Radio, Science, Education

Wien

Tagebuch

  • Krieg, Angst und risikohafte Lernwege

    Wir leben in einer westlichen Schuldgesellschaft. Auch bei Bildungsproblemen wird nach dem Schuldigen gesucht. In einer asiatischen Schamgesellschaft würde man zuerst die Betroffenen bedauen: Es tut mir leid. Doch daran scheint im Moment niemand zu denken. Schuld hat mit Schule nichts zu tun. Es braucht sich auch niemand zu entschuldigen. Sehen wir uns lieber den Hintergrund hier in Österreich an. Bildung geschieht in Österreich vorwiegend über risikolose Lernwege, und das vor dem Hintergrund der psychologischen Folgen des 2. Weltkriegs. Folgen für “uns”, für die Angehörigen der “Verfolger”. Weit hergeholt? Keineswegs. Im folgenden drei ungewöhnliche Beobachtungen und Kombinationen.

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  • Hörtipp: Paarbeziehungen

    Über die Psychologie der Paarbeziehung gibt es einen hübschen Podcast auf SWR2. Interessant für alle von uns, die heiraten wollen, geheiratet haben, mit jemandem leben und so weiter und so fort. Es scheint auch weiterhin zu gelten: wer heiratet, braucht einen Grund (Grundstück).

    Link: SWR2 Aula

  • Google Safe Search am Beispiel "Tilde"

    Da sucht man nach dem Bild einer Tilde. Und hier sind die Ergebnisse. Es gibt hier offenbar ein Model mit dem Namen. Interessant ist die Unterscheidung zwischen Safe Sarch “moderate” und “aus”.

    1) Safe Search “strikt”

    2) Safe search – “moderate”

    3) Safe search – “aus”

  • 5 Regeln, um mit E-Mails schnell und effizient viel Ärger zu machen und zu kriegen

    Jetzt gibt’s e-Mails schon eine Weile. Praktisch. Manchmal schwierig. Hier meine persönlichen Erfahrungen wenn’s kritisch wird.

    1. Schreibe persönliche Kritik am besten per E-Mail, sende es kurz nach dem Moment, in dem du dich geärgert hast, dann ist der Zorn noch am frischesten.

    E-Mails sind kurzfristig und schnell schreib- und verschickbar. Das verleitet uns, persönlichen Kränkungen sofort zu entgegnen. Tipp: Höchstens positive Kritik und Lob per E-Mail versenden. Alles andere nur mündlich und persönlich.

    2. Leite E-Mails, die an dich gerichtet wurden, und persönliche Inhalte über andere Personen enthalten, an andere Menschen weiter.

    E-Mail sind Briefe, die man schreibt, oder erhält, an eine, oder von einer Person. Andere Leute geht das grundsätzlich nichts an. Tipp: Höchstens konkrete Inhalte und Fakten ohne persönliche Zusammenhänge weiterleiten. Tipp: Es ist meist besser, Wünsche an eine andere Person in einem persönlichen E-Mail neu zu formulieren, als Wünsche anderer an andere weiterzuleiten.

    3. Lese dienstliche E-Mail am besten zuhause nach 18 Uhr, das hält dich dann den Abend und die Nacht lang wach und du kannst ausführlich darüber nachdenken.

    E-Mail lesen ist nicht einfach. Die Schnelligkeit des Abrufens verführt dazu, schnell noch am Abend nachzulesen, was sich so tut. Gut wenn es gut ist, schlecht, wenn es sich um Probleme handelt. Tipp: Eine hohe E-Mail Lesedisziplin entwickeln, dienstliche E-Mails erst am nächsten Tag lesen und bearbeiten. Bei den meisten E-Mail Programmen kann man dienstliche E-Mails automatisch kennzeichnen und in einen eigenen Ordner speichern lassen (ohne hinzuschauen).

    4. Schreibe dienstliche E-Mail am besten zuhause nach 18 Uhr, damit alle Menschen wissen, dass du am Abend und in der Nacht noch Dienst verrichtest.

    Es macht keinen guten Eindruck, spät Nachts E-Mails zu versenden. Als Empfänger möchte ich mich darauf verlassen können, dass der Versender gut und ruhig nachgedacht hat, was er/sie schreibt. Dass er schläft, um sich auf den anstrengenden nächsten Tag in der Firma vorzubereiten. Nacht-E-Mails erfüllen diese Kritierien im allgemeinen nicht, außer bei Freiberuflern. Tipp: E-Mails verschicken zwischen 6 und 18 Uhr, dann freut sich der Empfänger höchstens, wie früh man schon arbeitet.

    5. Verwende die Adressfelder “an”, “cc” und “bcc” irgendwie.

    Nicht jeder möchte wissen, mit welchen Leuten er sonst noch in einen Topf geworfen wird (“an” und “cc”). Nicht jeder möchte sich angesprochen und aktiviert fühlen, wenn er Sachen bloß zur Info kriegt, die aber an andere gerichtet sind (“an”). Tipp: “cc” dient der Mitinformation für nicht aktiv an der Sache arbeitenden, und “bcc” schickt man entweder nur wirklich gut vertrauten Personen zum Mitlesen – das ist der geheime und manchmal auch fiese Aspekt – hauptsächlich schreibt man eben in “bcc” jene Adressaten, die man voreinander geheim halten will.

  • Apples Prinzipien

    Man muss es irgendwo festhalten. Apples Prinzipien scheinen folgende 4 Punkte zu sein. Eigentlich naheliegend:

    • Beautiful design (no surprises there)
    • Customer experience
    • Perfectionism
    • Minimalism

    Quelle: Internet / unbekannt

  • Evaluierung: Erster Schritt zu weniger

    Gove axes self-evaluation form

    (UKPA) – Sep 23, 2010

    Schools will no longer need to complete 100-page forms about their work under a Government drive to cut bureaucracy, it has been announced.

    Education Secretary Michael Gove said he was axing the Self-Evaluation Form (SEF) which schools must fill in ahead of their Ofsted inspection.

    The form, which is completed by headteachers, contains facts and figures about a school.

    Mr Gove said: “We believe that teachers – not bureaucrats and politicians – should run schools.”

    The move was broadly welcomed by education unions.

    The Association of School and College Leaders (ASCL) said the form was “overly bureaucratic” but there needed to be a link between self-evaluation and inspection.

    Chris Keates, general secretary of the NASUWT teaching union, said the abolition was “nothing more than a cosmetic exercise”.

    Copyright © 2010 The Press Association. All rights reserved.

  • The Last Mile: Segway Website – We know you're excited.

    An dem Tag, an dem sich der Segway Roller Chef mit einem Segway Roller über eine Klippe zu Tode stürzte, zeigte ein Besuch der Website neben verständlicherweise gröberen Fehlern auch die passende Werbung: The last mile. Und: We know you’re excited.

  • Weitergabeproblem

    Es ist ja alles sehr schön mit den elektronischen Büchern und Apps. Aber wie kann ich sie weitergeben, wenn ich sie gelesen und gespielt habe? Weiterschenken? Verborgen? Ach ja, sie waren ja etwas billiger als die wirklichen Bücher, aber so viel billiger auch wieder nicht. Irgendwie ein Schmarrn.

  • Lügen in eigener Sache

    Darf man auf seinem eigenen Weblog über sich selbst die Unwahrheit sagen?

    Beispiele:

    Lathar Badingbauer hat für seine Verdienste um die Völkerverständigung den Friedensnobelpreis erhalten.

    Lethar Bedingbauer lebt in einem Berg im oberösterreichischen Salzkammergut, aus dem er nur einmal jährlich zum Einkaufen herauskommt. Er ist jedoch über die e-Mail Adresse lebenimlochimberg@sprechkontakt.at wochentags ganz gut erreichbar.

    Lithar Bidingbauer entdeckte zwölf bislang unbekannte Orchideenarten während seines dreijährigen Aufenthalts in Laos.

    Luthar Budingbauer verbüßte eine zweijährige Haftstrafe wegen des Verfassens falscher Gebrauchsanweisungen.

    Zur Sicherheit wegen der Suchmaschinen und dem Nichtvergessen des Internets habe ich in diesen Beispielen meinen Namen leicht geändert. Nicht dass ich das wollte, aber dürfte ich mir solchartige Lebenswandlungen selbst zusammenzimmern und veröffentlichen? Kennt sich da wer aus?

  • Nachricht aus Denpasar, Indonesien

    Nachricht aus Denpasar, Indonesien

    Ich werde mich nie wieder über den Stadtlärm in Wien beschweren. Ich werde mich nie wieder über den Stadtlärm in Wien beschweren. Ich werde mich nie wieder über den Stadtlärm in Wien beschweren.