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Wien

Tagebuch

  • Menü I

    Stresshäppchen

    Paniksuppe mit Mobnockerl

    Burnoutgulasch mit überlastetem Salat

    Fluchtkuchen

  • Gelöscht: Facebook.

    Die 5 Gründe:

    1) Ich habe nur noch in Statusmeldungen gedacht wenn mir etwas passiert ist

    2) Ich wollte mich nicht mehr zum Karl machen für die 50 Mitleser, die selber zwar brav liken oder kommentieren, selber nichts gepostet haben

    3) Keine Exportfunktion – meine Statusmeldungen und Fotos, mein Teillebensarchiv verschwinden in mir unzugänglichen Datenwelten

    4) Hauptgrund: Die Vermischung von Freundesgruppen, die ich normalerweise völlig unterschiedlich adressiere: Neue Freunde, Nachbarbuben aus der Kindheit, Schulkollegen, Untergebene, Übergebene, Reisebekanntschaften

    5) Der Entzug – war schlimm. Ich glaube nach wie vor, Freunde verloren zu haben – und das ist Grund genug für Grund 5

    Kein Grund: Privacy. Im Internet veröffentlicht man da wie dort nichts, was man nicht auch am Bahnhof aufhängen würde.

    Update: Einige Zeit später habe ich Facebook wieder aktiviert. Wegen der Freund:innen.

  • Vokabelkunde: Kotzbrocken

    Ich suche für die Beschreibung einer Person einen Begriff, der im Deutschen “Kotzbrocken” heisst. Das “son of a bitch”, das Leo hier anbietet, trifft es für mich empfindungsmässig nicht. Ich suche nach Alternativen.

    Lisa

    Danke im Voraus

    obnoxious guy, pain in the ass, asshole, jerk, whiny bastard, moron, doofus, dick, dickhead, dickwad, prick, scumbag, hemorrhoid, slimy git, obnoxious bastard, obnoxious asshole, piece of shit, m*therf***er

    Quelle: Leo Forum

  • Geplante Pilgerreise

    Ich möchte den Jakobsweg mit dem Segway Roller fahren. Wer kommt mit?

  • Offene Sicherheitsdienst-Fragen der letzten Woche

    1) Wenn ein geparkte Auto Öl verliert, die Polizei informiert wird, die kommt, die die Feuerwehr ruft, die kommt, die Bindemittel streut. Schreiben die dann eine Rechnung an den Autobesitzer?

    2) Wenn die Kassierin beim Spar in Auhof fragt, ob sie in meinen Rucksack schauen darf, darf sie das? Wenn ich nein sage, darf ich das? Wenn sie sagt, fragen darf sie ja, und ich darf nein sagen, warum ärgert mich das?

    3) Wenn ein privater Sicherheitsdienstmann am Mozartplatz in Wien mit einer Puffe im Halfter Richtung Favoritenstraße geht. Darf er das?

    PS: Wo kann man das lernen, wen kann man da fragen, was die Antworten betrifft? Müsste man das alles schon wissen?

  • Angst und Krieg

    Früher hatten die Soldaten angeblich mehr Angst vor ihrem Feldwebel als vor dem Gegner, deswegen funktionierte der Krieg so gut. Wie wäre das wohl heute, zum Beispiel bei unserem Bundesheer? Link zu einem hervorragenden Podcast von SWR2 Aula über Angst von Wolfgang Schmidbauer.

  • Start in den Tag

    Manchmal schaue ich in der Früh ins Facebook, um zu sehen, ob’s mich noch gibt. Dann drücke ich die “Lokalisieren” Taste am iPhone, um zu sehen, wo ich bin. Dann schaue ich in ORF.ON, ob die Welt noch steht, und dann geht’s los.

  • Bitte um mehr Knochenbrüche

    Ärzte bemerken, dass die Zahl an Knochenbrüchen bei Kindern – verursacht beim Spielen – abnehmen. Dies wäre darauf zurückzuführen, dass weniger draußen gespielt werde, weniger auf Bäumen, weniger auf Fahrrädern, mit Stelzen oder auch mit Seifenkisten. Was zunimmt sei die Anzahl an Stress- und Überlastungsschäden an Sehnen und Gelenken, verursacht durch Joysticks, die Bedienung von Mäusen und einseitige Haltung. Knochenbrüche wären aber wünschenswerter, denn diese heilen vergleichsweise rasch und rückstandslos. Die Heilung von Überlastungsschäden dauert ungleich länger.

    “Nature Deficit Disorder” – heißt eine Sendung von ABC Radio National aus Australien, eine Sendung von Natasha Mitchel, die sich genau mit diesem Thema der fehlenden Natur und deren Risiken beschäftigt. Sehr zu empfehlen. Hier geht’s zur Sendung.

  • Testosteronshow

    Club 2 gestern mit lauter wichtigen Männern (Taus, Lingens, Steger, Androsch, Blecha, Rabl), die über einen anderen wichtigen Mann (Kreisky) redeten. Und wenn wichtige Männer wichtig reden, lassen sie sich nicht gerne unterbrechen, und so haben sie die meiste Zeit gleichzeitig geredet – außer als Androsch sprach. Die eine Frau (Pittermann) hat dann geredet, wenn es mal still war. So gut wie nie.