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Wien

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  • LUT025 Die Worte des Moores

    LUT025 Die Worte des Moores

    Tarsdorf ist eine kleine Innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores.

    Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde.

    Mit dem Mundartdichter Hans Kumpfmüller, und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden.

    Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten Rupert Huber vertont wurden – ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit dessen Geschichte in Verbindung zu bringen.

    Im Anschluss an den Hauptbeitrag gibt es – im Director’s cut – das Gespräch mit dem Komponisten Rupert Huber, der darin mehr erklärt, als nur die kurze Stelle, die im Beitrag vorkommt. Er spricht über sein “dazugehören”, die Brauchtumsschiene am Land und die “Xenophobie des Geistes”.

    Links: Rupert Huber | Hans Kumpfmüller | Volksschule Tarsdof

    Hinweis: Der Hauptbeitrag dieser Episode wurde am 18. August 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt. Link zur Sprechkontakt-Produktion 201

  • LUT024 Filmstudent in Berkeley

    “Story is paramount.”

    Die Geschichte ist der zentrale Punkt. Auch das Leben von Tobias Deml ist so eine Geschichte, die wir mit ihm in dieser Episode von Lob und Tadel besprechen.

    Er ging nach Kalifornien,um Film zu lernen. Ein Semester noch wird er an der University of California in Berkeley studieren.

    Klatsch, Vorbilder, Filmemachen lernen, “Golden Boy”. Wissen erwerben und Erfahrungen weitergeben. Träumen und spüren. Film ist Zusammenarbeit und vereint alle Fähigkeiten und Interessen von Tobias. Kritik ist ein Schlüssel. Tobias ist ein “kritischer Kollaborateur”.

    Gesprächspartner: Tobias Deml, http://tobiasdeml.com, sein Blog Teil 1, Teil 2 und aktuell Teil 3. Co-Host: Ingrid Rachbauer.

    University of California – Berkeley | WP: Judith Butler | Feminismus | CRE: Feminismus | WP: Charlie Chaplin | LUT: Gedenkdienst | WP: Epiphanie | WP: CGI (Animation) | Santa Monica College | WP: Die Welle | WP: Luzides Träumen | Spiegel: Pfefferspray am Campus | WP: Bipolare Störung | WP: Arnold Schwarzenegger | WP: O1 Visum | WP: Elevator Pitch | WP: The Dark Knight Rises | WP: Transcendends | WP: Atmen | WP: Michael Haneke | LUT: Lisl Steiner, Fotografin | Participant Media | WP: Elon Musk, Tesla | Movie Pass | Robert McKee: Story | WP: Die Karte meiner Träume | Quelle des Glücks (Tee Jäger) | Spotify: Running Up That Hill, Placebo

  • PHS195 Phasenübergänge bei hohem Druck

    Schmelzen von Eis, Verdampfen von Wasser. Aber auch bestimmte Änderungen der Kristallstruktur von Festkörpern.

    All das sind Phasenübergänge.

    Phasenübergänge werden von theoretischen Physikern erklärt und von Experimentalphysikern überprüft.

    Im Idealfall passt alles zusammen.

    Bei hohen Drücken, wie sie zum Beispiel im Inneren der Erde vorkommen, gibt es aber bei den bisherigen Erklärungen Probleme. Es gibt nämlich unter diesen Bedingungen Phasenübergänge, die sich mit bisherigen Methoden nicht berechnen lassen.

    Das hat sich mit einer Arbeit von Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien) geändert.

    Wir sprechen über ihre Forschung an der Erklärung von Phasenübergängen bei hohen Drücken. Die beiden haben vor kurzem eine Arbeit dazu veröffentlicht.

    Disclaimer: Dieses Gespräch hat in Teilen offenbar ähnlich hohe Dichten, wie es im Inneren der Erde gibt. Aber es gibt immer wieder Stellen, bei denen plötzlich alles klarer wird. Über dieses Thema redet aber echt auch selten jemand. Die beiden haben es mit großer Geduld getan.

    Link zur Pressemitteilung, die Ausgangspunkt für dieses Gespräch war.

    Gesprächspartner:

    Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien)

    Link zur Arbeit in Phys. Rev. X

    Foto Credits: „Perovskite – Perovskite Hill, Magnet Cove, Hot Spring Co, Arkansas, USA“ von Kelly Nash

  • BG004 – Die Königin

    bg004Wir beschäftigen uns mit der Bienenkönigin.

    Welche Rolle sie für das Volk hat. Ob sie auch mal selbst wohin fliegt, wie man sie findet, und ob man sie überhaupt finden muss.

    Und wie man sie züchtet.

    Dazu sind wir zu Gast bei “Mr. Bien” in Orth an der Donau.

    Johann Fuchs, so lautet sein richtiger Name, war früher Pilot, und lässt jetzt fliegen. In 200 Völkern.

    Für seine Königinnenzucht ist er in Imker/innen-Kreisen gut bekannt. Er züchtet Carnica Königinnen vom Stamm Sklenar in enger Verbindung mit Anton Schleining, der wiederum mit Gudio Sklenar, dem “Pionier der österreichischen Bienenzucht” und der Belegstelle Hirschgrund in Mistelbach bei Niederösterreich in Verbindung steht.

    Der “Korrespondentenbericht” dieser Ausgabe kommt von Frater Nikolaus aus dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal (Kärnten).

    Ein Gespräch gemeinsam mit Ingrid Rachbauer, Imkerin in Wien.

    Links:

    1. Mr. Bien, Johann Fuchs – http://www.mr-bien.at
    2. Anton Schleining und die Sklenarbiene – http://www.sklenarbiene.at
    3. Nikolaus Reiter – http://www.stiftsimkerei.at

    Hinweis: Zweiwöchentliche immer aktuelle Infobriefe zur Imkerei gibt es beim Verein zur Förderung für Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie enthalten viele allgemein interessante Informationen, die auch vom jeweiligen Standort unabhängig sind.

  • PHS194 Was ist eine Epidemie?

    Risiko, Ausbreitung, Ansteckung

    Die Ausbreitung einer Epidemie hat ja viel mit Netzwerken zu tun.

    Das soll aber gar nicht Thema dieser Episode sein.

    Vielmehr geht es darum, einfach einmal die Bedeutung des Wortes “Epidemie” zu klären.

    Wir sprechen dabei auch über die Arbeit eines Epidemiologen in Wien.

    Zu Gast bei Dr. Gerald Haidinger, Epidemiologe, Leiter der Abteilung für Epidemiologie des Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien

    Ausschnitte aus diesem Gespräch wurden am 6. August 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 gesendet – Moment Leben Heute, “Wort der Woche”.

    Buchtipp: Defining Prevention Science, Sloboda, Zili, Petras, Hanno (Eds.), Springer Verlag 2014

  • PHS193 Donau als Grenzfluss

    Die Donau. Limes, Landschaft, Lebenswelten.

    Nach der Milchstraße in der letzten Physikalischen Soiree geht es diesmal um eine bedeutende Wasserstraße – die Donau. Wenig Physik dieses Mal, aber durchaus viel Wissenschaft. Archäologie und Geschichte.

    Landschaftsarchäologie. UNESCO Welterbe. Landschaft an der Donau. Blick in die Vergangenheit, 2000 Jahre zurück. Grenzen des römischen Reiches. Rund ums Mittelmeer. 20 Länder sind das heute. 340m hat Moldawien daran Anteil.

    Die nationalen Limesabschnitte in Österreich, der Slowakei und Ungarn werden seit 2008 gemeinsam für eine Einschreibung zum bereits bestehenden multinationalen UNESCO-Welterbe “Grenzen des Römischen Reiches” vorbereitet.

    Wir sprechen in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree über das Thema Weltkulturerbe, Donau, Römische Grenze.

    Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Sonja Jilek
    Institut für Geschichte, Universität Wien

    Link zur Pressemitteilung, die Anlass für diese Sendung war.

  • BG003 Der Ableger

    Ich habe Ernst I. und Ernst III. im Mostviertel, in NÖ. besucht. Zwei super Burschen mit 24 Völkern. Wir sprechen über Ableger und ihre Bedeutung in der Imkerei – und das Lernen von Großvater und Enkelkind.

    Aus Deutschland und Südtirol berichten die “Bienenkorrespondenten” Victor Hernández, Kasseler Stadthonig-Imkerei und Paul Rinner, Bioimker bei Bozen. Blick ins Forum mit Reinhard Fritsch, dem “Honigmeister” von BeeLux.

    Im dritten Teil erzählt der Botaniker Michael Hohla über die Ausbreitung von Pflanzen an Eisenbahnlinien und Ruderalflächen. Dieser Teil der Bienengespräche wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” erstausgestrahlt.

  • PHS192 Dunkle Materie

    Es ist schon wieder was passiert.

    Irgendwie passt die Idee mit der Dunklen Materie nicht ganz so gut zusammen mit, dem, was man rundherum sieht, und mit dem, was man aufgrund von Simulationen vermutet.

    In einem gemeinsamen Projekt untersuchen Gerhard Hensler vom Institut für Astronomie und Pavel Kroupa (Universität Bonn) sogenannte Gezeiten-Zwerggalaxien. Die sind in jenen großen Materieauswürfen (Gezeitenarmen) zu finden, die beim Verschmelzen zweier Galaxien entstehen. Doch jeder Schritt in Richtung besseres Verständnis der Gezeitenzwerge bedeutet für die beiden Sternforscher, sich mehr und mehr von einer Theorie zu entfernen, die in der Astronomie fast schon ein Dogma ist: In ihrer aktuellen Publikation stellen sie die Existenz der Dunklen Materie in Frage.

    Link zur Pressemitteilung, dem Anlass für dieses Gespräch über Galaxien, Galaxiengruppen, Galaxienhaufen, Simulationen und die Idee mit Dunkler Materie. Es geht dabei echt zur Sache. Aber immer verständlich.

    Gesprächspartner: Gerhard Hensler, Institut für Astrophysik der Universität Wien.

    Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wurde am 4. Jänner 2015 im ORF Österreich 1 Campus Radio ausgestrahlt – Die Physikalische Soiree, 20:30 Uhr – 21:00 Uhr.

    Astronomie | Astrophysik |Tscherenkow-Strahlung | Kosmologie | Hintergrundstrahlung | Dunkle Materie |Baryonische Materie | Gravitation | Expansion des Universums | Staubmäuse | Galaxie | Galaxienhaufen | Vera RubinEpisode Sternengeschichten: der Raum zwischen den Sternen und Galaxien | M81 | Andromedagalaxie | Lokale Gruppe | Elliptische Galaxie | Kosmologisches Prinzip | Inflation | Hydrodynamische Instabilität | DoppelsternsystemWMAP | Zwerggalaxie | Magellansche Wolke | Filament | Epizykeltheorie | Modifizierte Newtonsche Dynamik |Gezeitenkraft | Genetischer Code | Phasenraum | Schwarzes Loch | Tunneleffekt | Blog: Numerische Galaxienentwicklung | Astrochemie

  • LUT023 Deutsch als Zweitsprache

    Sprachen zählen. Ist das sinnvoll?

    Deutsch als Zweitsprache legt eine Reihenfolge fest. Oft ist damit eine Wertung verbunden.

    İnci Dirim ist Professorin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Sie spricht Deutsch und Türkisch – ohne Reihenfolge.

    Sie würde sich selbst als Migrationspädagogin beschreiben. Das Gebiet, in dem sie arbeitet, ist so spannend und vielfältig, wie die Sprache jener Menschen, mit denen sie sich beschäftigt.

    Im Gespräch stellt İnci Dirim das Thema “Deutsch als Zweitsprache” vor. Sprachliche Bildung und Sprachförderung stehen im Mittelpunkt. Das braucht zuerst die Diagnose.

    Muttersprachlicher Unterricht, Zweitsprachenförderung und interkulturelle Bildung – das sind die drei Säulen der Migrationspädagogik. Ziel ist, Ungleichstellungen zu verringern.

    Im Gespräch entsteht ein Einblick in die Sprachlandschaft rund um das “Deutsch an Schulen”. Diese Landschaft ist immer auch eine politische Landschaft.

    Wissen, aber auch Nichtwissen. Ein Recht auf Nichtverstandenwerden. Und “Kultur” ist auch nicht Erklärung für alles.

    Links: Inci Dirim | WP: Deutsch als Zweitsprache | WP: Fremdsprache | WP: Zweitsprache | WP: Interkulturalität | WP: Muttersprache | WP: Sinti | Niku Dorostkar: prachigkeit und Lingualismus | WP: Hegemonie | WP: Code-SwitchingWP: Wolfgang Klafki | Donauuni Krems: Migrationspädagogik | WP: Interkulturelle Pädagogik | WP: Ausländer |  Buch: Paul Mecheril, Migrationspädagogik | WP: Nationalerziehung | WP: Transkulturelle Gesellschaft | PH Wien: Deutsch als Zweitsprache | WP: Bildungssprache | WP: Scaffolding | WP: Sprachstandserhebung | Universität Wien: Unterrichtsbegleitende Sprachstandserhebung: USB DAZ | Universität Hamburg: Durchgängige Sprachbildung | Die Presse: Türkisch-Matura | WP: Integration | WP: Subjektivierung |

  • LUT022 Podcasts

    lut022Die Inhalte vom Radio befreien. Verschränkung von Gesellschaft und Technik. Wissen kommunizieren. Podcasts sind Radiosendungen im Internet.

    Gespräch mit Daniel Meßner über seinen Podcast “Stimmen der Kulturwissenschaften”, mit Florian Freistetter über “Sternengeschichten” und Nele Heise (Medienwissenschaftlerin) über das Phänomen “Podcasting”.

    Man kann sie hören, wann man will. Man kann sie abonnieren. Kostenlos. Oft sind es Radiosendungen von etablierten Rundfunkanstalten. Da findet man dann die Sendungen, die man auch vom normalen Radio schon kennt. Oft sind es aber auch Radiosendungen von Menschen, die etwas ganz besonderes wissen, oder wissen wollen – und jemanden kennen, der es weiß. Das sind dann die Radiosendungen der unabhängigen Podcaster – die man bisher nicht im Radio hört. Sie sprechen oft lange mit ihren Gesprächspartnern, aber man kann da gut zuhören, weil man ja am Thema interessiert ist, das sie anbieten.

    Die Technik ist mittlerweile so fortgeschritten, dass man zu den Sendungen der Radiosender keinen Unterschied mehr merkt. Und dann spielen sie ihre Karte aus. Denn so lange, in die Tiefe gehende Gespräche, findet man bisher noch nicht. Beim Podcast hat man die Augen frei, da kann man zuhören, während man spazieren geht oder in der Werkstatt sitzt.

    Im Hauptteil dieser Episode: Gespräch mit Daniel Messner – in dem wir Erfahrungen über das Podcasten austauschen – und in dem wir auch über seinen Podcast, die Stimmen der Kulturwissenschaften, sprechen. Viel Meta, viel Theorie, viele besprochene Erfahrungen.

    Stimmen der Kulturwissenschaften | Tim PriloveEpisode: Provenienzforschung | Podcasttechnik | Hörsuppe | CRE | Podcasttipps | Physikalische Soiree | Vom Leben der Natur | Internationales Forschungszentrum für Kulturwissenschaften | Episode: Schämen | Georg Holzmann | Podcast Barcamp Österreich

    Im Ergänzungsteil dieser Episode: Gespräch mit Florian Freistetter, er ist Wissenschaftsjournalist und von ihm sind die Sternengeschichten. Ich habe Florian in Krems getroffen, auf seiner Fahrradtour der Donau entlang, zu einem Vortrag nach Wien. Er erzählt über seine Arbeit an den Sternengeschichten – seinem Astronomie-Podcast und über die Aufgabe, Wissenschaft zu vermitteln.

    Sternengeschichten | Episode: Sonnenflecken | Wrint Wissenschaft | Resonator | Flattr

    Im Bonustrack dieser Episode: Gespräch mit Nele Heise, sie ist Medienwissenschaftlerin und forscht auch im Bereich der Podcasts-Szene. Sie hilft mir, das Phänomen “Podcasting” zu interpretieren.

    Nele HeisePodlove | In trockenen Büchern | Picknick am Wegesrand mit Nele HeiseAuphonic | Ultraschall | Culture Digitally | Soziopod | Grimme Online Award | Hoaxilla | Sanft und Sorgfältig | Einschlafen Podcast | Logbuch Netzpolitik | Wir müssen reden | Der Weisheit

    Auszüge aus dieser Episode werden am 9. Juli 2014 vor, um 14:40 im ORF  Radioprogramm Österreich 1 – “Moment Leben Heute” – ausgestrahlt. Link zur Sendung