Radio, Science, Education

Wien

Tagebuch

  • 4 Tipps für die erfolgreiche Radiogeschichte

    1. Wenn du einen Konflikt erlebst, mische dich nicht ein, oder versuche ihn gar zu lösen, sondern lehne dich zurück und beobachte.
    2. Gehe die Hauptstraße hin, aber hinter den Häusern zurück.
    3. Wenn jemand sagt, alle sind einer ganz bestimmten Meinung, finde die Person, die anders denkt.
    4. Schau auch ein bisschen auf die Bücher im Regal, besonders jene, die herumliegen, die gerade benützt und gelesen werden.
  • Im Zug

    Es ist keine Kunst, in der Ruhezone der Eisenbahn etwas zum Aufregen zu finden. Steigt einer ein. Setzt sich fast hin und fragt: “ist da frei?”. “Grüß Gott, bitte gerne.” Lektion erteilt. Man grüßt. Kontaktaufnahme. Anfänger. Sein Telefon läutet nach 2 Minuten. Maximal laut, und der Klingelton das Scheppern eines Weckers. Kurzes Gespräch. Nach weiteren zwei Minuten noch ein Anruf. “Könnten Sie das auf lautlos stellen, das geht einen ja in den Bauch”. “Ja”. Konziliantes Gegenüber. Er sucht keinen Streit. Und verabschiedet sich nach einer halben Stunde in St. Pölten mit einem freundlichen “Auf Wiedersehen”.

  • 376. Schwalben

    376. Schwalben

    Vom Leben der Natur / Ö1 / 25. April – 29. April 2022

    Akrobaten zwischen Hof und Himmel

    Der Wildtierbiologe Helmut Steiner spricht über die Schwalben.

    1. Nähe zu Menschen
    2. Bedeutung der Schwanzgabel
    3. Erwartete Ankunft
    4. Charakteristische Nester
    5. Ein ökologisches Netzwerk

    Schwalben haben schon lange eine enge Beziehung zu Menschen, da sie in unserer Gegend fast nur in Häusern leben. Häuser sind “Kunstfelsen” mit besonderer Schutzwirkung vor natürlichen Feinden.

    Hauptsächlich vier Schwalbenarten leben in Mitteleuropa: Die Felsenschwalbe, die Uferschwalbe, die Mehl- und die Rauchschwalbe. Alle Arten sind Zugvögel, die in unserem Winter in Afrika, südlich der Sahara überwintern.

    Mit dem Rückgang der offenen Ställe geht auch die Zahl der Schwalben im bäuerlichen Umfeld zurück.

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  • 375. Westautobahn

    375. Westautobahn

    Asphaltiert, gepflastert, genutzt, umstritten. Auf Straßen unterwegs

    Wie keine andere Infrastruktur begünstigen oder viel mehr ermöglichen Straßen das Reisen. Lange Zeit galt überhaupt: ohne Straße kein Tourismus. Reisende nutzen Straßen wie keinen anderen Verkehrsträger um ihre Ziele zu erreichen. Straßen sind jedoch nicht nur nützlich sondern immer öfter auch heiß umkämpft, wie man an den Protesten gegen die geplante Stadtstraße in Wien und die Diskussionen über gleich mehrere Autobahnprojekte in Österreich erkennen kann. 

    Es gibt genügend Gründe Straßen-Projekte kritisch zu hinterfragen: sie brauchen Platz, sie versiegeln wertvollen Boden, sie trennen Lebensräume von Menschen und Tieren, auf Straßen kommen jährlich nach wie vor viel zu viele Menschen und Tiere zu Tode. Aber Straßen verbinden auch: Güter mit den Menschen, die sie benötigen – und eben auch Reisende mit ihren Reisezielen. Manchmal sind die Straßen sogar selbst Ziel einer Reise. Ambiente porträtiert u.a. drei österreichische Straßen, die unterschiedlicher nicht sein können und die jede für auf ihre eigene Weise eine bedeutende touristische Rolle spielt: die Großglockner Hochalpenstraße, die Getreidegasse und die Westautobahn. 

    Gestaltung: Lothar Bodingbauer, Matthias Haydn, Ernst Weber, Emil Wimmer
    Redaktion: Matthias Haydn


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  • Storytelling – Kurzfassung

    Wenn man die folgenden drei Fragen gut beantworten kann, dann läuft’s

    1. Ich mache eine Geschichte über …
    2. Es geht dabei um …
    3. Und das Besondere dabei ist …

    Quelle: Out on the Wire: The Storytelling Secrets of the New Masters of Radio Taschenbuch – Illustriert, 25. August 2015
    Englisch Ausgabe von Jessica Abel

  • Nix Klimaticket. Raketa.

    Nix Klimaticket. Raketa.

  • Klimaticket Gassi führen: Znojmo

    Klimaticket Gassi führen: Wien 10:51 Uhr – Znojmo … <21,5 km hike, 3:45 h> … Retz 17:16 Uhr – Wien

  • Klimaticket Gassi führen: Marchegg

    Klimaticket Gassi führen: Wien 10:50 Gänserndorf 11:42 🐕🚶🏽‍♂️Marchegg 14:05 – Wien 15:15

  • Feedback zum Bienenpodcast

    Am Podcast schätze ich die Vielseitigkeit der Themen und der Gesprächsparter, die Art, wie verschiedenen Ansichten Platz geboten wird, die Reflexionen über Entwicklung, Lernen und Beweggründe, dass sowohl die handfeste imkerliche Praxis und Erfahrung, als auch die Forschung zu Wort kommen. Dass praktische Erfahrung und akademisches Wissen denselben Respekt bekommen, die Dan-Carlin-mäßige Länge der Abschnitte (die Kakteen, Klasse! :-)), die Offenheit und Großzügigkeit, mit der Podcaster und die allermeisten Gesprächspartner ihr Wissen, ihre Erfahrungen und auch Fragen und Unsicherheiten teilen, die Gedankengänge, die von der Imkerei zu gesellschaftlichen/politischen Themen und von Österreich in die ganze Welt führen, die weltverbesserliche Grundeinstellung, die immer inspirierend und neugierig, aber nie missionierend rüberkommt. — Kerstin Namuth, Göteborg