternwarten:

    1. Universitätssternwarte: Türkenschanzstraße 17, 1180 Wien, Telefon: 01/4277-51801
    2. Kuffnersternwarte: Johann Staud-Straße 10, 1160 Wien, Telefon: 01 / 914 81 30 31
    3. Uraniasternwarte: Uraniastrasse 1, 1010 Wien, Telefon: 01 / 7295494 – 10
    4. Freiluftplanetarium: nahe Wotruba-Kirche, Wien-Mauer, Telefon: 01 / 889 35 41
  • PHS137 Falknerei – Traum vom Fliegen

    Verhaltensbiologie, Thermik und Hangaufwind – Biologie und Physik im Beruf des Falkners verbunden.

    Die Jagd mit Greifvögeln hat auch in Österreich reiche Tradition. Auch heute noch trainieren Jäger Geier, Adler, Falken, Uhu, Milan und Bussard, um sie als Jagdhelfer einzusetzen. In der Falknerei Obernberg am Inn werden die Tiere darüber hinaus für die Verwendung in Flugvorführungen ausgebildet. Noch im Ei findet die erste Prägung durch den Falkner statt, der mit den Jungvögeln spricht, sodass sie sich an seine Stimme gewöhnen. Sind sie erst geschlüpft, werden die Vögel von Hand aufgezogen. Das Training danach erfolgt ausschließlich durch Belohnung. Im Idealfall bilden Falkner und Greifvogel eine fein eingestellte Verbindung, die – die Rangordnung im Greifvogelteam genau beachtend – eine komplexe Vorführung erarbeitet und darstellt.

    Interviewpartner: Helmut Kotlik, Falknerei Burg Obernberg am Inn

  • PHS136 Schulpioniere nach Norden

    Schülerinnen und Schüler des BG Porcia (Spittal am Millstättersee) fahren mit ihrem Physiklehrer Josef Gröchenig mit Zug und Schiff nach Finnland, um dort die Physik des hohen Nordens zu studieren – und natürlich auch um das finnische Leben inmitten ihrer Gastfamilien kennenzulernen.

  • PHS135 Die Fruchtfliege

    Fruchtfliegen sind Modellorganismen. Carlos Ribeiro spricht darüber.

    Link: IMP

    Link zur Sprechkontakt-Produktion 85

  • PHS134 Fragen über Fragen

    In der Schule wurden wir belehrt, auf Fragen stets artig eine Antwort zu geben, oder es zumindest zu versuchen. Nie sollte man mit einer Gegenfrage antworten. Dass aber im heutigen Wissenschaftsbetrieb auch darauf ankommt, vor allem zunächst viele gute Fragen zu stellen, darauf wurden wir bisher nicht vorbereitet. Zu Gast im Studio sind 8 Studierende, die in Wien Physik für das Lehramt lernen. Wie geht es ihnen mit dem Fragen? Darüber sprechen sie mit Lothar Bodingbauer.

  • PHS133 Erneuerbare Energie

    Was ist los in Österreich? Erneuerbare Energien und ihre Umsetzung besprechen Doris Hammermüller von der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie und Nikloaus Benedikt und Mohamed Ayad vom Abendgymnasium Henriettenplatz in Wien.

  • PHS132 Nordlicht und Sonnenwind

    Der Weltraumforscher Helmut Rucker über die Physik des erdnahen Weltraums.

    Die Sonne sendet nicht nur Licht zur Erde, sondern auch massive Teilchen, die vom Erdmagnetfeld abgefangen werden. Es entstehen Nordlichter, wenn diese Teilchen mit den Molekülen der hohen Atmosphäre zusammenstoßen. Normalerweise sind diese Polarlichter nur in den Regionen um die Pole sichtbar. Bei großen Sonnenstürmen werden jedoch ausbruchsartig große Mengen von Materie aus der Sonne in Richtung Erde geschleudert und Leuchterscheinungen gibt es dann auch in unseren Breiten. Sonnenstürme bergen dabei durchaus eine Gefahr für Leben, das auf Technologie angewiesen ist: Umspannungswerke können zerstört werden, und Flugzeuge werden angewiesen, die Polrouten zu meiden, da die Strahlung eine Gefahr für das Leben darstellt.