Radio, Science, Education

Wien

Radioproduktion

  • 169. Betriebssport

    Wenn die Firma für Bewegung sorgt. Sportlich im Betrieb Ob Schwertkampf oder Motorsport, Golf oder auch Tretbootfahren – beim Polizeisportverein ist jede organisierte Bewegung recht. Das ist auch naheliegend, müssen Polizisten doch auf Streife ein Mindestmaß an Fitness besitzen. Für Bankangestellte mag das allerdings ein Luxus sein, könnte man glauben. Geschulte Muskeln, eine gerade Haltung – eine sportliche Attitüde? Dass dem nicht so ist, zeigt, dass die Zahl der Betriebe, die ihre Mitarbeiter zu sportlichen Aktivitäten ganz nebenbei und ganz alltäglich motivieren, steigt. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • 168. Luxus

    Wort der Woche: Wenn ein Bischof seine Residenz über die Maßen teuer renovieren lässt, und das bekannt wird, gibt es einen Aufstand – im Kirchenvolk. So geschehen vor kurzem in Deutschland. Hier hat wohl einer über die Stränge geschlagen und wurde dabei erwischt. Vielleicht aber schlagen wir alle manchmal über die Stränge und finden das ganz normal. Wo ist die Grenze? (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • 167. Politik

    Wort der Woche: Viel wird analysiert, verglichten, und pronostiziert. Ja, so ist das dieser Tage: Politik ist jetzt in aller Munde. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • 166. Vielsprachig in die Natur

    Sprachlos könnte werden, wer die Wunder der Natur erfährt. Wenn aber eine Gruppe Wiener Volksschulkinder gemeinsam in den Wald geht, um im Wassergraben Bachflohkrebse zu suchen, dann passiert das genaue Gegenteil. Das gemeinsam Erlebte bringt vielfältige Anlässe zu reden. Eine Sprachwissenschaftlerin und mehrere Ökopädagogen der Internationalen Naturfreunde erarbeiten zuvor mit den Schülern gemeinsam den verwendeten Wortschatz in deren jeweiligen Muttersprachen. So trifft die Vielsprachigkeit der Kinder auf die Vielfalt der Natur. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • 165. Lokale Formen des Regens

    Meteorologen können an der lokalen Form des Regens die Art der Entstehung ablesen, sie unterscheiden die unterschiedlichen Regenformen darüber hinaus auch in Dauer und Intensität. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)

  • 164. Schulbeginn

    Wort der Woche: Warum ist der Schulbeginn genau im September in Österreich? (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • 163. Wie schwer. Wie groß. Wie lang.

    Über Wiegen und Messen: Will man etwas ganz genau wiegen, bringt man es zum Schwingen. So funktioniert die genaueste Waage der Welt: Die Quarzkristall-Mikrowaage der TU Wien. Will man wissen, wie lang ein Meter ist, braucht man dazu eine Atomuhr, einen Laser und diverse Linsen. Eine solche Ausrüstung findet sich beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Will man wissen, wie viel man selbst wiegt, stehen noch immer öffentliche Personenwaagen zur Verfügung. Vollmechanische Messgeräte mit Münzeinwurf, seit Jahrzehnten unverändert. Und wenn das Gewicht eines beladenen Lastschiffs bestimmt werden soll, gibt es auch dafür die passende Methode. Alles kann gewogen, alles kann vermessen werden. Zumindest solange von der sichtbaren Welt die Rede ist. (Lothar Bodingbauer, Matthias Däuble) (Moment / ORF Radio Österreich 1)


  • 162. Leben mit Licht

    Der Biochemiker Gottfried Schatz spricht über die Herausforderung für Lebewesen, die Energie des Sonnenlichts nutzbar zu machen.

    Link: Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1

    Programmtext

    Ob auf der Erde Leben entstehen konnte, oder ob es entstehen musste, darüber sind sich Wissenschafter ziemlich einig: Es musste entstehen. Die Chance, dass es entstehen konnte, war gering, aber da das “Experiment”, wie Gottfried Schatz es nennt, so oft und so lange durchgeführt wurde – nämlich die passenden Moleküle zu bilden – war es nur eine Frage der Zeit, bis Leben entstand.

    Die Moleküle des Lebens sind im Vergleich zu vielen anderen chemischen Verbindungen sehr komplex. Um diese Komplexität zu behalten und um alle notwendigen Lebensaktivitäten aufrechtzuerhalten, brauchen lebende Zellen viel Energie. Mit dieser Energie wird in ihrer Umgebung “Unordnung” erzeugt: Wärme. Die große Frage ist, woher die Energie kommt.

    Erste Einzeller verwendeten Energie der Erde, die sie von anderen bereits gebildeten Molekülen im Ozean erhielten. Nachdem diese Energiequelle aufgebraucht war, begannen einige von ihnen, das Licht der Sonne zu nutzen. Die Photosynthese begann, bei der als Abfallprodukt Sauerstoff entsteht, ein für die meisten damals existierenden Einzeller giftiges Gas. Die erste Umweltkatastrophe fand statt. Ihr entkamen einige wenige Einzeller, indem sie die Atmung entwickelten. Mit Hilfe von Sauerstoff werden Überreste von sonnenlichtessenden Einzellern der Umgebung “veratmet”, es entsteht dabei Energie. Sehr viel Energie, die es nun ermöglicht, komplexere Aufgaben des Lebens zu bewältigen.

    Der “große Wurf” gelang dem “Konzept Leben”, als Einzeller, die sich nur wenig Energie durch Gärung erarbeiten konnten, Einzeller, die die Atmung beherrschten, in eine symbiotische Lebensgemeinschaft einluden. Sie sind als “Zellkraftwerke” auch heute noch in jeder Zelle enthalten und werden “Mitochondrien” genannt. Durch diese Symbiose entstanden Zellen, die eigentlich aus zwei Lebewesen bestanden. Die Mitochondrien brachten ihr eigenes Erbgut mit.

    Das von Gottfried Schatz maßgeblich entdeckte Erbmaterial in den Mitochondrien wird übrigens nur von der Mutter an das Kind weitergegeben und ermöglicht so zum Beispiel die Rückführung der Abstammung des modernen Menschen auf nur wenige Urmütter, die in Afrika gelebt haben.

    Pflanzenzellen entstanden durch eine zweifache Symbiose. Einerseits durch die Einladung von “Gästen”, die die Atmung beherrschen (Mitochondrien), andererseits durch die Einladung von “Gästen”, die die Umwandlung von Sonnenlicht durch Photosynthese beherrschen (Chloroplasten).

    Interviewpartner
    Prof. Dr. Gottfried Schatz
    Biozentrum der Universität Basel
    Klingelbergstrasse 50/70
    CH – 4056 Basel

    Biozentrum der Universität Basel


    Teil 1: Filename: radio162_sonnenenergie_1 Die Entstehung des Lebens


    Teil 2: Filename: radio162_sonnenenergie_2 Eine erfolgreiche Symbiose


    Teil 3: Filename: radio162_sonnenenergie_3 Komplexe Moleküle


    Teil 4: Filename: radio162_sonnenenergie_4 Die Weitergabe von Energie


    Teil 5: Filename: radio162_sonnenenergie_5 Unbekannte Organismen


  • 161. Brandrede

    Wort der Woche: Von der Mitteilung seiner Gedanken bis zu einem flammenden Appell. Neben den Inhalten einer Rede geht es immer auch um die Form. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • 160. Wo Menschen sind, ist meine Heimat

    Portrait des Südseediplomaten Rex-Marten Gaidies: 36 Flugstunden ist Vanuatu von Österreich entfernt. In Deutschland geboren, vertritt der Künstler und Bildungsattaché Rex-Marten Gaidies die kleine Inselgruppe im Pazifik bei der UNESCO in Paris. Privat lebt er in Indonesien. Als Vermittler zwischen den Kulturen hat er vor kurzem mit zwei indonesischen Schülern Österreich besucht. Er lebt auf seinen vielen Reisen oft im Transit und kennt selbst das Gefühl der Entwurzelung gut. Heimat ist für ihn kein Baum, kein Haus, kein Landstrich, sondern immer dort, wo Menschen sind, mit denen er Projekte macht. (Moment / ORF Radio Österreich 1)